Papst Franziskus stimmt zu

Vatikanbischof verteidigt Kommunion von Pro-Abtreibung-Politiker und Mätresse

Msgr. Marcelo Sánchez Sorondo, Kanzler der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften verteidigte am 6. Februar die Spendung der Kommunion an den Argentinischen Präsidenten und seine Mätresse im Vatikan.

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»Der [argentinische] Präsident ist nicht exkommuniziert, also kann ich ihm die Kommunion reichen…Seine Abtreibungspolitik hat damit nichts zu tun,« kommentierte Sanchez Sorondo in einer Unterredung veröffentlicht von Diane Montagna bei LifeSiteNews.

Er meinte außerdem, niemand habe damit ein Problem außer Katholiken in den USA und Raymond Kardinal Burke.

Die Nachricht löste weltweit einen Skandal aus, nachdem am 31. Januar ein Video im Internet kursierte, auf dem man den argentinische Präsidenten Alberto Fernández und seine Mätresse, Fabiola Yáñez in den vatikanischen Grotten sehen konnte, wie sie während seiner Messe zelebriert von Marcelo Sánchez Sorondo die Kommunion empfingen.

Nach der Messe wurde der Präsident von Papst Franziskus in Audienz empfangen; im Gespräch wurde sein Vorhaben, die Abtreibung in Argentinien großflächig Verfügbar zu machen, nicht thematisiert [Freie Welt berichtete].

Der peronistische Präsident – der politisch mit Papst Franziskus ganz auf einer Linie steht – hat die Legalisierung der Abtreibung zum zentralen Inhalt seines Wahlkampfes gemacht. Fernández bestätigte, dass er Abtreibung ab dem 1. März legalisieren werde. Fernández ist seit 2005 geschieden und lebt seitdem mit der 38-jährigen Schauspielerin Fabiola Yáñez zusammen. Sie agiert seit seiner Wahl im Dezember als First Lady, wobei die beiden nie geheiratet haben.

Im Widerspruch zum Kanonischen Recht, meint Bischof Sorondo, Pro-Abtreibungspolitikern dürfe man nicht die Kommunion verweigern. Das sei das »allgemeine« Verständnis der Kirche, und das Verständnis der »Bischofskonferenzen der Vereinigten Staaten, Italiens, Argentiniens – und des Papstes.«

Im Canon 915 heißt es klar: »Zur heiligen Kommunion dürfen nicht zugelassen werden Exkommunizierte und Interdizierte nach Verhängung oder Feststellung der Strafe Sowie andere, die hartnäckig in einer offenkundigen schweren Sünde verharren.«

Das Politiker wie Férnandez im Vatikan eine Bühne geboten wird, und mehr, dass ihnen aktiv entgegengekommen wird, selbst wenn die Lehre der Kirche es unterbindet, ist ein deutliches Symptom des Pontifikats Franziskus. Der Papst politisiert und verlässt sich auf seine Gleichgesinnten, ihn darin zu unterstützen. Wer es nicht tut, der wird mundtot gemacht oder entlassen, wie zahlreiche Beispiel in der Vergangenheit gezeigt haben.

Achtsame Beobachter [Freie Welt berichtete] machten bereits darauf aufmerksam, dass Franziskus bisher nicht nach Argentinien gereist sei, weil die Politiker bisher gegen ihn gewesen waren. Mit der Wahl des Peronisten Férnandez steht nun die Tür weit offen. Und Franziskus wird sich unter seinesgleichen wohlfühlen.

(jb)

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rita Wiesinger

Vom Vatikan und seine Kirche habe ich einen dicken Hals.

Denn Nächstenliebe ist es keinesfalls, wenn man die Menschen in Europa durch die Förderung von Migration langfristig großer Gefahr aussetzt, um sich selbst zu bereichern.

Und auch nicht, wenn einem die Hälfte aller Wohnungen in Rom gehört, aber wenn für Kosten und Logie der Kulturfremden Andere herhalten müssen.

Nicht umsonst heißt es: "Wasser predigen und Wein trinken."

Doch damit besiegelt die katholische Kirche auch langfristig ihren Untergang. Und ich kann wahrhaft nicht mehr sagen, das es darum schade ist.

Gravatar: Thomas Waibel

Der Marxist Bergoglio unterstützt das sozialistische Regime Argentiniens und weigert sich, die Homosexualität zu verurteilen.
Warum sollte er nicht zulassen, daß seine rechte Hand, Sanchez Sorondo, dem argentinischen Staatspräsident, ein Befürworter der Abtreibung, und seiner Konkubine die "Kommunion"* spendet?

Die Konservative und "Traditionalisten"**, statt sich über solche Entgleisungen, die in dieser "Kirche" normal sind, zu empören, sollten endlich einsehen, daß dieser Verein nicht die Kirche Christi sein kann und aus ihm austreten.

*Die Wandlung in der modernistischen Messe ist ungültig, also wurde hier nur Brot gespendet.
**Die Lefebvristen sind keine wahre Traditionalisten, weil ihre Theologie im Widerspruch zu der Tradition der Kirche steht.

Gravatar: patrick feldmann

Die Frage ist doch, ob ein "Papst", der im Grunde kein Christ ist, da er nicht an die Ermächtigung des Menschen durch Gott ( Mensch Abbild Gottes), sondern an die marxistische Selbstermächtigung des Menschen durch Ideologien und die Bildbarkeit des Menschen nach Ideologien glaubt, - ob so einer überhaupt die Kommunion im Namen Christi austeilen darf!
Privat (und nichts anderes ist Bergoglio durch sein Benehmen seit Amtsantritt für alle evident) kann er seine Brownies an seine Fetengäste natürlich willkürlich verteilen
- Als Papst wäre er an das Recht der Kirche und ihre Regeln gebunden!

Gravatar: Bertl

Wenn du geschieden und wieder verheiratet bist, gibt es keine Kommunion mehr. Wer aus diesem Verein nicht austritt, dem ist nicht zu helfen. Ich bin nicht im Handballverein wenn ich Fussball spielen will. Und ausser Austritt gibt es ja keine Möglichkeit der Mitbestimmung.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Das Politiker wie Férnandez im Vatikan eine Bühne geboten wird, und mehr, dass ihnen aktiv entgegengekommen wird, selbst wenn die Lehre der Kirche es unterbindet, ist ein deutliches Symptom des Pontifikats Franziskus. Der Papst politisiert und verlässt sich auf seine Gleichgesinnten, ihn darin zu unterstützen. Wer es nicht tut, der wird mundtot gemacht oder entlassen, wie zahlreiche Beispiel in der Vergangenheit gezeigt haben.“ ...

Am Beispiel unserer(?) Göttin(?)?!

Klar: „Und Franziskus wird sich unter seinesgleichen wohlfühlen.“

Steht der peronistische Präsident nicht auch deshalb politisch mit Papst Franziskus ganz auf einer Linie, weil Perón ein Verehrer Hitlers war??? https://taz.de/!636574/

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