Wider den "Mainstream-Faschismus" in Deutschland, EU und NATO

Es ist wieder soweit. Hat man eine eigene Meinung, lebt es sich gefährlich. Weicht diese eigene Meinung von den regierungsamtlichen Leitlinien, den EU-Vorgaben oder den Welterklärungsrichtlinien aus Washington über die NATO ab, dann wird man unter Beschuß genommen.

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Empfohlen, Blogs - Politik | Schlagworte: Angela Merkel, Donald Trump, NATO, Russland, Theresa May, Wladimir Putin
von

Es ist wieder soweit. Hat man eine eigene Meinung, lebt es sich gefährlich. Weicht diese eigene Meinung von den regierungsamtlichen Leitlinien, den EU-Vorgaben oder den Welterklärungsrichtlinien aus Washington über die NATO ab, dann wird man unter Beschuß genommen. Im Deutschen Bundestag erhält man dann kein Rederecht mehr. Man wird gedrängt, wegen "Abweichlertum" den Deutschen Bundestag zu verlassen. Kein Wunder, daß das Plenum des Deutschen Bundestages mehr und mehr Erscheinungsformen aus der Kroll-Oper oder der Volkskammer unseligen Angedenkens annimmt. In Berlin verbietet der Senat öffentliche Veranstaltungen, die die Meinungsvielfalt hochhalten.

Meinungsbildung als Grundrecht der Bürgerin und des Bürgers nach unserem Grundgesetz, findet nicht mehr statt. Wo werden in den sogenannten Leitmedien die unterschiedlichen Ansichten aus der deutschen Bevölkerung wiedergegeben? Wo muß sich die Regierung über die Medien mit den verschiedenen Auffassungen im Lande auseinandersetzen, wenn es diese unterschiedlichen Meinungen in der Medien-Wiedergabe überhaupt nicht mehr gibt? Die Regierung im Stile einer NATO-Volksfront kann dann natürlich machen, was sie will. Auf diesem Wege kann sie abweichende Meinung totalitär sanktionieren. Aus dem Justizministerium wurde auf diesem Wege eine "Einrichtung zum out-sourcing von Zensur und Immunität von NATO-Fakes" herausgeschält.
 
Nach dem Grundgesetz liegt in dieser Meinungs-und Willensbildung des deutschen Volkes die alleinige politische Existenzbegründung für politische Parteien. Wie diese verkommen ist, kann man jeden Tag feststellen. Die Parteien sind weitestgehend in der Fläche weggestorben. Wo es sie noch gibt, sind sie stramm auf die Berliner Führung zugeschnitten. Meinungen, die nicht goutiert werden, können umgehend nach Belin gemeldet werden, sollte daraus eine Gefahr für das Berliner Personen-Machtkartell sich ergeben. Mit den Ansichten in der Bevölkerung will man lieber nichts zu tun haben, weil das die vorgegebene Linie konterkarrieren könnte.

Ein sofortiges Karriereende ist dann garantiert. Opportunismus ist Parteilinie und umfaßt inzwischen - bis auf Restbestände - die im Bundestag vertretenen Altparteien. Man will ja schließlich in die Regierung und das kann man nur, wenn man den allgemeinen Kriegskurs der NATO mitmacht.

Hervortun darf man sich durch Angriffe auf den jetzigen amerikanischen Präsidenten Trump, über den ein Kontaktverbot zu seinem russischen Präsidenten-Kollegen Putin verhängt worden ist. Warum? Weil Verständigung in Fragen droht. In Fragen wohlgemerkt, die die Existenz der gesamten Menschheit oder nur von uns in Mitteleuropa gefährden, wenn sie kriegrisch entschieden werden sollten.
 
