Offenbar Einigung zur Schlussrechnung beim britischen EU-Austritt

Briten sollen für Brexit 45 bis 55 Milliarden Euro zahlen

Derzeit wird in Brüssel über die Modalitäten für den im März 2019 anstehenden EU-Austritt Großbritanniens verhandelt. Eine Einigung soll es bei der Summe gegeben haben, welche die Briten abschließend an die EU entrichten sollen: 45 bis 55 Milliarden Euro.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Brexit, Brüssel, EU-Gipfel, EU-Kommission, Europäische Union, Großbritannien, Handelsbeziehungen, Irland, Jean-Claude Juncker, Nordirland, Theresa May
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In den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU über den Brexit soll es einem Zeitungsbericht der »Daily Telegraph« zufolge eine Einigung über die Schlussrechnung gegeben haben, die das Land beim Abschied aus der Union begleichen soll. Die Summe liege demnach zwischen 45 und 55 Milliarden Euro. Die EU forderte zuvor einen finanziellen Ausgleich von 60 Milliarden Euro. Ursprünglich wurden sogar mal 100 Milliarden Euro genannt.

Die Verständigung gilt als eine wichtige Voraussetzung für den EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember in Brüssel, um die weiteren Gesprächen über den künftigen Status Großbritanniens in den Handelsbeziehungen zur Gemeinschaft zu beginnen. Hier soll vor allem die britische Wirtschaft auf Klarheit drängen, da der aktuelle Schwebezustand auf die Konjunktur Einfluss habe. Der EU-Austritt Großbritanniens ist zum März 2019 vorgesehen.

Die EU-Kommission will zu dem Bericht bisher keine Stellung nehmen. Ebenso mahnte ein britischer Regierungsvertreter zur Zurückhaltung über offizielle Ergebnisse, man sei aber im Prozess der Annäherung. Aktuell verhandeln in Brüssel in internen Runden Unterhändler der britischen Regierung mit der Europäischen Union über die Modalitäten des Ausstiegs aus dem Staatenbund.

Als weitere Streitpunkte neben der Schlussrechnung und der Regelung der weiteren Handelsbeziehungen sind die künftigen Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien und die Ausgestaltung der irischen Landgrenze zum britischen Nordirland. Am kommenden Montag soll es eine erste Verhandungsbilanz von Ministerpräsidentin Theresa May und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker geben.

Mehr dazu unter spiegel.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Heinz Becker

Die Briten haben es gut. Ich würde "ein Ende in Schrecken" auch einem "Schrecken ohne Ende" vorziehen.

Gravatar: Lothar Hannappel

Egal was die Briten zahlen werden. Es wird nur ein Bruchteil des Schadens sein, den ein Verbleib in der sich selbst zerstörenden EU mit sich gebracht hätte.

Gravatar: Marc Hofmann

Man liest/hört in den EU-Deutschen Propaganda Medien immer nur davon, was die Briten zahlen aber nicht, was es der EU kostet.

Gravatar: die Vernunft

Oh Du glückliches britisches Volk! Welch ein schönes Weihnachtsgeschenk!

Wann bekommt Deutschland endlich eine Demokratie? (Volksherrschaft/ Abstimmungen in Sachfragen) Diese wäre ohne weiteres im Internet mit Hilfe von Lesegeräten und des neuen Personalausweises staatsbindend möglich!

Gravatar: Ercan Aslan

Kommt schon! Habt euch nicht so! Das sind nur 7 Berliner Flughäfen! Ist doch ein Spottpreis.....neee Spaß beiseite: Wenn ich in GB was zu sagen hätte, würde ich einfach sagen: Nö! Bekommt ihr nicht und wir treten TROTZDEM aus!! Jetzt macht mal was dagegen ihr Pfeiffen!!!

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