Bürger, bitte aufwachen!

Die Stromkollaps-Gefahr wird mit noch mehr Wind- und Sonnenstrom immer bedrohlicher – Die hochgefährdete Stromfrequenz von 50 Hertz - Pervers: Die zuverlässigen Stromerzeuger werden degradiert zu „Notfall-Kraftwerken“ - Schon jährlich über 6000 Netzeingriffe, um einen Stromkollaps zu verhindern - Vorgeblich sind die fehlenden Leitungen schuld, nicht die Energiewende - Es fehlt nicht an Stromleitungen, es fehlt an Verstand - Die Stromkollaps-Gefahr mutwillig herbeigeführt - Die Täter haften für den immensen Schaden nicht, nur die Bürger

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In Sachen Energiewende auf Fachleute hören? Um Himmelswillen, wo kämen wir da hin? Die könnten doch die Illusion zerstören, dass diese Wende eine feine Sache und alternativlos sei. Also wurden und werden die Warnungen der Experten übergangen. Aber wenn sich Fachwissen und Expertenrat gegenüber verantwortungsloser, weil ruinöser Politik und den ihr hörigen „System-Medien“ nicht durchsetzen, dann werden das früher oder später die Fakten tun. Angefangen hat es damit schon.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Nachricht, dass Stromnetzbetreiber fast jeden zweiten Tag „Notfallkraftwerke“ anwerfen müssen, um zu verhindern, dass das Stromnetz zusammenbricht. Die Betreiber der Stromnetze beklagen, so meldet zum Beispiel die FAZ, dass die Risiken der Stromversorgung deutlich gestiegen sind. Am 7. Dezember hatten die Netzbetreiber mitgeteilt, seit dem 10. Oktober seien diese Notfallkraftwerke schon an 26 Tagen zugeschaltet worden– also fast an jedem zweiten Tag. Voriges Jahr seien es im Oktober und November nur 18 Tage gewesen (FAZ vom 8. Dezember 2016, Seite 18). In der Online-Ausgabe FAZNet (hier) lautete die Schlagzeile „Dunkelflaute bedroht die Stromnetze“. Bitte hier weiterlesen

Kommentare zum Artikel

Gravatar: karlheinz gampe

Ich bin für die Energiewende, sie muss nur vernünftig durchgeführt werden. Man hätte von Anfang an nicht auf Atomenergie setzen dürfen, nur weil geistig beschränkte Lobbyisten und Lobby Politiker dies forderten. Man sollte diese Leute noch nachträglich anklagen. In Norwegen mit superbilligem Strom wird der Strom schon seit vielen Jahren aus Erneuerbaren erzeugt. Selbst H2 ( Wasserstoffspeicherung ist Power to Gas) wird dort seit vielen Jahren praktiziert. Weg mit Lobbyisten und Lobbypolitiker wie Lobby Merkel !

Gravatar: Aufbruch

Die Kanzlerin nebst ihren in Kadavergehorsam verfallenen Vasallen, sind die Totengräber Deutschlands. Nicht genug, dass sie mit der Energiewende ein Damoklesschwert über Deutschland gehängt haben. Nein sie treiben Deutschland auch politisch in den Tod. Man hat den Eindruck, als seien das alles Vorgaben, die Merkel gemacht wurden, um Deutschland auszuschalten und lahmzulegen. Aus welchem Grunde auch immer. Und Merkel befolgt diese Vorgaben. Und der deutsche Bürger lässt alles über sich ergehen. Kein anderes Land hätte das, was Merkel Deutschland bisher angetan hat, überhaupt überstanden. Die deutsche Leidensfähigkeit dürfte aber auch bald ein Ende finden. Hoffentlich. Aber nur, wenn wir in der Tat langsam aufwachen.

Gravatar: Ulli P.

Gehirngewaschen, wie sie sind, werden sie erst aufwachen, wenn mehrere Dinge auf einmal auftreten. Wenn sein Betrieb nur noch im Ausland produziert und er arbeitslos geworden ist - wenn der Strom rationiert wird und sich der Strompreis mehrfach verdoppelt hat - wenn die Grundversorgung zusammengebrochen ist - wenn die öffentliche Sicherheit wirklich zusammengebrochen ist ...

Gravatar: Peter Hamm

@gampe
Jedert findet es toll biss er sich informiert hat.
Informieren sie sich!
Hat Deutschland etwa die Seen und Fläche die Norwegen hat?

Ohne genügend Speicher können sie Sonnen und W.kraft vergessen.Um es in Pumpeicherkraftwerken zu speichern bräuchte man ca. 7-8000 der derzeit grössten P.werke die es in Deutschland gibt.

Aber wir haben nicht mal genügen Standorte dafür.

Wenn sie Accus nehmen wollen dann würde das ca. 8 Billionen Euro kosten.

Gravatar: Frank Endres

Die werden nicht aufwachen, und dass die Unsinnigkeit der Energiewende nicht erkannt wird, sieht man hier am ersten Kommentar. Ich verstehe es ja, denn den Unsinn zu durchschauen erfordert mehr, als zu wissen, dass es im PSE Wasserstoff gibt.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Aufwachen, in der Tat. Wie zu erwarten,
immer wieder dieselbe Leier. Sie (EIKE) scheinen wohl ingenieurmaessigen Sachvertand und Rationalitaet regelrecht gepachtet zu haben. Was bedeuten denn 6000 Netzeingriffe? Ist das viel? Sehr viel? Zuviel? Gefaehrlich?
Die Zahl sagt gar nichts, so wie 1 Milliarde, viel? wenig? Genug?
Wieviele Eingriffe macht einLokfuehrer, ein Pilot in 1 Minute? 10, 100 ? Jedenfalls genuegt auch 1 falscher Eingriff um eine Katastrophe auszuloesen.

