Täter war schon länger als Gefährder bekannt

»Ehrenmord«-Versuch an 17-jähriger Libyerin vom eigenen Bruder

Eine 17-jährige Libyerin ist nur knapp einem Mordversuch durch den eigenen Bruder entkommen. Der war mit einem Brotmesser auf die junge Frau losgegangen, weil sie sich von dem Mann lösen wollte, mit dem sie vor zwei Jahren nach Scharia-Recht zwangsverheiratet wurde.

Quelle: belgarathblog.wordpress.com
Veröffentlicht: | von

Alaa ist 17 Jahre alt, Libyerin und seit zwei Jahren mit einem doppelt so alten Mann im Sinne und Geiste des Koran und der Scharia zwangsverheiratet worden. Von diesem Mann, einem syrischen »Flüchtling« hat Alaa ein Kind. Ihre Familie war mit dieser Zwangsheirat (zu jener Zeit war sie gerade einmal dem Kindesalter erwachsen) einverstanden. Doch besonders glücklich scheint diese ehe für Alaa nicht verkaufen zu sein, denn sie verließ den Syrer und kehrte zu ihrer Familie, die in Laupheim in Baden-Württemberg lebte, zurück. Sie traf einen Mann wieder, den sie bereits in Libyen kennengelernt hatte und verliebte sich. Aktuell erwartet sie von ihm ihr zweites Kind.

Doch das war für den Syrer und ihrem Bruder zu viel. Sie entschieden, dass Alaa sterben müsse. Sie habe die »Ehre« dieser Männer verletzt und nach dem Recht der Scharia und somit des Koran habe sie ihr Leben verwirkt. Ihr Bruder schnappte sich ein Brotmesser und rammte es seiner eigenen Schwester in die Brust. Der Syrer nahm ein anderes Messer und fügte ihr im Gesicht einige Schnittwunden zu. Besonders abstoßend ist, dass die beiden »Ehrenmänner« ihre Tat auch noch filmten, um dieses Video dem Vater des derzeit ausgetragenen Kindes zukommen zu lassen.

Im diesem Film hört man das Opfer wimmern und um Gnade betteln. Man solle sie doch bitte leben lassen und einen Arzt rufen. Doch weder Bruder noch der Vater des ersten Kindes lassen sich erweichen. Sie schreien auf die Schwerstverletzte ein und lassen den jetzigen Freund von Alaa wissen, dass auch er »noch dran« sei. Nach der Tat setzten sich die beiden versuchten Mörder ab, wurden aber durch die alarmierte Polizei in Schweinfurt aufgegriffen und verhaftet. Alaa konnte trotz der schweren Verletzungen gerettet werden; sie und ihr Kind sind außer Lebensgefahr.

Und jetzt kommt das Schmankerl: der messerschwingende Bruder ist als islamistischer Gefährder eingestuft gewesen. Er hatte zuletzt wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und uneidlicher Falschaussage in Untersuchungshaft gesessen. Er soll Kontakt zu einem in Biberach lebenden Syrer gehabt haben, der Mitte Juli des vergangenen Jahres vom Landgericht Ravensburg wegen Vorbereitung zum Mord und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu sechseinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt wurde. Warum aber der Bruder nicht mehr ständig unter Beobachtung stand (oder abgeschoben wurde), wollte oder konnte das Innenministerium Baden-Württemberg nicht beantworten.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: karlheinz gampe

Und wieder hat ein hochbegabter Merkelakademiker zugestochen. Wie schwer geistig erkrankt ist eigentlich der CDU ihre Stasi Erika ?

Gravatar: Gipfler

Der Skandal ist ja, dass solche Bestien in Menschengestalt durch die von den Verfassungs- und Gesetzesbrechern in Berlin sperrangelweit geöffneten Grenzen überhaupt erst ins Land kommen können. Dass unter den vielen "Flüchtlingen" auch zahlreiche Terroristen sein müssen, kann sich doch jedes Kind an den Fingern abzählen. Die Polizei, die nur für zivilisierte mitteleuropäische Verhältnisse ausgerüstet ist, kann das doch gar nicht bewältigen.

Dieser versuchte Ehrenmord zeigt wieder, aus welcher barbarischen Kultur diese Leute kommen, in der der einzelne Mensch nichts gilt, sondern ihm die Blutsgemeinschaft, die Sippe, übergeordnet ist, deren "Ehre" er geopfert werden kann.

Laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 5.000 Ehrenmorde jährlich, davon 300 in der Türkei. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher bei bis zu 100.000 Morden pro Jahr. Das Land mit der höchsten Ehrenmordrate dürfte Pakistan sein. Wie sollen sich solche Menschen in die Demokratie integrieren, die auf der Freiheit und Selbstbestimmung des einzelnen Menschen beruht?
Vgl.:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/06/12/islam-sippenbindung-und-europaische-geistesentwicklung/

Gravatar: D.Eppendorfer

Haben wir dieses arme traumatisierte "Goldstück" etwa nicht genug lieb gehabt und verhätschelt, dass dieser islamische Primitivling in seiner rechtgläubigen Seelenqual nun seine Schwester abschlachten musste, weil die ihren Zwangsehemann nicht ertragen konnte?

Was haben wir uns da nur für mörderisches Gesindel ins Land geholt? Die werden trotz Intergrationsbemühungen nie wie wir werden, denn das verbietet denen ihre totalitäre Religion. Ob die deutsche Verblödung aber wirklich besser ist, wage ich zu bezweifeln, denn sie ist suizidal.

Gravatar: Karl

andere Länder, andere Sitten !! die haben wir deutsche zu akzeptieren wie auch dies Muslimin !! und der Fluchtort Deutschland legalisiert diese kriminelle energie,,denn nach dem Recht der Scharia und somit des Koran habe sie ihr Leben verwirkt. basta,, wir haben das gefälligst zu tolerieren denn: Der Islam ist ein teil Deutschlands ( Ironie)
im sinne unserer Politikerkaste...

Gravatar: Manfred Scheinhütte

Eine 17-jährige Lybierin ist nur knapp einem Mordversuch durch den eigenen Bruder entkommen.

Bitte Korrektur vornehmen: "Libyerin" ist richtig.

(Anm. d. Red.: die Korrektur ist erfolgt.)

Gravatar: Elke

Es ist unerträglich von diesen Mordattacken bis Mord zu lesen. Jene Frauen aus diesem Kulturkreis benötigen in Deutschland zwingend ein Notrufschalter-Armband, wie man ihn für unsere hilfsbedürftigen Senioren anbietet.

Es langt schon vollkommen, wenn Frauen "ideell" gemordet werden. Man kann auch ohne eine reale Tatwaffe gemordet werden - zumindestens vorübergehend. Da können bestimmt auch viele biodeutsche Frauen mitreden - und viele andere Frauen auch.

Gravatar: meier

Die schauen aus wie Menschen, ticken aber völlig anders.

Gravatar: Ercan Aslan

Was hat das mit "Ehre" zu tun, Kinder gegen ihren Willen mit viel älteren zwangszuverheiraten?
Was hat das mit "Ehre" zu tun, eine schwangere Frau zu zweit mit einem Brotmesser abzuschlachten und dabei noch zu filmen??
Im Islam scheint es keine Liebe zu geben, noch nicht einmal unter Familienmitgliedern!?
Alles was man darüber hört und sieht hat mit Verachtung, Gewalt, Brutalität, Maßlosigkeit, Respektlosigkeit und Undankbarkeit zu tun, aber bestimmt nicht mit "Ehre"! Diese beiden Schlächter und andere Schlächter in spe haben kein Recht, dieses Wort auch nur in den Mund zu nehmen!
Sorry, aber solche Menschen sind für mich der allerübelste Abschaum!!

Gravatar: Dirk S

@ Elke

Zitat:"Jene Frauen aus diesem Kulturkreis benötigen in Deutschland zwingend ein Notrufschalter-Armband, wie man ihn für unsere hilfsbedürftigen Senioren anbietet."

Bringt nichts, die sind schneller gemordet als ein Rettungswagen vor Ort ist (dessen Besatzung dann noch ewig auf die schmarchlahme Polizei warten muss, um an das Opfer heran zu kommen). Sinnvoller wären schnitt- und stichhemmende Burkas (also wegen dem Vollkörperschutz).

@ Ercan Aslan

Zitat:"Was hat das mit "Ehre" zu tun, Kinder gegen ihren Willen mit viel älteren zwangszuverheiraten?"

Nichts. Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass die Zwangsehe zwischen einer sehr jungen Frau und einem steinalten Sack die Ausnahme ist, meist sind Zwangsbraut und Zwangsbräutigam (mehr oder weniger) ähnlich jung. Bei den meisten Zwangshochzeiten gibt es 2 Opfer.

Übrigens sind nicht alle Ehrenmordopfer weiblich. Nach einer BKA-Studie von 2011 waren im Untersuchungszeitraum 1/3 der Opfer männlich ( http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bka-studie-ein-drittel-aller-ehrenmord-opfer-sind-maennlich-a-778249.html ).

Zitat:"Was hat das mit "Ehre" zu tun, eine schwangere Frau zu zweit mit einem Brotmesser abzuschlachten und dabei noch zu filmen??"

