Gefahren durch Monopole

Wenn Konzerne mächtig wie Staaten werden

Machtkonzentration ist immer schlecht für die Freiheit. Das trifft nicht nur auf Bürokratie-Monster wie die EU zu, sondern auch auf wirtschaftliche Monopole, die unsere Freiheit einschränken. Konkurrenz muss her.

Symbolbild. Foto: Facebook
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Libertäre Wirtschaftsideologie kann unter bestimmten Umständen sich selbst ad absurdum führen, wenn man in bestimmten Wirtschaftsbereichen Monopolbildungen zulässt. Wirtschaftsunternehmen können ab einer bestimmten Größe Macht und Einfluss wie Staaten entfalten. Viele US-Mega-Unternehmen könnten mit ihrem Budget die Steueraufkommen kleiner Staaten übertrumpfen.

Jüngstes Beispiel sind die Mega-Tech-Unternehmen in den USA wie Microsoft, Alphabet (mit Google und YouTube), Facebook (mit Istagram und Whatsapp) und Amazon. Die Unternehmen sind in ihren Feldern marktbeherrschend.

Als Amazon den Buchmarkt aufrollte, mussten reihenweise Buchläden und Buchhändler schließen. Heute hat Amazon im Buchmarkt eine Monopolstellung. Wer sein Buch nicht bei Amazon gelistet hat, kann sein Buch kaum noch verkaufen. Doch was passiert, wenn Giganten wie Amazon ihre Macht missbrauchen und eine Zensur durchführen? Genau dies geschieht aktuell, indem Buchverlage und einzelne Titel herausgefiltert werden, weil sie nach Ansicht von Amazon politisch nicht korrekt sind. Diese Bücher verschwinden dann von der Bildfläche, gerade so, als würde es sie nicht geben. Das ist so, als würde der Staat mit Zensur die Meinungsfreiheit einschränken.

Die Zensurwelle, die mittlerweile die USA erschüttert, trifft fast alle sozialen Plattformen. Die Konzerne agieren mit ihrer Zensur wie Staaten. Wenn Plattformen wie Google, Twitter und Facebook eingreifen, ist es so, als würden Staaten zensierend in die Telefonleitungen eingreifen. Menschen und ihre Meinungen verschwinden einfach von der Bildfläche. Da hilft es auch nicht, auf alternative Plattformen zurückzugreifen, weil diese keine ausreichende Reichweite haben.

Die Tech-Giganten vom Silicon Valley agieren längst mit zahlreichen Regierungen dieser Erde auf einer Augenhöhe. Selbst Donald Trump ist abhängig von Twitter und Facebook, um seine Anhänger zu erreichen. Denn via Mainstream-Medien kann der US-Präsident nicht mehr seine Botschaften verbreiten, weil diese sich längst gegen ihn verschworen haben.

Riesige Unternehmen sind nicht demokratisch reglementiert. Es gibt kein Parlament, keine Wahlen. Sie agieren wie autoritäre Staaten. Hier davon zu sprechen, den Monopolisten weiterhin alle Freiheiten der Marktwirtschaft zu erlauben, führt die freie Marktwirtschaft selbst ad absurdum. Es gibt in diesen Bereichen weder Markt noch Freiheit, wenn ein Monopol alles beherrscht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner

Was im alten Griechenland die Könige und Fürsten waren, sind heute die Konzerne. Ohne Volksentscheide ist die derzeitige Demokratie ohne Wert für die große Mehrheit des Volkes.

Gravatar: Unmensch

Die Toleranz des eigentlich Unannehmbaren, weil man doch alles tolerieren muss, weil doch alles gut ist, ... Es ist eine grosse Dummheit, sie wird uns von jenen eingetrichtert welche davon profitieren dass wir uns alles gefallen lassen.

Gravatar: Emma Klüger

Wenn schon die EU nicht für Steuern der Google und Co. einig ist, was sollen wir von dieser EU erwarten.
Das merken wir auch schon an Brexit-Debatte, täglich brüllen die Industrieverbände nach Gratis-Fachleute, aber was haben sie Jahrzenttenlang gemacht mit der eigener Ausbildung, deshalb ist das eine moderne Sklaverei auf höchsten Niveau und wir machen alles mit, wie lange noch?
Verhältnismäßig beschäftigen sie weniger Menschen, als die Mittelschicht und deshalb geht China viel besser.
Unsere Eliten haben uns absichtlich ruiniert und mit Weber wird es nicht besser, denke an die Wahlen....
Dann sollen sie lieber Orban dafür wählen...