Wo waren eigentlich die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident sowie jene, die heute einvernehmlich dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump die kalte Schulter zeigen, als die Vorgänger-Präsidenten ausschließlich und alleine die Welt in das heutige Elend gestürzt hatten? Inklusive des Putsches in der Ukraine, den man wohl auch zu verantworten hat, um den militärischen Aufmarsch gegen die Russische Föderation irgendwie begründen zu können. Wort-und Vertragsbrüchigkeit ist seit 1992 westliche Politik und Belgrad war 1999 das erste Opfer.
 
Worum es geht, hat in dieser Woche die britische Premierministerin bei einer sicherheitspolitischen Rede im Stile einer "Insel-Furie" versucht deutlich zu machen. Wer jährlich mit hunderten von Millionen Pfund als Instrument der britischen Außenpolitik die BBC als Instrument der globalen Meinungsdominanz finanziert, hat naturgegeben einiges gegen Konkurrenz. Die Leute sollen hinter BBC und CNN herrennen und da ist ein journalistisch hervorragend gemachtes Programm wie das russische RT von größtem Übel, zumal RT in Europa und USA diejenigen zu Wort kommen läßt, die nicht auf dem EU und NATO-Kriegspfad sind. Frau Theresa May hat es in der Rede klar angesprochen. Es geht um die Überlegenheit der "angelsächsischen Rasse" im Sinne von Cecil Rhodes, die sich heute in der "new world order" verkörpert. Da muß schon mal jemand oder ein Land beseitigt werden, das sich querstellt und sei es nur in der Form von RT oder Sputnik. Frau May und andere sagen "fake" und meinen die Beseitigung unserer Grundrechte. Josef Goebbels hätte seine Freude, wenn er EU und NATO mit ihrem "Mainstream-Faschismus" heute sehen könnte.
 
Willy Wimmer
Staatssekretär des Bundesministes der
Verteidigung a.D., 15. 11. 2017

 

 

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Karl

die Stahlindustrie,, sie lebt und scheffelt Gewinne allein durch die Rüstungsindustrie...... und damit der Absatz nicht stagniert werden halt Kriege angefacht von denen die es am meissten brauchen,, am meissten profitieren und da ist die Nato auch nur ein Erfüllungswerkzeug.....
Na und der Mainstream?? der wird passend dazu eingestimmt
ach,, mächtige "Feinde" bekämpft man halt mit mächtig viel Rüstzeug,,,,,,

Gravatar: Mark Anton

Lasst uns ein Spiel spielen.....

"Sie spielen ein Spiel.
Sie spielen damit, kein Spiel zu spielen.
Zeige ich ihnen, daß ich sie spielen sehe,
dann breche ich die Regeln, und sie werden mich bestrafen.
Ich muß ihr Spiel, nicht zu sehen, daß ich das Spiel sehe, spielen."

R.D. Laing, Knoten

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Wo waren eigentlich die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident sowie jene, die heute einvernehmlich dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump die kalte Schulter zeigen, als die Vorgänger-Präsidenten ausschließlich und alleine die Welt in das heutige Elend gestürzt hatten? Inklusive des Putsches in der Ukraine, den man wohl auch zu verantworten hat, um den militärischen Aufmarsch gegen die Russische Föderation irgendwie begründen zu können. Wort-und Vertragsbrüchigkeit ist seit 1992 westliche Politik und Belgrad war 1999 das erste Opfer.“ …

Auch mir fällt zu diesem Niveau nur folgendes Zitat aus „Ovids Metamorphosen ein:

„Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant.“ – auf Deutsch: „Obwohl unter Wasser, versuchen sie doch weiter zu schmähen“ https://in4formation.wordpress.com/2014/04/24/meinungsmache-durch-einschuchterung-im-mainstream-faschismus/

Gravatar: Ede Wachsam

Nur ein Auszug, der aber einiges erklärt:

Was die Sanktionsspirale gegen Russland Europas Wirtschaft bis jetzt gekostet hat und noch kosten wird, darüber ist wenig zu erfahren. 2014 gingen die deutschen Exporte nach Russland laut Destatis gegenüber dem Vorjahr um 18,7 Prozent zurück, in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres fielen sie gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 30,9 Prozent. Und die Kosten, die die zur Völkerwanderung angeschwollenen Flüchtlingsströme mit sich bringen, lassen sich heute noch gar nicht abschätzen.
Wer glaubt, dass derartige Geschehnisse "schicksalhaft" und alternativlos seien, der übersieht vielleicht, dass vieles von dem, was sich um uns herum ereignet, akribisch geplant wurde und umgesetzt wird. Die USA haben nun angekündigt, schon "sehr bald" F-22-Raptor-Kampfjets nach Europa zu verlegen, als Zeichen gegen die zunehmende russische Aggression.

Anmerkung Krug:
Ja, klar doch. Die Russen haben mit ihren Militärbasen Europa regelrecht eingekesselt und fahren rund um den Kontinent immer mehr an schwerem Kriegsgerät auf. Oder war es irgendwie anders? Ja, es war anders und zwar ganz anders. Anmerkung Ende

George Friedman, Chef der US-Denkfabrik Stratfor, redet und schreibt sich ja auch völlig unbedarft von der Seele, dass die Vorgänge rund um den Maidan ein von den USA inszenierter Putsch gewesen ist, den er sogar als den offensichtlichsten der Geschichte bezeichnet. Und in seinem Bestseller "The Next Decade" tut er auch kund, dass man die Krise mit Russland behutsam eskalieren müsse, um Deutschland und Frankreich nicht misstrauisch werden zu lassen. "Einlullen", so schreibt er, muss man die Europäer.

Quelle: http://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/Alles-mit-Ansage-1000784158/2

Anmerkung:
Da kann man doch richtig ins Staunen über die „Friedfertigkeit“ der USA und die Aggression der Russen werden is’n it?

Gravatar: Getz

Und wenn Sie es alle noch nicht wisse: Uns wurde das bereits im Geschichtsunterricht in der Oberstufe (Kl. 5-8) eingetrichtert, allerdings damals 70er Jahre hinter dem "eisernen Vorhang" in Siebenbürgen: Es ging immer und geht immer um Rohstoff- und Absatzmärkte und nichts anders sind NATO und EU, ein Claim das man umhagt und wehe ein anderer will darin Geschäfte machen. Doch der Brunnen geht zum Brunnen bis ... er gesperrt wird. ... und die Natur wird es noch geben, wenn es uns schon lange nicht mehr gibt. Ja, früher oder später wird sie sich holen was ihr gehört, denn ihr läuft keine Zeit davon.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

… „Nach dem Grundgesetz liegt in dieser Meinungs-und Willensbildung des deutschen Volkes die alleinige politische Existenzbegründung für politische Parteien. Wie diese verkommen ist, kann man jeden Tag feststellen. Die Parteien sind weitestgehend in der Fläche weggestorben.“ …

Ist es deshalb etwa verwerflich, wenn Russland auf ein Gesetz aus Washington mit einer entsprechenden Retourkutsche kontert https://deutsch.rt.com/inland/60798-spieglein-spieglein-an-wand-rt/ - wobei die entsprechenden Amis nun meinen, in Zukunft selbst mit China derartig umgehen zu können??? https://deutsch.rt.com/nordamerika/60640-auch-chinesische-journalisten-sollen-sich-als-agenten-registrieren/

Gravatar: Unmensch

Merke: Befehlsausgabe "von"oben" ist niemals Demokratie. Auch wenn sie es so nennen mögen.

