Besonders in der islamischen Welt kommt der Vorschlag nicht gut an

UNO fordert alle Religionen auf, LGBTQ-Rechte zu verankern

Ein neuer Bericht der UNO empfiehlt, die Religions- und Bekenntnisfreiheit zugunsten von »LGBT-Rechten« einzuschränken.

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Religionen prägen Kulturen, Kulturen prägen Gesellschaften, Gesellschaften prägen Werte. Und diese sind von Kulturkreis zu Kulturkreis und von Religion zu Religion unterschiedlich. Das nennt man Vielfalt.

Doch für die Mega-Trend-Setzer aus den USA sollen alle Religionen, Kulturen und Gesellschaften möglichst homogen sein. Das ist ein Widerspruch zum Ruf nach Vielfalt.

Beispiel: Der Islam hat andere Regeln und strengere Vorschriften als der säkulare Westen. Und unter den islamischen Ländern gibt es kein einziges Land, das diesbezüglich dem Westen gegenüber nachgibt. Im Gegenteil: Die Orthodoxie ist auf dem Vormarsch: Salafisten, Taliban, Muslimbrüder – es gibt in der islamischen Welt zig Gegentrends zum Säkularismus. Und das hat auch weltliche Gründe: Säkularismus wird mit dem Westen verbunden, den alten europäischen Kolonialmächten und den heutigen USA.

Macht nichts für die UNO (Organisation der Vereinte Nationen), denn die macht, was die größten Geldgeber verlangen. Und die kommen aus den USA und Europa.

So verlangt nun die UNO, dass alle Religionen der Erde die LGBTQ-Rechte in ihre Werte und Normen verankern sollen [siehe Bericht »kath.net«]. Ein neuer Bericht der UNO empfiehlt, die Religions- und Bekenntnisfreiheit zugunsten von »LGBT-Rechten« einzuschränken, berichtet Stefano Gennarini vom »Center for Family & Human Rights«.

Doch dazu müssten zum Beispiel die Muslime Passagen im Koran oder in den Hadithen finden, die das zulassen. Oder sie müssten Passagen umdeuten. Dass die Imame und Schriftgelehrten dies tun werden, ist höchst unwahrscheinlich.

Auch im Hinduismus oder Buddhismus wird es Probleme geben. Besonders aber im konfuizianisch geprägten China.

Es werden christliche Länder sein, die das umsetzen. Sie tun es aber weniger, weil sie glauben, dass das Christentum dazu auffordert, als vielmehr, weil ihre Gesellschaften säkularisiert sind.

Strenggläubige Katholiken, Evangelikale und auch orhodoxe Juden werden diese Aufforderungen der UNO mehrheitlich ablehnen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wahrheitsfinder

Buchstabenagenda in den Abrahamitische Religionen zulassen ??
Da ham se sich aba was vorjenommen... !

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