Gravatar: Hajo

Die EU war ein Selbstläufer und niemand hat die Bürger befragt, ob sie diese Art von Zentralregierung wollen und selbst Kohl hat sich bei der Einführung des Euros über alle Regeln hinweggesetzt und dabei auch die eigenen Bürger ignoriert und das setzt sich natürlich fort bei der Machtfülle von Unternehmen und noch schlimmer sind die Geldhaie, die Geld als Ware mißbrauchen, was eigentlich als Zahlungsmittel für entgegenstehenden Wert der Ware gedacht war und mitten drinn steht der angebliche Souverän und wird verschauckelt, mit demokratischen Entscheidungen hat dies nichts mehr zu tun, das ist Autokratie einer kleinen Clique, die alles beherrscht und solange wir uns dagegen nicht entschieden wehren, treiben sie ihre Spielchen weiter, man könnte es, aber dazu gehört Mut und Entschlossenheit, wer hat das noch heutzutage.

Gravatar: Sam Lowry

Der entscheidende Satz ist doch dieser:
"Da hilft es auch nicht, auf alternative Plattformen zurückzugreifen, weil diese keine ausreichende Reichweite haben. "

Es gibt sehr viele und gute alternative Portale im Internet, und je mehr es gibt, desto geringer wird deren Reichweite.
Die Wenigsten haben doch noch Zeit und Lust, sich durch alle diese durchzukämpfen. Also sucht man sich eines, dass die eigene Meinung am häufigsten vertritt und in deren Forum man den geringsten Widerstand zu erwarten hat.
Ich selbst unterstütze mit ein paar Euro die "Die Freie Welt", weil hier die Menschen schreiben, zu denen ich am meisten Vertrauen habe.
Manch andere freie Portale, ich nenne keine Namen, sind ebenfalls "crowd finanziert", doch mir teilweise zu aggressiv oder zu mainstream-lastig.
Aber vor allem eines: nicht kritikfähig.

Sobald man Kritik äußert, wird gleich aus allen Rohren gefeuert, Diskussion absolut unmöglich. Sperre von Kommentaren inklusive. Respekt und Toleranz? Fehlanzeige.

Es gibt nur schwarz oder weiß.
Die eigene Meinung oder keine!

Monopole sind ja nicht immer schlecht, z.B. wenn sie von den richtigen Menschen geleitet werden. Nur, können sich Monopole, Medien oder Großkonzerne überhaupt etablieren, wenn sie nicht dem Mainstream entsprechen?

Das wird doch mit allen Mitteln verhindert, sogar ganze Länder werden zerbombt, oder isoliert, wenn sie nicht das machen, was die "anonyme Elite" fordert. Wenn sie eigenständig denken und handeln wollen.

Egal ob Blackrock, Blackwater, Atlantikbrücke, Facebook, Google und sonstige international agierende "Unternehmen" werden doch niemals demokratisch gewählt und sind somit auch nicht demokratisch.
Es geht immer nur um Geld und egoistische Interessen.
Und um die Durchsetzung eines gemeinsamen Zieles:
Die NWO.

Man muss an kein Gewissen mehr appellieren, denn es ist keines mehr vorhanden!

Kollateralschäden können in die Hunderttausende gehen und werden trotzdem als notwendig gerechtfertigt. Man denke nur an den Abwurf der ersten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki. Es war ein Rechenexempel, mehr nicht: 250.000-500.000 Tote über kurz oder lang?

Solange Misantrophen wie etwa Soros, bei uns Merkel und Steinmeier, sowie alle anderen unbekannten "Eliten in ihren anonymen Machtzentren" die Fäden in den Händen halten, werden NIEMALS Liebe und Frieden auf der Welt einkehren.

Solange es möglich ist, die Massen zu spalten (divide et impera), diese gegeneinander aufzuhetzen und Hass zu säen, werden wir mit Kriegen leben müssen.

Wir werden täglich so sehr manipuliert und degeneriert, dass wir selbst nicht mehr wissen, wer wir sind und welche der vielen "Wahrheiten" wirklich wahr sind.

Alles, was den "Eliten" unangenehm ist oder nicht günstig im Sinne der Machterhaltung, wird einfach zur Geheimsache erklärt. Sogar simpelste Dinge wie Verbrechensstatistiken oder diese ominösen Beraterverträge in Milliardenhöhe.

