Salafisten im Kindergarten (Studie im Originaltext)

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„…..In unserer Vorstudie (hier gehts zum ganzen Originaldokument) zur Lage der muslimischen Kindergärten begegnen wir in Österreich einem Phänomen des Salafismus im Bildungsbereich, den wir als intellektuellen Salafismus im Westen bezeichnen.
Die Anhänger dieser Strömung arbeiten sehr aktiv gegen das westliche Werte- und politische System, zeigen aber unter den jeweiligen politischen Verhältnissen immer wieder die Bereitschaft für neue Kompromisse:
„[…] um ihre Ziele im Wettstreit mit den anderen Ideologien zu erreichen, sind sie in ihren Auffassungen mitunter weniger prinzipientreu als die Anhänger puristischer Strömungen. Sie sind pragmatischer und bereit, bestimmte Vorstellungen zurückzustellen, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um sie umzusetzen.“ Die Bildungsaktivitäten dieser Strömung unterscheiden sich zwar je nach Betätigungsfeld
voneinander, verfügen aber über bestimmte gemeinsame, konstante Wesensmerkmale:
– antiwestliche Ressentiments;
– Anspruch auf ganzheitliche Anwendung göttlicher Gebote entsprechend ihrem
Verständnis der Scharia;
– die Überzeugung, dass im Koran und in der Sunnah des Propheten alle Fragen des
Menschen für alle Zeiten beantwortet sind;
– Heranbildung einer Generation nach dem Vorbild des Propheten bzw. der ersten
Generation nach ihm (salaf as-Salih);
– Umsetzung einer – auf die Zeit des Propheten zurückgehenden – Theologie in den
Ländern, in denen sie wirken bzw. wirken wollen;

– Misstrauen den Staaten gegenüber, die die Scharia nicht ganzheitlich umsetzen;
– die Überzeugung, dass dieses Ziel nur dann erreicht werden kann, wenn die Bildung
muslimischer Kinder bzw. deren Vorbereitung auf die ihnen zugedachten Aufgaben in
geschützten und auf dem wahren Islam beruhenden Bildungseinrichtungen erfolgt;
– Verächtlichmachung der philosophischen Fächer

– Verachtung der westlichen Lebensweise

Beitrag zuerst erschienen auf ortneronline.at

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Gravatar: Gernot Radtke

Europa wird sich erst dann vor dem Islam und dessen besonders radikalen Ausprägungen hartnäckigster Denkverblödung bewahren können, wenn es diese Ideologie als Totalitarismus begreift und sowohl im Inneren wie nach außen bekämpft. Es gibt keine Light-Versionen von Nationalsozialismus, Stalinismus, Maoismus oder Islamismus. Das sind alles freiheits- und rechtsstaatsfeindliche Ideologien der kollektiven 'Zwangsbeglückung' selbsternannter Heilsbringer. Sie gehören bekämpft, verboten, bestraft und ihre Sümpfe nach Möglichkeit trockengelegt, nicht in ihrer Verseuchung alles Freiheitlichen auch noch mit Staatsgeldern gefördert. Moscheen als Brutstätten des islamischen Totalitarismus dürfen nicht nur nicht weiter ausgebaut, sondern müssen zurückgebaut werden, wie auch das Nürnberger Reichsparteitagsgelände 'rückgebaut‘ worden ist. Keine Toleranz dem Islam! Keine Ökumene! Kein Sonderrecht für Muslime! Keine Islam-Konferenzen, sondern nur Verfassungs-Konferenzen, in denen deutsches / französisches / europäisches / angelsächsisches Staats- und Verfassungsrecht diskutiert wird und sonst nichts. Wem das nicht paßt, der soll sich sonstwo eine Bleibe suchen. So etwa müßte die Ansprache an den Islam sein und daß er keineswegs in Europa willkommen ist.

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