CDU-Propaganda oder Fakenews?

Will Bosbach die Wähler für dumm verkaufen?

Im September 2015 erklärte Merkel, dass Deutschland an seinen Grenzen niemanden zurückschicken wird. Seit diesem Tag strömte und strömt ein Millionenheer an Migranten Richtung Deutschland und sickerte unkontrolliert ins Land ein. Merkel selbst setzte die Kontrollen aus. Und Bosbach erzählt jetzt, dass man Migranten ohne Pass zukünftig an der Grenze abweisen will.

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Es ist Wahlkampf. Das merkt man besonders dann, wenn ausrangierte oder verzichtbare einstige Politgrößen einer Partei sich lautstark zu Wort melden dürfen. So wie jetzt Wolfgang Bosbach von der CDU. Merkel hatte vor fast zwei Jahren erklärt, dass Deutschland an seinen Grenzen niemanden zurück schicken würde. Die Folge war, dass ein Millionenheer an Migranten, Asylanten und »Flüchtlingen« sich seitdem auf den Weg nach Deutschland machte, weiterhin macht und sich Millionen von ihnen, zu einem Teil immer noch ohne eindeutige Identitätsfeststellung, im Land aufhalten. 

Die AfD fordert schon seit Jahren, dass die Personenkontrollen an den Grenzen wieder eingeführt werden, die im Land befindlichen Migranten datentechnisch erfasst werden und dass denjenigen, die ohne Ausweisdokument einreisen wollen, diese Einreise nach Deutschland verweigert wird. Das waren und sind elementare Bestandteile im Parteiprogramm der AfD.

Jetzt, es ist ja Wahlkampf, übernimmt Bosbach von und für die CDU eines dieser elementaren Bestandteile und die »Welt« bringt es heute als Hauptnachricht; ganz so, als ob die Forderung nach Abweisung ausweisloser Migranten eine Erfindung der Merkel-Truppe sei. 

Diese Dreistigkeit kommentiert Beatrix von Storch, stellvertretende Co-Vorsitzende der AfD, auf Twitter bekannt deutlich: »Der Bosbach wieder. Einsamer, isolierter CDU-Mann, der als Schaufensterboy vorgaukeln darf, CDU hätte unser Programm.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rösler

Am erstauntesten sind die Politiker vermutlich wohl selber, dass man sie mit ihrem Wahlkampfgerede beim Wort nimmt. Aber es funktioniert immer wieder. Warum bloß?

Gravatar: K Becker

Das war schon öfters Taktik der CDU - und immer mit Erfolg.
Da die SPD nicht lernfähig ist, kann sie davon auch nicht profitieren oder sich profilieren. Kein Konfrontationskurs, wir stehen hinter der Kanzlerin, wie ein Soldat - Slogan von Gabriel.
Der Satz: »Der Bosbach wieder. Einsamer, isolierter CDU-Mann, der als Schaufensterboy vorgaukeln darf, CDU hätte unser Programm.«, ist absolut treffend.
Der "Deutsche Michel" hat es in der Hand.

Gravatar: Sarah

Wolfgang Bosbach`s leeres Gerede ist einem ja hinlänglich bekannt. Von diesem Herrn kommt doch seit Jahren nichts weiter als "heiße Luft". Er macht ständig auf "Empörung", reißt das Maul auf, spielt den Rebellen, bleibt aber trotz allem immer ein treues CDU-Mitglied und unterstützt den desaströsen Niedergang des Landes. Zu guter Letzt gibt er auf selbstgefällige Weise noch von sich, er wolle ja morgen noch in "den Spiegel" schauen können. Unglaublich! Schämt sich der Mann nicht?

Gravatar: Einzelk@mpfer

Bosbach, einer von Merkels schleimenden Milchbubis.

Gravatar: Stephan Achner

Bei allem Respekt für Herrn Bosbach, aber er sollte sich nicht zum CDU-Hanswurst degradieren lassen.

Gravatar: Karin Weber

Es ist vollkommen egal, wer bei denen etwas sagt oder nicht sagt .... ich glaube diesen CDU-Pfeifen kein Wort mehr. Diese Partei ist lebenslang bei mir untendurch und gehört auf den Kompost der Geschichte. Nie wieder!

Vor 20 Jahren sind die noch mit Plakaten "Für Deutschland" zu Wahlen unterwegs gewesen, heute kenne ich nur wenige Parteien, die noch antideutscher sind. Fort mit denen, alle und möglichst schnell. Und schafft das Merkel weg.

Gravatar: siggi

Der Bundespräsident soll Gesetze nicht unterschreiben, wenn sie gegen das Wohl des Volkes sind. Das BVG soll Gesetze aufheben, wenn sie doch zustande kamen. Eine Dreiecksbeziehung von Kontrolle der Kontrolle. Mit Gauck fiel die 2 Säule aus, er forderte kein Einwanderungsgesetz nachdem Merkel sich unfähig sah ein Gesetz einzubringen. Hier hätte BVG einschreiten müssen, tat es nicht. ließ Rechtsbeuge durch Merkel zu, BGS musste zum Handlänger der staatlichen Schlepper (Flüchtlingsindustrie) werden. Innere Sicherheit - wegmachen von Polizei, ähnlich hätte BVG den Finger heben müssen, grenzenloses Fluten BRD mit Menschen, deren Identität man nicht kennt, muss zum staatlichen Chaos führen: Unverletzlichkeit des Körpers. Niemand ist mehr hier sicher, Staatsapparat schaut tatenlos zu.
Will Bosbach das nun ändern, dann hätte er nicht sein BT-Mandat aufgeben dürfen. Bosbach ist ein Paladin von Merkel, hofft auf Neu-Nominierung. .

Gravatar: renhard

Bosbach ist bald Vergangenheit, deshalb sind solche Aussagen von diesem Mann völlig irrelevant. Zugege-
ben, Er hat zwar als einer der wenigen in der CDU sich gegen Merkel gestellt, aber immer zu spät und dann völlig reaktionslos. Letztendlich hat seine innere Oppo-
sition gegen Merkel nichts gebracht. Ich will nicht sagen, daß Er ein politisches Weichei ist aber Er ist auch kein Mann, der seinen Worten und Ankündigungen (oft auch noch von der AfD übernommen) Taten hat folgen lassen. Und dabei hätte Er als Ausschußvorsitzender da schon
einiges bewirken können, doch dazu fehlte Ihm offen-
sichtlich dann doch der Mut. In so fern hat Bosbach die-
se Merkel weder gebremst noch in Ihrem Gesetzesbruch
gem. §16a2 aufgehalten. Seine Ankündigungen blieben deshalb stets nur Schall und Rauch. Und jetzt, einige
Wochen vor seinem politischen Abgang solche Forde-
rungen zu erheben machen Ihn einfach nur lächerlich. Er hätte sich ein Beispiel an Frau Steinbach nehmen sollen, diese hat immerhin der Merkel-CDU die rote Karte ge-
zeigt und ist aus dem erbärmlichen Kanzlerwahlverein
ausgetreten. Das hätte auch Bosbach gut angestanden. Er hätte gerne in die Afd eintreten können um von dort die CDU zu bekämpfen. Das hätte Ihm gewiß große Sympathien der DEUTSCHEN WÄHLER eingebracht. Doch leider hat Ihm dazu das Rückgrat gefehlt und so wird es auch weiterhin zuviele Bosbachs in der CDU geben.

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