Rot-Rot-Grüne-Planspiele konterkariert / »Deutsche Einheitspartei« nimmt Formen an

Winfried Kretschmann (»Grüne«) will Merkel als Kanzlerkandidatin

Winfried Kretschmann von den »Grünen«, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht sich für eine weitere Kanzlerkandidatur Merkels aus. Damit führt er Rot-Rot-Grüne-Planspiele für die Bundestagswahl 2017 ad absurdum.

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Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den »Grünen« macht Planspielen seiner Partei über eine Rot-Rot-Grüne-Koalition nach der nächsten Bundestagswahl 2017, aus deren Reihen dann auch der neue Kanzler gestellt wird, einen dicken Strich durch die Rechnung. In der ARD-Sendung »Maischberger« sprach sich Kretschmann für eine erneute Kandidatur Merkels aus. Er, Kretschmann, kenne niemanden, »der diesen Job besser machen könnte als sie.«

Mit dieser Aussage steht Kretschmann im Widerspruch zur Ausrichtung seiner Partei. Im Lager der »Grünen«, die gegenwärtig in Berlin an einer Rot-Rot-Grünen-Koalition für das dortige Abgeordnetenhaus basteln, träumt man von einer Ablösung der großen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2017 und einem neuen Regierungsbündnis, »R²G«, genannt. Damit einhergehend ist das Ziel, Merkel als Kanzler abzulösen und einen neuen Kanzler zu küren. Wobei sich noch nicht herauskristallisiert hat, wer denn aus diesem Bündnis kandidieren solle oder will.

Kretschmann stellt mit seinen Worten auch unter Beweis, dass Merkel die CDU und mit ihr die gesamte Bundesregierung derart weit in das politisch linke Spektrum verschoben hat, dass es einen Politiker der »Grünen« leicht fällt, ihr seine Unterstützung zukommen lassen zu können. Die Unterschiede zwischen und bei den Altparteien verschwimmen respektive sind verschwunden. Die Positionen zu politischen Themen sind bei diesen Parteien beliebig miteinander austauschbar. Die Formierung einer »Deutschen Einheitspartei« nach dem Vorbild der SED wird immer deutlicher.

Mehr dazu hier: http://www.tagesschau.de/inland/kretschmann-175.html

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: J. Desillusioniert

@Redaktion
Den dicken Strich sehe ich überhaupt nicht.
Frau Merkel macht doch schon lange keine CDU- Politik mehr! Außer in der CDU und CSU weiß das auch jeder!

Das heißt letzendlich, Rot-Rot-Grün UND Merkel ist kein Problem! Sie verläßt einfach die ausgelutschte, ihrer
Führungsfiguren (Koch bis Merz ), Prinzipien und Werte beraubte CDU und bricht auf zu neuen Ufern.
Tritt in eine der Parteien ein, deren Politik sie wirklich vertritt - und die noch vital ist. Eine Eigenschaft, die die CDU jedenfalls nicht hat - niemand ist dort Frau Merkel entschlossen in den Arm gefallen, egal, wie sie das Parlament degradiert hat zu bloßer Staffage.
Wie z.B. bei der Grenzöffnung für alle, bei den Elektro-Autos usw usw.

http://www.achgut.com/artikel/elektroautos_aus_dem_schattenhaushalt

Gravatar: H.Roth

Kretschmann würde doch einen prima Vizekanzler einer schwarz-grünen Regierung abgeben! Ein besseres Komikerduo hatten selbst die Amerikaner mit Stan und Olli nicht zu bieten! Also, lassen wir uns die Chance nicht entgehen: Schwarz-Grün MUSS regieren!

Hoffentlich nimmt das jetzt keiner hier ernst! :-)

Gravatar: Alfred

Bekommt Deutschland jetzt eine DDR-SED-Partei mit islamischen Akzent?

Gravatar: H.von Bugenhagen

Alles Träumer...Warum nicht Erdogan als Präsident

AfD-Politikerin Frauke Petry sollte in das Amt der Kanzlerin um das Merkel Blutvergießen zu beenden.

Gravatar: Dietmar Krause

Ein Grüner bescheinigt Frau Dr. Merkel beste Leistungen als Kanzler_In. Weit hat sie es gebracht die CDU.....

Gravatar: Herbert Lachenal

Herr Kretschmann hat eine sehr wirkungsvolle Reklame zum Wählen der AfD gemacht. Seien wir ihm dankbar!

Gravatar: Günter S.

Da wählen wir eben wieder die Kandidaten der Nationalen Front

Gravatar: Kurt

Gutes Beispiel für die Kurzsichtigkeit und Dummheit von Politikern. Wird Trump Präsident, dann kann Herr Kretschmann zusammen mit Frau Merkel Weihnachtslieder singen, mehr aber auch nicht.

Gravatar: Mr. Muro

Da kann man mal sehen wie nah Merkels Politik bei den Grünen ist, dass sich ein g r ü n e r Ministerpräsident dazu bemüßigt fühlt für eine Kanzlerin Merkel zu werben. Der Zusammenschluss der Grünen mit der CDU schreitet in großen Schritten voran, wobei die ehemalige konservative CDU Politik begraben wird und immer mehr das deutschlandfeindliche der Grünen angenommen wird. Traurig, traurig.

Gravatar: Hayadale

Warum wundert mich das nicht?

Mit dieser Aussage hat Kretschmann ganz bestimmt bei einigen seiner Grünen Partei-Altvorderen für Schnappatmung gesorgt.

Aber der Machterhalt ist wichtiger, als alles andere, auf Teufel komm' raus. Die tief sitzende Angst vor einem Politikwechsel durch eine starke AfD im Bundestag treibt ganz neue Blüten.
Da Merkel ihre linksgrüne Politik so überzeugend für die Grünen umsetzt, als wenn sie selbst zur Grünen mutiert wäre, ist es für Kretschmann genauso, als wenn er mit der Empfehlung für Merkel ein Familienmitglied als besten Kandidaten anpreist. Also kein wirklicher Unterschied zu den Grünen.
Wenn er mit seiner Empfehlung die breite Grüne Basis erreichen und mitziehen kann, dürften die Grünen der CDU die fehlenden Stimmen liefern, die ihnen abhanden gekommen sind und noch abhanden kommen werden.
Und für diese Gefälligkeit dürfte sich für Kretschmann auch eine Regierungsbeteiligung unter Merkel ergeben.

Es werden sich bis zur Wahl noch andere, unmöglich geglaubte Konstellationen herauskristallisieren.
Alles in allem steht uns gebeutelten Deutschen ein schreckliches Chaosjahr 2017 bevor.

Aber vielleicht haben wir Glück und es geschieht ein Wunder und Merkel ist nicht mehr zur Wahl verfügbar.

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