Eigentumsschutz

Oder: Wie man auch heute noch den "legalen" Steuern entgehen kann. 

Veröffentlicht: | Kategorien: Blogs, Blogs - Politik, Blogs - Wirtschaft | Schlagworte: Allgemein, DDR-Unrecht, Finanzkrisen, Justiz, Wirtschaftspolitik
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Tja, nachdem nun unsere Presse hyperventiliert und uns unsere Herrin mitteilt: "Ich bin entäuscht"

 

Ist natürlich die Frage für diejenigen die (noch) etwas besitzen. Was kann ich legal tun um der Krake Staat zu entgehen. Wie man sehen kann ist das mit dem Eigentum nicht so wirklich ernst gemeint.

 

Nun für diejenigen mit persönlichen Steuersätzen über 25 % + Soli, bieten sich verbriefte Anleihen an. Die werden eben nicht mehr mit dem persönlichen Steuersatz belastet. Die Auswirkungen dieser Steuränderung kann man auch bei PPQ nachlesen.

Es geht aber legal sogar noch besser. Nämlich indem Sie unter anderm Gold erwerben. Halten Sie Gold mehr als ein Jahr - heißt es brutto Nominalzuwachs = netto "Gewinn". Sie sehen es mir bitte nach den "Gewinn" so einzuschliessen. Ein Gewinn in Fiat-Geld-Einheiten ist je nach Menge von Fiat-"Geld" nicht sonderlich viel wert. Hier gilt die einfache Regel, je mehr Nullen desto weniger  ernst zu nehmen ... 

Sie haben einen weiteren Vorteil. Das Gold stellt kein "irgendwie" geartete Forderung da. Es liegt einfach nur rum und wird noch nicht einmal schlecht ;-). Jedenfalls sind die Zyprioten die Gold hatten fein raus. Keine Enteignung und nur die instrumentierten Verluste durch die diversen Papiergeldanbieter. Es gibt Schlimmeres. 

Weitere Vorteil von Gold: Es gibt keine Zinsen also auch keine Steuern darauf. Kurz: Hätte Herr Hoeneß das Geld in Gold getauscht, könnte Ihn der Raubritter Nummer 1 wegen nichts belangen.

Denken Sie einfach mal darüber nach...

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Klimax

Die Enteignung von Gold ist nur eine Frage der Zeit. Goldverbote und -konfiskationen sind historisch dokumentiert. Auch das ist kein Ausweg.

Gravatar: FDominicus

Diese Gefahr besteht, natürlich aber auch hier gab es immer einen Ausweg. Hat man das Gold im Ausland, und ist es dort "legal", dann kann der inländische Gesetzgeber nicht viel machen.

Unzweifelhaft ist aber, dieser Weg ist (noch) legal und hätte die Zyprioten vor der EZB und der EU geschützt.

Die andere Alternative für Personen mit höhere Progression ist davon aber nicht betroffen. Natürlich kann man hier den griechischen Weg nicht ausschliessen...

Gravatar: quer

Es ist eigentlich ganz einfach: Wer genügend Geld oder Vermögen besitzt, kann es ganz legal in die Schweiz befördern und in D. versteuern. Als nächster Schritt käme dann die Übersiedlung nach CH. Wenn man eine weiße Weste hat, ist dies kein Problem. Besonders dann nicht, wenn man etwa Unternehmer ist und den Firmensitz per Federstrich gleich mit verlagert. Dann braucht es noch einige Jahre, bis man den D-Pass gegen den CH-Pass austauschen kann. Das hat viele Vorteile: 1) Man wird automatisch die "deutsche Schuld" und den potentiellen "Nazi" los. 2) Die CH ist klein genug, um es nach D und in die Heimat nicht allzu weit zu haben. 3) Die CH teilt sich den gleichen Kulturraum wie D und A. 4) Der wichtigste Satz für den Erhalt von legalem Besitz lautet in der Verfassung der CH: "Das Eigentum ist gewährleistet". Noch Fragen?

Gravatar: Klimax

Gut und schön, mein lieber quer, aber ich wohne nicht am Bodensee, sondern in NRW. Außerdem bin ich ein Freund des Flachlandes, habe Kinder und mein Vermögen reicht wohl nicht für die Schweiz usw. usf. Es gibt immer auch außerwirtschaftliche Gründe dort zu bleiben, wo man sich, wären nicht Politik und Bürokratie, sehr wohl fühlt.

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