Als Volksvertreter sollte man doch ehrlich sein. Egal ob Polizist oder politische Führung. Aber nein, es gilt von ganz oben bis ganz unten durch: Fehler werden zur Geheimsache erklärt. "Aus ermittlungstaktischen Gründen", wie es so schön und immer wieder bei der Polizei gesagt werden kann.

Ich glaube, dass diejenigen, die niemals die Schönheit von Wahrheit und Liebe kennengelernt haben, sondern immer nur Egoismus und Geldgier, ganz oben sitzen und auch deshalb, weil sie von denjenigen die Macht erhalten haben, die genauso sind.

Denn in denen können sie sich spiegeln, in denen erkennen sie sich selbst:
Lügner wählen doch lieber Lügner.

Amen.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Wer hat denn im20.Jahrhundert die Geschichte von Staaten und den Kriegen mittels des Geldes und verlogenen Ideologien geprägt ! Nehmen sie doch die Geschichte von Flick -Pharma weltweit ! Wissen oder wolken nicht wissen die Machenschaften der Industrie von Töpfer und Söhne bis zur Geldwäsche und der Rattenlinie von Merzedes Benz , dem Vatikan inklusive Eichmanns nach Argentinien . Dem durch den Krieg gemachten Gewinn weltweit in die Schweiz und sonst wohin verschobenen Blutgelder , wie nach 1989 durch Gysi und co . Nehmen sie die Person des Wirtschaftbosses Hans Martin Schleyer und sein ,, Wirken " davor und ,, danach !! -Das ist einfach einfach zum kotzen ( bitte nicht löschen )und bedarf eines eisernen Besens!!!!!!!!!!

Gravatar: Walter

Monopolkapitalismus ist Ausbeutung der Menschen im höchsten Maße und hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Der Monopolkapitalismus beherrscht ganze Staaten.

Was allerdings noch gefährlicher ist sind die internationalen Finananzoligarchien. Diese beherrschen die ganze Welt obwohl sie in privaten Händen sind. Dazu brauchen sie noch nicht einmal Militär.

Diese finanzieren Kriege und bringen ganze Staaten unter ihre Kontrolle. Dabei werfen sie alle humanistischen Regeln über Bord.
Das kann man an der Aussage eines der größten Finanzspekulanten "George Soros" erkennen:

"Mich interessieren nicht die sozialen Folgen meines Handelns"

Wer mit solchen Finanzverbrechern zusammenarbeitet, zeigt sein wahres demokratisches Gesicht.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Gefahren durch Monopole
Wenn Konzerne mächtig wie Staaten werden“ ...

Dazu sollte erst einmal klargestellt werden, was man unter einem Monopol versteht und wie es in Europa „gewürdigt“ wird.
https://www.minilex.de/a/kartellrecht-was-versteht-man-unter-monopol-und-wie-wird-es-europa-gew%C3%BCrdigt

Da all die im Artikel genannten Großkonzerne - und noch viel mehr – in Deutschland aber unbehelligt arbeiten dürfen und Großteils dafür noch nicht einmal Steuern zu zahlen brauchen:

Wozu wird dem deutschen Steuerzahler auch noch die Unterhaltung eines Bundeskartellamtes samt seiner vielen Beamten aufgezwungen??? https://www.bundeskartellamt.de/DE/UeberUns/Bundeskartellamt/bundeskartellamt_node.html

Gravatar: Hans-Peter Klein

Volltreffer.
Und die großen Energieversorger auf dem Stromsektor, dem Ölsektor ?
Hatten/Haben wir da Wahlfreiheit, Demokratie, wie haben diese ihre Monopolstellung früher eingesetzt?
MfG, HPK

Gravatar: Hans Diehl

Ein bemerkenswerter Ausschnitt aus dem Artikel.
Zitat: Riesige Unternehmen sind nicht demokratisch reglementiert. Es gibt kein Parlament, keine Wahlen. Sie agieren wie autoritäre Staaten. Hier davon zu sprechen, den Monopolisten weiterhin alle Freiheiten der Marktwirtschaft zu erlauben, führt die freie Marktwirtschaft selbst ad absurdum. Es gibt in diesen Bereichen weder Markt noch Freiheit, wenn ein Monopol alles beherrscht.
Zitat Ende.


Da sind wir ja mit der Energiewende auf dem richtigen Wege

Weg von den Monopolen, die alles beherrschen, hin zu dezentral übers Land verteilten Erzeugungsstätten, und Wertshöpfung.

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