Interesse daran ein Übermensch zu werden?

Geht ganz einfach: Lassen Sie sich wählen.

Veröffentlicht: | von

Wer hat Interesse ein Übermensch zu werden. Hier was win Zeit-Autor dazu meint:

Ja ja die Übermenschen:www.zeit.de/politik/deutschland/2018-02/spd-abstimmung-grosse-koalition-demokratie-5vor8

"Mir ist sehr unwohl dabei, dass in diesen Tagen ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung darüber bestimmt, ob wir nun jetzt endlich eine neue Regierung bekommen oder nicht.

 

Nun 450 000 SPD ler entscheiden auf der einen Seite irgendwo um ein paar hundert Delegierte bei der CDU. Was ist denn da der "kleinere" Teil? Und nun mal die Frage in die Runde. Wer vermisst eine Regierung seit nunmehr gut 5 Monaten? Fehlt Ihnen irgend etwas? Läuft irgendetwas anders als sonst. Merken Sie ob wir eine Regierung haben oder nicht? Welches neue Gesetz wurde denn in den 5 Monaten aufgelegt?

Ich fühle mich sehr unwohl dabei, wenn Zeit-Autoren so schreiben.... Wie geht es Ihnen?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Friedhelm Sieb

Die GroKO bestehend aus CDU, CSU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE erscheint mir als "Sozialistische Einheitspartei Deutschlands", mit Merkel (CDU) und den Blockflöten CSU, SPD, GRÜNE, FDP und LINKE, die sich ein Ziel gesetzt haben eine freiheitlich, konservativ, demokratische Partei (AfD) mit allen Mitteln, auch unlauteren, zu bekämpfen. Delegierte und Mitglieder der drei erstgenannten Parteien entscheiden über eine Regierung, die bereits die Personen für die zukünftigen Ministerämter benannt hat. Da kann ein Demokrat sich nur verwundert die Augen reiben und hoffen, dass dieser Spuk bald ein Ende findet.

Gravatar: Hand Meier

Dieses „Unwohl-Gefühl“ wenn eine Minderheit der Bevölkerung über eine elitäre politische Funktionärs-Clique abstimmt, teilen wir mit der Mehrheit der deutschen Wähler.
Tatsache ist, der deutsche Bundespräsident wurde nicht, wie sonst überall weltweit üblich, durch allgemeine Wahlen gegen eine Konkurrenz, gewählt.
Er wurde von Merkel vorgeschlagen und dann von einer politischen Funktionärs-Clique proklamiert. Das hat eindeutig feudalen Monarchie-Geschmack.
Ein solcher System-Angestellter vertritt logischer weise nicht die Volks-Interessen oder das Prinzip einer Demokratie, denn er verkörpert ja exakt das Gegenteil als politischer Mitspieler, einer Berufs-Funktionärs-Clique, die sich den Staat mit seiner Bevölkerung angeeignet haben, um sich persönlich zu bereichern.
Formal treten sie als politische Schauspieler auf, lassen sich wie Monarchen hofieren, halten dramatisierende Reden und täuschen permanent vor, Demokratie zu verkörpern.
Das Gegenteil ist Tatsache.
Nach dem Wahl-Absturz der Koalitionsparteien, hat dieser SPD-Merkel-Präsident, die SPD als Gehilfe in das neu anstehende Merkel-Regime geschickt, weil er unter allen Umständen das Votum der Wähler durch Neuwahlen, oder eine Minderheits-Regierung Merkels verhindern will.
Diese Funktionärs-Clique fürchtet Neuwahlen, fürchtet die Bevölkerung, sie fürchtet sich vor der weiteren Abwahl, weil die Bevölkerung sie zunehmend durchschaut und ablehnt. Die gegenseitige Verachtung steigt und ist zum Greifen deutlich.
In einer traditionellen Volksdemokratie würde ein revolutionärer Wind durch das Parlament fegen, würde eine Ablösung der alten Kleptokraten erzwungen werden.

