Interview mit Volker Heun

»Trumps Schwerpunkt bleibt die Innenpolitik«

Im Interview mit der Freien Welt erläutert der Buchautor (»Donald Trump – Fluch oder Segen?«) und Unternehmer Volker Heun seine Sicht auf die noch junge Präsidentschaft von Donald Trump.

Volker Heun (Foto: Heun), Donald Trump (Foto: Michael Vaden / Wikimedia / CC BY-SA 4.0)
Veröffentlicht: | Kategorien: Interviews, Nachrichten - Politik, Interviews - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Donald Trump, Volker Heun, USA
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Volker Heun kennt Donald Trump seit vielen Jahren persönlich. Seine Erfahrungen mit ihm gehen auf die Zeit zurück, als Trump noch kein Politiker war. In seinem Buch „Donald Trump – Fluch oder Segen?“ hat sich der Unternehmer und Buchautor mit den ersten hundert Tagen von Trumps Präsidentschaft auseinandergesetzt. Darin wagt er einen wohlwollenden, aber keineswegs unkritischen Blick auf die kontroverse Präsidentschaft, die für deutsche Leser ungewohnt ist. In keinem anderen Land wird so negativ über Trump berichtet wie in Deutschland. Volker Heun findet diese Entwicklung schlimm und erklärt, warum.

 

Freie Welt: Herr Heun, Untersuchungen haben ergeben, dass in keinem Land so negativ über Donald Trump berichtet wird wie in Deutschland. Wie erklären Sie sich diese tiefe Abneigung der deutschen Presse?


Volker Heun: Diese Abneigung der Presse gegen Trump und vor allem die einseitige Berichterstattung finde ich persönlich sehr schlimm. Man muss ja Trump nicht unbedingt mögen, aber er ist demokratisch gewählt worden und man kann auch ruhig mal etwas Positives über ihn berichten. Ich denke, ein Hauptgrund für die ganze Medienschelte ist natürlich sein polarisierender Charakter. Wer Trump nicht kennt, dürfte sich normalerweise kein Urteil über ihn erlauben. Mittlerweile wird aber jede kleinste Handlung von ihm in den Medien analysiert.


Ich denke mir dann immer: Haben wir denn keine anderen Probleme? Natürlich ist diese massive Fokussierung der Medien auf Trump wunderbar für diverse Regierungen weltweit, dadurch werden wichtige innerpolitische Themen medial nur kurz angerissen oder es wird gar nicht darüber berichtet.


Es ist auch zu erwähnen, dass die deutsche Bundesregierung Hillary Clinton klar favorisiert hat. Sie wäre sicherlich der deutlich einfachere Partner als der knallharte Unternehmer Trump. Am Höhepunkt des Wahlkampfes zwischen Trump und Clinton investierte die deutsche Bundesregierung durch das Bundesumweltministerium zig Millionen in die Clinton-Stiftung. Also deutsche Steuergelder! Warum wurde dies wohl nur gemacht?


Freie Welt: Sehen Sie in dem öffentlich ausgetragenen Konflikt zwischen Trump mit dem früheren FBI-Chef Comey eine erste Bedrohung für seine Präsidentschaft? Einige Medien in Deutschland sprechen ja schon von einem Amtsenthebungsverfahren?


Volker Heun: Ich gehe davon aus, dass Trump unbescholten aus dem Comey Konflikt herauskommt. Es besteht eher die große Gefahr, dass Comey nun ein Strafverfahren droht, da er wohl vertrauliche Informationen an die Medien weitergegeben hat. Insgesamt muss ich aber auch sagen, dass diese Anhörungen und dieser Konflikt in meinen Augen völlig überzogen sind.


Trump hat sicherlich viel wichtigere Dinge zu tun. Warum lässt man diesen US Präsidenten nicht einfach in Ruhe seine Arbeit machen? Seit Amtsantritt gibt es nahezu täglich Meldungen bezüglich eines Amtsenthebungsverfahren. Auch dies halte ich für völlig überzogen. Trump wird das überstehen. Er ist beziehungsweise war ein brillanter Unternehmer und hat auch viele Tiefen gemeistert. Er ist es gewohnt, Gegenwind zu bekommen. An ihm werden sich noch viele die Zähne ausbeißen.


