Die breite Erholung bleibt fragil.

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Deutschlands Industrie braucht regelmäßige Arbeit und Perspektiven für Investitionen. Jan Frank liest die heutigen Auftragszahlen aus Sicht der Betriebe, die ihre nächste Schicht planen.

Ein Großauftrag eröffnet Chancen für Hersteller und Zulieferer. Die Stärke einer Volkswirtschaft zeigt sich aber auch an der regelmäßigen Arbeit zwischen den großen Bestellungen.

Digga, die Mauer steht jetzt auf der Gehaltsabrechnung.

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Zum Tag der Deutschen Einheit öffnet NullPlan Stellenanzeigen und die Mietkarte. Zwischen Festrede und eigener Zukunft steht eine ziemlich einfache Frage: Wie viel bleibt mir zum Leben?

Samstag, 3. Oktober. Auf meinem Display stehen Glückwünsche zum Tag der Deutschen Einheit und direkt darunter ein Jobangebot am anderen Ende des Landes. Digga, der Feiertag empfiehlt mir gerade einen Umzug. Ich öffne die Karte, und meine Zukunft bekommt eine Kilometeranzeige.

Wie teuer ist mein eigenes Leben geworden?

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Die deutsche Inflationsrate liegt im September 2026 vorläufig bei 3,3 Prozent. Hinter diesem Durchschnitt stehen sehr unterschiedliche Lebensrealitäten: Energie, Mobilität, Wohnen und Konsum treffen jede Familie in einer anderen Mischung.

Am Küchentisch wirkt Inflation selten wie eine Zahl mit einer Nachkommastelle. Sie zeigt sich beim Tanken, beim Heizen, beim Wocheneinkauf und bei der Frage, wie viel am Monatsende für Rücklagen oder einen Ausflug mit den Enkeln bleibt.

Die Bürokratie beschäftigt.

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Am Montagmorgen erreicht Wirtschaftspolitik den Betrieb. Jan Frank fragt, wie viel Zeit Verwaltung beansprucht und woran sich versprochene Entlastung messen lässt.

Am Montagmorgen trifft Wirtschaftspolitik auf das offene Werkstatttor. Der Unternehmer kümmert sich um einen Auftrag, der Beschäftigte beginnt seine Schicht, der Kunde erwartet seine Lieferung. Jeder zusätzliche Verwaltungsschritt beansprucht einen Teil dieses Tages.

Montag sitzt schon auf meinem Sofa.

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Die Arbeitskleidung liegt bereit, der Wecker ist gestellt, und der nächste Tag übernimmt langsam den Abend. NullPlan liest die DGB-Reports und fragt sich, wie ein Berufsstart aussieht, bei dem auch Energie fürs eigene Leben bleibt.

Es ist 20:03 Uhr, und mein Kumpel schreibt: „Morgen wieder.“ Ich sitze auf dem Sofa, die Fernbedienung in der Hand, auf dem Bildschirm die Filmauswahl. Montag hat sich gerade neben mich gesetzt. Digga, Chips hätte er wenigstens mitbringen können.

Energieverträge und Familienbudgets vor der Heizsaison

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Neue Energieverträge werden teurer, ältere Tarife puffern den Preisdruck für Haushalte. Mit dem Ende der Preisgarantie bekommt die Winterplanung ein weiteres Fragezeichen.

Stellen wir uns einen Küchentisch an diesem Sonntagnachmittag vor. Neben der Kaffeetasse liegt der Energievertrag, auf dem Handy steht das Datum der Preisgarantie. Die Familie plant den Winter. Der Vertrag hat dafür seinen eigenen Kalender.

Ich pflege meine Mutter. Wer stärkt mir den Rücken?

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Ich pflege meine neunzigjährige Mutter. Den deutschen Reformentwurf zur Pflege messe ich deshalb an der Zeit und der Hilfe, die Familien tatsächlich gewinnen.

Ich pflege meine neunzigjährige Mutter. In diesem Satz stecken Zuneigung, Verantwortung und ein Teil meines Blicks auf die Welt. Bei politischen Versprechen zur Pflege denke ich deshalb an zwei Menschen: an den Menschen, der Hilfe braucht, und an den Menschen, der sie leistet.

Zehn Prozent Vertrauen, 27 Prozent AfD: Wen vertritt Berlin eigentlich noch?

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Der neue ARD-DeutschlandTrend liefert Zahlen, die wie ein Urteil über die politische Mitte wirken. Regierung und Kanzler Friedrich Merz kommen jeweils auf nur zehn Prozent Zufriedenheit, während die AfD mit 27 Prozent führt.

Die deutsche Politik startet mit Zahlen in den Oktober, die sich mit den üblichen Formeln von Stabilität immer schwerer erklären lassen. Nur zehn Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, ebenso nur zehn Prozent mit Bundeskanzler Friedrich Merz.

Die Aufträge sind zurück. Der Kostendruck auch.

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Der September-PMI zeigt weiteres Wachstum bei Produktion und Aufträgen. Zugleich steigt der Preisdruck auf die Hersteller. Entscheidend wird, was von diesem Aufschwung in den Betrieben ankommt.

Die September-Umfrage von S&P Global meldet weiteres Wachstum der deutschen Industrie.

Der Feiertag ist vorbei. Wer klingelt heute bei Oma?

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Nach dem Internationalen Tag der älteren Menschen bleibt eine einfache Frage: Wie sieht gelebte Nähe im Alltag aus? Zahlen über Alleinleben, Nachbarschaft und Großeltern zeigen, worauf Familien und Gemeinden achten sollten.

Gestern war ein Tag für die ältere Generation. Heute steht die Kaffeetasse wieder allein auf dem Tisch. Vielleicht kommt nachmittags die Enkelin vorbei. Vielleicht fragt jemand im Treppenhaus, ob alles gut ist.