Interessant: Deutsche Umwelthilfe arbeitet seit 20 Jahren eng mit Toyota zusammen

Der Diesel - ist er wirklich so gefährlich?

Derzeit wird landauf landab gegen den Dieselmotor zu Felde gezogen. Er sei schuld an diversen Umweltbelastungen, heißt es. Doch ist dem wirklich so? Und vor allem: welche Rolle spielt die Deutsche Umwelthilfe? Zumal sie seit 20 Jahren eng mit Toyota zusammenarbeitet.

Quelle: BMW
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Rudolf Diesel meldete 1892 das Patent auf eine »neue rationelle Wärmekraftmaschine« an. Darauf aufbauend entwickelte Diesel den später nach ihm benannten Verbrennungsmotor, dessen Prototyp ein Jahr später fertig war und 1897 zur Serienreife kam. Sein Wirkungsgrad lag bereits damals bei etwa 26 Prozent. Zum Vergleich: moderne Ottomotoren haben in der Regel einen Wirkungsgrad von etwa 25 Prozent, moderne Dieselmotoren hingegen etwa 33 Prozent.

So war es wenig verwunderlich, dass im Laufe der Jahre sich insbesondere der Lastverkehr besonders für den Dieselmotor interessierte. Hier ging es nur bedingt um Geschwindigkeit; viel wichtiger war ein besseres Verhältnis von Nutzenergie zur zugeführten. Und da war (und ist) der Diesel nach wie vor fast unschlagbar. Allerdings gibt es auch einige Nachteile gegenüber anderen Antriebsarten. So stößt der Diesel deutlich mehr Stickstoffoxide wie auch Feinpartikel aus als andere Motoren. Letztere kann man aber mit modernen Partikelfiltern zu einem Großteil reduzieren. Und aufgrund der höheren Verdichtung des Brennstoff/Luftgemisches müssen Dieselmotoren stabiler gebaut sein als Benzinmotoren und sind dadurch deutlich schwerer.

Diese angeführten Nachteile alleine erklären aber nicht die aktuelle Hysterie bei der Hatz auf den Dieselmotor, die unter anderem auch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) maßgeblich mit angeheizt wird. Interessanterweise bezieht sich die DUH in ihrer fast schon als Treibjagd zu bezeichnenen Kritik am Diesel ausschließlich auf die Motorenhersteller von PKW und LKW. Dabei liegt deren Ausstoß in Summe weit am unteren Ende der Skala. Ein einziges(!) Kreuzfahrtschiff zum Beispiel stößt bei einer mittleren Kreuzfahrt rund 450 Kg Feintaub pro Tag aus. Das ist die Menge, die knapp 21,5 Millionen PKW vom Typ VW Passat 1,9 TDI ausstößt. Dagegen moniet die DUH nicht.

Vielleicht, so eine derzeit in den sozialen und freien Medien stark diskutierte These, liegt es daran, dass Toyota keine Schiffsmotoren baut. Der auf den ersten Blick weit hergeholte Vergleich hat durchaus einen realen Hintergund. Denn einerseits besteht Toyotas Fuhrpark gerade einmal zu 20 Prozent aus dieselgetriebenen Fahrzeugen. Andererseits versucht Toyota mit seiner Hybrid-Technologie weltweit größere Anteile auf dem Fahrzeugmarkt zu erlangen. Final, und damit schließt sich dieser Kreis, arbeitet Toyota seit mehr als 20 Jahren sehr eng mit der DUH zusammen und hat die Umwelthilfe im Laufe der Jahre mit mehreren Millionen Euro finanzkräftig unterstützt. So erklären sich dann doch relativ schnell die Aussagen der Deutschen Umwelthilfe.

Schließt man also deren zwangsläufig als nicht beeinflussungsfreie Bewertung des Dieselmotors zu bezeichnende Expertenmeinung aus, bleibt die Frage nach der Umweltbelastung des Selbstzünders bei PKW und LKW offen. Ist ein moderner Diesel wirklich DER Umweltsünder, wie er aktuell hingestellt wird?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Klingler

Der Kreis ist jetzt geschlossen worden, da Toyota bekannt gab, die Dieselmotor-Produktion auslaufen zu lassen. Es ist doch immer wieder das Selbe und immer wieder fallen diese Ökofaschisten darauf herein! Oder ist es pure Absicht? Hier herrscht Wirtschaftskrieg an allen Fronten und ein Krieg gegen eine Nation. Deutschland verschwindet ein kleines bisschen, jeden tag, immer mehr. Wacht endlich auf!!!

Gravatar: K.Becker

Wenn die Auto-Industrie und Politik uns seit vielen Jahre suggeriert, Diesel zu kaufen, da besonders umweltfreundlich und ökonomisch, ist das mindestens bewußte Irreführung der Bürger.
Stickoxyde durch Diesel sind lange bekannt.
Sie sollten alle, wegen Verbraucherbetrug, zum Schadensersatz verurteilt werden.

Gravatar: Edgar Thormeyer

Dazu folgendes

https://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio-642444.html

In Bereichen, in denen es um Feinstaubbelastungen am Arbeitsplatz geht, liegen Belastungen, ab denen man Schäden messen kann, mindestens hundertfach höher, sagt der Lungenspezialist Prof. Dr. Dieter Köhler in einem Gespräch in MDR-Aktuell.

