In unmittelbarer Nähe zu einem Weihnachtsmarkt

200 Schuss scharfer Munition in Tiefgarage unter Moschee in Berlin gefunden

Die Berliner Polizei hat in einer Tiefgarage im Berliner Bezirk Charlottenburg rund 200 Schuss scharfe Munition sichergestellt. Ein Anwohner hatte die Polizei alarmiert. Die Tiefgarage befindet sich unter einer Moschee, wenige Schritte vom Weihnachtsmarkt entfernt.

Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Weihnachtsmarkt, Charlottenburg, Moschee, Tiefgarage, Munitionsfund, 200 Schuss, Neuwertig
von

Es sind 200 Schuss neuwertige Munition vom Kaliber 7.65 mm, welche die Berliner Polizei am gestrigen Sonntagnachmittag in einer Tiefgarage sichergestellt hatte. Ein Anwohner hatte die Munition unter der dortigen Moschee gefunden und die Sicherheitskräfte alarmiert. Laut einem Polizeisprecher sei es »reiner Zufall«, dass sich der Fundort der noch original verpackten Projektile in der Nähe des dortigen Weihnachtsmarkt befindet. Es habe nichts mit einem möglichen Anschlag zu tun. 

Polizeiintern hingegen scheint man von dieser offiziellen Verlautbarung nicht ganz so überzeugt zu sein. Laut »BZ« existiert ein Schreiben, in welchem aufgrund des Fundortes in der Nähe des Weihnachtsmarktes und der Ablegestelle der Munition unterhalb einer Moschee von einer Gefahrenlage ausgegangen wird. Staatsschutz, Kriminalpolizei sowie die Kriminaltechnik seien in die Ermittlungen eingebunden. Aber offiziell bestreitet man die Gefahr eines islamisch motivierten Anschlags.

Munition vom Kaliber 7.65 mm wird unter anderem mit der halbautomatischen Schnellfeuerpistole »Skorpion vz 61« aus tschechischer Produktion verschossen. Die Waffe »erfreut« sich seit 50 Jahren besonderer Beliebtheit bei Terroristen jeglicher Coleur. Die Sicherheitsbehörden in Schweden haben erst vor ein paar Wochen bekanntgegeben, dass rund 50 zuvor unbrauchbar gemachte Waffen technisch wieder für den Einsatz umgerüstet wurden und mehrere kriminelle Banden damit ausgestattet sind.

Auch wenn die Ermittlungen noch andauern, geht man nicht von einem möglichen Anschlag aus. Man bleibt dabei: die Nähe zwischen Fundort und Weihnachtsmarkt ist purer »Zufall«.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: karlheinz gampe

Die hochbegabten Merkelakademiker bereiten sich auf Sylvester vor oder ein anderes buntes Feuerwerk vor. Deutschland ist bunter geworden, durch politische Idioten ?

Gravatar: Einzelk@mpfer

Ohne legale Bewaffnung "derjenigen die schon länger hier sind" wird es ein böses Ende nehmen in Buntland.

Gravatar: Karl

Ist ja klar das es "REINER ZUFALL" war das sich in der Nähe einer Moschee Munition für Schnellfeuerwaffen findet. Schliesslich gehen Terroristen besonnen mit ihren Waffen um.

Gravatar: Wolfram

Wollen wir nicht langsam einmal die BRD ins Guiness-Buch der Rekorde eintragen lassen.

Bei welcher Disziplin?

Deutschland =das größte Paradies für Sozialabzocker und Kriminelle mit der laschesten Kuscheljustiz weltweit

Gravatar: Rolo

Ich wünsche allen Bundesbürgern schon jetzt, viel Spaß auf den Weihnachtsmärkten, eine schöne, besinnliche Adventszeit, ein glückliches, frohes Weihnachtsfest ohne zu betrauernde Opfer und ein gutes Neues Jahr! Der Wahnsinn geht weiter... und lasst uns dankbar sein, dass wir Deutschen dafür auch noch bezahlen dürfen!

