357.625 Asylentscheidungen in 2017 stehen nur 199.405 in der Rest-EU gegenüber

Deutschland trifft in der EU 66 Prozent aller Asylentscheidungen

Deutschland entwickelt sich in der EU immer mehr zum Paradies für Asylsuchende. Mit 357.625 Fällen entschied man 66 Prozent aller Asylentscheidungen in den 28 EU-Staaten. Zunehmend wird auch erfolgreich gegen negative Asylbescheide geklagt.

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Deutschland hatte im laufenden Jahr 2017 mehr Asylverfahren durchgeführt als alle übrigen 27 EU-Staaten zusammen. Das Europäische Statistikamt zählte in der Bundesrepublik im ersten Halbjahr ganze 357.625 Asylentscheidungen. Dem gegenüber stehen 199.405 Entscheidungen in der restlichen EU. Damit erfolgten 66 Prozent aller Asylentscheidungen innerhalb der Europäischen Union allein in Deutschland.

Eurostat bezifferte dabei etwas geringere Angaben als das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Dieses sprach von 388.201 Entscheidungen über Erstanträge im ersten Halbjahr 2017. Die Asylentscheidungen zu vergleichen ergibt statistisch bessere Werte, weil dadurch erkennbar ist, wie viele Schutzsuchende tatsächlich in den Ländern bleiben. Hier zeigt sich Deutschland auch aufgrund größerer Bleibechancen als gern gewähltes Ziel für Migranten.

In Deutschland kamen seit April 2016 in jedem Monat konstant rund 15.000 neue Asylsuchende an. Nach den offiziellen Zahlen reisten bis Ende Oktober 156.000 als angebliche oder tatsächliche Asylsuchende in die Bundesrepublik ein. Das sind etwas mehr als insgesamt an den Mittelmeerküsten Südeuropas ankamen; hier waren es in dem gleichen Zeitraum 153.000.

Zugleich klagen immer mehr Asylsuchende gegen ihren Asylbescheid und sind damit auch erfolgreich. Gegen fast jede zweite Entscheidung des BAMF wurde vor Gericht gezogen. 2016 wurde nur gegen jeden vierten Bescheid geklagt. Während im Vorjahr nur jeder zehnte Kläger erfolgreich war, gaben von Januar bis Juli 2017 die deutschen Gerichte mehr als jedem vierten Kläger Recht.

Auswirkungen hat das auch auf die Kosten für Asylklagen, denn das BAMF muss im Falle einer Niederlage die Gerichtskosten tragen. Die Kosten summierten sich für das BAMF auf bereits mehr als 19 Millionen Euro für 2017. Damit liegen diese schon jetzt auf 7,8 Millionen Euro über den Gesamtkosten von 2016.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ingrid Weber

Die Wähler hatten eine Begrenzung der Zuwanderung verlangt; das scheint vergessen!! Die hohen Zahlen der Asylanten verdeutlichen das Chaos unserer Regierung, die offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, unser Land zu steuern! Ich bin für einen radikalen Wechsel an der Spitze mit vernünftigen Entscheidungen zugunsten unserer Bürger! Warum schaffen das die anderen Länder wie Österreich z.B. und wir folgen stattdessen nach wie vor blind der Kanzlerin?! Ihre Politik wird Deutschland restlos untergehen lassen! Es gibt kein Land mehr, "in dem wir gerne wohnen"!

Gravatar: karlheinz gampe

@ Ingrid Weber Die Piefkes, wie die Österreicher die Dummmenschen in Deutschland nennen, sind geistig schon so krank und verblödet, dass sie die verlogenen Politiker der Altparteien immer noch wählen.
Merke:
Nur die aller dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber !
Die Intelligenz mit dem kritischem Geist ,wählt inzwischen AfD . Es gibt noch zu viele Dummein Detschland, die eine kranke verlogene Mutti wählen.

Gravatar: Hans

Somit wird Deutschland zum Hauptsitz des Islam in Europa. Dieser kann dann von hier aus agieren.

Gravatar: Karl

Monatelang wird so ein ASYLANTRAG geprüft,, dann kommts zum Entscheid, der wohl gar nichts zu Sagen hatt, solange man Einspruch und erneut Prüfen muss??
ergo: einheitliches Recht gibts hier nicht,, musst halt nur den Passenden Richter finden, naja irgendwann nach dem dritten oder vierten Einspruch auf unsere Kosten klappts ja dann .........
und Dank unserer Rundum-Wohlfühl-Versorgung haben wir ja auch so einen tollen zuspruch, oder woran liegt es das wir mit 66% aller Anträge beglückt werden?? bei 27 weiteren Mitgliedsstaaten

Gravatar: Angela Müllt - Onne

Na wunderbar. Dann gehen Sie als deutscher Staatsbürger einmal zu den amerikanischen Freunden, und sagen Sie denen, dass Sie endgültig genug von Muttis geisteskrankem / kriminellem Denunziantinnenstadel und keine Lust mehr haben, sich von ihrem mustergültigen, lupenreinen 'Rechts - und Verfassungsstaat' ganz 'gewaltig' in den A. f. zu lassen, und dass Sie deswegen ums Verrecken nicht mehr dorthin zurück wollen, in Muttis viertes Reich.

https://app.box.com/s/39hdzu4lp1kk9xppnl9l4rufm8b2h1k2

Die Amis geben Ihnen dann einen Termin beim Einwanderungsgericht zur Feier des Führerinnengeburtstags, um Sie aus diesem Anlass Heim ins Reich(!) zu beordern. Es sei eine Unverschämtheit, sich darüber zu beklagen, dass der deutsche Staat versucht, seine Staatsbürger so lange in den A. zu f., bis die es schön finden und / oder nicht mehr wissen, wie sie heißen. Schließlich hätten die Deutschen doch von der US - amerikanischen Schutzmacht gelernt, wie man als Staat so etwas mit seinen Bürgern macht ...

https://app.box.com/s/b8hgyoiefn9358zi6gsi36b66ib6vmlv

Gott und die Welt 'rettet' Mutti eben nur, so lange es sich nicht um deutsche Staatsbürger handelt, refugees welcome.

Wie Sie sehen, gehört diese Personalie weggeschlossen. Und zwar für immer.

Von mir aus auch in die Mülltonne. Aber wehe, die holt da jemand wieder raus.

https://app.box.com/shared/cpqzhlfary

Gravatar: Tacheles

Kaum sind die Schatzsuchenden hier und bekommen
nicht gleich die goldenen Löffel in den Mund, schon
klagen sie. Das ist anmaßend, das ist dreist.
Dabei erhalten sie von anderen Migranten alle Hilfe.

Und uns, die Steuerzahler kosten diese Asylanten die klagen eine Menge Geld.
Ergo; Wir dürfen immer zahlen.

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