Präsident gegen Obersten Gerichtshof

Blutiger Machtkampf auf den Malediven - um Politik und Geld

Das Traumziel Malediven mutiert aktuell zum politischen Albtraum. Der Machtkampf zwischen dem Staatschef Abdullah Yameen und dem Obersten Gerichtshof geht in die nächste Runde und wird von Tag zu Tag heftiger. Reisewarnungen für die Malediven sind die Folge.

Quelle: malediven-ferien.ch
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Türkisfarbenes Meer, weiße Sandstrände, sich leicht im Wind wiegende Palmen, kleine Rundhütten auf verstreuten Inseln - das sind die Bilder, die die meisten Menschen mit den Malediven verbinden. Doch aktuell gehen ganz andere Bilder durch die Welt. Schwer bewaffnete Polizisten, die in der Hauptstadt Malé patrouillieren und sowohl Oppositionelle wie auch Journalisten und Kritiker an der Staatsführung des Staatschefs Abdullah Yameen verhaften und verprügeln. Es ist ein offener Machtkampf zwischen dem Staatschef und dem Obersten Gerichtshof entbrannt, in dessen Verlauf aktuell der frühere Präsidenten des Gerichtshofes, Abdulla Saeed, ein weiterer Richter und der höchste Verwaltungsbeamte des Gerichts festgenommen wurden.

Am Tag zuvor war der ehemalige Präsident Maumoon Abdul Gayoom festgenommen worden. Er, Halbbruder des gegenwärtigen Staatschefs, hatte sich auf die Seite der Opposition gestellt und zum Sturz seines Bruders aufgerufen. Anstoß der Unruhen ist die Weigerung Yameens, den Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes Folge zu leisten. Die Malediven sind eine Präsidialrepublik mit umfassenden Rechten des Präsidenten. Eine echte Gewaltenteilung gibt es in der islamisch geprägten Republik nicht. Doch durch die Verflechtungen der einzelnen Protagonisten in diverse Interessensgruppen steht mehr auf dem Spiel als nur ein Machtpoker um die Politik: Yameen wird vom Urlaubsanlagenbesitzer und Business-Tycoon Gasim Ibrahim unterstützt und gefördert, sein Halbbruder Gayoom ist hingegen selbst Besitzer von zahlreichen Urlaubsresorts. Es geht um nichts anderes als Geld!

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: D.Eppendorfer

Lustig sind die Malediven
Scharia, Scharia, Ho.

Hat einer unserer Weltrettungbeauftragten schon Menschenrechte angemahnt? Oder den Verfolgten wenigstens Asyl angeboten?

Nun ja, wenn nicht nur der dortige Staatschef Abdullah heißt, dann kann man sich schon denken, warum es trotz Friedensreligion auch dort nun zu despotischen Problemen kommt.

Ist sowieso nur ein auf Luxus getrimmtes Urlaubsdomiziel für die besser betuchten Europäer, denn Max Mustermann wird sich das von seinem dank seiner spendablen Obrigkeit gnädig gewährten üppigen Niedriglohn kaum leisten können.

Wen also kümmert das dortige typische Islamfiasko?

Mich zumindest nicht.

Gravatar: H.von Bugenhagen

Ein kleiner Einblick was noch auf den Deutschen zu kommt durch ihre ,,BRD Finanz GmbH,,,,,,,,die doch auch bald von den Chinesen gekauft und übernommen wird mit den deutschen Sklaven.

Gravatar: K Goergen

Kleiner Realitycheck :

sicherlich ist die Lage kritisch

Blutig : so weit Clickbait

Die Lage am Flughafen war gestern abend ruhig. Auch keine Polizei, kein Militär.

Gravatar: Ede Wachsam

Wer dieser Götzenreligion und ihren Gewalttätern schaden will, muss einfach nicht in solche Länder fahren, denn ohne Moss ist auch bei denen nichts los. Es gibt auch Länder mit blauem Meer und Palmen ohne den Islam. Auch dem Diktator am Bosporus schadet man am meisten, wenn man sein islamisches Polizei-Paradies konsequent meidet. Na ja und ich als Freund Israels reiese ohnehin in kein einziges islamisches Land und dies schon viele viele Jahre nicht.

Gravatar: Georg

Warum sind die Malediven ein Paradies? Es herrscht dort der Islam, nur wel das Wasser Blau ist ist das mitnichten ein Paradies sondern einfach Sharia unter Palmen, was daran paradisisch sein soll, das erschliesst sich mir nicht!
Jeder Land (ausser vielleicht Nauru) hat wunderschöne Landschaften.

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