Entscheidend sind lediglich die Machbarkeit,die worst case-Wahrscheinlichkeit, die Kosten,das abwaegen der Vor- und Nachteile.

Das Deutsche Stromnetz ist in seiner technischen Intelligenz schon heute anderen, z.B. in den USA, bereits weit voraus und die Entwicklung geht immer weiter in Richtung: smart grid:Die intelligente Steuerung von Stromerzeugung-Stromverteilung-Stromverbrauch, Das ist die Zukunft, da liegen unsererExportchancen.

Sie stecken noch tief im technischen Horizont Mitte des 20. Jahrhunderts.
Es gilt aber das 21. Jhd. zu gestalten.
Haben Sie da etwa bessere Ideen?
Ausser die , die wir kennen, die sind naemlich nicht neu, geschweige besser.

Grosskraftwerk-Leitung-Verbraucher: Das war die Technologie von gestern, genau wie Verbrennungsmotor und Oelheizung. Wo sollen denn da noch grosse Innovationspotenziale liegen?.

AfD: Aufpassen: Keinesfalls einseitig auf das lahme, hinkende Pferd EIKE setzen!

MfG, HPK

Gravatar: Rietz

Ich arbeite in einer Netzleitstelle der großen Energieversorger. Seit Jahren werden immer mehr EEG Anlagen (Wind und Solar) angeschlossen, obwohl die Leitungen nicht für die, immer mehr werdende, eingespeiste Leistung ausreichen und dadurch das gesamte Energienetz gefährdet ist, bis hin zu einem Blackout ! Beim leichtesten Wind, fangen wir an Windanlagen abzuschalten und je stärker der Wind bläßt, desto mehr Windanlagen schalten wir ab, bis letztendlich alle ausgeschaltet sind. Genauso bei Sonnenschein, je stärker die Sonneneinstrahlung, je mehr Solaranlagen werden abgeschaltet. Das absolut Verrückte ist aber, und das wissen die wenigsten Leute in diesem Land, wie uns die Politik verarscht, dass die Windmüller und Solaranlagenbetreiber voll bezahlt und entschädigt werden, was heißt, sie bekommen den Strom, den sie HÄTTEN einspeisen können, voll bezahlt !!! Heißt, sie bekommen Geld für Strom, der nie produziert wurde !!! Wer bezahlt das.....na der dumme Steuerzahler !!! Wir alle !!! Also, ich geh in die Kneipe und bestell ein Bier, bekomme nur ein leeres Glas und muß dennoch das volle Glas bezahlen ! ..... Schöne Welt, Dank Angela Merkel und ihren Blockparteien, CDU, SPD und Grüne ! Aber das ist noch nicht alles.....nein, Windmüller und Solarbetreiber bekommen dafür noch eine Entschädigungsprämie zusätzlich, wenn sie abgeschaltet werden ! Das muß man sich mal vorstellen, ...die Anlagen stehen und werden nicht verschlissen, es gibt trotzdem die volle Bezahlung für Strom, der nicht produziert wurde und obendrauf noch eine Entschädigungsprämie !!! Das ist Betrug in reinster Form, vom Staat gefördert und geduldet, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen !!! Das ist das wahre Gesicht unserer Volksvertreter !!! EEG Gesetz ist Diebstahl und Betrug per Gesetz !!! Danke FDJ Merkel ! Ich habe vor drei Jahren diese Mißstände an die Merkel, Herrn Gabriel, Herrn Gysi und den Grünen geschrieben und denen vorgeschlagen, dass sie sich das mal in unserer Netzleitstelle ansehen können.....ich bekam nichtmal eine Antwort. Wahrscheinlich, weil sie das ja selbst alles wissen und sich ertappt fühlten ! Sooo, ich hoffe, dass es nun endlich mal die Runde in Deutschland macht, denn das wissen die meisten Leute bisher nicht ! Es wird aber Zeit, das alle Bürger diesen Betrug erfahren !!!

Gravatar: Elmar Oberdörffer

@HPK: Ich will Ihnen sagen, was 6000 Netzeingriffe im Jahr bedeuten: das sind 15 Netzeingriffe täglich oder alle 90 Minuten einer, Tendenz steigend. Es braucht nur einer zu mißlingen, dann bricht das Netz zusammen, mit allen üblen Folgen. Und die Notfallkraftwerke werden auch schon zu 50% ihrer Kapazität ausgenutzt, Tendenz steigend. In zwei, drei Jahren wird ihre Kapazität nicht mehr ausreichen. Und Ihre intelligente Steuerung von Stromerzeugung, -verteilung und -verbrauch wird nichts anderes als eine Rationierung des Strombezuges sein. Und die ganze teure und unsinnige Energiewende müssen wir ertragen, weil ein paar grüne Spinner ihre Ideologie in Deutschland durchgesetzt haben, nicht, weil unsere fossilen Brennstoffe zur Neige gehen und nicht, weil die Gefahren der Kernenergie nicht beherrschbar wären, reine Ideologie, die sich um Fakten nicht schert! Und was Sie hier von sich geben, Herr Klein, ist ebenfalls nichts als Ideologie.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Dr. Krause,…

…in der ZEIT am 14.12.16. ist ein Riesen-Interview, genauso wie Ihr Riesen-Artikel veröffentlicht worden, da schreiben zwei gleiche Elektrofachmänner über alles irgendwas von der „Energiewende“, was schon längst allen zum Kotzen ist und dort habe ich diesen Kommentar geschrieben. Hier, bitte!