Gravatar: Muro

Mit dem gefundenen Kaliber kann man richtig viel Schaden anrichten. Man sollte die Moschee durchsuchen um die entsprechenden Waffen sicher zu stellen.

Gravatar: F. Kaatz

"Wir dürfen uns nicht von Angst diktieren lassen!"

Wer heutzutage noch auf Weihnachtsmärkte oder Volksfeste geht, dem gehört es nicht anders. Und wer seine Familie mitbringt gehört eingesperrt...

Mal sehen wann die Chancen so gut sind, das Russischroulette ungefährlicher ist.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Staatsschutz, Kriminalpolizei sowie die Kriminaltechnik seien in die Ermittlungen eingebunden. Aber offiziell bestreitet man die Gefahr eines islamisch motivierten Anschlags.“ …

Da diese Munition so dilettantisch gelagert wurde, dass sie von einem Anwohner ausgerechnet unter der dortigen Moschee gefunden wurde, der die Sicherheitskräfte erst dann alarmieren ´musste`:

Ist es möglich, dass dieser Anwohner(?) einfach nur ein bewusst schlecht verstecktes Weihnachtsgeschenk(?) eines unserer Geheimdienste für die Besucher dieses Marktes fand???

Ulla Jelpke: „Ich kann mich an keinen Fall erinnern, in dem nachgewiesen wurde, dass die Geheimdienste wirklich einen Terroranschlag verhindert haben. Aber es gibt viele Fälle, in denen sich die Geheimdienste selbst als Rechtsbrecher erwiesen haben“!!! http://www.nachdenkseiten.de/?p=26060

Gravatar: Ede Wachsam

Ich habe doch schon zu diesem Artikel vom 15.11.2017 "Minister aus den Emiraten: Deutsche Moscheen-Kontrolle zu lasch!" damals um 22:23 geschrieben, dass alle Moscheen in Deutschland in einer Razzia auf Waffen, Sprengstoff usw. untersucht werden müssten.

Diese "paar Kugeln" die man jetzt fand sind doch nur die Spitze des Eisbergs, denn ich bin davon überzeugt, dass es in vielen Moscheen, wenn nicht sogar in Allen, Waffen gibt. Diese werden aber von den "Blindschleichen" in den Regierungsämtern fälschlich als "Gotteshäuser" ausgegeben.

Was aber haben Waffen in einem Gotteshaus zu suchen? Ob es in Synagogen und Kirchen auch so etwas gibt, wage ich zu bezweifeln auch wenn die Synagogen noch eher das Recht dazu hättten, weil die von diesem Islamistenpack immer wieder angegriffen wurden und dies weltweit. Aber da ja der ehrenwerte Präsident der Türken unverblümt sagte, dass die Moscheen seine Kasernen sind, findet man eben da auch mit Sicherheit Waffen und Zubehör.

Die Antwort eines Iman in einer Moschee in Deutschland, der voller Stolz einem "Kuffar" seinen vollen Waffenschrank, inkl. Schnellfeuergewehren zeigte, der dessen Moschee am Tag der offenen Tür besucht hatte, auf dessen Frage, wozu denn die Waffen wären, lautete, sie müssten sich doch gegen die Ungläubigen verteidigen können. Wie viele Moscheen wurden denn bisher von den "Ungläubigen" in Deutschland mit Sprengstoff oder Waffen angegriffen? Kennt jemand die nicht vorhandenen Zahlen?

Gravatar: Dirk S

Zitat:"Es sind 200 Schuss neuwertige Munition vom Kaliber 7.65 mm, "

Dürfte sich um 7,65 X 17 mm Munition handeln, die früher auch mal von der deutschen Polizei (Walther PP) verwendet wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/7,65_mm_Browning

Zitat:"Es habe nichts mit einem möglichen Anschlag zu tun."

Nee, schon klar. War nur ein improvisiertes Zwischenlager für den moscheeigenen Schützenverein oder wie?

