Absurd: CDU-Frauen für Gender-Sprache

Eine mildere Form der Gendersprache, die vor kurzem Bündnis90/Grüne bei ihrem letzten Parteitag zwangsweise eingeführt haben, wird nun auch in die Frauen-Union eingeführt, so eine Meldung von Spiegel Online vom 4. Dezember 2015.

Veröffentlicht: | von

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-frauen-union-moechte-parteistatut-geschlechtergerecht-umformulieren-a-1066140.html

Die „Frauen Union“ ist die Lobby für Anliegen von Frauen in der CDU.
Bei den Grünen sollen sämtliche Substantive genderisiert werden: Terrorist*innen, Räuber*innen, Verbrecher*innen, Mörder*innen usw.
Die CDU-Frauen wollen die weibliche Form nur für die im Statut genannten Vorstandsämter der Bundespartei einführen: „… auf Vorschlag der oder des Vorsitzenden die oder den Generalsekretär/in usw.“.
Nur ein Dummkopf kann erwarten, dass es dabei bleibt. Auch die Grünen*innen haben so angefangen, doch mit der Zeit breitete sich dieser Unfug wie ein Krebs auf die gesamte Schreibweise aus. Und nun ist es sogar Pflicht, von Terroristen und Terroristinnen zu berichten.
In der Union haben gewisse Kräfte dafür gesorgt (vor allem Ursula von der Leyen war hier federführend, als sie Familienministerin war), dass das unsägliche „Gender-Mainstreaming“ in Ministerien und Behörden eingeführt wurde und von dort in das Schulsystem – ohne dass es je eine demokratische Debatte darüber gegeben hätte.

Beitrag zuerst erschienen auf mathias-von-gersdorff.blogspot.de

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Giovanni Casagrande

Das ist zwar schlimm, aber ich bin überzeugt, die CDU hat keine große Zukunft mehr. Wenn politische Dummheit und Bräsigkeit einen Namen hat, dann Merkel, v d L und CDU. Es kann sein das es noch eine Weile bis zur Zukunft dauert. Aber die Alternative entwickelt sich.

Gravatar: Nonnen

Die Frauen müssten hinsichtlich Genderismus besser aufpassen, denn von der EU (NOICL-Bericht 2015) werden sie bereits als "Humankapital" , dessen "umfassende Nutzung" geboten sei, bezeichnet. Es ist bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Denn wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) [Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen].
Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.)
Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen (über 30 Jahre Gender!) Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

Gravatar: Magnus

"Sprache ist verräterisch, Sprache ist Denken." Die "männliche" Sprache verrät, dass Frauen nicht ganz ernstgenommen werden. Mit der männlichen Form seien Frauen mitgemeint, wird gesagt; doch wer nicht genannt wird, ist auch nicht gemeint. Wie wäre es, wenn wir nur noch die weibliche Form verwendeten, schließlich beinhaltet sie ja die männliche: Dummschwätzerin. Möchten Sie so bezeichnet werden? Nein, das kann "man" keinem Mann zumuten! Wir bleiben beim Dummschwätzer.

Gravatar: Peter

Das kommt davon, wenn man irrationale Minderheiten hofiert und sie gewähren läßt. Das irre Treiben der radikalfeministischen Kampfweiber ist zum Selbstläufer geworden und nimmt in dogmatischer Weise Einfluß auf unser Leben. Unsere Sprache, unsere Kultur; selbst die Wissenschaft ist von diesem zerstörerischen Schwachsinn befallen. Was einst als Kampf für die Gleichberechtigung der Frau alle Unterstützung verdiente, ist längst unter dem Schlagwort
Gleichstellung zur anmaßenden Bevormundung selbstbewußter und selbstbestimmter Frauen durch Genderideologinnen und ihre "männlichen" Nachbeter geworden. Auch Aktivisten der Schwulen meinen heute,
nachdem sie die karge Intimität der Pißbuden gegen eine extreme gesellschaftliche Aufwertung eintauschen konnten, daß sie die Welt, beginnend schon im Kindergarten, über die Vielfalt sexueller Praktiken belehren müßten. Vielleicht ist es zeitgemäßer Ausdruck
"gelebter Demokratie" in Merkel-Deutschland, wenn absolute Minderheiten mit Unterstützung des politischen
Personals bestimmenden Einfluß auf wesentliche Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens erhalten
und in Folge dessen die absolute Mehrheit der Menschen mit schwachsinnigen bzw. abstoßenden ideologischen Konstrukten dogmatisiert wird.

Gravatar: Chakravartin Serapis

Die Frauen-Union ist ein Bestandteil des feministischen Patronage- und Klientelsystems, in Anbetracht dessen ist es nicht verwunderlich, dass sie die Einführung von Gendersprech vorerst nur für die in der Parteisatzung vorkommenden Bezeichnungen für die Vorstandsämter einfordern, wie im Artikel angemerkt stellt dies nur den Beginn dar.

Gravatar: Ludwig Stein

Wie man in der Schrift von J. Rogalla von Bieberstein
"SCHWULENKULT UND FEMINISTISCHER GESCHLECHTERKAMPF". Graz 2015, 14,95 €, nachlesen kann, hat die uns penetrant belehrende Leyen den Gender-Wahnsinn der Rotgrünen voll mitgemacht und gleich ihrer ebenfalls rot-grün grundiertern Meisterin Mutti Merkel mit der Jüngerin der bisexuellen weiblichen Apo Alice Schwarzer vertraut geschäkert.
Für diese ist/war? jeder Mann ":Feind Nr. 1"!

Gravatar: Jan Deichmohle

So absurd das ist, so vertraut ist der Unsinn leider. Seit Jahrzehnten wenn nicht immer schon läuft feministisches Vorgehen nach dieser Methode ab: Mit einem radikalen Unsinn vorpreschen, der zunächst auf große Bestürzung aller Menschen mit Restvernunft oder konservativen Werten stößt. Über frauenbevorzugende Reflexe der Menschheit diesen Unsinn verankern, bis er immer normaler wirkt. Die Konservativen kippen um und machen den Unsinn vollends zur neuen Normalität, worauf es fällig ist, sich den nächsten radikalen Ideologiemüll auszudenken, der genauso zum Erfolg und zur neuen Leid"kultur" durchgewunken wird.

(Anm. d. Red.: gekürzt)

Gravatar: Gernot Radtke

Was soll man dazu noch sagen? Die machtgeilen Dumminnen sogar schon bei den Konservativen auf dem Vormarsch? Nach der politisch inhaltlichen Verrottung der Unions-Parteien nun auch noch die der Wörter? Errichtung eines neuen Sprach-Blockwartinnen-Systems? - Auf dem Lande und dort, wo man verblasenen Intellektualismus nicht sonderlich schätzt, auch im Alltag, werden sie es schwer haben. Der breite Strom der Sprache läßt sich von Verrücktinnen nicht einfach in die Quellen eines neuen Ursprungs hineinzwingen. Der linksfeministische Kanalbau zum Ozean der Glückseligkeit glaubt dennoch genau dieses. Kanakinnensprak ist schöne Sprak. Ist Gleichsprak.

Gravatar: H.Roth

Jetzt ist man auch in der CDU schon auf Kidergartenniveau angekommen! Gendersternchen, Genderherzchen, Genderblümchen, und was noch alles! Aber auch wenn es diese kindische Politik verodnet, ich weigere mich, dieses alberne Sternchen und den feministischen Rattenschwanz an unsere schönen Substantive anzuhängen! Sternchen sind für Fußnoten da. Und dabei bleibt es!

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