Alles nur Flüchtlinge?

Was zu unterscheiden ist - Was Zuwanderer sind - Die Wohlstandsinseln auf der Erde als Ziel - Massenmigration als Waffe - Wie ein schwacher Staat die Sicherheit seiner Bürger aufs Spiel setzt - „Das Gewaltmonopol des Staates schmilzt wie Eis in der Sonne“ - Durch die „Willkommenskultur“ ein umfassender Rechtsbruch - Das Volk als stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identität

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Die zu uns ins Land kommen werden allenthalben unterschiedslos fast nur noch als Flüchtlinge bezeichnet. Wovor sie geflüchtet sind – vor Armut, für ein besseres Leben, vor Krieg, vor politischer Verfolgung, vor Lebensgefahr aus politisch-religiösen Gründen –  fällt mit dieser Bezeichnung unter den Tisch und bleibt unerwähnt. Ebenso, ob sie überhaupt geflüchtet sind und uns in böser Absicht heimsuchen wollen. Alles nur Flüchtlinge, alle über einen Kamm geschoren. In der Überschrift eines Berichts oder Kommentar noch vertretbar, in seinem Inhalt nicht.  

Was zu unterscheiden ist

Denn je nach Motiv, Ursache, Dauer, Zwang und Freiwilligkeit ihres Kommens sind sie entweder Asylsuchende (Asylanten), illegale Immigranten, Einreisende, Eindringlinge oder Invasoren. Daneben gibt es auch die legalen Immigranten, die „echten“ Einwanderer. Diese Bezeichnung sollte nur jenen zukommen und vorbehalten bleiben, die sich vor ihrer Einreise von ihrem Heimatland aus in Deutschland angemeldet, das Regelwerk eingehalten und die Einwanderungserlaubnis erhalten haben. Das sind jene, die in Deutschland besonders willkommen sind, weil sie gebraucht werden und dem Land nicht auf der Tasche liegen.  Bitte hier weiterlesen

Kommentare zum Artikel

Gravatar: Günter Schlag

Wenn Wohlstandsinseln das Ziel wären, warum werden dann Saudi Arabien und die Golfstaaten nicht Ziel der Flüchtlinge? Die verfolgten und notleidenden Glaubensbrüder und -schwestern müssten doch von ihnen mit offenen Armen Hilfe empfangen. Die halten ihre Türen aber fein still zu. Und keine EU, keine UNO drängt sie zu etwas. Die USA sorgen mit ihrem "Assad muss weg" für die nötige Kriegsverlängerung und den Auswanderungsdruck in Richtung Europa. Schon das zeigt doch, das Destabilisierung und Islamisierung die Ziele sind.

Gravatar: Hans Dampf

Kein Einziger ist ein "Flüchtling"!

40% waren schon zuhause nicht bedroht von Krieg oder Verfolgung.
Der Rest war unterwegs in genügend sicheren Ländern, in die er sich hätte "flüchten" können.

Keiner, der dann noch weiterreiste, war danach noch ein Flüchtling, es sind Lock- und Ladlinge, die von unseren Politikern mit Sozialleistungen (heißt in Afrika und Arabien: "In Deutschland kriegt man Geld geschenkt") eingeladen wurden.

Wer das Wort "Flüchtlinge" in den Mund nimmt, ist ein Lügner! Oder ein Nachplapperer und Lügenknecht. Klappe!


MERKEL MUSS WEG!!
GRENZEN DICHT!!
ILLEGALE RAUS!!

Gravatar: Freigeist

Sollte die AfD stark zunehmen, bekommen die Alt-Granden das Fracksausen. Mal sehen, was dann passieren wird. Wir leben in aufregenden Zeiten, die Geschichte schreiben.

Gravatar: K Becker

Mich stört schon lange der angewandte Begriff "Flüchtlinge".
Das ist Volksverdummung.
Wenn sie als das bezeichnet werden, was sie sind, ist das Problem zur Lösung bereit.

Gravatar: Dirk S

@ Günter Schlag

Zitat:"Wenn Wohlstandsinseln das Ziel wären, warum werden dann Saudi Arabien und die Golfstaaten nicht Ziel der Flüchtlinge? "

Weil es dort keine leckeren Sozialleistungen gibt, was nicht wenige abschreckt. Und dort werden Kriminelle nach der Sharia bestraft, was für vor dem Gesetz flüchtende auch nicht sehr attraktiv ist. Kurz, wer wirklich vor Krieg flüchtet, für den sind auch SA und die Emirate eine Option, für alle anderen nicht.

Zitat:"Die verfolgten und notleidenden Glaubensbrüder und -schwestern müssten doch von ihnen mit offenen Armen Hilfe empfangen. "

Die Arme mögen nicht offen sein, aber empfangen werden die da schon. Nur müssen die sich eben selbst versorgen.

Zitat:"Die halten ihre Türen aber fein still zu."

Das ist so nicht richtig. SA hat rund 250.000 Syrienflüchtlinge aufgenommen. Die Zahlen erscheinen nur nicht in den Statistiken, weil SA nicht der Genfer Flüchtlingskonvention beigetreten ist und daher auch keine Flüchtlinge aufnehmen muss bzw. keine Aufnahmezahlen liefern braucht.
Aber SA könnte da mehr machen, das ist richtig. Und aufhören, Terroristen zu finanzieren. Dann gäbe wohl auch weniger Flüchtlinge in dieser Ecke der Welt.

Zitat:"Und keine EU, keine UNO drängt sie zu etwas."

Da SA nicht der Genfer Flüchtlingskonvention begetreten ist, gibt es recht wenige juristische Druckmittel. Und wer einem den Lebenssaft liefert, den kann man erst recht wenig unter Druck setzen.

Aber jeder von uns kann was tun: Weniger Öl verbrauchen, das bekämpft (den von SA finanzierten) Terrorismus und arabische Bürgerkriege. Einfach mal das Auto stehen lassen. Oder nur einmal im Jahr nach Malle.

Zitat:"Die USA sorgen mit ihrem "Assad muss weg" für die nötige Kriegsverlängerung "

Das Problem ist nicht nur das westliche "Assad muss weg", sondern auch das russische "Assad muss bleiben". Und natürlich auch der andauernede Wechsel der unterstützten Gruppen, mal sind die einen Verbündete, mal die Anderen. Da spielt man gerade Hüh und Hott, ohne dass eine klare Line zu erkennen wäre. Immerhin sind sich alle was den IS betrifft so halbwegs einig.

Zitat:"und den Auswanderungsdruck in Richtung Europa."

Ähm, nein. Die Flüchtlingswelle aus Syrien nach Europa ging erst los, als dem UNHCR Mitte 2015 das Geld ausging, da die Flüchtlingslager für 2015 nur zu 41% finanziert waren. Und wer hungert, der geht dahin, wo es was zu futtern gibt.

Den Syrienflüchtlingen haben sich dann noch viele andere angeschlossen, die sich Hoffnung auf ein besseres Leben in DE gemacht haben. Wobei diese Gruppe bei den 2015 in DE Eintreffenden mehr als die Hälfte ausgemacht hat. Es kamen mehr Glücksritter als wirkliche Flüchtlinge.

Also, wäre Mitte 2015 eine kleine deutsche Spende über sagen wir mal 5 Milliarden Euro beim UNHCR eingegangen, hätte sich kaum jemand aus Syrien auf den Weg nach DE gemacht. Damit hätte es wahrscheinlich keine Flüchtlingebewegung nach DE gegeben, keine sich denen anschließenden Glücksritter, kein Flüchtlingschaos, keine Grenzöffnung, niemand wäre in der Ägäis ertrunken und wir würden heute nicht darüber diskutieren. Und Frau Merkel könnte einer weiteren Amtszeit gelassen entgegensehen.

Zitat:"Schon das zeigt doch, das Destabilisierung und Islamisierung die Ziele sind. "

Ähm, nein. Die arabischen Staaten sind eigentlich alle instabil, die braucht man nicht von außen destabilisieren. Nehmen Sie mal einfach eine Stecknadel (am besten eine mit großen Kopf) und stellen die auf die Spitze. Solange Sie die festhalten, steht die stabil. Wenn Sie die aber loslassen, dann kippt die unweigerlich um. Und so können Sie sich auch einen arabischen Staat vorstellen. Solange der Staat durch Zwang stabilisiert wird, bleibt alles irgendwie stehen. Fällt dieser Zwang weg, kippt alles. Wie schon geschrieben, da braucht man nicht nachhelfen, das kommt da von ganz alleine. Das ist eben die Folge der tribalen Gesellschaft.
Wobei Tunesien anscheinend die Chance hat, Ausnahme der Regel zu werden.

Und was die Islamisierung betrifft: Auch da, keine Absicht. Daran hat wahrscheinlich nicht mal einer gedacht. Denn die Fluchtbewegung nach Europa kam für alle Großkopferten recht überraschend. Das kommt eben davon, wenn man den Verzicht auf Hummer als Entbehrung betrachtet. Dann kann einen die Realität ganz leicht mal überrollen. Wie auch in diesem Fall.
Und, wer würde von der Islamisierung Deutschlands und Europas profitieren? Richtig, niemand.

Überraschungsfreie Grüße,

Dirk S

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