„Werte Alexandra (Autorin),…

… wenn EE-Professor A. Löschel ein Elektrofachmann ist, dann bin ich der nächste Römische Papst! Es war und ist kein Geheimnis, dass alles war so durchgedacht, das unsere 4 Stromkonzerne in den Ausbau der „Energiewende“ eingezogen werden, das die Konzerne die rot-grüne EE-Illusionen umsetzen werden, alle VIER aber haben ihre Teilnahme in der „Energiewende“ kategorisch abgesagt! WARUM?! Da gibt’s NUR zwei Antworten; oder sind sie so elektrodumm und haben die EE-Revolution nicht verstanden, oder sind sie ausgezeichnet ausgebildete Elektriker, die sich schämen in so einem EE-Blödsinn teilzunehmen! Fragen Sie, bitte, was der EE-Professor darüber meint…“

Und was meinen Sie, Herr Dr. Krause, sind Sie auch, wie ich der Meinung, dass die VIER Stromkonzerne ihre weltweite Elektro Reputation nicht aufs Spiel setzen wollen?! Ich habe schon geschrieben über Ihre und überhaupt diese besondere Art der “Energiewende“-Kritik. Z.B., in vernunftkraft.de ist vor kurzen zu lesen, dass: -„In seiner Kolumne im Winter erläutert Dr. Peters, warum der “Akku Europas” den nordischen Mythen und Sagen zuzurechnen ist:“, das ist sozusagen eine Erklärung zum Artikel „Norwegen, der Akku Europas“ in der ZEIT-ONLINE vom 01.09.11., (also vom Jahr 2011!) und vernunftkraft.de dankt für das, statt fragen, welchem deutschen EE-Trottel im Jahr 2011 so ein EE-Blödsinn, wie auch Strom-Sahara, die Offshore Portugals mir Windparks Sibirien verbinden, in den Schädel gekommen ist und warum dieser Norwegen-Speicher Schwachsinn nur in der deutschen Presse gekaut wird…
Also, ich glaube nicht, dass sie so elektronaiv sind, bloß das Leben schiebt Sie sich elektrodumm anzustellen, aber Obamas, Merkels und-und – sie kommen und gehen, „Elektroenergetik“ aber ist eine Lehre, hier schwatz für weis der Elektrowelt auszugeben heutzutage geht einfach nicht! Sie wollen nicht Mal verstanden haben, dass diese milliardenschwere Zahlungen für die Netzstabilität nichts anderes sind, als Kompensation den Stromkonzernen für die Preissenkung für fossilen Strom von 80 auf 25 Euro für eine Terrawattstunde fissilen Strom…
Ich wünsche Ihnen weiterhin wissenschaftlichen Erfolg!

Beste Grüße.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Rietz,…

...auf so einen von Ihnen Kommentar, habe ich diese unten Antwort geschrieben, habe Fragen gestellt, aber Sie sind einfach verschwunden und verschwinden wieder, ohne meine Fragen zu beantworten… WARUM?!“

„…ich bin unendlich froh seit acht Jahren, in denen ich mit der „Energiewende“ was zu tun habe, den Kommentar eines reinen Stromversorgers zu lesen. Sage sofort, ich bin Elektriker und Ihr Kommentar interessiert mich nur bis „das absolut Verrückte aber“ und da habe ich paar Fragen…

„Ich arbeite in einer Netzleitstelle eines der großen Energieversorger. Seit Jahren werden immer mehr EEGAnlagen angeschlossen, obwohl die Leitungen nicht für die eingespeiste Leistung ausreicht. Beim leichtesten Wind, fangen wir an Windanlagen abzuschalten und je stärker der Wind bläßt, desto mehr Windanlagen schalten wir ab, bis letztendlich alle ausgeschaltet sind. Genauso bei Sonnenschein, je stärker die Sonneneinstrahlung, je mehr Anlagen werden abgeschaltet.“

Der zweite Satz – da stimmt was nicht. Einspeisung von Windanlagen, wenn die Leitungen die Last nicht tragen können, ist ein elektroenergetisches Verbrechen. Ich stell mir gleich mögliche Varianten vor: Auf Befehl von Oben und Sie als Netzbetreiber ABER profitieren davon, dann kann man die Augen auf das Verbrechen schließen, dann schaltet man die Anlage ans Netz an, aber der Schalter der WKA im UW muss immer „AUS“ sein und das darf der Besitzer der WKA nicht wissen, oder gibt es da eine Kooperation? Wenn, dann verstehe ich Ihr Schreiben überhaupt nicht… Sie werden doch nicht bestreiten, dass tausende WKAs ins Netz einspeisen, ohne das Netz demensprechend verstärken eine Elektroidiotie ist.

Der dritte Satz – der sieht ziemlich komisch aus. Bei welchem Wind arbeitet denn die Anlage? Aber, mir ist fast alles klar… Mich interessiert nur WO, WIE und auf welcher Spannungshöhe werden die WKAs ins Netz eingespeist?!

Ich bedanke mich voraus für die Information.

Beste Grüße.“

Gravatar: Rietz

Werter Egon Dirks,

es ist schön, dass Sie sich mehr dafür interessieren. Ich kann Ihnen das Thema hier kurz anschneiden. Sie können sich aber auch jederzeit bei einer Hochspannungs - Netzleitstelle eines Energiekonzerns das ansehen, indem Sie sich mit einigen Bürgern als Interessengruppe anmelden.
Eingespeist mit Regelanlagen wird meistens in der Hochspannungsebene (110kV ) und der Mittelspannungsebene (20 - 30kV ). Diese Anlagen können und müssen von der Netzleitstelle regelbar und im Notfall ( bei Netzgefahr ) sofort abschaltbar sein. Die Leitungen sind überlastet, weil die meisten Leitungen vor Jahren nur für die Versorgung ausgelegt waren, also der Querschnitt und die Temperaturbelastung, nicht aber für eine Massenhafte Einspeisung ! Es werden trotzdem alle beantragten Windkraftanlagen und Solarfelder angeschlossen, weil dies per Gesetz von der Politik garantiert wurde und sich jeder Energiekonzern daran zu halten hat, egal ob die Leitungen dafür ausgelegt sind oder nicht. Hier wurde mal wieder der 2. Schritt vor dem 1. getan, was typisch ist für unsere Berufspolitiker, die von Nichts Ahnung haben, davon aber sehr viel !
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit weiterhelfen....

