“Wirtschaftliche Konsequenzen der Klimapolitik berücksichtigen”

03. September 2010, 11:44 | Kategorien: Politik, Wirtschaft | Schlagworte: | von
Redaktion

Dr. Benny Peiser ist Direktor der "Global Warming Policy Foundation", einer britischen Denkfabrik, die eine Vielzahl der politischen Maßnahmen, die helfen sollen, eine mögliche menschengemachte globale Erwärmung zu bekämpfen, in Frage stellt.  Im Interview mit dem Internetportal "oekowatch.org" spricht er über die Zusammenhänge zwischen Umweltschutz, Marktwirtschaft und staatlichen Maßnahmen.

Ökowatch: Herr Dr. Peiser, Sie betreiben die bekannte aufklärende Internetseite The Global Warming Policy Foundation.  Was hofft die Global Warming Policy Foundation zu erreichen?

Benny Peiser: Wir sind ein sogenannter „educational think tank“.  Dabei sind wir völlig parteiunabhängig.  In unserem Vorstand haben wir Vertreter aller drei großen Parteien hier in Großbritannien: Labour, Liberale und Konservative.  Unser Hauptziel ist nicht die Durchführung von Kampagnen, sondern Aufklärung.  Wir wollen eine Balance in die ganze Klima- und Energiedebatte bringen.  Alle wichtigen Argumente sollen ohne Tabus gehört und geäußert werden können.  So ermöglichen wir es den durch die Debatte der letzten Jahre verunsicherten Menschen, sich besser und umfassender informieren zu können.

Ökowatch: Sie selbst sind Sozialwissenschaftler.  Wie qualifiziert sind die Mitglieder Ihrer Organisation, sich in die Debatte um ein naturwissenschaftliches Thema wie den Klimawandel einzumischen?

Benny Peiser: Wir beschäftigen uns vorwiegend nicht mit den naturwissenschaftlichen Fragen der Klimawissenschaft.  Unser Hauptaugenmerk sind wirtschaftliche, soziale und politische Fragen, darum heißen wir auch „Global Warming Policy Foundation“.  Es ist nicht unser eigentliches Ziel, die grundsätzlichen wissenschaftlichen Argumente rund um das Thema Treibhauseffekt in Frage zu stellen.  Mitglieder unserer Organisation kommen aus allen Bereichen dieser Debatte, sowohl Befürworter als auch Gegner der These einer durch menschliche Emissionen wie CO2 verursachten globalen Erwärmung gehören dazu.  Wir sind keine klimaskeptische Organisation, sondern nehmen als Stiftung keine kollektive Position zu dieser Frage ein.  Auch in unserem Wissenschaftsbeirat finden sich Vertreter unterschiedlicher Ansichten zu diesem Thema.  Unsere Skepsis als Organisation richtet sich in erster Linie gegen von Regierungen vorgeschlagene Maßnahmen zum Klimawandel und die damit verbundenen Kosten.  

Lesen Sie das vollständige Interview auf www.oekowatch.org!

(Foto: B. Peiser)

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