Der "grüne" Wahnsinn

In dem  in Bayern mit dem Fernsehpreis ausgezeichneten Film "Der Biospritskandal - Klimapolitik in der Sackgasse" kümmert sich Bärbel Höhn um einen Schimpansen, der durch die Brandrohdung riesiger Urwaldflächen in Borneo seinen Lebensraum verloren hat.

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Was die Grünen hier nie beachtet haben ist,  dass für die Anlage von  Palmenplantagen zur Palmöl-Biospritgewinnung  dieser Urwald, der auf einer  bis zu 20 Metern dicken Torfschicht steht,  durch die  Brandrohdung  für alle Zeiten vernichtet ist.  Hinzu kommt,  dass die Torfschicht  Unmengen an Treibhausgasen freisetzt,  die um ein vielfaches der  CO 2 Einsparung gegenüberstehen.  Professor Florian Siegert hat in diesem Film diese Schändung der Natur sehr eindringlich und erhellend geschildert. In Guatemala werden  große Flächen Ackerland für Palmenplantagen den Einheimischen Menschen weggenommen. Sie können ihre Getreide, Mais, Reis und Gemüse nicht mehr anbauen.

Die Grünen haben es geschafft! 

„Bio“ ist ein Etikett,  das aus dem  Zeitgeist entstanden ist.  Würde wie von den Grünen gefordert, „konsequent“ Ökolandwirtschaft betrieben,  reichte der Bio-Anbau aber nur für 2,5 bis 3 Milliarden Menschen.  Wer soll dann die 7 oder bald 8 Milliarden Menschen ernähren? Getreide wird verbrannt für  Bio-Sprit. Welch ein Wahnsinn!!!!! Hier protestieren die WUTBÜRGER nicht!

Bei diesen Problemen zeigt sich,  wie zynisch die Grünmenschen vorgehen, Hauptsache das Prinzip setzt sich durch, auch wenn es nur für eine Minderheit reicht.

Der Altmeister der Grünen, Joschka Fischer, sagte: „Wir sind einfach zu viele geworden, wir Menschen, zu viele und zu mächtig, als dass wir auf eine kollektive Daseinsvorsorge durch eine technokratische Administration tatsächlich verzichten könnten“.

Der tschechische Präsident Vaclav Klaus mahnte schon 2007: „Es ist sicher,  dass dieser Umweltaktionismus der Grünen die modere Inkarnation des Kommunismus ist“.                                                       

Bei den Grünen gehört - wie bei den Linken - der Kampf gegen den Kapitalismus zur Tagesordnung.  Der Kommunismus, der die Natur und die zivile Gesellschaft in den Ländern des Warschauer Paktes verwüstet zurückgelassen hat,  wird mit keinem Wort erwähnt. Die Grünen wollen den Menschen nicht nur bevormunden, sondern nach Gender Mainstreaming einen neuen Menschen schaffen.

Man nenne ein einziges Land,  in dem ein  „humaner Kommunismus“ Wirklichkeit geworden ist.

Der vorgegebene „Schutz der Natur“  ist nicht das Ziel,  sondern das operative Mittel der  „Grün-Kommunisten“.  Mittelfristig soll die Marktwirtschaft  durch immer mehr Steuern und Vorschriften zu Tode gewürgt und durch eine sozialistische Planwirtschaft ersetzt werden.

Und so marschiert die vorangeschrittene Weltrevolution derzeit nicht in roter, sondern in grüner Tarnfarbe.

Die Journalistin Marguerite Peeters (Osservatore Romano) schreibt in einem bedrückenden Artikel:
„Die andere Ethik und das „neue“ Weltbild der Grünen,  das auf den Ideen der 68er „Revolution“ fußt,  ist in Wirklichkeit  in weiten Teilen Ausfluss  des  abendländischen Glaubensverlustes der modernen Gesellschaft (des Westens) und versteckt geschickt seinen antichristlichen Charakter.  Sie  wollen neue Standards setzen,  was ihnen offenbar bei vielen Intelektuellen und  Entscheidungs-Trägern in Politik,  Wirtschaft und Medien weitgehend gelungen ist. Die Saat dieser neuen Normen und Werte ist bereits aufgegangen.

Das Unwissen, das sich zeigt, ist erschreckend. Viele Christen verwechseln bereits die christliche Soziallehre der Kirche mit den Paradigmen der neuen grünen Kultur.  Es geht um den „Neuen Menschen“- und nicht mehr um den,  den Gott  „nach seinem Ebenbild“ geschaffen hat.

Begriffe  wie Wahrheit, Moral, Gewissen, Vernunft, Herz, Willen, Eltern, Eheleute, Ehemann,  Ehefrau,  Mutter, Vater, Sohn, Tochter,  Keuschheit, Dienst, Glaube, Hoffnung, Liebe, Leiden, Sünde, Demut, Pflichtbewusstsein, Treue kommen bei den Grünen und Linken nicht vor.

Deutschland,  Frankreich,  Italien - Länder in denen die APO ein besonders radikales Unwesen trieb (man denke an die RAF,  oder an die „Brigate Rosse“) diese Länder  waren einstmals die Wurzeln unserer Werteordnung.

Die heutige Gesellschaft scheint nicht in der Lage zu sein, eine perfide Strategie zu erkennen, mit der eben diese Wurzeln „radikal“  ausgemerzt bzw. umgewandelt werden sollen.