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Rietz.

Vielen Dank, DAS sind die Kommentare die wir brauchen: Sie sind konstruktiv, da sie die technsichen Schwierigkeiten realistisch unter dem Machbarkeitsaspekt beschreiben. Dagegen ist Nichts zu sagen.

Das ist was voellig anderers, wie diese langweilige Schwarzmalerei a la, siehe oben.

Ueber das Ausbautempo der EE und die Schwerpunktinvestitionen in Richtung Netzausbau,Speicher, Effizienztechnologien in den naechsten 10, 20, 30 Jahren kann man reden.

Die Energiewende kategorisch ablehnen und bekaempfen ist hingegen destruktiv, rueckwaertsgewandt.

Herrr Rietz, An den von Ihnen angesprochenen Punkten gilt es sich abzuarbeiten und Loesungen zu entwickeln.
Nicht produzierten Strom sich vergueten zu lassen, das kann in der Tat keine Dauerloesung sein. Das Problem ist aber laengst erkannt und an Loesungen wird auch gearbeitet.

Nochmal: Was hat EIKE eigentlich an konkreter Loesungskompetenz anzubieten?
MfG, HPK

Gravatar: Otto Weber

@Hans Peter Klein,
im Gegensatz Ihren üblichen schwülstigen Worthülsen über angeblichen Zukunftstechnologien, acht so tollen Innovationen, Effizienz-Märchen usw. macht es EIKE mit ernüchternden Fakten und Zahlen:

>>BEISPIEL EEG ARBEITSPLATZ-KOSTEN

Alleine im Jahr 2016 fallen die folgenden EEG-Subventionierungen an:
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: EEG in Zahlen Vergütungen, Differenzkosten und EEG-Umlage 2000 bis 2017
Die für 2016 hochgerechneten Kosten:
-EEG Vergütung: 29.154 Mio. EUR
-Durchschnittliche EEG-Vergütung: 16,6 ct / kWh
-Marktwert des EEG-Stromes: 3.612 Mio. EUR
-Differenz im Jahr 2016 zwischen Energie-Marktwert und dem vom Bürger zu bezahlenden: 25.542 Mio. EUR
Damit wird jeder dieser Grünen EEG-Arbeitsplätze mit 98.000 EUR jedes Jahr subventioniert.

Nimmt man den Bereich des hoch-gelobten Solar, zeigt sich jedoch erst der wahre Irrsinn:
-Verbliebene Kern-Arbeitsplätze Solar: ca. 50.000
EEG-Zusatzkosten Solar (Differenz EEG-Zahlung – Marktwert): 9674 Mio. EUR
-Jährliche Subventionskosten / Solar-Arbeitsplatz: 193.500 EUR<<

Gravatar: Martin K.

Eigentlich immer die alte Leier. Ökonomisch kann ich ja noch zustimmen, dass solche Eingriffe und auch die ungenutzten WKAs teuer sind, aber gibt es einen wirklichen Indikator, dass die Netze instabiler geworden sind? Gibt es mehr Ausfälle als früher? Dauern sie länger? Meines Wissens ist genau das Gegenteil der Fall, aber wenn Eike wirklich "vom Fach" ist, haben Sie da sicherlich andere Quellen als ich? Nein?

Ansonsten argumentiert Eike ja gerne bei Problemen von Morgen mit der Technik von heute, aber mal davon abgesehen, dass die Netze ausgebaut werden, entwickelt sich ja auch die Technik hinter den Netzen. Und auch die aktuell massiven Investitionen in Akku-Technik werden das schnelle und dezentrale Puffern und Freigeben von Energie erleichtern. Zumindest im Bereich des Netzmanagements sind die benötigten Kapazitäten ja überschaubar.

Gravatar: Rietz

Werter Egon Dirks,
nochmal kurz zur Frage, ob die EEG Betrieber die Abschalt-und Regelmaßnahmen wissen und informiert werden.....klar doch, das wissen sie schon von Anfang an und das ist alles per Gesetz geregelt. Nur haben sie jede Menge bürokratische Schreiberei mit jeder Regelmaßnahme....dafür bekommen sie aber die Abschalt- und Regelungen fürstlich vergütet.... für Strom, der nicht produziert wurde. Wir, als Netzleitstelle müssen jede Abschalt-und Regelmaßnahme an die Bundesnetzagentur melden und letztendlich müssen wir alle, als Steuerzahler, den nicht produzierten Strom bezahlen, ...also für nix, Euros aus unserem Geldbeutel hinlegen an den Staat und der an die EEG Betreiber ....Tollhaus Deutschland, Danke an die Grünen und die Regierenden !!!

Gravatar: Otto Weber

@Martin K. 19.12.2016 - 23:49
>>Eigentlich immer die alte Leier. Ökonomisch kann ich ja noch zustimmen, dass solche Eingriffe und auch die ungenutzten WKAs teuer sind, aber gibt es einen wirklichen Indikator, dass die Netze instabiler geworden sind?<<

???????????????????????

Ah, ah, neue Strategie,
der ökonomische Irrsinn wird nunmehr nicht mehr bestritten.

