Wie Staaten usurpierte Völker zu entnationalisieren trachten, zeigt das Beispiel Italien-Südtirol

Unters Joch zwingen - ein Gastbeitrag von Reynke de Vos

„Um Völker auszulöschen, beginnt man damit, sie ihrer Erinnerung zu berauben. Man zerstört ihre Bücher, ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Symbole, ihre Fahne. Andere schreiben dann ihre Bücher, geben ihnen eine andere Kultur, erfinden für sie eine andere Geschichte und zwingen ihnen andere Symbole und eine andere Fahne auf. Danach beginnt das Volk zu vergessen, wer es gewesen ist, wenn nicht die geschichtliche Erinnerung von neuem geweckt wird.“

Foto: Archiv Golowitsch
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Als Gabriele Marzocco, der verstorbene wortmächtige Historiker und publizistische Streiter für die Wahrung ethnischer Identitäten zu dieser Feststellung gelangte, hatte er gewiss nicht allein seine neapolitanischen Mitbürger im Blick gehabt, für deren volkliche Eigenarten und Eigenständigkeit er sich in der von ihm gegründeten Zeitschrift „Nazione Napoletana“ vehement einsetzte. Selbstverständlich war ihm auch das Schicksal derer vertraut, die sich Italien insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg einverleibte und – ganz gleich, ob in Rom faschistische Schwarzhemden oder demokratische Weißhemden bestimmten – seiner rücksichtslosen Entnationalisierungspolitik mit dem Ziel der „ewigen Italianità“ unterzog.

Markantestes Beispiel dafür ist der südliche Landesteil Tirols, den es 1918 besetzte, wegen seines 1915 vollzogenen Seitenwechsels im schändlichen „Friedensvertrag“ von Saint- Germain-en-Laye 1919 als Kriegsbeute zugesprochen bekam und 1920 auch förmlich annektierte. Das faschistische Italien suchte dann ab Oktober 1922 alles auszumerzen, was zwischen Brenner und Salurn auch nur im Entferntesten an die in Jahrhunderten entstandene deutsch-österreichische kulturelle Prägung erinnerte. Denn wer dem eigenen fremdes Territorium einverleibt, muss der angestammten Bevölkerung die Identität rauben, soll die Annexion Bestand haben.

Der Entnationalisierung sind die zugefügten immateriellen Schäden auf Dauer besonders förderlich, wenn zuvorderst die Umbenennung von Namen, die an Orten, Plätzen, Siedlungen, Wegen, Bächen, Flüssen und Bergen haften, angeordnet und - bis hin zu Vor- und Familiennamen, selbst auf Grabstätten – unerbittlich durchgesetzt wird. Seit der Machtübernahme Mussolinis war Südtirol Exerzierfeld römischer „Umvolkungspolitiker". Unter seinem Getreuen Ettore Tolomei, der dies an der Spitze einer Gruppe fanatischer geistiger Eroberer von Bozen aus ins Werk setzte, wurde bis zum zweiten Seitenwechsel

Italiens 1943 das gesamte Namensgut des „Alto Adige“ („Hoch-Etsch“) italianisiert. Mit den willkürlich gebildeten identitätsverfälschenden Namen sollte der fremdgeprägte Kulturraum nicht etwa nur geistig Italien unterworfen werden, sondern nach außen hin wurde der sprachliche Vergewaltigungsakt als „Re-Italianisierung“ ausgegeben.

Dafür musste, neben dem prinzipiellen Verbot der deutschen Sprache in der Öffentlichkeit, in Ämtern, auf Behörden, in Zeitungen, Zeitschriften und sonstigen Publikationen, vor allem das Schulwesen herhalten, wo der faschistisch-brachiale Umerziehungsfuror am rigorosesten wütete. Die von einer Autorengruppe unter Ägide des vom Verein Südtiroler Geschichte zusammengestellte und in einem im effekt!-Verlag (Neumarkt/Etsch) unlängst als Buch erschienene Dokumentation, veranschaulicht dies, versehen mit aussagestarken authentischen Beispielen, die auch für Gegenwart und Zukunft Mahnung sind, auf prägnante Weise. Im Buchtitel „Die Deutschen brauchen keine Schulen“ steckt der Hauptteil einer bereits ein Jahr nach der Einverleibung Südtirols in den italienischen Staatsverband vom damaligen

italienischen Vizepräfekten der Provinz Bozen, Giuseppe Bolis, getätigten symptomatischen Äußerung, die gleichsam als Richtlinie für das faschistische Erziehungswesens galt: „Die Deutschen brauchen keine Schulen, und wir brauchen auch keine Deutschen“.

Als sich alle kolonialistischen Zwangsmaßnahmen, die Bevölkerung des „Hochetsch“ („Alto Adige“, gemäß damals verordneter, alleingültiger Benennung) zu assimilieren, als fruchtlos erwiesen, zwangen die „Achsenpartner“ Mussolini und Hitler die Südtiroler in einem perfiden Abkommen, entweder für das Reich zu optieren und über den Brenner zu gehen oder bei Verbleib in ihrer Heimat schutzlos der gänzlichen Italianità anheim zu fallen. Obschon die meisten für Deutschland optierten, verhinderte der Zweite Weltkrieg die kollektive Umsiedlung. 1946 lehnten die Alliierten die Forderung nach einer Volksabstimmung in Südtirol ab. Woraufhin sich in Paris die Außenminister Österreichs und Italiens auf eine Übereinkunft verständigten, von welcher Bozen, Innsbruck und Wien die verbriefte Gewähr für die autonome Selbstverwaltung des Gebiets sowie den Erhalt der Tirolität seiner Bevölkerung gesichert wissen glaubten.

Doch Alcide DeGasperi bog die im Abkommen mit Karl Gruber vom 5. September 1946 gegebenen Zusagen so um, dass die versprochene Autonomie nicht speziell für die Provinz Bozen, sondern für die Region Trentino-Alto Adige galt, in die beide Provinzen verbunden wurden. Das schiere Übergewicht des italienischen Bevölkerungselements bewirkte zwangsläufig die Majorisierung des deutsch-österreichischen sowie des ladinischen Tiroler Volksteils und führte die für Bozen eigenständig auszuüben versprochene politisch- administrative und kulturelle Selbstverwaltung ad absurdum.

Das Niederhalten der Südtiroler - dokumentiert anhand bislang unveröffentlichter Zeugenberichte

Schon als sich die Niederlage NS-Deutschlands in Umrissen abgezeichnet hatte, setzten im Gebiet der „Operationszone Alpenvorland“, zu der das südliche Tirol nach Absetzung Mussolinis und Seitenwechsels Italiens 1943 gehörte, italienische Partisanen aus dem „befreiten Italien“ alles daran, Fakten zu schaffen, welche von vornherein für die Zeit nach Kriegsende den Verbleib Südtirols im Stiefelstaat gewährleisten sollten. Es ist das bleibende Verdienst des Historikers Helmut Golowitsch, anhand einer Fülle archivierten Materials in seinem soeben erschienenen Buch „Repression. Wie Südtirol 1945/46 wieder unter das Joch gezwungen wurde“ (Neumarkt/Etsch, Effekt! Verlag 2020, ISBN-9788897053682) eindrücklich und mustergültig dokumentiert zu haben, wie diese Insurgenten operierten, um die Südtirol-Frage auf ihre Art und Weise ein für alle Mal zugunsten des abermaligen Kriegsgewinnlers Italien zu beantworten.

Man fragt sich, warum diese zum einen im Bozner, zum andern im Innsbrucker Landesarchiv sowie nicht zuletzt im Österreichischen Staatsarchiv zu Wien frei zugänglichen Sammlungen authentischer Berichte aus dem während des faktischen „Interregnums“ von massiven Repressalien überzogenen südlichen Landesteil Tirols sich unbesehen in dunklen Archivmagazinen befanden, bis sie der Publizist ans Licht hob, minutiös aufbereitete und 75 Jahre nach Kriegsende der (zumindest interessierten) Öffentlichkeit jetzt präsentiert. Und kann sich eigentlich nur eine naheliegenden Antwort geben, nämlich dass die herkömmliche (und zumindest in Teilen ideologisch dogmatisierende universitäre) Zeitgeschichtsforschung zum Südtirol-Konflikt dieses authentischen Quellenmaterial ignorierte, weil dessen bestürzender Inhalt der in der Zunft dominanten zeitgeistigen politisch-korrekten „Opinio comunis“, insbesondere hinsichtlich einer quasi kanonisierten Betrachtungen über „bella Italia“, zuwiderläuft.

Wie stellt sich nun das Ergebnis der Kärrnerarbeit Golowitschs für uns Nachgeborene dar, und welche gewinnbringende Erkenntnis vermögen wir daraus zu ziehen? Gegen Kriegsende keimte in Südtirol die Hoffnung auf Wiederangliederung an Nord- und Osttirol und damit auf Rückkehr zu Österreich. Alle Kundgebungen, auf denen diesem Wunsch Ausdruck gegeben werden sollten, liefen den Interessen der westlichen Siegermächte zuwider, die, den niedergehenden „Eisernen Vorhang“ und den auf Stalins rigider Machtpolitik zur Absicherung des Moskowiter Vorhofs dräuenden Ost-West-Konflikt vor Augen, Italien, wo zudem die KPI zusehends an Anhängerschaft gewann, in ein Bündnis einbauen wollten, weshalb insbesondere Washington die römische Politik tatkräftig unterstützte. Mithin unterlagen in Südtirol alle Bemühungen, dem Wiedervereinigungsverlangen öffentlich Stimme und Gewicht zu verleihen, den vom amerikanischen Militär angeordneten Kundgebungsverboten. Überdies wurden alle Versuche, die zum Ziel hatten, weithin vernehmlich einzutreten für die Selbstbestimmung und für das Recht, sie zu ermöglichen, durch behördlich geduldete Terroraktionen gegen die Bevölkerung unterbunden.

Terror durch „Nachkriegspartisanen“ und uniformierte Plünderer

An massiven Übergriffen auf Proponenten von Selbstbestimmung und Rückgliederung sowie gegen die prinzipiell zu Nazis gestempelten deutsch- österreichischen und ladinischen Bevölkerungsteile Südtirols waren neben marodierenden und gleichsam in Banden umherziehenden Trägern italienischer Uniformen vor allem auch Angehörige des sich „antifaschistisch“ gebenden italienischen Befreiungsausschusses CLN (Comitato di Liberazione Nazionale) beteiligt. In dessen „Resistenza“-Formation reihten sich vormalige Faschisten ein, die rasch die Montur, aber nicht die Stoßrichtung gewechselt hatten, nämlich die beschleunigte Fortführung der Unterwanderung mit dem Ziel der unauslöschlichen Verwandlung Südtirols in einen in jeder Hinsicht rein italienischen Landstrich.

Im Mittelpunkt der Publikation Golowitschs stehen daher die gegen Personen(gruppen) und Sachen verübten Gewalttaten sowie die im südlichen Tirol zwischen (den Wirren und der eher unübersichtlichen Lage bis zum) Kriegsende 1945 und der Entscheidung der alliierten Außenminister vom 1. Mai 1946, die Forderung Österreichs nach Rückgliederung Südtirols abzuweisen, insgesamt obwaltende Repression. „Nachkriegspartisanen“ sowie Gewalttäter aus den Reihen des die amerikanischen Besatzungstruppen ablösenden italienischen Militärs, wie etwa der „Kampfgruppe Folgore“ und der „Kampfgruppe Friuli“, bedrohten die deutsche und ladinische Bevölkerung, plünderten, raubten, mordeten ungesühnt und hielten damit die aus persönlichem Erleben wie kollektiver Erfahrung seit 1918 eher verängstigte Südtiroler Bevölkerung nieder.

Mit sozusagen von oben begünstigtem, weil staatlich gebilligtem Terror konnte daher im „demokratischen Italien“ die nahezu bruchlose Fortführung der faschistischen Politik einhergehen.

Die Refaschisierung des Landes

Frühere Faschisten wurden weithin in ihre vormals bekleideten Ämter und Funktionen wiedereingesetzt, sodass sich im öffentlichen Leben allmählich eine faktische Refaschisierung einstellte. Golowitschs Dokumentation fördert klar zutage, wie eben just ab 1945 die römische Zwischenkriegspolitik des Ethnozids im neuen, aber kaum anders gestrickten Gewande fortgesetzt wurde. Deren Bestimmung war es, durch staatlich geförderte Zuwanderung aus dem Süden Italiens die zuvor von Mussolini und seinen Getreuen bis an die „Grenze des Vaterlandes“, wie es das geschichtsfälschende faschistische „Siegesdenkmal“ in Bozen propagiert, ins Werk gesetzte Auslöschung der deutschen und ladinischen Teile des Tiroler Volkskörpers zu vollenden und das Land an Eisack und Etsch gänzlich der Italianità anzuverwandeln.

Um nur eines von vielen markanten Beispielen aus der Fülle der in der Dokumentation ausgebreiteten zeitgenössischen Zeugnisse zu nennen, sei hier jener aufschlussreiche Vermerk vom September 1945 erwähnt, worin es heißt, die am 8. Mai 1945 gegründete (und bis heute im Lande dominante) Südtiroler Volkspartei (SVP) habe wöchentlich mehrere Überfälle, Diebstähle, Raub, Plünderung und Mord bezeugende Tatberichte erhalten. Der „Volksbote“, das SVP-Parteiorgan, meldete am 21. März 1946, in einer einzigen Eingabe an die zuständigen Behörden seien 60 teils blutige, teils unblutige Überfälle aufgezählt gewesen.

Sich duckende politische Führung  -  der Klerus auf Seiten des Volkes

Zu denen, die derartige Geschehnisse ereignis- und ablaufgetreu wiedergaben sowie nicht selten selbst schriftlich festhielten, in Berichtsform abfassten und an sichere Gewährsleute übergaben, die sie nach Innsbruck brachten, gehörten in vielen Fällen katholische Geistliche.