Man könne sagen, die Konzentrationen auch bei Stickoxiden, über die man jetzt beim Diesel redet, sind vollkommen ungefährlich. Die realen Risiken seien völlig überschätzt. Auf diese Aussage seines Gesprächspartners war der MDR-Moderator offenbar nicht vorbereitet. Etwas ungläubig fragte er nach, wie Köhler denn den Ergebnissen der meisten Wissenschaftler widersprechen könne. Köhlers Antwort: „Das Dilemma ist, dass die Wissenschafts- und die Forschungsförderung eng zusammenhängen und es werden tatsächlich nur Studien veröffentlicht, die ein Risiko darstellen.“

Man könne das aber in diesen Studien gar nicht erfassen, weil das Risiko im Vergleich zu anderen Einflüssen viel zu gering sei. „Es gibt Kollegen, die sagen: Du hast ja recht, aber wenn ich das sage, dann kann ich mein Institut zumachen.“ Prof. Köhler ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie. Er ist ferner Mitglied mehrerer Fachgesellschaften und Mitglied der Gutachterkommission für ärztliche Haftpflichtfragen der Ärztekammer Westfalen-Lippe sowie Sachverständiger für das Bundesgesundheitsamt und Sprecher des Arbeitskreises pneumologischer Kliniken Deutschlands. /

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/asthma-bronchiale/haeufigkeit/

Interessanterweise gab es direkt nach der Wende in Ostdeutschland weniger Heuschnupfen und Asthma als in Westdeutschland.

Gravatar: Karl

Der DIESEL ist dehalb so gefährlich,, weil alles mobile Kriegsgerät damit betrieben wird !!
welches natürlich finanziert werden muss, und da kommt eine Neuverkaufswelle von PKW`s gerade recht.....

Gravatar: Denkedran

Aus den Schornsteinen der Ölheizungen kommen wohl
auch die Abgase von Heizöl, bzw ist das nicht auch ein
Diesel Produkt? Und warum werden die Ölheizungen
auch im Sommer, in den Städten, für die Heizung und
Warmwasserbereitung verwendet? Bei der ganzen
Diesel- Irreführung der Bürger, hat man diese Tatsachen
ausgeklammert.

Gravatar: meier

Das ist wohl ein ganz raffiniert inszeniertes Wirtschaftsförderungs- und Geldvernichtungsprogramm. Viel besser noch als die Abwrackprämie. Das muss einem auch einmal erst einfallen. Weil in ein paar Strassenzügen in ca. 20 (vormals 90) Städten die geschaffenen Grenzwerte überschritten wurden, was natürlich nicht in Ordnung ist, gibt es diese völlig überzogene Reaktion. Der Schaden ist bereits eingetreten. Wer will noch einen Diesel dieser Art kaufen. Milliarden Euro werden vernichtet, weil die Autos Wert verlieren. Die Wirtschaft ist zwar der Buhmann, aber am Ende werden mehr Autos verkauft oder ausgetauscht und Geld verdient. Hut ab für dieses raffiniert eingefädelte Förderprogramm. Das gibt fünf Sterne (cinque stelle). Macht eh nix, die Deutschen sind zu blöd und haben eh genug Kohle, schaffen sich sowieso selber ab, dann spielt das auch keine Rolle mehr.
FINIS GERMANIA.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

@ K. Becker: Herr Becker, Dieselgetriebene Autos sind besonders umweltfreundlich und ökonomisch, das ist eine Tatsache und keine bewußte Irrführung der Bürger. Bewußte Irreführung der Bürger ist es, zu behaupten, Stickoxidkonzentrationen von 40µg/m^3 gefährdeten die Gesundheit, und das Feinstaubaufkommen sei hauptsächlich durch Dieselfahrzeuge verursacht. Lesen Sie mal dies: www.eike-klima-energie.eu/2018/03/03/deutschland-steigt-aus-1-der-diesel-gedaechtnistag/

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Nun denn, die Marke Toyota ist aus meiner Liste kaufbarer Autos gestrichen.

Gravatar: Stephan

Ich kann natürlich auf die dummen und geschmierten Leute der DUH schimpfen, aber das bringt uns bei der Aufklärung über die Dieseltechnologie nicht weiter. Ich vermisse in der Öffentlichkeit die fachlich korrekte Information über die wirkliche Belastung der Umwelt durch Dieselfahrzeuge. Seit Jahren wird in LKW und jüngst auch in PKW die SCR Technologie verbaut, das heißt Belastung durch Stickoxyde fast Null. Die Asiaten und viele andere Autobauer verfügen nicht über diese Technologie sie versuchen mit Softwareänderungen den Stickoxydaustoß zu verringern, mit wenig Erfolg. Die Nachrüstung mit SCR in älteren Dieseln ist eine reine Kostenfrage und hier kommt die korrupte und betrügerische Politk der Bundesregierung ins Spiel. Sie schützt die kriminellen Autokonzerne vor den Kosten der Nachrüstung. Leider wird in der Öffentlichkeit über dieses Problem nicht mit Nachdruck diskutiert.

Gravatar: Stephan

alle Achtung der Link zur MDR Seite, siehe Edgar Thormeyer, wurde schnell unbrauchbar gemacht. Die Zensur beobachtet uns hier ganz genau.

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