Gravatar: Sigmund Westerwick

Die Umkehr der Verhältnisse

seitdem die westlichen Staaten, nennen wir sie mal NATO, beschlossen haben, daß der Krieg gegen den Weltkommunismus gewonnen sei, also irgendwann 1992, sind Demokratie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und all diese nützlichen und kostenfreien Werte auf den Müllhaufen der Geschichte gelandet. Sie wurden unter Beibehaltung des Namens durch Regierungsdiktatur, Abschaffung persönlicher Werte und Überwachungsstaat ersetzt.
Was wir jetzt haben sind formal demokratische Staaten, deren Regierung intensiv am Kommunismus 4.0 arbeiten, international im Rahmen der EU, NATO oder UN. Die größte Gefahr für den Frieden und Freiheit ist seitdem die NATO, nach aussen wird dann schon mal der arabische Frühling gefördert oder der Irak und Syrien von ihren Diktatoren befreit, in die Ukraine kommt die westliche Demokratie, und im Ergebnis versinken diese Staaten dann in Bürgerkrieg und Chaos. Im Inneren wird im Rahmen von Meinungsfreiheit und Demokratie der Überwachungsstaat ausgebaut, dann wird schon mal deine Demonstration verboten und die Netzüberwachung aktiviert, ein wenig mehr Vorratsdatenspeicherung hier, Abschaffung des Bargeldes dort, alles um den Einzelnen vollständig zu kontrollieren zum Ziele der Gewinnmaximierung der Grossunternehmen und der Vervollständigung der Regierungsmacht auf dem Wege zum Absolutismus.

Heute muss man schon sehr besorgt sein, wenn die Regierung sagen wir mal die Toleranz fördert, das Ergebnis ist dass jegliche Widerworte verboten werden und jegliche Diskussion über Toleranz im Kern erstickt wird. Das heisst natürlich nicht, dass nicht diskutiert werden darf, aber bitteschön im Sinne des gemeinsamen Konsenses, den die Regierung definiert, in Übereinstimmung mit den EU Normen und multilkulturell im Sinne der UN, alles andere wird sofort unterdrückt.
Diktatoren der Geschichte wie Josef Stalin hätten sich auch keinen anderen Staate gewünscht, hätten sie nur die Mittel dazu gehabt.

Gravatar: Nathan Jost

Einen Jospeh Göbbels hätte es ohne einen Cecil Rhodes nicht gegeben!
Was die Deutschen im 2. Weltkrieg getan haben, war insbesondere die späte Antwort auf den aggressiven englischen Imperialismus,
der schon unter Cecil Rhodes um 1900 seine frühen Anfänge genommen hatte. Rhodes und seine befreundete
englische Clique unter Führung von Alfred Milner, Lord Esher, Rothschild (wer sonst??) und später besonders Winston Churchill und
noch einigen anderen haben, wie es heute wissenschaftlich unter hunderten von Belegen bewiesen ist, aus niederen Beweggründen
(die Unerträglichkeit des englischen Machtverlustes unter dem aufblühenden deutschen Reich, Angst davor, dass das Deutsche Reich
die Engänder wirtschaftlich überflügeln könnte) den Weltkrieg vom Zaun gebrochen, und nicht das Deutsche Reich!!!
Spätestens seit 1905 haben die Engländer minutiös auf den Krieg hingearbeitet, zwar meist verborgen vor dem Englischen Parlament.
Dann brach der Krieg los. Zuweisung der Alleinschuld an Deutschland und unmenschliche Reparationszahlungen im Vertrag von
Versailles!! Dabei ist nun klar, dass das Deutsche Reich keinerlei kriegerische Absichten hatte, es hatte nur eine grosse Handelsmarine
aufgebaut, was den Engländern ein Dorn im Auge war.
Was Churchill 1914 und davor schon begann, hat er im "2.Weltkrieg" mit seinem Hass gegen die Deutschen (Dresden!!) forgesetzt und
1962 in seinem Buch zugegeben, dass Deutschland nur angegriffen wurde, weil es sich aus dem Finanzsystem verabschiedet hatte,
wo die Engländer nicht mehr mitverdienen konnten. Nochmals bestätigt 1989 im Sunday correspondent!
Und Ribbentrop sagte kurz bevor er starb, dass das Drama dasjenige war, dass England sich der gerechten Revision des Versailler
Vertrages und der Polenfrage entgegengestellt habe und ein Bündnis mit Deutschland abgelehnt habe, andererseits dass Hitler den
Kampf nicht gescheut habe. Hitlers 10 Punkteplan zur Friedenssicherung hat Polen, ermuntert von England, nicht einmal angenommen
und die Engländer, denen er dann in die Hände geriet, liessen ihn möglichst negativ bewerten in der Presse. Und Ribbentrop hätte
keine Freude an der jetzigen EU. Denn Hilter selbst wollte keinen Krieg, er sagte, dass ihn dieser nur davon abhalte, für Deutschland
etwas zu schaffen.
Die EU jedoch will Deutschland und alle Nationen zerstören und eine Einweltregierung errichten.
Das ist wahrer Faschismus!!

