Anfrage eines AfD-Abgeordneten bringt Licht ins Dunkel

Elektrobusse in Berlin wegen »unplanbaren Schäden« mit einer Ausfallquote von 25 Prozent

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben in einer Projektphase Elektrobusse aus polnischer Produktion für den Einsatz im Linienverkehr getestet. Deren Ausfallquote lag bei 25 Prozent. Trotzdem sollen weitere Busse im Wert von fast 40 Millionen Euro gekauft werden.

Foto: Molgreen / CC-BY-SA-4.0
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Berlin, Elektrobusse, Testbetrieb, Ausfallquote, 25 Prozent, Kauf
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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind ein öffentlich-rechtliches Unternehmen. Neben den Einnahmen durch den Verkauf von Fahrkarten finanzieren sich die BVG durch öffentliche Zuwendungen. Das sind Gelder, die zuvor der Bürger in Form von Steuern und Abgaben erbracht hat und die der aktuell Rot-Rot-Grüne Senat an die BVG weitergibt. Und weil der Rot-Rot-Grüne Senat die Höhe der Zuwendungen bestimmt und mit Ramona Pop eine Bündnis-Grüne Vorsitzende des Aufsichtsrates ist, beeilt man sich bei der BVG natürlich, in vorauseilendem Gehorsam Elektrobusse einzusetzen - so viele wie möglich, koste es was es wolle.

Doch, so brachte es jetzt die Antwort auf eine Anfrage eines AfD-Mitglieds im Abgeordnetenhaus an den Senat an den Tag, die Elektrobusse sind extrem anfällig. In der Testphase lag die Ausfallqoute bei 25 Prozent. Vor allem Antriebs-, Lade- und Steuerungstechnik waren besonders anfällig. Türen ließen sich entweder nicht öffnen oder nicht schließen, die Ladestation verweigerte die Mitarbeit oder es fiel gleich die gesamte Elektronik an Bord des Busses aus. Eine solche Ausfallquote, so musste sogar die Verkehrsverwaltung, sei weder aus Kostengründen noch aus Gründen der Kundenakzeptanz akzeptabel.

Allerdings hindert das die Entscheidungsträger bei der BVG nicht daran, weitere fast 40 Millionen Euro, die zu einem Großteil direkt durch die Abgaben der Bürger finanziert werden, in Elektrobusse zu pumpen. Busse, die nach einer Laufleistung von 150 Kilometer leer sind und mehrere Stunden aufgeladen werden müssen, bevor sie wieder einsatzbereit sind - falls dann die Ladestation auch funktioniert.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Marc Hofmann

25% Ausfallquote ist doch noch viel zu gering! Die Ausfallquote wird in diesen Tagen bei nahezu 100% liegen! Eis und Frost...kalte Minustemparaturen....das ist der Killer Nummer 1 jeder E-Mobilität!

Gravatar: D.Eppendorfer

Machen wir uns nichts vor: der umweltfreundlichste E-Fantasie-Bus, also einer, der komplett CO²-neutral auf Stadtparkbäumen gewachsen ist und nicht aufwendig produziert und mit Energie versorgt wird, ist jener, der nicht fährt.

Voraus gesetzt, alle Berliner Umweltschutzeiferer nehmen dann ihr selbst geschnitztes Holz-Fahrrad. Statt ständig zu schwafeln, sollen alle Grünschnäbel doch mit gutem Beispiel voran trampeln.

Aber ein Bus ist im Winter ja so kuschelig warm, da muss das Engagement gegen den schröcklichen Klimawandel dann schon noch etwas warten, gelle?

Unser nicht nur sauberer, sondern reiner Michel-Strom wird aus viel dreckiger Braunkohle gewonnen und bei Windradüberkapazität sogar ins Ausland "verschenkt". Der deutsche Endverbraucher jedoch muss EEG-Mondpreise dafür zahlen.

Hauptsache, wir Extrawürstchen retten die Welt!

Gravatar: karlheinz gampe

Eine Grüne Pop im Aufsichtsrat ? Wie kommt die da hin ? Klientelpolitik ? Wer eine Technik einkauft, die nicht funktioniert ist ein Trottel. Wer ist dafür verantwortlich ? Es tut sich ein Sumpf auf. Waren diese Busse überteuert ? Man denke an den Flughafen und Korruption, was auch im Fall der Busse untersucht werden sollte.

Gravatar: Andreas Berlin

Grundsätzlich vorweg: neue Technik hat immer die berühmt-berüchtigten Kinderkrankheiten. Das billige ich ihr zu und würde mich freuen, wenn nach einer angemessenen Testphase zuverlässige und saubere E-Busse durch Berlin fahren. Was ich nicht billigen kann, ist die Tatsache, dass wegen politischer Profiliersucht unsere Steuergelder in Projekte gepumpt werden, die noch nicht reif zu Einsatz sind. Der persönliche Erfolg ist Frau Popp & Co. wieder mal wichtiger als eine sinnvolle, durchdachte Vorgehensweise. Zu groß das Risiko, dass bei einer Einführung der neuen erfolgreichen!! Technik in vielleicht 5 Jahren ein anderer sich damit brüsten kann. Was sind das doch alles für elende Gestalten.... denn eines ist sicher: niemand von den Nachfolgern würde sagen: das haben wir dem Engagement von Frau Popp zu verdanken!