Der Unterschied zu den Sozialisten alter Prägung ist,  dass sich die Grünen  einer bürgerlichen Sprache befleißigen;  sie kommen sanft daher,  sind aber in Wirklichkeit nicht frei von dem „Allein-Richtig-Anspruch“  (und damit nicht sehr weit von totalitären Ansprüchen weg). Was „gut“ ist, bestimmen die Grünen,  die geborenen Gutmenschen.  Der Weg zu einem neuen „Öko-Faschismus“  ist da nicht mehr weit. „Hütet euch vor den falschen Propheten;  sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe,  in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.“ …..lesen wir schon in der Bibel

Welche Kultur hat bisher gewagt, die der neuen Ethik zugrunde liegenden Prinzipien zu hinterfragen? Welche Kultur hat ihr wirkungsvoll Widerstand geleistet?       

Was allen Bürgerlichen wehtut: Die CDU wollte (und will) nicht wahrnehmen, was mit unserer Nation geschieht.  In dieser Partei  haben sich leider einige „Rote und Grüne“ eingenistet.  Die übergroße Mehrheit  der Politiker dieser Regierung  leisten hervorragende Arbeit. (Die heutige Debatte im Bundestag zeigt ganz klar,  dass die Politiker der Regierung nicht ideologisch die Richtung weisen.) Diese Arbeit wäre wirksamer, wenn Frau  Merkel auch hier eine 180 Grad Wende zu dem Auftrag finden würde, den sie durch die Mehrheit der Wähler bekommen hat, die diese bürgerlichen Koalition wollten. Wenn sie das nicht will, dann gehört sie abgelöst. Nur so ist der oben beschriebene Marsch  in eine sozialistische Planwirtschaft zu verhindern,  damit unsere Kinder und Kindeskinder nicht einmal fragen werden: Habt Ihr das denn nicht erkannt? Warum habt Ihr Euch nicht gewehrt?  

Kommentare zum Artikel

Gravatar: fragender

was hat politik mit religion zu tun?

Gravatar: tierfreund

In Borneo muss es sich um einen Orang-Utan handeln, nicht um einen Schimpansen, es sei denn, dieser wäre Migrant.

Gravatar: Klaus Weih

Kompliment Frau Schellen, ein hervorragender Artikel, der in dieser Deutlichkeit seinesgleichen sucht. Aber bald werden den Menschen durch die baden-württembergische "Übergangsregierung" und deren Ziele die Augen geöffnet bekommen!!

Gravatar: Antwortender

Ein halbes Jahrhundert mediale Verziehung und Gehirnwäsche sorgten/sorgen dafür das viele nicht mehr wissen was Demokratie und Freiheit im Sinne der Väter des Grundgesetzes von 1949 überhaupt bedeuten. Abhilfe kann hier das Selberdenken und Selberinformieren schaffen. Wem das zu anstrengend und zu kompliziert ist, der kann ja darauf hoffen, das er dann zur gegebenen Zeit in einem diktatorischen/totalitären Staat sich möglichst weit oben auf der Pyramide befindet. Denn nur dann könnte sojemand einen solchen Staat wirklich "verFÜHRERich" finden.

Gravatar: Antwortender

@Frage
Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, ihre mir geltende Beschreibung ist Quatsch!

Gravatar: Ron Kirchner

Vielen Dank für diesen sehr kontroversen Artikel. Ich konnte viele interessante Anregungen aus dem Artikel ziehen und neue Betrachtungsweisen gewinnen.

Als Befürworter für die nachhaltige (!) Herstellung und den verantwortungsbewussten Einsatz von Biokraftstoffen möchte ich aber zumindest das ziemlich einseitige Argument "Biosprit zerstört Regenwald" etwas geraderücken.

So werden z.B. "nur" 4% des produzierten Palmöls weltweit für die Herstellung von Biokraftstoff (Biodiesel) verwendet und die verbleibenden 96% fließen in die Nahrungsmittel und Kosmetikindustrie. An dieser Stelle geht die Stigmatisierung von Biokraftstoffen als einziger Sündenbock für stattfindende Regenwaldabholzung zugunsten des Anbaus von Palmöl Plantagen zumindest etwas zu kurz.

Außerdem wird bei vielen Contra-Argumentationen gegen Biokraftstoffe oft Vergessen, dass Biokraftstoffe für viele Entwicklungsländer dieser Welt eine bezahlbare Möglichkeit sind an eine Energie- und Kraftstoffquelle zu gelangen die unabhängig von Erdölimporten und schon mit der heutigen Motorentechnologie nutzbar ist.

Sicher haben die Contra-Argumente ihre Berechtigung und die Biokraftstoff-Branche ist sehr aktiv um die Kritikpunkte wie Tank-oder-Teller, Regenwaldabholzung und ILUC (indirect land use change) zu beheben. Die wirklich großen Potentiale die Biokraftstoffe oder Bioenerie allgemein bedeuten können, werden dann aber leider häufig vergessen.

Sich für eine gerechte, dezentrale und regenerative Energieversorgung einzusetzen mag politisch betrachtet eher links angesiedelt sein, bietet aber auch unter ökonomischen Apsekten eine großes Entwicklungspotential für Unternehmen und Volkswirtschaften.

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