Bürger fordern: Lasst uns entscheiden!

Fast 3500 Leser haben abgestimmt. Drei Viertel sind für Volksabstimmungen zu wichtigen Themen wie der EU-Mitgliedschaft.

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Die Leser von FreieWelt.net sind sich mehrheitlich einig. Sie wollen mehr direkte Demokratie und in Referenden mitentscheiden können, wenn es um wichtige Fragen wie die EU-Mitgliedschaft geht. Das geht aus dem Ergebnis einer FreieWelt.net-Umfrage hervor.

David Cameron gegen Goliath Brüssel

Das Thema rückte ins Rampenlicht, als der britische Premierminister David Cameron in einer wegweisenden Rede ein Referendum für 2017 ankündigte. Darin sollen die Briten entscheiden, ob sie in der EU verbleiben möchten. “Es ist an der Zeit, dass das Britische Volk mitreden darf”, schrieb der Tory-Politiker seinen EU-Kollegen ins Stammbuch.

Aber wie sehen die Deutschen das? Ist es an der Zeit, dass das deutsche Volk mitreden darf? Die deutsche Politikerkaste, ganz auf die EU ausgerichtet, fürchtet eine solche Abstimmung in Deutschland. Denn die geringe Wahlbeteiligung bei den EU-Parlamentswahlen belegt geringes Interesse an “Europa” und der wachsende Frust über das Tollhaus Brüssel bedeutet, dass so seine Abstimmung schnell zum Debakel für die Euro-versessenen Politiker werden kann.

In der Zivilgesellschaft formiert sich der Protest. Mit Bürgerrecht Direkte Demokratie hat  eine Initiative die Bühne betreten, die frischen Wind in die verkrusteten Verhältnisse bringt.

Das Ergebnis

Das Votum der FreieWelt.net-Leser als Repräsentanten der Zivilgesellschaft ist klar: Lasst uns entscheiden!

74 Prozent, beinahe drei Viertel, der 3500 Stimmen beantworten die Frage “Sollen die Deutschen über wichtige Themen (z.B. EU-Mitgliedschaft) in Referenden abstimmen?” mit einem klaren Ja.

21 Prozent stimmen den Volksabstimmungen unter gewissen Einschränkungen zu und nur jeder zwanzigste ist dagegen.

FreieWelt.net begleitet die Anstrengungen für mehr Demokratie in Deutschland mit ausführlicher Berichterstattung. Im Interview mit FreieWelt.net sprach sich z.B. der bekannte CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler für mehr Direkte Demokratie aus. Es sei “unerlässlich”, so Gauweiler gegenüber FreieWelt.net, “dass die jeweilige Bevölkerung z. B. durch Volksentscheide, direkt befragt wird.” Auch der Publizist Günter Ederer thematisierte die Frage.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Redneck!

Schon Kinder sollen früh lernen, dass das Leben in Deutschland anders ist: Pficht, Bürokratie und Staat über alles!

@Freigeist: das würde sowieso nur christliche "Fundamentalisten" treffen. Die M-Familien haben doch kapiert, wie man am besten mit diesem Staat umgeht: am besten ignorieren, oder wenn er nervt auf ehrverletzt machen...

Gravatar: Freigeist

Hallo,
es sollte jedoch den Behörden ermöglicht werden, eine Kindergartenpflicht für den Einzelfall aussprechen zu können - verpflichtend.
Beispiel: Eine Migrantenfamilie hat mehrere Kinder und man stellt fest, dass die Kinder sprachlich hinterherhinken. Oder dass Fundamentalisten, können auch christliche sein, ihre Kinder durch Glaubensgeifer terrorisieren. In solchen Fällen sollten Behörden eine Kindergartenpflicht anordnen können und den Eltern gar Kindergeld vorenthalten können, um es zweckgerichtet auszugeben. Manche Eltern vertrinken und verrauchen das Kindergeld während ihre Kinder von der Tafel gefüttert werden und aus der Kleiderkammer angezogen werden.
Kinderrecht geht vor Elternrecht. Raffiniert kaschierte Sklavenhaltung ist obsolet.
Grüße
Freigeist

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