Gravatar: Hans-Peter Klein

Kinderkrankheiten - alles machbar!
Wann kommen Busse aus Deutscher Produktion?
MfG, HPK

Gravatar: Alfred

das wundert doch nicht. Fährt doch jedes 10. Kfz mit einer defekten Lichtanlage und dann soll es mit E-Autos besser klappen?
PS
hoffentlich schafft die Politik endlich das Tagfahrlicht für alle Fahrzeuge an oder für alle wieder ab. Multikulti-Licht schafft hohe Unfallgefahr.

Gravatar: D.Eppendorfer

Nachtrag:

Der Homo Faber in Merkelandistan hält sich mal wieder für ein zukunftsorientiertes Genie, weil er nach 50 Jahren wieder endeckt, was hier schon mal ohne hohe Ausfallquote fuhr: der Trolleybus. Einziger Nachteil war die Gebundenheit an ein Oberleiungsnetz wie bei der Bahn. Dürfte im Stadteinsatz aber wohl keine Rolle spielen.

Was sind wir doch für einfältige Schwachstrombirnen, wenn wir das, was wir damals für den "Fortschritt" verschrotteten, heute wieder wie ein Goldenes Kalb anbeten?

Der Mensch war, ist und bleibt ein aufgeblasener Spinner, der nur eins gut kann: Selbstbeweihräucherung.

Gravatar: Frank

Ich habe nichts gegen Umweltfreundlichkeit, ganz das Gegenteil ist der Fall, sie ist absolut Überlebensnotwendig. Ich habe jedoch etwas gegen Dummheit und dagegen das sie in Deutschland Karriere macht.

Es ist doch simpel:

1. Man zählt sämtliche praktikablem Antriebstechniken auf und sortiert Sie nach tatsächlicher Umweltfreundlichkeit. Unpraktikable, unausgegorene kommen nicht auf die Liste.
2. Man erlässt ein Gesetz das es nur noch erlaubt Autos zu Kaufen/verkaufen welche die umweltfreundlichste derzeit REAL praktikable Antriebstechnik enthalten.
Das Batterioebetriebene Auto gehört definitiv nicht an die Spitze dessen. Wohl eher soetwas wie Erdgas (Marktreif und überall verfügbar) oder später dann Wasserstoff (Dann hätten unsere Wackelstromerzeuger und all die häßlichen Windräder endlich mal einen Sinn-Kraftstofferzeugung). Niemand wird gezwungen sein Auto weg zu schmeißen! Wer hartnäckig sein 30 Jahre altes Vehikel tuckern will soll dies eben tun. ich denke die paar Pappenheimer vertragen wir auch noch.
2a. Wer in Deutschland mit alter Antriebstechnik einfährt muß nachweisen das er das Auto vor Inkrafttreten des Gesetzes in Besitz genommen hat oder darf wieder Heim reisen. (auf die Weise exportiert man das Engagement für die Umwelt, sorgt für die Gleichbehandlung unserer Bürger und unterbindet Grenznahen Autotourismus zur Umgehung des Gesetzes)
3. Ist eine bessere Technologie Marktreif so wiederholt man die Prozedur. (1,2,3,1,2,3,1,2,3, etc)

Innerhalb von 5-20 Jahren hat man so das ganze Land umgestellt und einen riesen Schritt Richtung bessere Umwelt getan. Ohne das jemand leidet. Denn verschwinden tun nur Autos die ohnehin ihre Laufzeit hinter sich haben. Und Aufgrund der großen Menge sind die neuen auch nicht mehr ZU teuer für alle.

Aber nichteinmal die "GRÜNEN" können so einfach denken. Irgendwie geht alles was die tun nach hinten los und man hat eher den Eindruck als wollten Sie den Bürger mit allen Mitteln schikanieren statt ihm zu helfen. Sie ziehen mit ihrer roten Brille den Haß der ganzen Bevölkerung auf sich obwohl die Grundidee -der Umweltschutz- ja richtig ist.

Man sollten eben beides trennen, das eine ist politische Ideologie/Traumtänzertum-Seifenblasen-Kommunismus und das andere ist Vernunft! Da die GRÜNEN sich aber nicht vom Kommunismus trennen können werden sie auch ihr anderes Ziel - Die Umwelt- gnadenlos verfehlen und irgendwann von niemandem mehr gewählt werden da es definitiv potentere Kandidaten für eine Umweltpartei gibt als die ihre.

Gravatar: Hand Meier

Wie man lesen kann https://de.wikipedia.org/wiki/Ramona_Pop
ist die studierte Politologin natürlich eine Expertin für neue Technologien in der Hauptstadt der Merkel-Verehrer.
Gerade die Elektrotechnik ist doch das was die Grünen aus dem ff beherrschen https://www.youtube.com/watch?v=UzZXnNV4SoM

Dass sich die Ingenieure über einen solchen aktuellen Elektro-Unfug schon gar nicht mehr äußern, hat auch damit zu tun, dass die nicht „auf der Batterie“ fahren wollen, und dass die wissen, die Energie-Besoffenen nehmen nie Vernunft an, denn die ist ihnen genuin komplett unbegreiflich.
Wer von klein an jeder Realität ausgewichen ist, hat weiter eine unfassbar naive Fremdheit.

Gravatar: gisela glatz

Jetzt wird alles auf Elektrofahrzeuge gesetzt, bis man bemerkt, das das Kontingent an Elektroenergie nicht ausreichen wird. Dann erst wird überlegt, womit man weiterfahren kann. Aber erst muß alles auf Elektro umgestellt werden und dann kommt der Supergau!!! Die Dummheit wird dabei siegen 1

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