Gravatar: karlheinz gampe

Das zeigt die Regierung ist über. Über wichtige Dinge sollte das Volk entscheiden und die Kosten für Regierung und teures Parlament können eingespart und der Bevölkerung zu Gute kommen. Der Laden läuft auch ohne Stasis Erika und Co weiter. Propaganda Rotfunk brauchts dann auch nicht mehr.

Gravatar: Wolf Köbele

Es war höchste Zeit, daß der Europarat die Parteienfinanzierung hierzulande rügt. Da liegt der Hund begraben (oder der Hase im Pfeffer). Politik ist sowieso nur Nebensache; wenn man sich die Abgeordneten so anschaut, erwartet man sich nichts mehr. Anzocker ohne Anstand und Bildung bestimmen, wer uns unter Merkel reigeren soll. Was die Wähler mit ihrer Stimme bestimmen wollen, kümmert nicht, es kommt immer Merkel heraus. Da ist es wahrhaftig wurst, ob wir eine geschäftsführende oder eine obligate Regierung haben. Obwohl: als geschäftsführend sollte sie eigentlich nicht mehr soviel Unheil anrichten können.

Gravatar: Andreas Berlin

Nur mal so ganz am Rande: hier beschließen gerade die beiden Parteien ihre Zusammenarbeit, die von den Wählern aus dem deutschen Volk in rechnerischer Summe dazu bevollmächtigt wurden. Demokratie. Diese beiden Parteien befragen nun noch einmal ihre Delegierten auf einem Parteitag bzw. ihre Mitglieder. Ist das Antidemokratisch? Wenn uns diese Parteien (oder wohl noch viel eher: deren Personal) nicht passen und jetzt doch regieren, dann ist wohl ganz am Anfang, also an der Wahlurne, schon etwas falsch gelaufen. Und dort standen wir alle. Der Verantwortung müssen wir uns dann auch stellen.

Gravatar: Franz Horste

@Hand Meier
Sehr gute Argumentation. Bin ganz Ihrer Ansicht.
@Andreas Berlin
Auch Ihre Ansicht ist im Prinzip nicht falsch. Nur, dass ich weder die eine noch die andere gewählt habe und trotzdem miterleben muss, wie SPD-Mitglieder quasi ein zweites mal wählen dürfen und somit über mich bestimmen.
Generell ist schon demokratisch, Parteimitglieder abstimmen zu lassen. Andererseits haben die ja schon ihren Vorsitzenden (100%-Schulz) gewählt, der denen dann die Suppe eingbrockt hat. Hätten sie nicht ihren Alleingang-Schulz gewählt, wäre die Sache sicher anders ausgegangen. Alle SPD-MItglieder sind an dieser Misere schuld.Würde nun man die gesamte Republik gemeinsam abstimmen lassen, wäre dies auf Neuwahlen hinaus gelaufen. Wenn jetzt ständig gepredigt wird, man könne die Wähler nicht so lange wählen lassen, bis das Ergebnis stimmt, ist es wohl genau dieses Ergebnis, wovor die SPDCDU Angst hat. Vermutlich würden viele, die zuvor nicht an der Urne waren, mit abstimmen und viele würden dem Schmierentheater ein Ende bereiten wollen, indem sie die SPDCDU nicht mehr wählen.
http://wort-woche.blogspot.de/2017/09/die-politik-hat-nach-den-wahlen-nichts.html

Gravatar: FDominicus

"mit abstimmen und viele würden dem Schmierentheater ein Ende bereiten wollen, indem sie die SPDCDU nicht mehr wählen."

Diese Annahme ist doch sehr optimistisch. Und würde 70 Jahre Wahlverhalten der Deutschen widersprechen. Klar wäre wohl es gäbe weitere Verluste und ob es dann noch zu Groko reichte? Nehmen wir mal an die CDU bekäme immer noch 30 % und die SPD 16-17, dann haben, die nicht mal mehr eine einfache Mehrheit....Nur immer noch hätte fast jeder Zweite wieder CDU oder SPD gewählt....

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