Die Pseudo-Öko-Demagogen versuchen es trotzdem immer wieder anders, so z. B. wird Netzsicherheit suggeriert, die nur mit ca. 6000 Netzeingriffen/Jahr aufrechterhalten kann. Das wäre ja genauso, als würde einem Mensch, der 6000 Mal jährlich wegen lebensgefährlicher Beschwerden den Notarzt beansprucht, völlige Gesundheit attestieren.

Nein, SIE spielen die Lügen-Leier, und zwar immer anders und EIKE argumentiert mit Problemen von heute, die durch die unzulänglichen Zappelstrom-Erzeuger hervorgerufen wurden, die auch durch eine irrsinnig aufwendige Behelfs-„Technik von Morgen“ – wenn überhaupt - nur unzureichend behoben werden können.

Die benötigten Kapazitäten können durch Ihre illusionäre Akku-Technik und „dezentrale Puffer“ nicht wirtschaftlich vertretbar bereitgestellt werden.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Kollege,…

…normalerweise sollte mir Ihre Aggressivität gegen Regierung und Politik imponieren, ich aber, sage ich ehrlich, bin nicht begeistert, ich bin ein ausgebildeter Elektriker, nicht ein EE-Doktor-Professor-Marionette. Ich habe eine Leitstelle gehabt, die ein mittelgroßes Stromversorgungsgebiet Tag und Nacht überwacht hat, wenn ein viertel einer Stadt paar Stunden ohne Strom war, sowas habe ich mehrmals überlebt, aber in hatte 5 Kohlengruben, das sind Verbraucher der 1 Kategorie, 100%-ge Reserve, zwei unabhängige Stromquellen, d.h., von jeder Schiene Systeme 6-10 kV separate Freileitungen 6-10 kV zu jedem Ventilator und jede Grube hat 3-4 solch Ventilatoren und man kann sich vorstellen, was passieren kann, wenn hunderte Leute in 400 m Tiefe mit Methan statt frische Luft bleiben und in dieser Situation musste ich jahrelang Kommandos geben zum EIN-. AUS- und Umschaltungen, also, ihr habt‘s leichter, macht‘s weiter, die Sprecherin von Tennet und 50 Hertz wird schon dem Homann sagen, wie viele EIN- und AUS-schaltungen von Windräder sie brauchen und wie viele Milliarden das kosten wird! Als Elektriker sage ich Ihnen, was ich schon mehrmals in der „Elektroenergetik“ gesagt habe: Wer die Stromstarke in den Leitungen (im Netz) mit der Windstärke, Sonnenintensivität, noch besser, mit Finsternis oder Anzahl von Windmühlen in der Verbindung sieht, wer behauptet – je schneller die Rotorblätter sich drehen, desto mehr Strom man im Netz habe, diese „Energiewende“-Trottel sind elektrodümmer, als Schafe, ich gebe zu, ja, im Winter, beim kalten Wind wächst der Stromverbrauch, aber das ist was anderes! Man besitzt nicht mal elementare Elektrokenntnisse, deshalb sehe ich die „Energiewende“ als ein Kommando, das ein Schiff überfallen und erobert hat, das Kommando will eine Weltreise starten, weiß aber nicht, was Vorne und Hinten vom Schiff ist…

Für Sie aber, mein Kollege, heißt es - ruhig bleiben und weiter abschalten, wenn es nicht besser wird, wird’s schlechter, vom Schlecht zu Gut ist es aber wieder nicht weit…

Beste Grüße und Tschüss…

Gravatar: Martin K.

@O.Weber:
Haben Sie auch was zur Diskussion beizutragen oder reichen Ihnen Beschimpfungen als Argumente?

Das Eingriffe Geld kosten, hat niemand bestritten. (Fast) alles kostet Geld, so z.B. auch der Erhalt der bestehenden Infrastruktur.

Und diese Infrastruktur wird kontinuierlich verbessert und mit entsprechender Technik ausgestattet. Mag sein, dass 6.000 Eingriffe früher, als da noch alle Schalter per Hand umgelegt wurden, mal viel und eine besondere Herausforderung waren, mit aktueller Computersteuerung scheinen sie allem Anschein nach ohne weiteres beherrschbar zu sein. Und der Trend setzt sich fort und das Problem wird sich spätestens mit entsprechenden Pufferspeichern in ein paar Jahren in Wohlgefallen auflösen. 175 MWh Sekundenreserve (0,7GW für 15 min.) sind ja z.B. nicht wirklich viel und sollten selbst nach aktuellen Marktpreise für weniger als 200 mio. zu realisieren sein, Tendenz stark fallend. Die Technik gibt es bereits (Im Kraftwerksbereich müssten wir aktuell bei ca. 1.000 Euro/kWh liegen) und der Preis ist bei den Dimensionen, von denen wir reden, nicht wirklich hoch. Sie haben andere Zahlen oder nur weitere persönliche Angriffe?

Fazit: Mag was kosten, aber den großen Blackout werden wir wegen EE so bald nicht erleben. Und Deutschland gibt aktuell fast 90 Mrd. Euro jährlich für Primärenergieträger aus, die unsere Volkswirtschaft größten Teils verlassen und so lupenreinen Demokraten wie Putin, den Saudis oder dem Iran zu Gute kommen.

Gravatar: Otto Weber

@ Martin K. 20.12.2016 - 22:22
Ich stelle zunächst fest, dass Ihr 1. Kommentar @Martin K. 19.12.2016 - 23:49 überhaupt keine Zahlen enthält. Also bitte kleine Brötchen backen!

Im Übrigen verwende ich in meinen Kommentaren überaus häufig Zahlen, zuletzt bei diesem Artikel unter: Otto Weber 19.12.2016 - 16:57.

Für Ihre vor Fakten strotzende philosophische Erkenntnis, dass (fast) alles Geld kostet, sind wir Ihnen unendlich dankbar.

