Proteste gegen Maduro gehen weiter

Venezuela: Juan Guaidó ruft zum Marsch auf Caracas auf

Die Oppositionsbewegung in Venezuela lässt nicht locker. Der Oppositionsführer Juan Guaidó hat nun die Bevölkerung zum Marsch auf Caracas aufgefordert. Er will bald einen Termin dafür bekanntgeben.

Quelle: Facebook
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Nichts hat sich gebessert in Venezuela. Also setzt die Opposition ihren Kampf gegen den sozialistischen Despoten Nicolas Maduro fort. Der Oppositionsführer, Parlamentspräsident und selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó, der Neuwahlen fordert, rief die Venezonaler auf, sich am Sternmarsch auf Caracas zu beteiligen [siehe Bericht »Welt«]. Die Bürger sollen ihren Unmut über Maduro und dessen Regime auf die Straße tragen und in der Hauptstadt sichtbar sein.  Er will bald einen Termin dafür bekanntgeben.

Gauidó hat außerdem angekündigt, auf Rundreise durch Venezuela zu gehen und auf seiner Tour mit der Bevölkerung zu sprechen. Derweil plagt Teile des Landes ein massiver Stromausfall, der teilweise die Infrastruktur lahmgelegt hat. Bei seinen jüngsten Reden hat Guaidó wieder Tausende von Anhängern mobilisiert. Auch Maduro sammelt seine Anhänger um sich, um sich ihrer Gefolgschaft zu versichern.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: sigmund westerwick

Unentschieden

Guaido hat nicht die 90 % der Bevölkerung hinter sich, wie er behauptet, und deshalb tut er sich schwer mit einem Marsch auf Caracas, ich glaube er hat schon zweimal eine Terminbekanntgabe angekündigt, aber immer noch nicht gesagt, wann er denn das Land von Maduro befreien wolle.
Da es no recht mit der Revolution klappen will, er aber im Gespräch bleiben muss um Anwesenheit zu simulieren, gibt es also nur Ankündigungen einer Ankündigung und Termine für einen Termin, inhaltlich geht nichts voran.
Nach 6 Jahren Maduro ist auch den Venezulanern klar, dass es besser ist mit Maduro weiter zu machen, als sich durch Guaido an die amerikanischen Ölkonzerne verkaufen zu lassen, und meiner Meinung nach hat Madure deutlich mehr Entgegenkommen gezeigt die Probleme des Landes zu lösen als Guaido.
Bleibt also zu hoffen, dass die Versorgungskrise in Venezuela gelöst werden kann, ohne dass es Guaido gelingt das Land an die USA zu verkaufen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„Proteste gegen Maduro gehen weiter
Venezuela: Juan Guaidó ruft zum Marsch auf Caracas auf“ ...

Will er Mauro damit etwa unterstützen und gegen die US-Wirtschaftssanktionen demonstrieren, welche das schlimmste Verbrechen gegen die Menschheit seit dem Zweiten Weltkrieg sind?

„Die Wirtschaftssanktionen der USA haben mehr unschuldige Menschen getötet als alle jemals in der Geschichte der Menschheit verwendeten nuklearen, biologischen und chemischen Waffen“!!!
https://kenfm.de/sanktionen-der-massenvernichtung-amerikas-krieg-gegen-venezuela/

Gravatar: Anton

Guaidó versucht durch Verzögerung mehr Stimmen mobilisieren zu können, dieser Umstand alleine wäre schon ein Grund, daß Gerichte endlich handeln!?
Venezuelas Misere ist nicht Maduro, sondern die kriminelle
USA, die Milliardenbeträge aus Venezuelas Ölexporte
einfach einfrieren, GB die Goldreserven blockiert, die USA
seinerzeit den Ölpreis nach unten diktierte, man bedenke,
von 109,00 auf 49,00 $ (!!!), womit sie im Grunde Russland und erst in zweiter Linie Venezuela getroffen
haben, denn 92% des Staatshaushaltes stammen aus dem Ölexport! Die akribische, kriminelle Geopolitik der
USA muß gestoppt und bestraft werden!!!
Ein selbsternannter MÖCHTEGERNPRÄSIDENT, die
Marionette der USA darf nicht dieses Land an die USA
ausliefern!!!

Gravatar: Gretchen

Guaido ist ein typischer Gedungener des angloamerikanischen Syndikats. Solche Typen braucht niemand. Ich bin kein Maduro-Fan, aber Guaido ist das absolut Letzte!

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