Beiträge des Autor: "Christian Ortner"

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CHRISTIAN ORTNER ist Kolumnist und Autor.  Er war Chefredakteur und Herausgeber der “WirtschaftsWoche” (Österreich) und des Magazins “Format”. Seine Texte erscheinen unter anderem in den österreichischen Tageszeitungen “Die Presse” (jeden Freitag) und “Wiener Zeitung” (jeden Samstag) sowie gelegentlich im “Wall Street Journal”.

Ratingagenturen sind ein Übel. Ausser ...

Die Ratingagentur  Moody`s hat Österreichs Bonität “AAA” bestätigt. Und jetzt warten wir gespannt, was all jene österreichischen Politiker, Medienleute und Kapitalismuskritiker, die bei jeder Gelegenheit... [mehr]

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Drehbuch zum Währungsputsch

Einen nicht unoriginellen Beitrag zur Lösung der europäischen Schuldenkrise verdanken wir dem französischen Notenbank-Präsidenten Christian Noyer. In einem TV-Interview meinte der nämlich jüngst allen Ernstes: “Wir haben... [mehr]

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Wenn Banken Banken für gefährlich halten ...

"Die Spannungen im europäischen Bankensystem nehmen trotz der wichtigen Gipfelbeschlüsse vom vergangenen Freitag weiter zu. Am Dienstag näherten sich die eintägigen Einlagen der Geschäftsbanken bei der Europäischen Zentralbank... [mehr]

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Der Frühling der Islamisten

Vor nicht einmal einem Jahr haben im Westen zahllose Intellektuelle vor romantischer Begeisterung ergriffen geradezu hyperventiliert angesichts des Aufstands der angeblichen “Generation Facebook” auf dem... [mehr]

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ORF: Wer nicht schauen will, muss zahlen

Der Nationalrat hat eine Lücke für eine Gebührenbefreiung im ORF-Gesetz geschlossen. Nun muss man auch zahlen, wenn man keinen ORF empfängt. – Der ORF scheint sich demnach der Qualität seiner Programme und den daraus... [mehr]

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Ein Schuldner warnt seine Gläubiger vor sich selbst

Österreich droht die Bonitätsnote AAA zu verlieren, was zu einem deutlichen Anstieg der Zinszahlungen von jetzt schon rund 10 Milliarden Euro pro Jahr führen würde. Die Regierung reagiert souverän: 300 Millionen mehr für die... [mehr]

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Frau Merkels Politik der Gefühle

Staatlich verordnete Mindestlöhne, wie sie die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nun einführen will, leiden in der Praxis unter einem kleinen Problem: sind sie zu hoch, steigern sie die Arbeitslosigkeit; sind sie zu niedrig,... [mehr]

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Paranoia schützt nicht vor Verfolgung

Seit die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) die iranischen Atombomben-Pläne bestätigt hat, ziehen einige Kommentatoren eine Parallele zum Fall Irak, wo ja auch keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden. Überzeugend... [mehr]

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Wenn die Krise die einzige Konstante ist

So geht das nicht mehr weiter, so wird das nichts mehr. Die Vorstellung ist geradezu bizarr, dass dramatische EU-Krisengipfel am Sonntag zu wöchentlichen Fixpunkten des politischen Kalenders werden, bei denen die Eröffnung ... [mehr]

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Der 2. Weltkrieg geht weiter

"… Ob der Euro unter dem Strich ein Gewinn für die Menschen der Eurozone ist oder eher eine Bürde, werden wahrscheinlich erst Wirtschaftshistoriker kommender Generationen abschließend beurteilen können. Doch den Euro... [mehr]

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Wer wirklich schuld an der Finanzkrise ist (erraten!)

Eigentlich irgendwie seltsam, dass hierzulande bei der Suche nach den wahren Schuldigen an der globalen Finanzkrise noch niemand eine ebenso naheliegende wie traditionelle Vermutung laut ausgesprochen hat: dass, erraten, die... [mehr]

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Wenn Gewerkschaften arbeitslos machen

Österreichs Gewerkschaften finden es besonders gerecht und sozial, die Löhne der Niedrigverdiener überproportional anzuheben. So auch bei den jüngsten Abschlüssen der Metallarbeiter: vier Pozent Zuwachs für die ... [mehr]

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Wenn wir weiter so sparen, sind wir pleite

Wenn Österreichs Politiker verkünden, nun wirklich sparen zu wollen, dann hält man als Steuerzahler besser seine Brieftasche sofort ganz, ganz fest. Denn was dieses vermeintliche “Sparen” in der österreichischen ... [mehr]

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Die Logik des Staatssekretärs

“Dann ist der Staat tot,” befürchtet Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder (SPÖ). Grund seiner Sorge ist der Vorschlag der ÖVP, eine Schuldenbremse in die Verfassung aufzunehmen, die bei einer Staatsverschuldung... [mehr]

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Subprime-Stresstests

Dass die Bonität Griechenlands nicht ganz jener der Schweiz entspricht, war ja heuer in Sommer kein all zu großes Geheimnis mehr. Trotzdem bescheinigte der europäische Banken-Stresstest den meisten großen Banken der EU... [mehr]

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Sonst hängen alle

Wenn Jochen Sanio, Chef der deutschen Bankenaufsicht, mit seiner Prognose recht behält, dann könnte es um den Hals herum eher eng werden für die politische Klasse in Deutschland und anderswo in Europa. Denn Sanio sagte vor gut... [mehr]

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Euroskeptiker sind die besseren Europäer

Wie kann es nur sein, schrieb jüngst ein Leser, „dass ein Journalist, der früher überzeugter Anhänger der EU war, seit ein paar Jahren ins Lager der verdrossenen EU-Skeptiker gewechselt ist?“ Die Frage ist... [mehr]

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Wollt ihr den totalen Plan?

(ANDREAS TÖGEL) In der Präambel des Entwurfs für den Vertrag zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) heißt es unter Punkt 3: „Die strenge Einhaltung des Rahmenwerks der Europäischen Union, der... [mehr]

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Eine kluge Lösung für die Griechen

Der bisher intelligenteste Vorschlag zur Lösung des Griechenland-Problems stammt vom deutschen Unternehmensberater Roland Berger. Die Griechen sollen demnach Staatsvermögen im Wert von rund 125 Milliarden Euro in eine... [mehr]

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Unter Trinkern

US-Präsident Barack Obama hat der Europäischen Union vorgeworfen, in der globalen Finanzkrise nicht rasch genug gehandelt zu haben. Das ist ungefähr so, als würde ein schwerer Trinker einem noch nicht ganz so Alkoholabhängigen... [mehr]

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Wie Brüssel Budapest wurde

Die Idee könnte fast von Werner „Eat the Rich“ Faymann stammen: Ungarns rechtspopulistischer Regierungschef Viktor Orbán will die (meist österreichischen) Banken jetzt bekanntlich zwingen, magyarischen... [mehr]

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Na bitte, warum nicht gleich?

“…(Der deutsche) Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stellt sich nach SPIEGEL-Informationen auf eine Insolvenz Griechenlands ein. Seine Beamten spielen sämtliche Szenarien durch, die sich im Falle eines ... [mehr]

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90% gegen immer größere Rettungsschirme ...

Die Deutschen trauen den Euro-Rettungsaktionen der Bundesregierung nicht über den Weg. 90 Prozent der Bürger glauben, dass die Schuldenkrise mit immer größeren Rettungsschirmen nicht gelöst werden kann. Das geht aus einer ... [mehr]

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Ramschige Eurobonds?

Die Ratingagentur S&P würde gemeinsame Anleihen der Euro-Staaten mit dem Rating des schwächsten Mitgliedslandes bewerten. ”Wenn wir einen Euro-Bond haben, bei dem Deutschland 27 Prozent garantiert, Frankreich 20 und... [mehr]

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Die Pleite der Politik der Gefühle

Politik ist heute im wesentlichen nicht, die Wirklichkeit zu verändern, sondern den Eindruck zu erzeugen, man würde die Wirklichkeit verändern wollen. Es geht also nicht mehr darum, etwa Steuern für Reiche zu erhöhen oder zu... [mehr]

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Demokratie pur, sozusagen

Frau Merkel und Herr Sarkozy sind also übereinkommen, dass die Staaten der Eurozone sich eine “Schuldenbremse” in die Verfassung schreiben sollen. Es wird die jeweiligen demokratischen Souveräne – die Wähler... [mehr]

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