Gravatar: Duffy

@ Nathan Jost: es ist wie eine Wunde, die nicht heilen kann. Man hört das eine, man sieht das andere und es paßt nicht zusammen. Man bekam in der Schule gesagt, wie es gewesen ist und warum; man lernte es brav auswendig, reproduzierte es für die Prüfung und bekam gute Noten dafür: alles ist gut. Und doch blieb ein flaues Gefühl, nein, es blieb die Gewißheit, daß etwas nicht stimmt, nicht stimmen kann. Man ignorierte das, denn es gab Wichtigeres zu tun: Ausbildung, dann Beruf und Familie; aber immer noch bleibt ein Störgefühl im Hintergrund: da stimmt etwas nicht, eine Melodie der falschen Töne.
Inzwischen haben wir Internet. Endlich gibt es die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, die richtigen Fragen zu stellen und sich nicht mit falschen Antworten zufrieden zu geben.
Sie haben Recht, wir (die Nachkriegsgeneration) sind von vorne bis hinten belogen worden. Cecil Rhodes und Winston "Mad Dog" Churchill waren gewissenlose Verbrecher, sie gingen über Berge von Leichen um ihren englischen Nationalstolz zu feiern. Deutschland wollte keinen Krieg mit dem bewunderten "großen Bruder" England. Kaiser Wilhelm II war eher ein schlichtes Gemüt (Sauerstoffmangel bei der Geburt?) und wird zu Unrecht der Lächerlichkeit preisgegeben: er war zwar naiv und eitel, aber durchaus ehrenhaft, im Gegensatz zu seinem Onkel Edward, Prince of Wales (Verkörperung des perfiden Albion).
Auch Hitler wollte keinen Krieg; immer wieder hat er Friedensverhandlungen angeboten: unzählige schriftliche Dokumente, Tonaufnahmen und Filmmitschnitte beweisen das. Hierzulande bekommt man sie nicht zu sehen.
Solange die Vergangenheit, auch die Verbrechen von und an den Nationalsozialisten, nicht ehrlich aufgearbeitet werden kann, solange die Jahre zwischen 1917 und 1947 ein politische Todeszone bleiben, wird das Gefühl von Unrecht und Lüge bleiben. England mußte die USA um militärische Hilfe bitten, hat sich dabei total verschuldet und verlor dadurch sein Weltreich. War es das wert?
Amerika zahlt ebenfalls den Preis dafür, daß es sich in den Konflikt hineinziehen ließ und danach seine Wirtschaftsmacht im Kalten Krieg verpulvern mußte.
Der einzige gangbare Weg wäre nun, mit dem Saudischen Thronfolger und der Arabischen Liga eine Strategie zur Bekämpfung von Terrorismus und Linksextremismus auszuarbeiten. Der arabischen Welt ist sehr wohl klar, daß Europa sich gerade in ein Pulverfaß verwandelt, an das Frau Merkel vor zwei Jahren die Lunte gelegt hat. In den USA sieht es nicht viel besser aus.
Wer noch einen Rest von Verstand und ethischer Verantwortung in sich trägt, muß einen radikalen Kurswechsel in der Politik anstreben. Das ist mit den jetzigen Akteuren nicht zu machen, deshalb liegt @Ede Wachsam gar nicht einmal so falsch.

Schreibe einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang