»Defender 2020« kommt

US-Truppen verlegen über 37.000 Mann

Von Februar bis Mai werden die US-Streitkräfte über 37.000 Mann quer durch Europa, vor allem durch Deutschland, verlegen. Sie nehmen an der US-Übung »Defender 2020« teil.

Foto: US Army / CC0
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Es ist das Jahr 2028. Die NATO-Streitkräfte in Osteuropa stehen unter schwerem Beschuss und bedürfen dringend Verstärkung. Die US-Streitkräfte gewähren die schnelle Entsendung von über 30.000 Soldaten samt Material und Fahrzeugen. Das ist das der US-Übung »Defender 2020« zugrunde liegende Szenario.

Neben 9.000 bereits in Deutschland stationierten US-Soldaten werden 20.000 in den USA stationierte Soldaten der US-Army, 7.000 Nationalgardisten aus zwölf US-Bundesstaaten und 750 Reservisten an der Übung teilnehmen. Die überseeischen Streitkräfte werden über 14 See- und Lufthäfen in Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Europa erreichen. Anschließend werden sie zu einem Teil auf Transportzüge verladen und auf der Schiene an ihre Ziele in Polen und dem Baltikum verbracht. Ein großer Teil der Einheiten wird jedoch auf eigenen Rädern (und Ketten!) quer durch Deutschland Richtung des imaginären Schlachtfelds rasseln.

Die noch unter der Obama-Administration beim NATO-Gipfel 2014 in Wales beschlossene Übung stößt vor allem in Russland weder auf Verständnis noch auf Zustimmung. Die Merkel-Regierung und Mainstreammedien in Deutschland jedoch verteidigen diesen Truppenaufmarsch vehement und bezeichnen diese Kriegsübung als »richtiges und notwendiges Zeichen« in Richtung Russland.

Russland selbst hält sich mit Äußerungen zu dem Truppenaufmarschplänen nahe den eigenen Staatsgrenzen bedekct, vermeldete lediglich Ende des vergangenen Jahres die Einsatzbereischaft sogenannt Hyperschall-Gleiter, die im Raum Orenburg, also fernab des Geschehens, stationiert werden.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

@ Gerhard Fenner
Wen wollen Sie mit Ihrer provokanten, dummen Frage hier die Ehre erweisen? Ich frage Sie doch auch nicht ob Sie hier als Schreiber für den "Deep State"aktiv sind.
Ich äußere lediglich meine ganz persönliche Meinung zu den militärischen Aktionen an den russischen Grenzen durch die US - dominierte Nato und den Gefahren, welche unserem Land bei einer Beteiligung dabei drohen, bei dem in unserem Land vorhandenen US - Militärstützpunkten mit ihrem atomaren Potential.

Für mich sind diese Aktionen eines europäischen Nato - Zwerges gegen eines der militärisch stärksten und den Europäern haushoch überlegenen Landes einfach lächerlich, wenn es nicht gerade für unser Land so gefährlich wäre.
Unserem Land drohen keine Gefahren durch unseren wichtigsten Gasversorger Russland sondern durch die US -Saktionen des "Nord - Stream 2 "Projektes durch die USA.

Wenn sich die baltischen und osteuropäischen Staaten von Russland bedroht fühlen, dann sollen sie doch ihre militärischen Aktionen ohne Deutschland mit Hilfe ihres großen Verbündeten machen. Denn das sich die Engländer und Franzosen daran beteiligen hat man bisher noch nicht vernommen, vermutlich auch deshalb, weil sie atomare Mächte sind. Man glaubt wohl diesen Konflikt konventionell austragen zu können. Und Deutschland braucht man vermutlich wieder einmal als Buhmann, den man dann die Schuld in die Schuhe schieben kann.

Was man mit diesen militärischen Aktionen bezwecken will, dazu hat sich 2015 auf dem "Chicago Council on Global Affairs, der Stratfor Chef "George Friedman" ausführlich geäußert:
"Russland glaubt die USA beabsichtigen die russische Förderation zu zerschlagen. Ich denke wir wollen sie nicht töten, sondern nur etwas verletzen bzw. Schaden zufügen."
Dazu will man ein sogenanntes Zwischenmeerland von der Ostsee bis zum schwarzen Meer schaffen. Seine wichtigste Frage war, was werden die Deutschen aufgrund ihrer Wirtschaftsbeziehungen mit Russland tun ?

Darauf hat doch "Zbigniew Brzezinski" in seinem Buch "Die einzige Weltmacht" schon die Antwort gegeben:

"Deutschland ist ein amerikanisches Protektorat und ein tributpflichtiger Vasallenstaat."
So sehen die USA ihren Nato - Verbündeten Deutschland.

