EU-Delegation wird nicht mehr wie die Vertretung eines Staates behandelt

Washington: USA werten diplomatischen Status der EU ab

Washington hat das diplomatische Protokoll geändert. Die Vertretung der EU wird nicht mehr wie die eines souveränen States, sondern nur noch wie die einer internationalen Organisation behandelt. ln Brüssel ist man verärgert.

Foto: Screenshot YouTube, The White House, Public domain
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In der Diplomatie geht es auch um Gesten und Protokolle. Änderungen des Protokolls können Signale der Auf- oder Abwertung bedeuten. Die EU-Delegation in Washington ist nun herabgestuft worden [siehe Berichte »BBC«, »Deutsche Welle«].

EU-Vertreter werden nicht mehr automatisch wie Diplomaten von souveränen Staaten behandelt. Bei bestimmten Veranstaltungen sind sie nicht eingeladen oder müssen warten. Die Vertreter souveräner Staaten haben Vorrang.

Stattdessen werden die EU-Diplomaten nun wie Vertreter von internationalen Organisationen behandelt. Diese haben zwar praktisch auch einen hohen Status und sind bei vielen Anlässen eingeladen. Doch ist ihr Status geringer.

Die EU-Vertreter waren über diesen Schritt nicht vorab informiert worden. Es fiel ihnen schließlich auf, dass der EU-Botschafter plötzlich zu bestimmten Veranstaltungen nicht mehr eingeladen wurde. Daraufhin wurde nachgefragt.

In Brüssel wird die diplomatische Herabstufung als Affront angesehen. Ob das Trump interessiert?

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Emma Klüger

Diese Situation kann man mit einem Hund und Halter vergleichen, denn auch wenn man den eigenen Hund schlägt, kommt der brav zu seinen Herren wieder.
Die EU wird nie aufwachen, nur wenn man mit Gelbwesten und Co. sie aufrüttelt oder irgendwie anders...
Dummheit ist nicht einfach wegzukriegen und eingeborene, noch weniger, basta la Vista....
China wird uns zeigen, wie man vorgehen muß.
Taiwan ist bald auch Geschichte, aufgepasst und der Westen kann im TV alles verfolgen, a la Krim....

Gravatar: derDietmar

Tja, shit happens, Mr. "EU". Die Trauben hängen aber auch so was von zu hoch! Die größenwahnsinnigen EU-Bürohengste meinen wohl, weil sie über mehr Bürger, als die USA zumbestimmen glauben, wären sie den Vereinigten Staaten ebenbürtig?! Weniger saufen und mehr in die Geschichtsbücher gucken, rate ich da nur!

Gravatar: Klaus Bartholomay

Endlich !! Das Gebilde eines Lobbyistenclubs EU, wird als das bezeichnet was es in Wirklichkeit ist,
KEIN STAAT !
Die antidemokratische Entstehung dieses Bürokratenmonsters, was den europäischen Nationalstaaten immer mehr Souveränität abspricht, u. immer mehr Geld raubt um totalitäre Herrschaft über die Völker Europas zu erlangen ,hat schon genug Schaden und Zwietracht in der Welt angerichtet.

Man kann nur hoffen andere außereuropäische Länder, entziehen sich auch der Unterwerfungspolitik, dieser Globalismusideologie der EU.

Gravatar: Karl Brenner

Die US-Regierung versucht mit allen Mitteln Hindernisse und Konkurrenten ihrer Unternehmen aus den Weg zu räumen. So hat man damals auch den Hitler und seine Bewegung aufgebaut, damit die Kommunisten nicht den Henry Fords & General Motors(Opel) in die Quere kommen.

Und so wird auch jetzt gegen die Ostsee-Pipeline mit allen legalen und illegalen Mitteln gegen Deutschland und Russland gekämpft. Man erwartet wohl, dass man die Pipeline einmal um die Erde zieht, damit jeder seine Transitgebühren abkassieren kann...
Oder dass wir dann völlig überteuertes Fracking-Gas aus den USA kaufen

Gravatar: die Vernunft

Die Achse der Antidemokraten Merkel-Macron-Junker-Draghi will zur dritten Welt werden, und ist durch konkrete Taten auf dem besten Wege dahin! Das bleibt wirtschaftlich, militärisch und politisch nicht ohne Folgen!

Sie alle spucken große Töne, und sind doch sowas von hohl!!! Sie gehen nicht nur über Leichen, sie leichen ganze Völker!

Gravatar: Margarete

Danke für diese Nachricht!
Daß Verhältnisse besser werden, braucht viele kleine Schritte. Aber welcher perfide Masterplan das Konstrukt befördert, konnte man bei all den vorhandenen Lügenerzählungen nicht ahnen. Danke Mr. Trump, daß Sie auf Seite der vielen stehen

Gravatar: Horatio Nelson

Eine sehr erfreuliche und herzerfrischende sowie eine längst überfällige Entscheidung! Nun müssen viel mehr echte Staaten diesem Schritt in gleicher Weise folgen.
Grüße,
Horatio Nelson.

Gravatar: Ingo Breuer

Donald Trump bringt viel frischen Wind in die Politik, über den ich mich als Konservativer richtig freue. Da spricht mir so viel aus dem Herzen, aber am meisten zählen die Taten: Einsatz für Lebensrecht, Ernennung konservativer Richter, US-Botschaft in Jerusalem, Austritt aus dem faulen Atom-Deal mit Iran, der keine Freiheit für die im Iran verschleppten US-Bürger brachte, sondern nur die USA als Bezahler und Europa als Profiteur installierten. Auch kommt endlich eine Gerechtigkeit in die Handelsmisere der imperialistischen und gierigen Chinesen. Auch Deutschland sollte seinen 22%igen Zoll auf den Import von US-Pick Up Trucks überdenken. Wer von anderen offene Märkte fordert, der sollte das Privileg erwidern. Dann gäbe es keinerlei Handelsstreit.

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