Indes fördert Golowitschs Publikation auch von Ängstlichkeit, Unterwerfung und Arrangement hervorgerufene Leisetreterei zutage, die sich nicht anders denn als politisches Fehlverhalten charakterisieren lässt. So fürchteten Parteigründer und erster SVP-Obmann Erich Amonn und sein Parteisekretär Josef Raffeiner eigener Aussage zufolge für den Fall, dass sie die ihnen aus Ortsgruppen ihrer Partei zugegangenen Tatberichte öffentlich gemacht hätten, Anklage und Verurteilung wegen des strafbewehrten Delikts „Schmähung der italienischen Nation und der bewaffneten Streitkräfte“ aus dem trotz Regimewechsels nach wie vor in Kraft befindlichen faschistischen „Codice Penale“. Weshalb Sie die Berichte zwar verwahrten, aber verschwiegen. Selbst Vertreter der alliierten Siegermächte, die ja der Form nach die eigentliche Gewalt im Lande hätten innehaben und ausüben müssen, wozu gehört hätte, die offenkundigen italienischen Umtriebe zu unterbinden, setzten sie nur mündlich davon in Kenntnis und konnten allenfalls ein Achselzucken erwarten.

Dasselbe gilt, wie Golowitsch darlegt, auch für Politiker der unter Viermächte-Statut der alliierten Besatzer stehenden und zwischen 27. April und 20. Dezember 1945 gebildeten Provisorischen Regierung zu Wien, der, unter Leitung des sozialistischen Staatskanzlers Karl Renner zu gleichen Teilen Vertreter von ÖVP, SPÖ und KPÖ angehörten. Und ganz besonders gilt es für die aus der ersten Nationalratswahl (25.11.1945) hervorgegangene und vom 20. 12. 1945 bis 8.11. 1949 amtierende Regierung unter ÖVP-Kanzler Leopold Figl mit sieben Ministern der ÖVP, fünf Ministern (ab 24.11.1947 deren sechs) der SPÖ und (bis 24.11.1947) einem von der KPÖ gestellten Minister.

Viele der Berichte über die Vorgänge in Südtirol gelangten im Original oder in Abschrift nach Nordtirol und von dort auch zur Kenntnis der in Wien Regierenden, zumal da der auf das Engste mit der Causa „Zukunft Südtirols“ vertraute Außenminister Karl Gruber (ÖVP) Tiroler (mit Wohnsitz in Innsbruck) war. In Wien machte man, auf die Wünsche vor allem der amerikanischen und britischen Besatzungsmächte Rücksicht nehmend, die ja mit den Kommandantura-Sowjets - als den misstrauischsten und sich stets als gegnerische Macht gebärdenden Besatzern - auskommen mussten, den Inhalt der Südtiroler Berichte nicht zugänglich, um öffentliche Sympathiebekundungen für die Südtiroler und eventuell damit verbundene Aufwallungen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Am 5. September 1946, wenige Monate nach Amtsantritt Figls, traf Gruber in Paris jene Vereinbarung mit DeGasperi, die für den von den Siegermächten bestimmten Verbleib Südtirols bei Italien und die damit eingeläutete Nachkriegsentwicklung maßgeblich sein sollte.

Fazit: Wer die dadurch und in den Folgejahren hervorgerufenen Enttäuschungen der Südtiroler ob ihrer neokolonialistischen Unterjochung durch Rom und ihre zunächst hilflose Wut bis hin zur auch gewaltbereiten und gewalttätigen Auflehnung idealistischer Aktivisten des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS) vom Ende der 1950er bis hin in die 1970er Jahre sozusagen von der Wurzel her begreifen will, kommt an Golowitschs höchst ansehnlicher und zutiefst beeindruckender Dokumentation nicht vorbei.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Walter

@ Gerhard Fenner 5.12. 2020 14:47

Wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen hätten, dann hätte sich Ihre Frage wer die Allianz ist erübrigt.

Die vom englischen Geologen "Halford Mackinder" 1904 entwickelte Heartland - Theorie besagt, dass die Beherrschung des Kernlandes Eurasiens der Schlüssel zur Weltherrschaft sei und das Großbritannien als führende Seemacht, da es aufgrund seiner Insellage dieses Gebiet nicht beherrschen könne, mit dem Aufkommen einer gefährlichen expansionistischen Macht auf dem Kontinent rechnen müsse, insbesondere mit Russland.

Diese Fakten beinhaltet auch die Aussage von "George Friedman" 2015 in Chicago.

Die nach dem Versailler - Vertrag 1919 durchgeführte Annektierung von bis dahin deutschen und östrreichischen Land zugunsten von Polen und der Tschechoslowakei dienten dazu beide Länder in ihrem Staatsgebiet zu dezimieren um damit eine Pufferzone zwischen Russland und den Mittelmächten zu erreichen. Besonders das Deutsche Reich sollte durch territoriale Verluste geschwächt werden.

Für die ethnisch vorhandene Bevölkerung mussten die neuen Landbesitzer einen Minderheiten - Schutzvertrag akzeptieren, welchen Polen 1934 beim Völkerbund gekündigt hat. So sah das demokratische Verhalten Polens gegenüber seinen durch Zwang erzeugten Minderheiten aus.

Eine systematische Assimilationspolitik der polnischen Regierung führte von 1919 - 1921 zu einem Rückgang der deutschen Bevölkerung um 50%. Bis 1926 stieg der Rückgang auf 85%.
Dies zeigt doch ganz deutlich, wer damals systematisch unterdrückt wurde, was dann auch zu unmenschlichen Verhalten bis 1939 gegenüber der deutschen Minderheit in diesen Gebieten vollzogen wurde.

Damit wird doch auch klar, wer hier Geschichtsklitterung betreibt.

Gravatar: Ede Wachsam

Einige Kommentatoren schießen leider als scheinbar kleine Revanchisten wieder weit über das Ziel einer ausgewogeneren Sicht der Dinge hinaus und es hört sich für mich gar nicht gut an. Ich darf daran erinnern, dass wir eindeutig den WWII angefangen haben, auch wenn politische Schachzüge der damaligen westlichen Kriegsgegner dabei mitgemischt haben. Wer aber so dumm ist und sich immer wieder provozieren lässt, muss danach nicht nur klagen, wenn er dabei kräftig Federn lässt. Da Deutschland in nur 3 1/ 2 Jahren ungefähr 23 – 25 Millionen Russen umgebracht hat muss man sich nicht wundern, wenn wir als Angriffskrieger unsere Ostgebiete an sie und die anderen Staaten im Osten verloren haben.

Heute gelten allerdings andere Maßstäbe, denn obwohl z.B. Israel von den Arabern 5 x angegriffen wurde, wollen die dafür auch noch belohnt werden und ihnen das winzige Land was Gott ihnen schon vor sehr langer Zeit gab, heute in der Größe unseres Bundeslandes Hessen, streitig machen. (Alle 21 Islamstaaten rund um Israel besitzen mal eben schlappe 14 Millionen qkm Land = Größe Europas,) Israel das einzige demokratische Land in der Region wo Juden relativ sicher sind, hat nur 22.145 qkm Land, hatte im Jahr 2019 aber 9.050.000 Einwohner. Hessen hatte im gleichen Jahr 2019 bei gleicher Größe nur 6.288.080 Einwohner. Wieso soll also Israel von dem wenigen noch was abgeben für ein um 1960 geschaffenes arabisches Kunstvolk, dass nach dem Völkerrecht und dessen Kriterien gar kein eigenständiges Volk ist? Diese Leute stammen alle aus den umliegenden arabischen Ländern.
Zurück zum WWII

1.) Fehler) Was ich bis heute als pure Dummheit Hitlers ansehe ist, trotz der Kriegserklärungen Englands und Frankreichs auch noch die Sowjetunion anzugreifen, obwohl er wusste wie kläglich Napoleons gleicher Versuch gescheitert ist. Das riesige Land hat den kleinen Korse besiegt und so erging es auch der Deutschen Armee mit ihrem Gröfaz. Einige hohe Offiziere haben schon am 22.6.1941 sicher gewusst, dass damit der Krieg unweigerlich verloren sein würde, denn ein solches Riesenland mit unseren paar Männeken in die Knie zu zwingen, trotz guter Waffentechnik, wobei man auch hier die Kälte unterschätzt hat, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Präzision kann dann sehr nachteilig sein, wenn die Granaten nicht mehr in die Kanonenrohre passen, weil die oh Wunder über Nacht bei Minus 45 Grad geschrumpft sind. Das nur mal nebenbei. Na ja und die Aussage der unbedarften Nazi-Bonzen "Als uns dann im Oktober der Winter überraschte" und die Soldaten natürlich keine warmen Unterhosen etc. hatten, war das ebenfalls Dummheit pur, denn es ist für Russland völlig normal, dass der Winter, oft im Oktober anfängt, blitzschnell bitterkalt werden kann und oft mit riesigen Schneemassen bestückt daherkommt. Das müssen richtige linientreue Stümper gewesen sein, die die Angriffsplanung gemacht haben, denn um sowas muss man sich sehr lange vorher schon kümmern und alles akkurat abklopfen, auch die Wetterverhältnisse, bevor man sich auf ein solches Abenteuer einlässt. Schon bei Napoleons Eroberungsversuch, haben sich die russischen Truppen einfach weit nach Osten zurückgezogen und in Moskau hatte der Mann sich dann schon totgelaufen.

Das Ende ist bekannt. Dazu kommt bei uns noch, dass dieser Angriffskrieg gegen Polen und Russland ein großes Unrecht war und wie er geführt wurde, waren grausame Verbrechen gegen jede Menschlichkeit. Ergo wurden die arroganten „Herrenmenschen“ welche das russische Volk pauschal als „Untermenschen“ tituliert haben genau von denen restlos am Boden zerstört, denn auch hier lässt Gott sich nicht spotten. Gott hat Menschen geschaffen und nur unsere Bosheit macht daraus Unterschiede, die uns oft zu Bestien degradiert.

2.)Fehler) Sich mit Gott wegen seines Bundesvolkes Israel anzulegen, hat ihm dann endgültig das Genick gebrochen. Lesen sie was einer der in Nürnberg aufgehängten Nazigranden als Vermächtnis hinterlassen hat und er war nicht der Einzige.

Hans Frank:
Leiter des Reichsrechtsamts u. Generalgouverneur für Polen (ab 1939)
,,Wir haben am Anfang unseres Weges nicht geahnt, dass die Abwendung von Gott solche verderblichen, tödlichen Folgen haben könnte, und dass wir zwangsweise immer tiefer in Schuld verstrickt werden könnten. Wir haben es damals nicht wissen können, dass so viel Treue und Opfersinn des deutschen Volkes von uns so schlecht verwaltet werden könnten; so sind wir in der Abwendung von Gott zuschanden geworden und mussten untergehen. Es waren nicht technische Mängel, Unglück und Verrat wodurch wir den Krieg verloren haben. Gott vor allem hat das Urteil über Hitler gesprochen und vollzogen, über ihn und das System, dem wir in gottferner Geisteshaltung dienten. Darum möge unser Volk von dem Wege zurückgerufen werden, auf den Hitler und wir mit ihm es geführt haben. Ich bitte unser Volk, dass es nicht verharrt in dieser Entwicklung und nicht weitergeht in dieser Richtung, auch nicht einen einzigen Schritt. Hitlers Weg war der vermessene Weg ohne Gott, der Weg der Abwendung von Jesus Christus und letzten Endes der Weg der Torheit, der Weg des Verderbens und des Todes." (Frank starb am 16.10.1946 in Nürnberg durch den Strang)

Wir befinden uns nun schon seit 75 Jahren wieder auf den gleichen gottlosen Wegen. Allein der millionenfache Mord im Mutterleib ruft nach Rache wegen des unschuldig vergossenen Blutes. Dann hatten wir 40 Jahre den ganz realen Sozialismus, ein Unrechtsregime was sang und Klanglos bankrott ging und nun werden wir gerade seit 2005 von der schlechtesten Bundesregierung verführt die es bisher seit 1949 gab.

Wenn unser Volk diesmal wieder die Kurve nicht kriegt, wieder eine Diktatur einfach so hin nimmt und schweigt, bleiben diesmal nicht einmal mehr Trümmer wie 1945 von Deutschland am Ende übrig, sondern nur noch feiner atomar verseuchter Staub, von List/Sylt bis Berchtesgaden am Königssee und von Rostock bis Lörrach.

Anmerkung: Franks Sohn ist schon mehrfach im Deutschen Fernsehen aufgetreten, er ist immer noch voller Hass gegen seinen Vater und will ihm nicht vergeben, obwohl er dies hier wissen müsste. Das ist ein klassisches Beispiel für die sog. „Gutmenschen“, die glauben sie hätten natürlich viel, viel besser gehandelt als ihre Väter und Großväter. Das Gleiche haben die sog. 1968er auch von sich gesagt, (deren Enkel lügen uns heute täglich durch den ÖRR schamlos an) U.a, hat ein linker Politiker der seinen Vater auch noch heute hasst und uns das Volk als „Pack“ bezeichnet- und den obszönen Mittelfinger gezeigt hat, der hat das Gleiche getan. Diese Leute haben keine Ahnung davon dass nur Gott uns von bösen Taten abhält auch wenn wir ihn gar nicht kennen. Wenn ER uns, uns selbst überlässt, dann werden wir ohne jede Ausnahme sämtliche Gräuel verüben die man heute als besonders abscheulich befindet und die hier im Römerbrief teilweise auch beschrieben sind. Wehe dem Menschen der von Gott dahin gegeben wird, in seine eigene gefallene Natur, wie es in Römer 1,18-32, hier die Verse 24, 26 u 28 aussagen.

Aus alledem gibt es einen Ausweg und volle Vergebung, die Umkehr zum lebendigen Gott und vor allem zu Jesus Christus, der unser aller persönliche Schuld schon vor 2000 Jahren am Kreuz für uns bezahlt hat. (Ich rufe nicht Umkehr zu einer Kirche sondern die Umkehr zu Gott auf, der sich über die Bibel auch heue noch offenbart und Antwort gibt wenn wir ihn ernstlich anrufen.

Da in diesem Artikel vom „Joch“ die Rede ist, da kenne ich eines was nicht weh tut: Matthäus 11,28-30

O-Ton Jesus:
28 Kommt her zu mir, alle, die ihr euch abmüht und (mit Schuld) beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Gott sei Ihnen allen gnädig.
Ede Wachsam

Gravatar: germanix

In den 70er Jahren gab es die EWG! Dennoch legte Italien seine eigenen Maßstäbe für Versicherungsfälle bei Autounfällen an.

In dieser Zeit ist mir in einer Linkskurve ein Alfa Romeo schuldhaft in Lana bei Meran, frontal ins Auto gefahren!

Bei diesem Unfall flüchteten aus dem Auto fünf italienische Soldaten zu fuß über die "Berge". Die ital. Polizia nahm den Unfall auf. Sie interessierte sich nicht, wer abgehauen war und wer wirklich der Fahrer war. Ein Südtiroler nahm mich zur Seite und sagte, ich solle möglichst den Mund halten, dass wäre besser für mich!

Letztendlich kam heraus, dass zu dieser Zeit Italiener ihre Autos für sehr wenig Geld versichern durften.

Mein Schaden alleine betrug über 35.000 DM - es war ein neuer Porsche.

Nach einem Jahr - ich hatte Anwaltskosten in Deutschland und in Italien, zahlte die gegnerische Versicherung die Höchstsumme von dem Alfa Romeo von 17.000 DM.

Auf den Rest von über 18.000 DM blieb ich sitzen. Die Anwaltskosten bekam ich auch nicht erstattet.

Seinerzeit habe ich mich bei der Bundesregierung beschwert - warum die Länder in der EWG ihre Bürger nicht gleich behandeln würden - es interessierte keinen!

Seit dem bin ich NIE wieder nach Italien gefahren! Die Tiroler klärten mich in den Urlauben zuvor auf - es würden Italiener nach Südtirol eingeschleust - damit der Wille der Südtiroler Bürger gebrochen wird. Italienisches Militär in Südtirol war jederzeit präsent - selbst die Polizia wurde aus Sizilien geholt, um sie dort anzusiedeln!

Zitat:

"Unters Joch zwingen - ein Gastbeitrag von Reynke de Vos"

trifft den Nagel auf den Kopf! Ochsen und natürlich Deutsche wurden schon immer unters Joch gezwungen - und noch schlimmer - die meisten Deutschen merken das nicht - sie sind indoktriniert - bis heute!

Gravatar: karlheinz gampe

Helmut Schmidt ein guter Kanzler im Gegensatz zur im Volk verhassten kriminellen DDR CDU Merkel hat treffend gesagt, dass sie unsere Geschichte verfälscht haben. Z. Bsp. keine Erwähnung des Überfalls der Polen auf das deutsche Reich am Anfang der 20er Jahre oder die heimtückischen feigen Morde der SPD und der DDR STASI. Churchill war schon am Anfang des 1. Weltkriegs ein Kriegsverbrecher, denn er lieferte an die serbische Terrororganisation schwarze Hand die Waffen zur des österreichischen Ermordung des Thronfolgers.

Gravatar: Gerhard Fenner

@ Walter

"Wobei vermutlich auch schon damals das Interesse der Vereinigten Staaten war, wie "George Friedman", Chef des größten Think Tanks 2015 in Chicago geäußert hat, eine Verbindung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, weil dies eine Gefahr für die Allianz darstellte."

Eine Verbindung zwischen Deutschland und Russland ist keine Gefahr für die "Allianz", was Sie auch immer darunter verstehen.

Aber defacto bedeutet diese "Verbindung" die Anektion des Lebensraumes des polnischen Volkes.

Immer im Verlauf der Geschichte, wenn eine "Verbindung" zwischen Deutschland und Russland bestand, wurde Volk, Sprache und Kultur Polens unterdrückt, versklavt oder gar systematisch vernichtet. So lassen sich auch die teils heftigen Reaktionen aus Warschau auf aktuelle Aktionen aus Deutschland (EU-Bürokraten) und Russland (putinsche Geschichtsklitterung) erklären.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Fazit: Wer die dadurch und in den Folgejahren hervorgerufenen Enttäuschungen der Südtiroler ob ihrer neokolonialistischen Unterjochung durch Rom und ihre zunächst hilflose Wut bis hin zur auch gewaltbereiten und gewalttätigen Auflehnung idealistischer Aktivisten des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS) vom Ende der 1950er bis hin in die 1970er Jahre sozusagen von der Wurzel her begreifen will, kommt an Golowitschs höchst ansehnlicher und zutiefst beeindruckender Dokumentation nicht vorbei.“

Könnte dies nicht auch ´ein` Grund dafür sein, dass sich unsere(?) Heißgeliebte so vehement gegen Volksentscheide in Deutschland wehrt?
https://blog.campact.de/2013/11/angela-merkel-will-dass-niemand-diese-grafik-sieht/

Oder denkt sie u. U. noch immer, dass es dem Volk unter ihrem Diktat nach wie vor so gut geht wie nie zuvor
https://www.cducsu.de/themen/dr-angela-merkel-den-menschen-deutschland-ging-es-noch-nie-so-gut-wie-im-augenblick, wobei sie die Realität scheinbar noch immer ´sehr bewusst` verdrängt?! https://www.freiewelt.net/nachricht/16-millionen-menschen-in-deutschland-von-armut-bedroht-10072425/

Hier nur drei Beispiele:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/wutsache-mindestlohn-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/wutsache-miete-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/wutsache-abstiegsangst-100.html

Will unsere(?) heißgeliebte(?) Allmächtige ihr(?) Volk für die wegen ihrer göttlichen(?) Politik entstandenen Volks-Wut nun etwa bestrafen, in dem sie ´Krieg` will https://www.nachdenkseiten.de/?p=42546 den sie etwa in der Hoffnung nur deshalb im Moment ´noch` nicht begann, Corona würde ihr diese auch finanzielle Last abnehmen??? https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-stoerfall-corona-100.html

Gravatar: Gerhard Fenner

Warum hat Adolf Hitler nicht den Mut gehabt, seinem Vorbild und Lehrmeister Bennito Mussolini, das Südtirol streitig zu machen und die deutschsprachige Bevölkerung "Heim ins Reich" zu holen?

Wegen des Sudetenlandes lies er 1938 nach dem Münchner Abkommen die Tschechoslowakei mit Hilfe der willfährig-naiven Regierungen in London und Paris zerstören. Und wegen Danzig und Westpreussen provozierte er mit der aktiven Duldung der UdSSR gegen Polen den 2. Weltkrieg. Selbst die Elsässer - zwischen Metz, Strassburg und Colmar - wurden nach dem Zusammenbruch Frankreichs 1940 gezwungen, mit der Wehrmacht nach Stalingrad in den Untergang mit zu marschieren.

Die Bevölkerung Südtirols hat der Führer jedoch anlässlich des Abkommens mit dem Duce auf dem Brenner vom 21. Oktober 1939, in schändlicher Weise mit dem feigen Optierungsangebot verraten.

Diese Episode finde ich natürlich nicht in Ihrem revanchistischen Artikel. Es zeigt ja auch einmal mehr die faschistische Feigheit auf, wenn es hart auf hart kommt.

Mit der mehrsprachigen Erfahrung der Geschichte meines Heimatlandes erinnere ich mich auch an die Bedrohung Nazideutschland zum Einmarch (Fall Tannenbaum) und an den Irredentismus (‚terra irredenta‘ (das [noch] unbefreite Land, verlorene Land)) des faschistischen Italien, sich die italienisch- und rätoromanisch-sprachigen Landesteile einzuverleiben.

Gravatar: werner

Mit diesen Nationen, die sich die deutschen Gebiete einverleibt haben, nachdem sie die deutsche Bevölkerung ermordet, vertrieben und umerzogen haben, sitzen die deutschen Politiker im EU-Parlament Seit an Seit.
Pfui Teufel.

Gravatar: Karl Napp

Wir hatten über 20 Jahre lang unseren zweiten Wohnsitz in Südtirol. Eine lebenswertere Mischung als die dortige aus nordalpinem Fleiß und Akuratesse und südalpiner Kultur und Lebensfreude kenne ich nicht; und ich habe im Laufe meines Berufslebens viele, viele Länder kennengelernt. Unsere südtiroler Freunde und Bekannten waren allergrößtenteils italienischer Ethnie. Sie nannten die Südtiroler deutscher Ethnie insgeheim "Holzköpfe". Da war oft was dran. Doch auch unsere wenigen Bekannten deutscher Ethnie hätten es immer vorgezogen, in Italien zu bleiben, als "heim ins Reich" zu siedeln. Wir sind unserer Kinder, Enkel und Ärzte wegen im Ruhestand in Deutschland geblieben.

Gravatar: Walter

Nicht nur Südtirol, sondern auch Schlesien , Pommern, Ostpreußen und das Sudetenland, sind Gebiete, die einfach in andere kleine Länder für deren Stiefelleckerei einverleibt und die angestammte Bevölkerung vertrieben wurde.
Alles im Interesse der anglo - amerikanischen Allianz um Deutschland zu dezimieren. Und das sollen unsere Freunde sein? Ich spreche hier nicht von deren Bevölkerung, sondern von den jeweiligen Machthabern in diesen Ländern, welche dies zu verantworten hatten.

Und dann spricht man immer von Hitlers Äußerungen in seinem Buch "Mein Kampf", wenn er von Gebieten im Osten spricht. Dabei ging es vermutlich um die Gebiete, welche man den Deutschen und Österreichern schon nach dem ersten Weltkrieg abgenommen hatte.

Wobei vermutlich auch schon damals das Interesse der Vereinigten Staaten war, wie "George Friedman", Chef des größten Think Tanks 2015 in Chicago geäußert hat, eine Verbindung zwischen Deutschland und Russland zu verhindern, weil dies eine Gefahr für die Allianz darstellte.

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