Böse Kommentare aus den Reihen der Union

AfD-Bundestagsfraktion will deutsche Sprache im Grundgesetz verankern

Der Antrag der AfD-Bundestagsfraktion auf Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz wurde von Politikern der Union aufs Übelste attackiert. Dumm nur, dass die CDU im Vorjahr am »internationalen Tag der Muttersprache« (21. Februar) das identische Vorhaben ankündigte - aber nie umsetzte.

Quelle: CDU
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Antrag, AfD, Bundestag, Aufnahme, deutsche Sprache, Grundgesetz, Kritik, Union, Diskriminierung, Widerspruch, Parteitagsbeschluss, 2016
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Wenn es darum geht, hehre und vollmundige Worte zu finden, sind die Vertreter der Union gerne und schnell dabei. Häufig genug findet man sie dann als Wortführer in der ersten Reihe. Wenn es dazu noch ein Wahljahr ist, so wie 2017, dann sind diesen vollmundigen Ankündigungen der Unionspolitiker kaum Grenzen gesetzt. Da wird versprochen und angekündigt, als gebe es kein Morgen. So kündigte man am »Internationalen Tag der Muttersprache« (doch, so einen Tag gibt es) am 21. Februar 2017 noch an, dass man den Parteitagsbeschluss aus 2016 umsetzen werde und »die deutsche Sprache im Grundgesetz verankern« wolle. Art. 22 GG solle dazu extra erweitert werden. Ein nettes Foto aus dem sozialen Netzwerk Facebook belegt dieses Ansinnen. Selbstverständlich wurde aus dem Vorhaben nichts. Doch auch das kennt der Bürger ja zur Genüge von der Union.

Aktuell hat die AfD-Bundestagsfraktion ein ähnliches Ansinnen aufgenommen und, im Gegensatz zur Union, bereits einen entsprechenden Antrag eingereicht. Die deutsche Sprache, so der Antrag, solle im Grundgesetz festgeschrieben werden. Ausgerechnet in den Reihen der Union erhob sich daraufhin ein großes Geheule und Zähneklappern. Die CSU-Abgeordnete Lindholz hielt diese Idee für »realitätsfern«, der CDU-Abgeordnete Axel Müller bezeichnete diesen Vorstoß gar als »diskriminierend«.

Axel Müller ist seit 2003 Mitglied der CDU. Er hat also 2016 einen seiner eigenen Aussage nach diskriminierenden Parteitagsbeschluss mitgetragen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Karl

" niemand hat ein Recht darauf , was vor den Wahlen versprochen wurde, das dies auch nach den Wahlen umgesetzt wird " wortlaut unserer ach so hochgeliebten Frau Merkel und diser spruch zieht sich durch das ganze Rechtsdilemma unserer deutschen Politik.
Naja, und das der Antrag von der AFD kommt, muss man ja mit allen mitteln attakieren, DAS HABEN sich diese GROKOTZ Deppen auf die Fahne geschrieben,,,

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Die deutsche Sprache, so der Antrag, solle im Grundgesetz festgeschrieben werden."

Ich anstelle der AfD-Verantwortlichen hätte den alten CDU-Entwurf eins-zu-eins übernommen und so eingereicht. Und eine Fraktionspackung Popcorn bestellt.

Zitat:"der CDU-Abgeordnete Axel Müller bezeichnete diesen Vorstoß gar als »diskriminierend«."

Ist der auch, aber richtig formuliert unproblematisch. "Die Amtssprache ist deutsch." sollte kein Problem darstellen, schließlich steht das auch so im §23 Abs.1 VwVfG ( https://www.gesetze-im-internet.de/vwvfg/__23.html ).
Schon allen dadurch, dass das GG in Deutsch geschrieben ist (und nicht in Latein oder Altgriechisch oder Sumerisch), diskriminiert das GG andere Sprachen. Aber wen interessierts, sollen doch primär Deutsch verstehende Menschen vom GG angesprochen werden.

Zitat:"Er hat also 2016 einen seiner eigenen Aussage nach diskriminierenden Parteitagsbeschluss mitgetragen."

Der entscheidene Punkt ist doch gar nicht, ob das diskriminierend ist (wie war das noch mal mit der Wehrpflicht?) oder sonst was ist. Entscheidend ist bei der politischen Willensbildung der Parteien (eigentlich des Parteivorstandes) einzig nur, wer was bringt. Sinds die eigenen Leute, ist es voll toll, sinds die anderen ist es voll moppelkotze. Was ein Parteivorstand überhaupt nicht haben will, ist die gleiche Meinung, wie ein anderer Parteivorstand. Egal, ob deren Ansicht richtig oder falsch ist, entscheidend ist nur, dass es die Ansicht von den anderen ist, also ist man selbst dagegen. Simpelste Denke, was allerdings die Pobleme in DE gut erklärt.

Denkfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: ropow

Was für ein Glück, dass in Deutschland nicht diskriminiert wird, während man von realitätsfernen Staaten nur so umzingelt ist:

Frankreich, Verfassung Artikel 2: „Die Sprache der Republik ist Französisch."

Polen, Verfassung Artikel 27: „In der Republik Polen ist die polnische Sprache die Amtssprache.“

Ungarn, Verfassung Artikel H1: „Die Amtssprache in Ungarn ist Ungarisch.“

Österreich, Verfassung Artikel 8 Abs 1: „Die deutsche Sprache ist, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten bundesgesetzlich eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.“

Bulgarien, Verfassung Artikel 3: „Die Amtssprache in der Republik ist die bulgarische Sprache.“

Kroatien, Verfassung Artikel 12: „In der Republik Kroatien wird von Amts wegen die kroatische Sprache und die lateinische Schrift verwendet.“

Portugal, Verfassung Artikel 11 Abs 3: „Die Amtssprache ist Portugiesisch.“

Spanien, Verfassung Artikel 3: „Kastilisch ist die offizielle Staatssprache. Alle Spanier haben die Pflicht, sie zu kennen, und das Recht, sie zu gebrauchen. "

etc., etc., …

http://www.verfassungen.eu/eu/index.htm

Gravatar: karlheinz gampe

Das zeigt doch wie schwer geistig erkrankt diese linken CDU /CSU Merkelianer sind. Eine Lindholm findet deutsche Sprache realitätsfern, weil sie wahrscheinlich im krankenhaften Drogenwahn selbst realitätsfern ist. Denn noch ist deutsche Sprache in deutschen Landen Realität, auch wenn durchgeknallte Politiker es gern anders hätten. Deutsche Sprache in Deutschland diskriminiert also. Wie krank und durchgeknallt ist dieser linke Vogel, der CDU Müller. Ich denke diese Aussagen lassen sich gut verwenden um diesen Leuten in ihren Wahlkreisen ein Waterloo zu bereiten. Man muss den dummen Michel nur über diese kranken Aussagen aufklären. Solche Leute mit ihren kranken Aussagen sind nicht wählbar und sollten eine Heilanstalt aufsuchen.

Gravatar: Dafranzl

Und dann noch als Hauptsprache in EU! Nix mit English! Deutsch sprechen ja schliesslich die meisten EUBürger

Gravatar: Ede Wachsam

Diese Frage wurde zwar schon häufig gestellt, zuletzt von Dirk Müller auch als Mr. DAX bekannt, aber auch ich erlaube mir sie in diesem Zusammenhang auch noch einmal zu stellen: Was rauchen, fixen oder trinken diese Etablierten Clowns eigenltlich jeden Tag? Man sollte seitens des Bundeskriminalamtes, Abteilung Rauschgiftdelikte, mal eine Razzia mit Spürhunden in den Parteizentralen der gesamten SED Altparteien durchführen, wer weiß was da alles für ein psyschodelisches Zeug zu Tage kommt.

Gravatar: Okulis

Die deutsche Sprache ist die mit Abstand schönste Sprache. Sie muss im Grundgesetz eine starke Verankerung finden.

Gravatar: Sigmund Westerwick

Wen kümmert das Geschwätz von gestern

Die Altparteien haben ziemlich abgewirtschaftet und sämtlichen Kredit verspielt, mit oder ohne Demenz.
Wenn man sich MerkelReden aus den Jahren vor 2010 anschaut, und wenn irgendetwas davon so gemeint worden wäre wie es übertragen wurde, dann wäre Merkel heute in der AfD.

Es ist natürlich trivial festzustellen, dass sie weder eine Linie noch irgendwelche Grundüberzeugungen hat, sie hat Meinungsumfragen und Medienberater, und da nach der Homoehe und dem ganzen Genderwahnsinn eigentlich auch der Wolf das Geislein heiraten darf, wird das Geislein eben als Kollateralschaden in irgendwelchen Statistiken unterdrückt werden müssen, mehr ist nicht zu tun.
Und wenn wirklich jemand nachfragt ist er sicherlich Nazi oder Rechtsradikaler, und man muss eine einvernehmliche Lösung finden, alles ist gut in diesem Lande, in dem wir gerne leben ( abzüglich dem Geislein, das wurde ja gefressen ).

Gravatar: John Sheridan

Es steht klipp und klar: "... Bundesrepublik ...".
Dieses bunte Land existiert aber nicht!

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