Zitat:"Polizeiintern hingegen scheint man von dieser offiziellen Verlautbarung nicht ganz so überzeugt zu sein."

Das glaub ich gern. Offizielle Stellen lügen inzwischen so viel, dass vor 30 Jahren selbst die Bildzeitung rot vor Scham geworden wäre.

Zitat:"in welchem aufgrund des Fundortes in der Nähe des Weihnachtsmarktes und der Ablegestelle der Munition unterhalb einer Moschee von einer Gefahrenlage ausgegangen wird."

Logisch. Illegal besessene Munition wird kaum zum friedlichen Adventsschießen verwandt werden.

Zitat:"Aber offiziell bestreitet man die Gefahr eines islamisch motivierten Anschlags."

"Nur keine Panik, gehen Sie weiter, es gibt nichts zusehen." Business as usual. Und wenn's schief geht, hat mal wieder keiner was ahnen können.

Zitat:"Munition vom Kaliber 7.65 mm wird unter anderem mit der halbautomatischen Schnellfeuerpistole »Skorpion vz 61« aus tschechischer Produktion verschossen."

Die gibt es auch als Maschinenpistole. Die ist sehr kompakt und leicht zu verbergen. Und mit den relativ schwachen Kaliber 7,65x17 recht gut freihändig zu schießen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Skorpion_(Maschinenpistole)

Zitat:"Die Waffe »erfreut« sich seit 50 Jahren besonderer Beliebtheit bei Terroristen jeglicher Coleur. "

Bei Kriminiellen würde ich das ja einsehen, gerade weil die sehr kompakt ist. Aber mit (islamistischen) Terroristen würde ich eher die gute alte AK in Verbindung bringen. Bei welchen Attentaten ist die Scorpion denn zum Einsatz gekommen? Würde mich wirklich interessieren.

Zitat:"Die Sicherheitsbehörden in Schweden haben erst vor ein paar Wochen bekanntgegeben, dass rund 50 zuvor unbrauchbar gemachte Waffen technisch wieder für den Einsatz umgerüstet wurden und mehrere kriminelle Banden damit ausgestattet sind."

Na, dann waren die aber nicht gut "unbrauchbar" gemacht worden. Ziel der Unbrauchbarmachung sollte sein, dass der Aufwand für die "Reaktiviereung" höher ist, als der Selbstbau.

Zitat:"Auch wenn die Ermittlungen noch andauern, geht man nicht von einem möglichen Anschlag aus."

Ja, ja. Hat nur ein "Schütze" da vergessen. Wenn ihr da was wisst, dann lasst die Öffendlichkeit teilhaben.

Zitat:"Man bleibt dabei: die Nähe zwischen Fundort und Weihnachtsmarkt ist purer »Zufall«."

Mutig. Wenn man sagen würde "muss nichts bedeuten" ja, ok, kann auch einfach nur sein, dass in der Tiefgarage unter Moschee illegaler Waffenhandel stattfindet und die Munition da vergessen wurde. Kann aber auch sein, dass sich da ein Irrer ausgestattet hat. Wäre Sache der Polizei, sich da zu erklären.

@ Muro

Zitat:"Mit dem gefundenen Kaliber kann man richtig viel Schaden anrichten."

Mehr als mit einem Luftgewehr und weniger als mit der Nato-Standard-Pistolenmunition (9x19mm, wird auch von der Polizei verwendet). Die 7,65x17mm ist eine relativ schwache Munition, die vergleichsweise wenig Schaden anrichtet. Was aber nicht bedeutet, dass Treffer ungefährlich sind, es geht um die relative Wirkung. Und da gibt es viele Munitionssorten, die wirksamer sind.

Falls Sie da etwas tiefer einsteigen wollen, sollten Sie nach Martin Fackler googeln, der hat sich als Militärchirurg mit dem Thema ausgiebig beschäftigt und dazu veröffendlicht. Als Einstieg: http://www.rkba.org/research/fackler/wrong.pdf (ohne verstörenden Bilder).

Schussfreste Grüße,

Dirk S

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang