Nicolas Maduro international unter Druck

UNO-Sicherheitsrat: USA fordern freie Wahlen in Venezuela

Im UNO-Sicherheitsrat haben die USA einen Resolutionsentwurf eingebracht. Sie fordern neue freie Wahlen in Venezuela und internationale Hilfslieferungen für die dortige Bevölkerung.

Foto: en.kremlin.ru
Veröffentlicht: | von

Das Regime von Nicolas Maduro gerät weiter unter internationalen Druck. Nachdem die meisten großen lateinamerikanischen Staaten (außer Mexiko und Kuba) und die EU-Staaten den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt haben, dessen Aufgabe es sein soll, für geordnete Neuwahlen in Venezuela zu sorgen, wächst der gegen Maduro Druck weiter.

Die USA haben eine neue diplomatische Initiative gestartet [siehe Berichte »Tagesschau«, »Wiener Zeitung«]. Im UNO-Sicherheitsrat haben sie einen Resolutionsentwurf vorgelegt. Dieser Entwurf fordert geordnete freie Wahlen in Venezuela und internationle Hilfslieferungen für die Venezolaner.

Maduro widersetzt sich beiden Forderungen. Er will keine Neuwahlen zulassen und keine Hilfslieferungen ins Land lassen.

Unterstützung für Maduro gibt es vor allem von aus der Türkei von Recep Tayyp Erdogan und aus Russland von Wladimir Putin. Auch die sozialistische Regierung von Kuba unterstützt weiterhin Maduro.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

„UNO-Sicherheitsrat: USA fordern freie Wahlen in Venezuela“ ...

Da selbst der Steinmeyer bei seiner Göttin(?) Wahlbetrug erkannte
https://www.n-tv.de/politik/Steinmeier-wirft-Merkel-Wahlbetrug-vor-article10872466.html
nun selbst die Kramp-Karrenbauer deutlich wurde:

„Ich freue mich insbesondere, dass wir dies nicht nur als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heute Abend hier unter uns tun, sondern dass wir dies gemeinsam mit Freundinnen und Freunden der CSU tun.“

- und selbst Baden-Württembergs Innenminister - der Strobl Thomas (CDU) verlangt:

Die Ereignisse von 2015 dürfen sich nicht wiederholen. „Wir haben unsere Lektion gelernt“
https://www.journalistenwatch.com/2019/02/11/ach-ne-2015-darf-sich-nicht-wiederholen/ -
dies aber sicherlich auch ein wesentlicher Grund dafür ist, dass der Euro scheitern wird https://equapio.com/rubriken/wirtschaft/finanzielle-intelligenz/warum-der-euro-scheitern-wird-mit-fakten-belegt-finanzielle-intelligenz-marc-friedrich/
und lt. Merkel auch die gesamte EU:

Wäre es nicht viel wichtiger, wenn die USA zunächst freie Wahlen im „linken Irrenhaus“ Deutschland fordern würden??? https://www.journalistenwatch.com/2019/02/11/deutschland-irrenhaus-wer/

Gravatar: Thomas Waibel

Nicht nur Erdogan, Putin und die kommunistische Diktatur Kubas unterstützen Maduro, sondern auch Bergoglio mit seinem Schweigen, der für einen Amtsträger wie Franziskus, der ansonsten sich überall einmischt, schon "seltsam" ist.

Am Liebsten würde Bergoglio nach Caracas fliegen, sich mit Maduro umarmen und die Katholiken auffordern, die Sache der Armen, d.h. den Sozialismus von Maduro zu unterstützen.
Da so ein Auftreten ihm viele Sympathien, die immer weniger werden, kosten würde, zieht er vor, Maduro, und damit auch Kuba, mit seinem Schweigen zu unterstützen.

Gravatar: Sting

Raubritter: Bank of England verweigert Herausgabe des Goldschatzes von Venezuela
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https://www.compact-online.de/raubritter-bank-of-england-verweigert-herausgabe-des-goldschatzes-von-venezuela/#comment-304487
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Was passiert mit dem deutschen Gold, das ebenfalls in London lagert, wenn wir mal Streit mit den Angloamerikanern haben?
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Die Bank of England (BoE) weigert sich, das von ihr treuhänderisch verwaltete Staatsgold von Venezuela zurückzugeben. Präsident Nicolás Maduro versucht seit mindestens November, 14 Tonnen der nationalen Goldreserven des Landes von London wiederzubekommen – doch die Briten verweigern das und entziehen Venezuela damit dringend benötigte Kapitalreserven. Parallel hat die US-Regierung die Einnahmen Venezuelas aus dem Verkauf seines Öls eingefroren, die auf US-Banken liegen. So will man Maduro den Todesstoß versetzen – aber zuerst wird der Hunger im Land verstärkt. Die kleinen Leute bluten im Machtkampf der Großen....ALLES LESEN !!

Gravatar: Werner

Die USA will das ÖL von Venezuela. Die Merkel soll sich nicht in die inneren Angelegenheiten von Venezuela einmischen.

Gravatar: Sting

Deutschland: Amerikaner so unbeliebt wie noch nie
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http://smopo.ch/deutschland-amerikaner-so-unbeliebt-wie-noch-nie/
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85 Prozent der Deutschen sehen die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten als negativ an.

Nahezu 85 Prozent der Deutschen haben eine negative oder sehr negative Einstellung zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen, wie eine neue Umfrage am Freitag zeigte.

Nur 1,9 Prozent aller Befragten sehen Russland als Problem.
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Gravatar: Walter

Die USA mischen sich überall ein,egal ob es Nordstream 2, Venezuela oder der Iran ist. Sie sollten endlich mal kapieren, dass sie nicht allein bestimmen was andere Länder zu tun und zu lassen haben.
Was ist denn an deren Außenpolitik demokratisch, wenn sie anderen Ländern mit Sanktionen drohen, welche nicht nach ihrer Pfeife tanzen.
Eine Gefahr für den Weltfrieden geht nicht - wie immer auch von den US - Vasallen behauptet von den Russen aus - sondern eher von den USA - was die letzten 60 Jahre der Weltgeschichte uns gezeigt haben.

Wie sagte doch der erste farbige Präsident der
USA "Barack Obama":

"Und wir müssen müssen auch gelegentlich die Arme jenen Ländern umdrehen, die das nicht tun wollen, was wir von ihnen verlangen"
( Vox Interview vom 9.2.2015)

Mehr Imperialismus geht doch gar nicht. Und damit dürfte wohl auch klar sein, von welchem Land die größte Gefahr ausgeht, egal wer dort Präsident ist.

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