Zu lebenslanger Haft verurteilt, später freigepresst

Verurteilte PLO-Terroristin darf in Berlin öffentlich auftreten

Rasmea Odeh ist eine zu lebenslanger Haft verurteilte PLO-Terroristin. Sie war 1969 an einen Anschlag auf einen Supermarkt in Jerusalem beteiligt, bei dem zwei Menschen starben. Ein Gericht verurteilte sie zu lebenslanger Haft. Später wurde sie von Komplizen freigepresst.

Foto: MEE/Natalie Gallagher/keine Verfügungsbeschränkung
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Das palästinensische Netzwerk »Samidoun« veranstaltet heute in den Räumen des Dersim-Kulturvereins den Themenabend »Palästinensische Frauen im Befreiungskampf«. Gastrednerin wird Rasmea Odeh sein, eine 1970 wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte Terroristin aus den Reihen der PLO. Wäre sie 1980 von ihren Komplizen nicht aus der Haft freigepresst worden, säße sie heute noch ein. Doch Odeh lebt seit Jahren relativ unbehelligt in Jordanien.

Das Netzwerk Samidoun bezeichnet sich selbst als ein Solidaritätsnetzwerk mit den palästinensischen Gefangenen, steht faktisch aber der PFLP (Popular Front for the Liberation of Palestine - Volksfront zur Befreiung Palästinas) nah. Die PFLP gilt in der EU und den USA als Terrororganisation. Trotzdem darf diese Organisation hier in Deutschland eine Veranstaltung durchführen und dazu noch eine Terroristin und rechtskräftig verurteilte Mörderin einladen.

Am Samstag wird dann der israel- und judenfeindliche Verein BDS (Boycott, Divestment and Sanctions -
Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) seine Hetzparade gegen Israel in den Straßen Berlins abhalten. Bei bisherigen BDS-Veranstaltungen kam es immer wieder zu volksverhetzenden Rufen, judenfeindlichen Äußerungen und offenem Antisemitismus. Dennoch zeigen sich weder das Bundesinnenministerium noch der Berliner Innensenator besorgt über diese Veranstaltungen.

Israels Botschafter Jeremy Issacharoff ist verwundert und schockiert darüber, dass die deutschen Behörden den Auftritt von Odeh zulassen:

»Wir sind entsetzt, dass eine verurteilte palästinensische Terroristin, die persönlich verantwortlich ist für den Mord an zwei Studenten in einem Supermarkt, eingeladen wurde, in Berlin zu sprechen. Ausgerechnet in Berlin, einer Stadt, die für Toleranz und Freiheit steht und sich jetzt den Kampf gegen Antisemitismus auf die Fahnen geschrieben hat.«

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Waibel

Sollte diese Terroristin rechtlichen Beistand brauchen, kann sich an den wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung rechtskräftig verurteilten grünen Politiker Ströbele wenden. Er kennt sich mit der Verteidigung von Terroristen sehr gut aus.
Auch der SED-Politiker Gysi, auch unter dem Künstlername "IM Notar" bekannt, kommt dafür infrage.

Otto Schily und Horst Mahler stehen nicht mehr zu Verfügung, aber die Hilfe durch die beiden o.g. Juristen sollte reichen.

Gravatar: Ulli P.

Will eigentlich niemand sehen, wo der Antisemitismus in Deutschland und Europa beheimatet ist?

Herr Steinmeier, Frau Merkel und alle Desinformierer, als Deutscher Staatsbürger schäme ich mich.

Gravatar: karlheinz gampe

Rote und Grüne sind doch quasi auch Terroristen. Man denke an die RAF oder den rotgrünen Steinewerfer Fischer, den es ohne je ein Berufsabschluss geschafft zu haben sogar in der deutschen Deppenrepublik zum Minister brachte. Im Ausland gabs Kopf schütteln. Heutzutage ist dieser rotgrüne Fischer ein etablierter Lobbyist für Rauschgift.