Nichts. In zivilisierten Ländern bezeichnet man solche Menschen als Psychopathen und sperrt sie weg, damit keine Gefahr für Dritte mehr von ihnen ausgeht und sie die Hilfe bekommen, die sie benötigen.

Zitat:"Im Islam scheint es keine Liebe zu geben, noch nicht einmal unter Familienmitgliedern!?"

Der Islam ist da nicht das eigentliche Problem, das Problem ist das tribal-patriachale Gesellschaftssystem. (Das hat nichts mit dem "Patriachat" der Femistinnen zu tun! Die wissen wie immer nicht, wovon sie reden.) Kurz zusammengefasst bedeutet das, dass alle Familienmitglieder der Rechtsgewalt des Familienoberhauptes, des Pater Familas, unterstehen (also quasi sein "Besitz" sind), der andersrum für deren Lebensunterhalt und Sicherheit zu sorgen hat. Diese Gesellschaftform ist recht typisch für frühere Zeiten, belegt für die Antike und zumindest fürs Frühmittelalter (in unterschiedlich starker Ausprägung, was die Rechtsgewalt angeht). Wir haben uns gesellschaftlich weiter entwickelt, weite Teile der heutigen islamischen Welt nicht.
Das einzige was der Islam damit zu tun hat ist, dass der Islam sich in dieser Gesellschaftsstruktur entwickelt hat und diese als "normal" beschreibt (was sie zu dem Zeitpunkt als die Schriften kodifiziert wurden ja auch war). Letztendlich hat der Islam so eine Weiterentwicklung der Gesellschaften in der islamischen Welt erschwert. Sieht aber so aus, als wenn zumindest Teile der jüngeren Generation dort Veränderungen will.

Zitat:"hat mit Verachtung, Gewalt, Brutalität, Maßlosigkeit, Respektlosigkeit und Undankbarkeit zu tun,"

Nun ja, hängt damit zusammen, dass bei vielen Muslimen Bildung und Impulskontrolle (also die Fähigkeit, einem Verlangen nicht [sofort] nachzugeben) nicht hoch angesehen werden, zumal der Islam das nicht von seinen Gläubigen fordert, im Gegensatz z.B. dem Christentum, das letztendlich auf der Impulskontrolle aufbaut. Diese Kontrolle muss man Kindern möglichst früh beibringen, je später man damit anfängt, desto schwerer wird es. Das geschieht vor allem in komplexen Gesellschaften wie im Westen oder im fernen Osten (da ganz besonders), aber nicht so sehr in Tribalen. Man könnte auch sagen, dass weite Teile der islamischen Welt verhaltensmäßig auf Kleinkinderniveu stehen geblieben ist, bei den Möglichkeiten von Erwachsenen.

Hat schon seinen Grund, warum Gesellschaften, die von ihren Mitgliedern eine hohe Impulskontrolle verlangen, weiter entwickelt und international führend sind.

Die "Undankbarkeit" wiederum basiert auf einem Missverständnis unsererseits: In der Heimat der Leute ist das Teilen von Resourcen mit Nichtfamilienmitgliedern Dummheit und Dummen muss man nicht dankbar sein, die beutet man aus. Das ist aus deren Sicht schlau.

Insofern müssen wir uns als Gesellschaft auch weiterentwickeln: Wir müssen realisieren, dass es nicht überall auf der Welt so toll ist, wie in unserem heimeligen Überfluss-Europa und dass Menschen, die zu uns kommen, vieles anders sehen können. Das wäre Stufe 1, Stufe 2 wäre die Erkenntnis, dass man Neuankömmlingen klar machen muss, dass es hier so läuft, wie wir es für richtig halten und dass jeder, dem das nicht passt, weiterreisen kann. Stufe 3 wäre dann, dass all jene, denen unsere Bedingungen nicht passen, weiter reisen werden, auch wenn sie es selbst nicht wollen.
Derzeit sind wir in DE im Bereich der Stufe 1. Es gibt noch einiges zu entwickeln, doch der Rechtsrahmen steht bereits.

Stufenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Elke

@ Dirk S

Es stellt sich die Frage, warum muslimische Frauen sich nicht austauschen über mögliche Schutzmaßnahmen? Sie kennen doch ihre Pappenheimer.

In meinem Freundeskreis wurde dergleichen debattiert und ausgetauscht. Was tun wenn..... worauf achten...... wie gefährlich ist dein Nächster........... usw.

Das Wichtigste ist dabei immer gewesen, auf seine innere Stimme zu hören. In einer zweifelhaften Situation macht diese sich als erste bemerkbar. Und dann heißt es handeln.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang