Land unter in Deutschland? Merkel und kein Ende vor dem CDU-Parteitag

Die Wogen gehen hoch im Deutschen Bundestag. Das konnte man in der letzten Woche bei den massiven Auseinandersetzungen im Plenum sehr gut feststellen. Den Betrachter beschleicht dabei ein mulmiges Gefühl. Hier treten sie jetzt gemeinsam gegen eine neue Partei im Bundestag auf. Es sind diejenigen, die in den letzten Jahren den Bundestag eingeschläfert und zum willenlosen Instrument der Bundeskanzlerin gemacht haben. Es ist eine merkwürdige Einheitsfront des manifesten „schlechten Gewissens“.

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Die Wogen gehen hoch im Deutschen Bundestag. Das konnte man in der letzten Woche bei den massiven Auseinandersetzungen im Plenum sehr gut feststellen. Den Betrachter beschleicht dabei ein mulmiges Gefühl. Hier treten sie jetzt gemeinsam gegen eine neue Partei im Bundestag auf. Es sind diejenigen, die in den letzten Jahren den Deutschen Bundestag eingeschläfert und zum willenlosen Instrument der Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, gemacht haben. Es ist eine merkwürdige Einheitsfront des manifesten „schlechten Gewissens“. Da werfen sich mehr oder weniger prominente Vertreter der Berliner Kriegsparteien zu Herolden des Rechtsstaates und des politischen Anstandes auf, die in Zusammenhang mit der einsamen Entscheidung der deutschen Bundeskanzlerin über die brandgefährliche Öffnung der deutschen und europäischen Grenzen den Zustand in Deutschland herbeigeführt haben, den der designierte Bundesheimatminister und demnächst ehemalige bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer als „Unrechtsstaat“ bezeichnen konnte. Diesen von ihm so bezeichneten deutschen Staat kann das Multitalent Horst Seehofer demnächst an zentraler Stelle verwalten. Wenn da mal keine Freude aufkommt?

Frau Kramp-Karrenbauer will die CDU nicht nach „rechts“ rücken


Als ob das die Frage sein könnte. Die CDU ist in den letzten Jahren unter der Parteivorsitzenden, Frau Dr. Merkel, so konturenlos geworden, daß eine Verortung im überkommenen politischen System unseres Landes niemandem gelingen dürfte. Man kann jetzt den Katalog der nach den Kadergesichtspunkten einer staatssozialistischen Partei geführten CDU in den Jahren der Parteivorsitzenden Merkel aufmachen. Zwei Elemente stechen allerdings in übelster Weise hervor. Das scheint bei dieser Parteivorsitzenden kein Zufall, sondern bewußte Absicht gewesen zu sein. Zum Leipziger Parteitag des Jahres 2002 fiel der Parteivorsitzenden Merkel die verräterische Formulierung von der Entwicklung Deutschlands zu einer „marktgerechten Demokratie“ ein. Im Nachhinein war das der Merkel´ sche Flankenschutz für Gerhard Schröders „Agenda 2010“ zwecks Beseitigung der „Sozialen Marktwirtschaft“. War noch 1989 und 1990 die Aufnahme der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland unter anderem mit den Vorzügen des „Rechtsstaates“ begründet worden, hat die aus dem Osten Deutschlands stammende Bundeskanzlerin diesem „Rechtsstaat“ eine Art von Todesstoß versetzt, als sie am Grundgesetz und den Gesetzen unseres Landes sowie der Europäischen Union vorbei die Grenzen öffnete. Diejenigen, die in der letzten Woche im Plenum des Deutschen Bundestages in einer konzertierten Aktion die Abgeordneten der AfD angeblafft haben, waren zum großen Teil bei dem damaligen Tun mit von der Partie. Auch die mögliche neue Generalsekretärin der CDU mit Namen Kramp-Karrenbauer. Was soll die Damen denn richten mit ihrem neuen Job? Die vernichtenden Schläge, die von der derzeitigen Parteivorsitzenden dem Land zugefügt worden sind? Es kommt derzeit nicht darauf an, nach den Grundsätzen der politischen Geographie die Dinge in das Schema von“Links“ oder „rechts“ einzuordnen. Es kommt darauf an, die Probleme, vor die unser Land gestellt ist, zu lösen. Das ist mit einer im Amt verbleibenden Bundeskanzlerin Merkel völlig unmöglich. Mit Ihren Vorstellungen zur künftigen Finanzierung EU-Europas geht sie sogar hin und stößt unsere östlichen Nachbarn in einer Weise vor den Kopf, daß von der Europäischen Union nur noch Fragmente übrig bleiben werden. Selbst Jean- Claude Juncker muß den Abschied von den Gründungsprinzipien des westeuropäischen Zusammenschlusses in Rechnung stellen. Seine Klagen und Warnungen sind nicht zu überhören.

Auch das Elend in Syrien wird am Rednerpult im Plenum des Deutschen Bundestages verhöhnt und Instrumentalisiert


Diese Woche im Deutschen Bundestag hatte es wirklich „in sich“. Da durfte Syrien natürlich nicht fehlen. Wo waren denn die Worte der Bundeskanzlerin, als unsere merkwürdigen Verbündeten vor mehr als sechs Jahren das Elend und den Mord in Syrien losgetreten haben? Man kann es nicht mehr hören, in welcher Weise jedes Opfer dazu benutzt wird, dem eigentlichen Gegner etwas in die Schuhe zu schieben. Der bekannte deutsche Schriftsteller und Publizist Dr. Wolfgang Bittner hat in seinem brandaktuellen Buch über die Entwicklung auf unserem Kontinent, „Die Eroberung Europas durch die USA“, erschienen im Westend-Verlag, Frankfurt am Main, auf das Grundthema der heutigen Politik aufmerksam gemacht.

Das bezieht in dem imperialen Anspruch der USA natürlich Syrien mit ein. Diese Politik wird durch die Aussagen und das aktuelle Briefeschreiben durch die Bundeskanzlerin mit einem deutschen Flankenschutz versehen. Damit verhöhnt man nicht nur die Opfer in einem Land, das nicht mehr wiederzuerkennen ist. Es wirft ganz andere Fragen auf. In einer der ersten Sitzungen des Deutschen Bundestages in Bonn 1949 schleuderte der sozialdemokratische Parteivorsitzende Kurt Schumacher dem damaligen Bundeskanzler das Wort vom „Kanzler der Alliierten“ entgegen. Bei heutigen Stellungnahmen der Bundeskanzlerin zu Syrien, der Ukraine, Nordkorea und vor allem Rußland muß man sich fragen, welche Agenda die Bundeskanzlerin eigentlich vertritt. Wenn man mit den Menschen im Lande spricht, sind es jedenfalls nicht die Vorstellungen, die man draußen hört. „Kanzlerin für was und für wen?“

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Land unter in Deutschland? Merkel und kein Ende vor dem CDU-Parteitag“

Ich denke: Dabei sollte man unter allem Umständen berücksichtigen:

Die Göttin(?) schuf die Erde, ließ die erste Zelle entstehen(?) und begleitete den darauf folgenden Verlauf der Evolution bis zum heutigen Tag sehr intensiv!!! https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku

Ihr m. E. mit Abstand größter Fehler jedoch aus meiner Sicht:

Setzt sie all dies etwa aus der Angst heraus aufs Spiel, dass ihr letztes politisches Stündchen sehr bald geschlagen haben könnte/wird???

Ist es etwa falsch, was Perikles https://de.wikipedia.org/wiki/Perikles schon ´seiner` Zeit sagte – aber auch „Die Killerbiene“ bereits vor ca. anderthalb Jahren erkannte??? https://killerbeesagt.wordpress.com/2016/11/26/merkel-der-anfang-vom-ende/

Ich bin mir fast sicher: Dem Ende des kommenden C(?)D(?)U-Parteitages wird in Kürze auch das Aus der unsere Heimat scheinbar tatsächlich in den Abgrund stürzen wollenden zwei politischen Riegen - samt ihrem bisherigen Anhang aus den Altparteien – zu Gunsten der AfD folgen!!!

Gravatar: Karl Napp

Will die CDU, unsere frühere Partei, die nächste BT-Wahl noch überleben, dann muß ihre Mehrheit in den geheimen Abstimmungen, die nun zur Regierungsbildung anstehen, gegen Frau Merkel, Honeckers späte Rache, stimmen.

Gravatar: karlheinz gampe

SED CDU Merkel , die Kanzlerin der Bilderberger und der kriminellen Bankster. Der freie Markt hat einst die Bankster, die nach Freiheit der Märkte schrien aussortiert. Sie waren als Nieten dem freien Markt nicht gewachsen. SED Mama Merkel rettete jedoch ihre kriminellen Kumpels mit dem Geld der Steuerzahler vor dem Untergang. So siechen nun die Banken seit Jahren dahin. Der Kriminelle Ackermann bekam quasi zum Abschied von Merkel noch 6,5 Milliönchen für seine Privatschatulle. SED CDU Merkel ist keine Kanzlerin des Volkes und war es nie, auch wenn sie dem tumben Michels etwas Anderes versucht vorzumachen, Merkel ist die kriminelle Kanzlerin der Lüge.

Gravatar: Walter G.

Merkel weiß genau was sie tut. Sie weiß genau was sie an dem Bilderberger Jens Spahn hat. Sie erwartet, dass er ihre Vernichtungsideen am deutschen Volk vorantreibt. (Chip- und Impfzwang?)
Unterstützungen dürfen beide aus dem Hintergrund erfahren.

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_83295652/kuenftiger-minister-jens-spahn-verdiente-an-lobbyarbeit.html
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Seit Jahren gilt Jens Spahn als möglicher Aspirant auf den Posten des Gesundheitsministers, nun soll er es werden. Angela Merkel berief ihren parteiinternen Kritiker am Wochenende überraschend in ihr Kabinett für eine große Koalition mit der SPD. Doch Spahn übernimmt den Posten nicht völlig unbelastet. Als Abgeordneter des Bundestages verdiente er an Lobbyarbeit für die Gesundheitsindustrie – ohne die Nebenverdienste öffentlich zu machen.
Diskretes Firmenkonstrukt
Vor fünf Jahren enthüllte das Nachrichtenmagazin "Focus" ein diskretes Firmenkonstrukt: 2006 gründete Spahn laut dem Bericht mit befreundeten Lobbyisten eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts – in deren Besitz befand sich wiederum die Agentur "Politas", die Kunden aus dem Medizin- und Pharmasektor beriet. Und laut "Focus" mit guten Kontakten zum Bundestag warb: "Ganz gleich, ob es um eine Anhörung, ein Hintergrundgespräch oder um eine Plenardebatte geht. Wir sind für Sie dabei."

Gravatar: Old Shatterhand

Ich will's mal drastisch ausdrücken. Die Merkel hat aus unserem Parlament, ausgenommen der AfD, schlichtweg einen Sauhaufen gemacht.

Gravatar: Aufbruch

In Deutschland kann mittlerweile ein Regierungschef oder Regierungchefin machen, was er/sie will. Voraussetzung ist, dass alle klugen Köpfe, die gefährlich werden könnten, weggeräumt werden. Dann mus man die Demokrtatie, die man übernommen hat, nach und nach in eine Kanzler(innen)diktatur verwandeln. Wenn das geschafft ist, läuft alles andere wie geschmiert. Ach ja, um es nicht zu vergessen, die eigene Partei muss entkernt werden. Nicht nur von Personen, sondern auch von den Werten, die es verhindern könnten, eine derart links/grüne Politik zu machen, wie es Merkel tut.

Ein Aufschrei von den Mitgliedern? Nein. Die personelle Entkernung der Partei zeigt ihre Früchte. Weit und breit keiner, der eine innerparteiliche Opposition anführen könnte. Damit hat Merkel freie Bahn für ihre deutschlandschädigende Politik. Nun hat sie es auch noch geschafft, eine sieche SPD dazu zu bringen, ihr wieder zur Kanzlerschaft zu verhelfen. Wie das deutsche Wahl-Schaf seinen Metzger selbst gewählt hat, läuft auch die SPD in die Merkel-Falle und wird endgültig zerquetscht. Es sei denn, sie besinnt sich doch noch und lehnt eine GroKo unter Merkel ab.

Gravatar: Anton

@ Karl Napp: und
@ Karlheinz Gampe:

Sehr geehrte Herrn, ich nahm Sie zusammen, um Ihnen
auf ihre Hoffnungen(?) und Feststellungen zu antworten:

1.) Die Mehrheit der CDU am Parteitag wurde durch eine
vorgegebene Rede so gewaltig manipuliert, daß ein NEIN
nicht einmal im Ansatz möglich gewesen wäre, ganz im
Gegenteil, die blinde Begeisterung der Mitglieder hat mit überwiegender Mehrheit die verlogenste Vorstellung
quittiert!!!
2.) "Merkel ist die kriminelle Kanzlerin der Lüge"
Da braucht man Nichts mehr hinzufügen!!!

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