Freie Welt: Sie haben in ihrem Buch die ersten hundert Tage der Präsidentschaft Donald Trumps analysiert. Worin sehen Sie die größten Erfolge und was waren die größten Niederlagen Trumps in dieser Zeit?


Volker Heun: Eine Analyse der ersten 100 Tage egal für welche Regierung ist natürlich viel zu verfrüht. Man kann sicherlich nur über etwaige Tendenzen berichten.


Sehr gut fand ich beispielsweise, dass Trump ab dem ersten Tag seiner Amtszeit versucht, seine Wahlversprechen zu realisieren. Sicherlich hat er sich das einfacher vorgestellt, insbesondere der Einreisestopp aus diversen Ländern wurde zunächst wieder aufgehoben. Trump möchte an sich nur sein Volk damit schützen und vor allem wissen, wer genau in die USA kommt.


Ferner finde ich es gut, dass er die amerikanischen Steuereinnahmen zunächst auch für die eigene Infrastruktur nutzen möchte. Hier liegt doch einiges im Argen. Zudem möchte er die Steuersätze der Privatpersonen und der Firmen massiv senken. Negativ ist sicherlich zu erwähnen, dass wichtige Positionen noch nicht besetzt sind. Zahlreiche Botschaften warten noch auf die Ernennung des neuen Botschafters, auch in Deutschland. Dies ist aber auch ein ganz normales Prozedere für eine neue Regierung.


Freie Welt: Welche Änderungen sehen Trumps Reformen im Gesundheitssystem vor? Stimmt es, dass darunter vor allem die sozial Schwächeren leiden?


Volker Heun: Obamacare war einfach nicht mehr finanzierbar und die Kosten stiegen massiv an. Trump möchte das Gesundheitssystem in folgenden Dingen ändern:


Erstens: Die Versicherungspflicht wird aufgehoben. Zweitens: Strafzahlungen für Nichtversicherte entfallen. Drittens: Personen, welche sich nicht durchgehend versichern, müssen höhere Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Viertens: Bürger dürfen wegen Vorerkranken nicht abgelehnt werden. Fünftens: Kinder können bis zum 26. Lebensjahr bei den Eltern mitversichert bleiben. Sechstens: Zuschüsse werden gestrichen. Siebtens: Unterstützungen aus dem Sozialprogramm Medicaid werden gekürzt. Achtens: US Bürger können auch in anderen US Bundesstaaten Krankenversicherungen zu beantragen.


Das Hauptproblem dieser Gesundheitsversorgung ist doch, dass dieses Thema über zig Jahre nicht angegangen wurde. Obama versuchte eine Lösung zu finden, nun Trump. Die richtige finanzierbare Lösung zu finden, insbesondere bei den zahlreichen Vorerkrankungen der Menschen, ist sehr anspruchsvoll.


Freie Welt: Donald Trump will die Steuern senken und mehr Geld für Infrastruktur ausgeben. Wie passt das zusammen?


Volker Heun: Trump hat sein neues Steuersystem auf einer Din-A4-Seite dargelegt. Im Vergleich dazu hat das amerikanische Steuergesetz 74608 Seiten. Die Steuerpläne von Trump beinhalten die Kürzung der Einkommensteuer. Dies dürfte natürlich den Konsum anregen, verbunden mit Umsatzsteigerungen der Firmen. So soll der Freibetrag für einkommensschwache Ehepaare auf 24.000 US-Dollar pro Jahr verdoppelt werden. Hinzu kommen steuerliche Vorteile für Ehepaare mit Kindern. Zudem soll das ganze Steuersystem deutlich vereinfacht werden. Eine Reduzierung von sieben auf drei Steuersätze ist geplant, nämlich 10%, 25% und 35%.


Die Steuersätze von Unternehmen sollen von aktuell von 35% massiv auf 15% gesenkt werden. Dies halte ich auch für sehr sinnvoll. Neun der zehn größten Firmen weltweit kommen aus den USA. Typische US-Firmen wie z.B. Apple versteuern aber große Teile der Einnahmen eben nicht in den USA, sondern in Irland, da es hier deutlich bessere Steuersätze gibt. Solche Einnahmen möchte Trump wieder in die USA holen und für Firmen einfach wieder attraktiver werden. Hier sieht man die Weitsicht eines Unternehmers.


Die Sanierung der Infrastruktur ist ein absolutes Muss und kommt der ganzen Bevölkerung zugute. Unter Präsident Obama war das Thema Infrastruktur nicht von sonderlich hoher Bedeutung, so wurde in dieser Zeit für Infrastruktur, soviel Geld in die Hand genommen wie im Jahre 1947 unter Präsident Truman. In meinen Augen ein großer Fehler. Der Wohlstand einer Nation liegt auch immer an der Qualität der Infrastruktur. Trump weiß das natürlich und wird dies ändern.


Sein Ziel ist es die Steuereinnahmen durch Steuerkürzungen und viele neue Jobs zu erhöhen und die Steuerausgaben möglichst zu reduzieren. Zudem kommen mögliche weitere finanzielle Mittel aus der Umschichtung der Haushaltsausgaben, auch wenn dieser doch sehr angespannt ist.


Freie Welt: Einige Beobachter haben gehofft, Trump würde, anders als seine Vorgänger, nicht versuchen, Weltpolizist zu spielen, sondern sich auf die Innenpolitik konzentrieren. Ist diese Sichtweise nach Trumps Militärschlag in Syrien noch realistisch?


Volker Heun: Trump wird sich sicherlich weiterhin hauptsächlich um seine Innenpolitik kümmern. Er ist ja auch Präsident der USA und eben nicht von Deutschland oder einem anderen Land. Dennoch weiß er, dass er sich auch um die Außenpolitik kümmern muss. Die USA haben in Vergangenheit sehr viele Fehler in der Außenpolitik gemacht. Insbesondere der Irakkrieg war ein großer Fehler. Hier wurde nur Chaos hinterlassen. Sieht man sich die ganzen Probleme in der Welt an, wie z.B. IS, Syrien, Nordkorea, Flüchtlinge usw. benötigt die Welt eine starke US Führung.


Freie Welt: Trumps Verhältnis zu Russland steht derzeit hart in der Kritik. Wie wahrscheinlich ist eine Annäherung zwischen beiden Mächten in absehbarer Zeit?

 

 

Volker Heun: Eine Annäherung zu Russland finde ich sehr wichtig. Man kann die weltweiten Probleme nur lösen, wenn man miteinander spricht. Trump und Putin sind zwei absolute Leader. Abgesehen von den vielen möglichen Verflechtungen zwischen Russland und Trump, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass beide sich gut verstehen würden und auch Lösungen für die Probleme in der Welt finden könnten. Leider habe ich aber den Eindruck, dass viele Menschen einen konstruktiven Dialog der beiden nicht gerne sehen und laufend irgendetwas Negatives zwischen Trump und Russland finden möchten.


Freie Welt: Deutschland steht in der Kritik, zu viel zu exportieren. Wird es tatsächlich Zölle oder andere Strafmaßnahmen gegen deutsche Produkte geben?


Volker Heun: Wie bereits mehrfach erwähnt, denkt Trump immer noch als Unternehmer. Er ist ein Deal-Maker und empfindet die bisher ausgehandelten Deals z.B. mit der EU aus US-Sicht als sehr schlecht. Daher könnte ich mir etwaige Änderungen im Bereich der Zölle gut vorstellen. Sieht man den Unterschied z.B. in der Automobilbranche, so verlangt die EU 10% Einfuhrsteuer für US-Fahrzeuge, in den USA werden allerdings nur max. 2,5% Einfuhrsteuer für Autos aus Drittsaaten verlangt.


Freie Welt: Wo sehen Sie die deutsch-amerikanischen Beziehungen in den nächsten Jahren. Wir es eine politische Eiszeit geben oder bleibt letztlich alles beim Alten?


Volker Heun: Meiner Meinung nach gibt es zur deutsch-amerikanischen Beziehung keine Alternative. Die wirtschaftlichen Beziehungen sind extrem wichtig für beide Seiten. Zudem muss man nur einmal in die gemeinsame Vergangenheit schauen, um zu sehen, wie eng diese Freundschaft ist. Letztlich haben die USA uns vom Nationalsozialismus befreit. Leider wird dies immer mehr vergessen. Zudem stelle ich in den letzten Jahren – also auch vor Trump – einen zunehmenden Antiamerikanismus fest. Dies finde ich sehr schade. Die deutsche Regierung möchte zwar die Beziehungen zu China und Indien stärken – was auch völlig richtig ist. Dennoch kann dies sicherlich nicht die deutsch-amerikanische Beziehung kompensieren.


Freie Welt: Sie weisen in ihrem Buch auch auf die Produktivitätsprobleme der US-Wirtschaft hin. Kann Trump dieses Problem lösen?


Volker Heun: Die Produktivität der US-Wirtschaft ist in den letzten Jahren stetig gesunken. Firmen sind ineffizient und haben relativ wenig Innovationskraft. Nicht überall ist es wie im Silicon Valley. Trump wird sicherlich auch hier sein unternehmerisches Knowhow einbringen und versuchen die Produktivität zu steigern. Dies kann aber nur mittel bis langfristig erfolgen. Die Prozesse sind nicht kurzfristig zu ändern.


Freie Welt: Was sind die wichtigsten Entscheidungen, die Trump in der nächsten Zeit treffen muss, um seine Präsidentschaft zum Erfolg zu führen?


Volker Heun: Wie bereits erwähnt, habe ich die große Hoffnung, dass man Präsident Trump und sein Regierungsteam nun endlich mal in Ruhe arbeiten lässt. Eine Wiederwahl halte ich für durchaus möglich. Entscheidend sind meiner Meinung nach folgende Punkte:


Erstens: Umsetzung der neuen Steuerpläne bezüglich der massiven Steuerkürzungen. Zweitens: Umsetzung der Infrastrukturmaßnahmen. Drittens: Schaffung von neuen Jobs. Drittens: Lösungsfindung bezüglich einer Krankenversicherung.


Freie Welt: Herr Heun, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

 

Volker Heun: "Donald Trump - Fluch oder Segen?" ist auf auf AMAZON erhältlich.



Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Deutscher Michel

Die Hoffnung war groß. Doch wieder wurde sie enttäuscht. Trump mag ja gute Absichten gehabt haben. Doch das amerikanische System lässt ihn nicht schalten und walten, wie man es von einem Präsidenten erwartet.

In Deutschland mag ich kaum über Trump reden. Alle Welt lästert über ihn. Wenn man ihn verteidigt, gilt man als verrückt.

Also setze ich mich ans Fenster und beobachte desillusioniert die weitere Islamisierung meines Landes.

Also setze ich mich vor den Fernseher und verfolge die weitere Kriegshetze gegen Russland.

Also lese ich die Zeitung und erfahre vom neuen "Wirtschaftswunder", das jedoch bei den Leuten nicht ankommt.

So geht es dahin ... Deutschland ... die Zukunft ... und überhaupt.

Gravatar: Stasiopfer_in_USA

Fuer meine Kollegen und mich ist der Stop der H-1B Visa das Wichtigste. Jeden Tag sehe ich das Elend mit Indien. Dennoch habe ich das Gefuehl (nicht rational, ich Weiss), dass hier der groesste Praesident der USA aller Zeiten kommt.

Gravatar: Rolo

Diese Diskreditierungs Kampagne gegen Donald Trump, seitens der deutschen Medien, die schon vor der Wahl begann, sich im US Wahlkampf noch steigerte und nach der gewonnenen Wahl zum Präsidenten der USA weiterhin fortsetzt, empfinde ich inzwischen als unerträglich! Es ist kein Geheimnis, dass der Wahlkampf von Hillary Clinton von der Bundesregierung auch finnanziell unterstützt wurde! Doch diese, wurde von den Bürgern der USA vor allem aus einem Grund nicht gewählt, eben weil H. Clinton Teil des korrupten politischen Establishments ist, war und bleibt! Den Medienflüsterern aus dem deutschen Bundeskanzleramt möchte man folgendes zum Nachdenken geben, anstatt gegen den demokratisch gewählten Präsidenten der USA zu hetzen und Fehlverhalten zu kritisieren und aufzubauschen sollte man sich im Bundeskanzleramt sowie im Deutschen Bundestag rückbesinnen und innehalten! Über ihren Präsidenten haben zu allererst die Bürger der USA zu urteilen. Deshalb solte man im Bundeskanzleramt sowie im Deutschen Bundestag zu aller erst vor der eigenen Türe kehren. Da gibt es mehr als genug Augiasställe auszumisten! Die inzwischen zum Staatsfunk umgewandelten Medien sollten sich einmal die Berichterstattung der Tagesschau vor 20 Jahren ansehen, vielleicht fällt auf welcher Unterschied zu heute inzwischen besteht! Da gab es noch investigativen Journalismus, der über Ereignisse berichtete ohne die Bürger infolge der Berichterstattung permanent zu manipulieren! Wer selbst im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen, die Folge sind zwangsläufig Scherben.