Ihre Angaben sind verwirrend: 175 MWh Sekundenreserve (0,7GW für 15 min.) ???, also einmal eine elektrische Arbeit, dann eine elektrische Leistung? Sie sollten nochmal in sich kehren und evtl. Fachleute befragen.

Was erheblich interessanter wäre, wieviel € der immensen jährlichen Kosten von derzeit ca. 1 Mrd. € für Netzstützungsmaßnahmen könnten durch Ihren Zahlen-Salatverhindert werden?

Ich bitte, um Quellenangabe.

So bringen Ihre Zahlen herzlich wenig.

Vielen Dank!

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Weber Otto

Gegen Ihre Verwirrung:
0,7 * 0,25 * 1000 = 175

(kleiner Tip: 1 GW = 1000 TW, 15 min = 0,25 Stunden)

Ich hoffe dieses Broetchen war fuer Sie klein genug gebacken, dass es nicht in Ihrem Halse stecken bleibt.
MfG, HPK

Gravatar: Hans Meier

Ich verfolge hier die Diskussion, und ich denke ich bin einen Schritt weiter, denn ich schrieb letztens: Jede „Epoche“ hat ein typisches „Markenzeichen“ was für eine politische Wichtigkeit steht, mit der zwei bis mehrere Ebenen, „bespielt“ werden.
Oberflächlich und für die Naiven, die zur Kasse gedrängelt werden, geht es um die Ängste, und um Bedrohungen durch Natur-Katastrophen und „menschliches Fehlverhalten“ was zur geldwerten Beute, der „Beutelschneider“ und Ablass-Brief-Verkäufer wird.

Dahinter stehen aber die Versicherungs-Konzerne und Lobby-Stiftungen ( https://www.agora-energiewende.de/de/ueber-uns/rat-der-agora/ )
oder siehe https://europeanclimate.org/de/mission/financial-overview
also Investment-Investoren, die Einfluss auf die Gesetzgebung, der am Gewinn beteiligten Parlamentarier nehmen, um die entsprechenden Gesetze zu erhalten, mit denen 1. das „Klima gerettet“ wird und 2. eine zweite „alternativlose Wetter-Abhängige“ Illusions-Strom-Erzeugung für „Vergütungs-Abgreifer“ mit Kartell-Privilegien ins Feld geführt wird.

Und dabei, machen sich unserer Parlamentarier zu Multimillionären.
Denn ohne Gesetze wie das EEG wären nie in the Leben, das kommunale Volksvermögen, was in den Stromkonzernen, als Aktienkapital angelegt war, vernichtet worden, die haben doch in ihrer Gier nach sicheren Nebeneinkünften für die feudale Altersversorgung sich Beteiligungen an Consulting Ltd`s in Delaware zugelegt wo sowieso schon alle mit Rang und Namen sich registrieren ließen, um eine absolute Anonymität ihrer Geschäfts-Konten ihrer Briefkasten-Firmen zu verschleiern.
Wenn Sie meine gewagte Aussage für Spinnerei halten, dann schauen Sie mal hier https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4

mit Geduld zu, da stehen Millionäre und spielen uns eine „Energie-Komödie“ vor, so als ob sie sich sein könnten und wir unterbelichtete Deppen wären.

Trump und sein Team sind ja nüchterne Geschäftsleute und Profis, denen ist doch völlig klar was für Syntolgy-Vögel die „Klima-Rettungs-Politiker“ in Wahrheit und ohne Maske sind.
Gauner & Betrüger!

Gravatar: Otto Weber

@Hans-Peter Klein 22.12.2016 - 06:05

Herr (Dipl. Ing. ?) Hans Peter Klein,

nur eine zweckdienliche Empfehlung! Bevor Sie etwas „beantworten“, lesen Sie doch bitte die betreffende(n) Kommentare/Frage durch.

Also, erläutern Sie doch bitte:

(1)-warum die Sekundenreserve in MWh (Maßeinheit f. elektrische ARBEIT) angegeben wird,

(2)-warum die 15min-Reserve abweichend in GW (Maßeinheit f. elektrische LEISTUNG) angegeben wird,

(3)-welche Angabe(n) sind richtig, welche falsch? – nicht nur bezüglich der Maßeinheit. Auch Sekundenreserve und Stundenreserve wurden vermutlich vertausch? Da der Kommentator offensichtlich Einiges durcheinander bringt, ist die Richtigkeit der Gesamtaussage berechtigt anzuzweifeln.

Bitte Quellenangabe über die behaupteten Zahlen und Fakten.

Was aber – wie bereits erwähnt - erheblich interessanter wäre, wieviel € der immensen jährlichen Kosten von derzeit ca. 1 Mrd. € für Netzstützungsmaßnahmen könnten durch den ganzen Klimbim, der 200 Mio. kosten soll, verhindert werden?

Quellenangabe für die 200 Mio. und darin enthaltene Maßnahmen.

Wer bezahlt die 200 Mio. ?

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Meier Hans

Hmmhh,

"Kartell-Privilegien"

Oel-Kartelle, Uran-Kartelle, ja, die kann ich mir vorstellen, ich geh sogar davon aus, dass es sie gibt..

Aber Wind-Kartelle? Solar-Kartelle? Wo haben die genau ihren Briefkasten?


"kommunale Volksvermögen, ...in den Stromkonzernen"

... wurde ersetzt durch wahlweise kommunales/privates Volksvermoegen der dezentralen Energieversorgungsunternehmen.


"Illusions-Strom-Erzeugung"

... betrug 2015 ca. 90 TWh, etwa 30 % der Bruttostromerzeugung, Anteil steigend, Ziel: 90 %.



"...die zur Kasse gedrängelt werden,"

...mit etwa 5 - 20 € im Monat fuer EEG-Umlage.


Fazit:
Hauptsach g'sund.

MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Weber Otto

Es ist sogar alles noch viel schlimmer, wie Sie es schildern:

Nicht mal die eingebaute Steilvorlage haben Sie bemerkt : MW statt TW , musste es heissen.

MfG, HPK

Gravatar: Otto Weber

Herr Hans Peter Klein,

heute lassen wir MW, TW, und sonstige missliche Buchstaben dort, wo sie hingehören – im Alphabet.

Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest.

Gravatar: Martin K.

@o.weber

Sie verwirren mich. GW ist eine Leistung, Min. eine Zeiteinheit. Leistung * Zeit = Arbeit. 0,7 GW = 700MW * 1h (Stunde) = 700MWh bzw 175MWh für 15 Minuten.

Fairerweise muss man sagen, dass da sicherlich noch Anschlusstechnik zu kommt und tatsächlich 700MW geliefert werden sollen, d.h. man braucht ggfs. mehr Akkus, um die hohe Leistung im Fall der Fälle auch wirklich zu liefern. Aber Akkupreise sind wie gesagt im Sinkflug und selbst wenn man die 3fache Menge nimmt, kriegen sie dafür keine Elbphilharmonie.

Das ist nur die Sekundenreserve, die der Autor in einem früheren Artikel schon mal angesprochen hat und die angeblich so kritisch für die Frequenz ist. Sehe ich nicht so, wenn man aktuelle Technologien einsetzt. Das war früher weder in dem Umfang möglich noch wirklich notwendig, aber heute und Zukunft durchaus machbar.

Wahrscheinlich könnte man auch die benötigten Netzkapazitäten auch ordentlich reduzieren, wenn man solche Puffer nutzt, um die bestehenden Leitungen kontinuierlicher auszulasten.

Gravatar: Otto Weber

Martin K. 20.12.2016 - 22:22
>>………….mit entsprechenden Pufferspeichern in ein paar Jahren in Wohlgefallen auflösen. 175 MWh Sekundenreserve (0,7GW für 15 min.)<<,

Martin K. 29.12.2016 - 09:08
>>Sie verwirren mich. GW ist eine Leistung, Min. eine Zeiteinheit. Leistung * Zeit = Arbeit. 0,7 GW = 700MW * 1h (Stunde) = 700MWh bzw. 175MWh für 15 Minuten<<.

??????????????????????????????

Ich weiß sehr wohl zwischen elektrischer Arbeit und elektrischer Leistung und zwischen Stunde, Minute und Sekunde zu unterscheiden; SIE offensichtlich nicht, denn Sie bringen so ziemlich alles durcheinander, so u. a. zum Beispiel:

175 MWh Sekundenreserve (s. o. Ihr Kommentar am 20.12.2016 - 22:22)

175MWh für 15 Minuten (s. o. Ihr Kommentar am 29.12.2016 - 09:08)

Also, was denn nun? Ich vermute zwar, was Sie evtl. aussagen wollen. Elektrotechnische Kennzahlen sollten jedoch nicht als Rätsel angegeben werden, sondern exakt und eindeutig zugeordnet.

Also, geben Sie bitte die Größe der jeweiligen Reserven eindeutig an:

(A)-Sekundenreserve,

(B)-15 min-Reserve und

( C)-Stundenreserve

und zwar mit gleicher Maßeinheit; da die Zeit jeweils definiert ist, also zweckmäßigerweise in ….

Welche Lebensdauer haben die Akkus in den Pufferstationen?

Was hat die Anschlusstechnik mit der angegebenen Leistung (700 MW) zu tun?

Wie ernst muss man Ihre Angaben nehmen, wenn Sie anscheinend ggf. mehr, ggf. auch die 3-fache Menge an Akkus annehmen?

Ich sehe keinen Zusammenhang mit den Kosten der Elbphilharmonie.
Was aber wegen der Kosten – wie bereits erwähnt - erheblich interessanter wäre, wieviel € der immensen jährlichen Kosten von derzeit ca. 1 Mrd. € für Netzstützungsmaßnahmen könnten durch den ganzen Klimbim, der 200 Mio. kosten soll, verhindert werden?
Quellenangabe für die 200 Mio. und darin enthaltene Maßnahmen.

Wer bezahlt die 200 Mio.?

Bitte erklären Sie, wie die von Ihnen genannten - in Relation zur Gesamt-Netzleistung (ca. 50.000 – 80.000 MW) – läppische Reserve von z. B. 700 MW (Zeit?), die Netzkapazitäten „wahrscheinlich ordentlich reduzieren“ können. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit und wie groß die Reduzierung?

Wenn die Sekundenreserve angeblich nicht so kritisch für die Frequenzhaltung ist, welche dann?

Bitte benennen Sie die Technologien hierfür, die „heute und Zukunft durchaus machbar“ sind im Einzelnen. Wieviel kosten sie? Wie sicher sind sie?

Mit welchen Ausflüchten kommen Sie jetzt?

Gravatar: Udo Stemmer

Hallo
ihr könnt durchdiskutieren wie ihr wollt, in Nördlichen Bereich von Europa kostet der Strom aus neuen Photovoltaikanlagen um die 5,38 Cent/kWh und aus Südeuropa kommt der PV-Strom für ca. 3,8 Cent/kWh.

Das schaffen keine neues AKW oder neues Kohlekraftwerk in der EU und die alten Kraftwerke sollen ja Stück für Stück ersetzt werden.

Das schlimmste ist noch das sich die Leute für unter 10 Cent das kWh an der eigen Steckdose sich teilweise ihren Strom selber herstellen können, mit neuen PV-Anlagen in Deutschland.

Gruß

Gravatar: Karl Kock

Schwachsinnige Energiewende
„EEG-Umlage steigt – Strom wird teurer“ Wie sieht denn das Fazit der schwarz, rot, gelb, grünen Energiewende-Politik aus? Seit dem Jahr 2000 haben sich die Preise für Haushaltstrom fast verdoppelt.
Windräder in Wäldern, Natur- und Landschaftsschutzgebieten sind inzwischen Normalität.
Die von Windräder verschandelte Landschaft sieht grauenhaft aus. Auf über zwei Millionen Hektar wachsen Mais für sogenannte Ökoenergie. Die Energiewende ist nicht mehr „sanft“, sondern wächst sich zu einem naturzerstörenden, landfressenden Monster aus.
Sie überlebt nur aufgrund der EEG-Zwangsabgabe. Der teure EEG-Strom wird an der Börse zu jedem noch so niedrigen Preis angeboten. So hat der EEG-Strom gemäß der Prognose des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der im Jahr 2016 mit rund 29,2 Milliarden Euro vergütet wird, an der Börse nur einen Wert von ca. 3,6 Milliarden Euro.
Bereits am Heiligabend rutschten die Börsenstrompreise in den negativen Bereich. Das heißt, die Stromnetzbetreiber verschenkten den deutschen Stromüberschuss zu diesem Zeitpunkt nicht nur, sie zahlten jedem Abnehmer sogar einen Minuspreis oben drauf. Laut Bloomberg fiel der Preis für Stromlieferungen am 25. Dezember zwischenzeitlich auf einen Negativwert von 10,95 Euro je Megawattstunde.
Mit dem EEG wurde ein parasitäres System geschaffen, das sich auf Kosten der Allgemeinheit hemmungslos – mit Unterstützung der Politik – bereichert.
Noch nicht einmal die Schildbürger waren so doof!!!
Jeder Hersteller oder Händler trägt selbst das Risiko, ob sein Produkt zu einem bestimmten Preis Gewinn bringt. Nur die Betreiber von Wind-, Solar- und Biogasanlagen machen garantierte Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit, egal, ob sie liefern oder nicht.
Sie können sich beruhigt zurücklehnen und die Kassen klingeln lassen. Der Preis stimmt immer. Es gibt wohl kein weiteres Land, wo man für eine Ware bezahlen muss, die man gar nicht erhält. Hier wird eindeutig Recht gebrochen, und es ist eine Schande, dass diese Rechtsbeugung von den Gerichten für rechtens erklärt wird.
Unter diesen Umständen noch den Bau von neuen Windrädern zu genehmigen, ohne das dieser Strom abgenommen werden kann, ist doch wohl mehr als schwachsinnig
Wie steht es unter anderem im Amtseid der Bundeskanzlerin? Schaden vom deutschen Volk abwenden oder den Wohlstand mehren? Das gilt wohl nur für bestimmte Personen. Einige werden durch Strom reich, bei anderen geht das Licht aus, weil sie den teuren Strom nicht mehr bezahlen können.
Ist das noch der hochgelobte Rechts- oder Sozialstaat? Wie lange sollen wir uns diesen Schwachsinn noch gefallen lassen?
Mit freundlichen Grüßen
Karl Kock

Gravatar: Helmut

Ich bin aus einem ganz einfachen Grund für das sehr schnelle Auslaufen der Nuklearenergie.
Nach wissenschaftlichen Berechnungen, denen ich, weil ich denken kann, glauben kann, ist (theoretisch, aber teilweise, wenn man die Folgen sieht, auch schon praktisch) der von Atomkraftwerken erzeugte Strom der mit Abstand teuerste Strom in Deutschland. Und sauber ist er ohnehin nur auf den ersten Blick!
Begründung:
Der Strom dieser Energieerzeugungsart würde, wenn das alles versichert wäre, was es aber nicht ist, ca. 1,20 Euro pro Kilowattstunde kosten. Wo doch sonst jeder Furz bei uns versichert sein muss!
Aber es sind ja "wir Dumme" da, die , wenn etwas passiert bzw. wenn alles verstrahlt ist, über unsere Steuern den Schaden begleichen. Bestes Beispiel dafür ist, obwohl das "nur" auf einen kleinen Bereich beschränkt ist, die Asse, wo Nuklearabfälle und ihre verheerenden Folgen (Austritt nuklear verseuchten Wassers aus einer "sicheren" Endlagerstätte in die Umwelt) nach dem Motto "Nach uns die Sintflut", nachdem sich einige Wenige bereichert haben, auf unsere Kosten beseitigt werden müssen.
Industrie-nahe Regierungen haben sich aus Naivität oder, weil sie dafür... von den großen Atomstrom-Erzeugern über den Tisch ziehen lassen.

Da nehme ich dann doch lieber die Landschaft verschandelnde Windräder in Kauf!


Helmut aus Frankfurt am Main

Gravatar: Udo Stemmer

Hallo Helmut,

Atomstrom ist Tot in Europa.

Im Südwesten Englands soll in der Grafschaft Somerset ein neues Atomkraftwerk entstehen, Hinkley Point C.
EDF soll über 35 Jahre eine Vergütung von 92,5 Pfund pro Megawattstunde (ca. 11,5 Cent/kWh) Stromes erhalten, inklusive Anpassung an die Inflationsrate, ist der volle Inflationsausgleich zugesagt.

Aus einer neuen PV-Anlage kostet das kWh nach EEG-2017 nur ca. 8,5 Cent und für nur 20 Jahre.

Kernkraft ist einfach vom kWh Preis bereits zu teuer und von den Folgekosten für die nächsten Generationen brauchen wir da erst gar nicht reden.

Gruß

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