Jordanische Soldaten griffen Bundeswehrsoldaten an

Wollte Ursula von der Leyen den Zwischenfall aus dem Dezember 2014 vertuschen?

Im Dezember 2014 begleitete ein Bundeswehr-Konvoi den damaligen General Hans-Lothar Domröse bei seinem Besuch in der Hauptstadt Afghanistans. Am Flughafen werden die Soldaten von jordanischen Einheiten gestoppt und angegriffen.

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Rund ein Dutzend jordanische Soldaten stoppte am Flughafen Kabul im Dezember 2014 einen Bundeswehr-Konvoi, der den damaligen General Domröse eskortierte. Die Jordanier attackierten die deutsche Eskorte, drohten mit vorgehaltener Waffe und schlugen auf die deutschen Soldaten ein. Einen von ihnen schlugen sie ins Koma. Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen tat nichts, um diesen Vorfall aufzudecken; ganz im Gegenteil. Nach Recherchen der »Bild« wurde hingegen der Vorfall bagatellisiert, entscheidendes Beweismaterial sei zurückgehalten worden.

Eine unmittelbar nach dem Vorfall eingesetzte internationale Kommission habe die Ereignisse als strafrechtlich nicht relevant bewertet. Allerdings bewertete das LKA Hamburg, dass in Deutschland nach ergangener Strafanzeige eines der Bundeswehrsolaten eigene Ermittlungen angestellt hatte, entschied schon im November 2015 ganz anders: es sei »unzweifelhaft«, dass die jordanischen Soldaten Verbrechen begangen haben. Zu jenem Zeitpunkt jedoch lag ihnen das nun publik gewordene Video nicht einmal vor. Ihre Ergebnisse beruhten ausschließlich auf den Aussagen der betroffenen Soldaten. Erst im Dezember 2016 habe das Verteidigungsministerium das Videomaterial dann dem LKA übergeben; zwei Jahre nach dem Angriff auf die Soldaten. 

Vermutlich sollte aus politischen Gründen dieser Angriff gegen die deutschen Soldaten klein gehalten werden. Das würde auch erklären, warum das Video erst so spät an die Ermittlungsbehörden weitergegeben wurde. Angeblich sollen seitens des Verteidigungsministerium damals Geheimhaltungsgründe angeführt worden. Heute heißt es aus dem Ministerium von der Leyen, dass das Video überhaupt erst im vergangenen Jahr angefordert wurde. 

Fakt ist, wie auch immer, dass das Verteidigungsministerium sich weder ausreichend schützend vor die Bundeswehrsoldaten gestellt hat noch im Nachgang alles dazu beitrug, diesen Vorfall im erforderlichen Umfang aufzuklären. Von der Leyen hat wieder einmal die deutschen Soldaten im Stich gelassen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: lupo

Armutszeugniss​ für die Generalitaet , Duckmaeuser und nur auf das eigene Wohl bedacht. Die Bw besteht doch in
der Führung nur noch aus Karriere und Lininientreuen
A........Gute Nacht Deutschland.

Gravatar: Karin Weber

#Jomenk 02.06.2017 - 12:40

Lesen Sie sich mal diesen Beitrag bei RT durch. Da bieten Kolumbianer Sicherheitsdienstleistungen an und das Merkel-Regime lobt die Zusammenarbeit in höchsten Tönen.

https://deutsch.rt.com/amerika/51540-afghanistan-krieg-kolumbien-will-nato-mit-entsendung-von-soldaten-aushelfen/

Können Sie sich in etwa vorstellen, wer eines Tages die Macht der politischen Klasse hier in Deutschland verteidigen könnte? Diese Söldner haben keine Skrupel ....

Gravatar: Walter Roth

Nun ja, und warum haben die Deutschen Soldaten nicht das getan was Soldaten eigentlich sollten....?
-
Warum haben die nicht das Feuer eröffnet und sich gewehrt....?
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Und wo bleibt dieser General, er war doch dabei, hat der seinen Leuten nicht den Rücken gestärkt, ihnen den Befehl zur Aktion erteilt ?

Gravatar: Jomenk

Jeder, der noch bei klarem Verstand ist, macht einen grossen Bogen um " diese " Bundeswehr. Leider sind viele so blöd, sich von diesem Verein einfangen zu lassen. Aber wie es sich meistens herausstellt, sind diese in der Regel nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Also genau die richtigen Kandidaten für diesen Schrottverein.
Damit wir uns richtig verstehen. Ich habe nichts gegen die Armee und gegen Soldaten. Solange es wirklich um unsere Landesverteidigung ging, war dieser Beruf aller Ehren wert. Doch was ist übrig geblieben. Nichts anderes, als eine schlecht bewaffnete Söldnertruppe für die Angriffsorganisation Nato.

Gravatar: blubby

R Ü C K T R I T T

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

"Wir werden aber das Gerücht verbreiten, dass sich der König um sein Wohlergehen sorgt, das kommt beim Pöbel gut an“! (Romans Mittelalter 2 v. Roman Schmidt)

Und: Wie sagte schon Ovid https://de.wikipedia.org/wiki/Ovid?

“Adde, quod ingenuas didicisse fideliter artes emollit mores nec sinit esse feros!” (Edle Künste getreu zu erlernen macht sanft den Charakter und nimmt ihm die Wildheit!)

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