Gravatar: Britta

Ich bin glücklich, über jeden Deutschen, der nicht gleich
über Präsident Donald Trump herzieht. Wie auch hier
Volker Heun.

Ich bin ja großer Fan von D. Trump.

Gravatar: Britta

Mit Donald Trump läßt sich so wunderbar von allem
ablenken, was im Land so falsch läuft.

Vor lauter D. Trump vergessen die Menschen die massiven
Probleme bei uns. Und diese Ablenkung gelingt den
Medien gut.

So realisieren die Menschen kaum noch, die übergroße
Kriminalität in unserem Land.
Sie nehmen auch nicht mehr wahr, das nach wie vor
täglich Asylanten bei uns ankommen.
Sie sehen auch nicht die alte Frau, die in der Mülltonne
verzweifelt nach Flaschen sucht, weil ihre kleine Rente
nicht reicht.
Die Menschen wollen alle diese Probleme nicht sehen.
Ja, denn das würde wehtun.

Sie, die Traumtänzer haben den fernen Donald Trump.
Der wird ihnen von den Medien zum allgemeinen
Sündenbock gemacht.
Da ist die Aufregung nicht so schmerzlich, die Aufregung
ist nur hysterisch.
Jedoch für den mehr realistischen Zuschauer einfach
nur noch widerlich und ekelhaft.

Gravatar: Walter G.

Schröder: US-Wirtschaftskrieg gegen russische Gaslieferungen nach Europa sind inakzeptabel
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https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/59421-schroder-us-wirtschaftskrieg-russische-nordstream-deutschland/?utm_source=spotim&utm_medium=spotim_recirculation&spotim_referrer=recirculation&spot_im_comment_id=sp_68A3SUfn_59421_c_npeKXL
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Die USA wollen die Energiekooperation Russlands mit der Europäischen Union schwächen, hat der Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder kritisiert. Seiner Meinung nach ist es nicht hinnehmbar, dass Hindernisse für russische Erdgaslieferungen auf den deutschen Markt durch Washington geschaffen werden....ALLES LESEN !!!!


Green kommentiert
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Bei Russland: Gute Ware, guter Preis, Verhandlung auf Augenhöhe, zuverlässige Lieferung, freundliche Bedienung.
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GEGEN die USA: Fragwürdige Ware, schlechter Preis, Erpressung, unsichere Lieferung, rotziges Gebaren & illegale Ausschaltung der Konkurrenz.


Politologe kommentiert
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"Der ehemalige SPD-Kanzler (Schröder) unterstrich, dass die deutschen Behörden zu Recht die Erdgaspipeline Nord Stream 2 als ein rein wirtschaftliches Projekt bezeichnen, das nicht politisiert werden sollte."
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Für solche sachlichen Einstellungen als Kanzler wurde Schröder damals demontiert und durch Merkel ersetzt. Die Musik dazu war eine Hetze aufgrund seiner Russlandfreundlichkeit.
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Heute sucht man , geschockt durch die Folgen der Merkelpolitik, wieder neue Ansätze an Anknüpfungspunkte die Schröder schon längst geschaffen hatte.
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Ein Paradebeispiel politischer Dummheit und vernebelter Schleimspurkriecherei Merkel's gegenüber den USA.


Smashy kommentiert
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Liebe Russen, kommt den Scheiss Amis zuvor, erneuert einfach nicht mehr auslaufende Vertraege, sollen die europaeischen Schlafschafe halt teuer fuer amerikanische umweltzerstoerende Resourcen zahlen.
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Und darauf, wie sie die Lieferungen ueberhaupt bewaeltigen wollen bin ich auch schon sehr gespannt.

Gravatar: nomsm

Ja, es wird halt sehr viel Desinformation betrieben. Selbst in vermeintlich seriösen Zeitungen wie der NZZ. In der erschien ein Zeitungsartikel, indem die Autorin behauptete, eine Tweetserie von trump beziehe sich auf den UraniumOne-Skandal, den sie als Verschwörungstheorie bezeichnete. Die Tweets bezogen sich allerdings auf die Geschichte um FusionGPS und dem Trump-Dossier.

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