Migranten kommen. Geld geht weg

Wieviel Geld geht an die Herkunftsländer der Migranten?

Es gibt bisher nur Zahlen für 2016. Die Zahlen sind enorm hoch. Demnach haben die in Deutschland lebenden Migranten rund 4,2 Milliarden Euro in ihre Herkunftsländer überwiesen. Das sind fast 700 Millionen Euro mehr als 2015. Es ist ein neuer Rekord. Es ist so viel wie nie seit der Wiedervereinigung. Zahlen für 2017 liegen noch nicht vor.

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Die Welt und t-online meldeten schon im vergangenen Jahr die Zahlen für das Jahr 2016, schlüsseln sie nach Ländern auf und ziehen Vergleiche: Allein nach Italien überwiesen Migranten im Jahr 2016 insgesamt 340 Millionen Euro. Das sind 64 Millionen Euro mehr als noch im Jahr 2012. Nach Polen flossen knapp über 400 Millionen Euro. Das ist mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2012. Das Volumen der Überweisungen nach Rumänien erhöhte sich binnen einen Jahres von 115 auf 267 Millionen Euro.

Das mit Abstand meiste Geld wird nach wie vor in die Türkei überwiesen: Die Summe liegt seit Jahren nahezu konstant bei über 800 Millionen Euro. Diese Zahlen gibt die Bundesbank bekannt.

Sind damit alle Transfervorgänge erfasst? Wahrscheinlich nicht. Es stellt sich sowieso die Frage, wie sich die Zahlen vollständig erfassen lassen.

Diese Art von Transfer entwickelt sich mehr und mehr zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Unter der Hand werden sie bereits als eine neue Form der Entwicklungshilfe gesehen. Allerdings als eine, über die man keine Kontrolle hat. Man kann gar nicht seriös berechnen, ob das Geld, das die Migranten zur Verfügung haben, tatsächlich den privaten Konsum in Deutschland erhöhen oder ob das Geld vielmehr in unbekannte Schlupflöcher fließt.

Bei der Aufregung um die Tafel hat sich herausgestellt, dass die Migranten und Asylbewerber, obwohl sie Unterstützung erhalten, nicht genug für sich behalten, weil sie das Geld weitergeleitet haben. Oder aber nicht gelernt haben, damit hauszuhalten. Vor diesem Hintergrund ist auch der Vorschlag entstanden, auf Sachleistungen umzusteigen.

Auf die Zahlen für 2017 können wir gespannt sein. Es ist nicht schwer vorherzusagen, dass sie einen neuen Rekord aufstellen werden.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: wolle01

Schon in den 1980ern war es üblich, daß die Asyl Begehrenden 50 % und mehr der Stütze an die lieben daheim Gebliebenen, die zurück blieben, weil die dortigen Verhältnisse für sie offenbar zumutbar waren, überwiesen, um sie dort zu unterstützen. Das Einkommen wurde durch schnöde Schwarzarbeit, Bewerbe ("Du wolle Rose kaufen") o. kriminelle Aktivitäten ggf. aufgebessert. Hinweise an z.B. SozA. wurden mit der Antwort "Jeder kann mit seinem Geld machen, was er will" beschieden.Unterstützt wurde das Verhalten dieser tatsächlichen Wirtschaftsmigranten bei Ausgabe von Wertgutscheinen, indem Unterstützer mit ihnen für eigene Belange Einkaufen gingen, mit den Scheinen zahlten u. den Forderern dann das Geld bar gaben, blöd wie sie schon mal waren, direkt hinter der Kasse.Aber das will der Michel, dem das Wohl der Edlen Wilden mehr am Herzen liegt, als das Wohlergehen der eigenen Leute, nicht zur Kenntnis nehmen. Schland als willkommenes u. williges SozialAmt der Welt, oder auch als Zentrum der Verblödung. Sog. Kirchenasyl u. ähnliche Einrichtungen tun ihr übriges. Nur noch zum K........

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