Wer solche Leute wählt kann nur geistig schwer geschädigt sein !
https://www.bz-berlin.de/deutschland/joschka-fischer-wird-lobbyist-fuer-cannabis-hersteller

Gravatar: frank-afu

Ich schäme mich als Deutscher wenn ich so etwas lese.Es ist genauso ungeheuerlich das die RAF Verbrecher freigelassen wurden.
Deutschland ist ein Land in den Antisemiten und Terroristen
gut Leben können. Einfach zum Kotzen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Das Netzwerk Samidoun bezeichnet sich selbst als ein Solidaritätsnetzwerk mit den palästinensischen Gefangenen, steht faktisch aber der PFLP (Popular Front for the Liberation of Palestine - Volksfront zur Befreiung Palästinas) nah. Die PFLP gilt in der EU und den USA
als Terrororganisation. Trotzdem darf diese Organisation hier in Deutschland eine Veranstaltung durchführen und dazu noch eine Terroristin und rechtskräftig verurteilte Mörderin einladen.“ ...

Gab die Göttin(?) der Einreise und dem Auftritt dieser verurteilten Terroristin und Mörderin in Berlin etwa nur deshalb ihren Segen, weil sich die in den USA und der EU als Terrororganisation geltende PFLP konträr gegen Israel richtet???

Gravatar: gisela glatz

Jede ******* ****** kann in Deutschland machen, was er will, und wird nicht einmal bestraft dafür. Aber wehe wenn ein Obdachloser etwas zum Essen im Supermarkt stiehlt. Dann ist das Geschrei groß und er wird bestraft. Was ist das nur für eine straffreier Raum, den die Juristen hier einfach übersehen. Wir haben für alles und jeden Gesetze, aber nicht für Ordnung, Sicherheit und Freiheit, diese werden einfach übergangen , bzw. so ausgelegt, wie man es braucht. Es wird Zeit, Veränderungen herbeizuführen, die uns Deutschen wieder zu unseren Rechten und zu Sicherheit verhelfen. Danke,Frau Merkel, für dieses Geschenk !!!

Gravatar: Maximilian

… ist das Realität??? … ist das Realität???
… dass kann und darf nicht sein!!!
… wann wird denn endlich diese Regierung gesäubert???
… keine Steuergelder mehr für dieses versiffte Pack!!!
… eine Mauer um Berlin!!!
… was ist nur los mit dem deutschen Volk???
… dass geht zu weit!!! Ich kotz ab!!!

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Schaut genau hin, da ist nichts von Humanität , Friedvertigkeit oder menschlicher Wärme in dieser Physiognomie ! -Das ist Hass ,das ,,Gesicht " einerFurie auf dem Weg in den Krieg !

Gravatar: Chris

Das ist doch alles kein Problem im Land der politischen Heuchler von Union, SPD, Grünen und Linkspartei. Das ist alles, so mein Eindruck, leider völlig okay.

Wir alle erinnern uns, als 2014 in Frankfurt am Main antisemitisch und rassistisch "Juden ins Gas", "Treibt die Juden ins Meer", "Weg mit Israel" und ähnliches gegrölt wurde vor den Augen der deutschen Polizei, die sogar noch Lautsprecher zur Verfügung gestellt hat, damit die demonstrierenden Moslems auch besser gehört werden konnten. Armes Deutschland!

Am Jisrael Chaj!

Gravatar: Wolfram

Oh unsere Regierung hat schon den muslimischen Terroristen von München 1972 freies Geleit gegeben !!!

Die jüdischen Sportler hätten gar nicht alle sterben müssen, wenn die damalige Bundesriegierung den Israelis erlaubt hätte, ihre eigenen Leute zu befreien !!!

Es hat doch Tradition in Berlin und in anderen Städten, dass am Al Khuds-Tag Zehntausende Muslime gröhlend mit Megaphonen durch die Stadt ziehen und antisemitische Parolen rufen - ein tobender Mob von fanatischen Mohammed-Anhängern!!! Und Polizei, Politik und Medien schweigen sich meist peinlich aus !!!

Nur eine winzige Gegendemo von einem kleine Häuflein Juden und von wenigen mutigen Deutschen, die Israel gegenüber wohlgesonnen sind, werden von der Polizei geschützt !!!

Ansonsten sind wichtige Hauptstraßen berlin wie der Kuhdamm fest in muslimischer, antisemitisch-rassistischer Hand !!!

Pure politische Heuchelei !!!

Von wegen wir sind Freund Israels, wo wir weiter Millionen von Anti-Semiten und von Christenhassern ungehindert illegal in unser Land strömen lassen !!!

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