Der ehemalige US - Außenminister "Henry Kissinger" hat dazu auch eine klare Aussage getroffen:

"Ein Verbündeter der Vereinigten Staaten zu sein ist oft gefährlicher als ihr Feind zu sein"

Darüber sollten Sie einmal nachdenken, bevor Sie hier solche Kommentare schreiben.

Gravatar: Sabine

zu Walter 15.1.

Ihrem Beitrag kann man nur zustimmen !!!!

Gravatar: Gerhard Fenner

@ Walter

Auch Sie sind leider ein Opfer von Putins Zersetungspropaganda!

Oder sind Sie selber ein Social Media Bot im Auftrag von "RT" und des FSB?

Die Zeiten ändern sich zwar, aber manche Sachen bleiben. Früher hat man Kommunisten nach Moskau gewünscht. Heute sind es Kommunisten (Die Linke) und rechte Nationalisten (AfD). Bitte einmal Moskau ohne Rückfahrkarte!

Gravatar: Doppelgänger

Weiß jetzt gar nicht für wen ich sein soll. Von mir aus könnte man Deutschland wieder zwischen Russland und den USA aufteilen. Es ging mir deutlich besser in dieser Zeit und mit den neuen deutschen Weltverbesserungs-Wahnvorstellungen, die uns alle letztendlich in den Abgrund ziehen werden, wäre endlich Schluß.

Gravatar: Gerhard Fenner

Diese NATO-Übung ist dringen notwendig, soll sie doch gegenüber Putins Russland eine klare Verteidigungsbereitschaft des westlichen Bündnisses zeigen.

Herr Putin betreibt schon lange eine stehtige Politik der kleinen Nadelstiche, speziell in der Suwalki-Gap, aber auch in der Ostsee, speziell vor der polnischen und litauischen Küste.

Die Nato ist also gut beraten, hier die Augen mit aller Wachsamkeit offen zu halten und Bereitschaft zu signalisieren.

Leider paktieren neo-nationalkonservative Kreise speziell in Deutschland (AfD), aber auch in Polen (Konfederacja) mit der putinschen Zersetzungs-Propaganda, die speziell über "RT" Verbreitung findet.

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Kanzlerbriefe bei Egon Baar !!
Wöre das nicht die Gelegenheit, dieses Berlin auf der Grundlage der fortwährenden Besatzungsrechte zur Raison zu bringen !! Hatten wir nicht bis zum Hochverrat des ,, Einigungsvertrages " ( Otto von Habsburg ) nicht Wohlstand in Freiheit und für den Rest der Welt die Hoffnung die Amerikaner befreihein uns von der ,, Komunistischen Knechtschaft ???
Ich begrüße Amerika unter Tramp ! Biegen sie nach Berlin ab !!! Machen Sie wieder Frieden !!!

Gravatar: Walter

Wer heute noch glaubt, dass man Russland einen konventionellen Krieg des Westens aufzwingen kann, der liegt vollkommen falsch. Nachdem Nato - Übungen in den Kommandozentralen seit vielen Jahren nur noch atomar geführt werden ( Bericht von Willi Wimmer), ist doch dieses zur Schau stellende aufmarschieren von konventionellen Truppen nur noch mit geistiger Kleingärtnerei zu vergleichen.
Ein Land wie Russland, welches über solche moderne Waffensysteme verfügt, braucht diesen konventionellen Zirkus nicht zu fürchten. Ich glaube eher, dass die Amerikaner ihre kleingläubigen Natopartner Osteuropas dazu bewegen wollen in diese Falle zu tappen, um sich selber raushalten zu können. Wenn sie glauben das die Russen dies nicht durchschauen liegen sie falsch.
Einen Bündnispartner welcher von deutscher Seite bei solchen Reisbrett - Übungen die Erlaubnis verlangte solche Städte wie Dresden atomar anzugreifen, dem würde ich kein Vertrauen entgegenbringen. Deshalb hatte Kohl nach Information von "Willi Wimmer"die deutsche Beteiligung an solchen Übungen auch abgesagt.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

»Defender 2020« kommt
US-Truppen verlegen über 37.000 Mann“ ...

Weil die Amis die ´obsolete Nato` bei der Eroberung Russlands schon deshalb unterstützen(?) müssen(?), weil es lt. Brüssel - zusammen mit Deutschland - schon den zweiten Weltkrieg begann?
https://www.infosperber.ch/Politik/EU-Parlament-Zweiter-Weltkrieg-Schuldfrage-Umdeutung

Ist ein vorheriges Training
https://www.heise.de/tp/features/USA-und-Nato-ueben-mit-Defender-Europe-20-einen-Krieg-mit-Russland-4609360.html
etwa schon deshalb so wichtig, weil den westlichen Führungen die Tatsache vor Augen leuchtet, mit der beabsichtigten Jagd auf den ´Bären` Suizid zu begehen und ihre Völker dabei gleich mit in den Tod zu reißen???

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