Vor rund einem Jahr hatte Merkel kundgetan, dass Deutschland niemanden zurückschicke. Mit diesen Worten eröffnete sie einen Zustrom von »Flüchtlingen« ungeahnten Ausmaßes aus Nord- und Zentralafrika sowie aus dem Mittleren Osten nach Europa. Und sie schaffte die Grundlage für einen neuen »Geschäftszweig«: der gezielten Schleusung afrikanischer Männer von Libyen über das Mittelmeer nach Italien.
Laut UNHCR ist 2016 das »tödlichste Jahr im Mittelmeer«. Bis Ende Oktober sind 3.930 Menschen auf diesem Weg ums Leben gekommen, mit Stand Mitte November ist diese Zahl auf 4.139 Menschen angewachsen, schreibt die FAZ. Weil jeder dieser Toten ein Toter zu viel ist, verbietet es sich im Grunde genommen, Statistiken zu erwähnen; doch selbst das UNHCR wartet in seinem Bericht mit einer Relation auf: auf dieser Route »bezahlte statistisch gesehen jeweils einer von 47 Menschen den Fluchtversuch mit seinem Leben«, schreibt das Hilfswerk in seinem Bericht.
Ausschlaggebend für die Unglücke sind die schlechten, verrotteten und kaum hochseetüchtigen Boote, mit denen die Schlepperbanden die »Flüchtlinge« aufs Meer hinaus senden. Oftmals, so schreibt UNHCR, werden mehrere tausend Menschen in ein Boot gestopft, das auf maximal einen Bruchteil dieser Kapazität ausgerichtet ist.
Was UNHCR nicht schreibt, dafür aber von der FAZ erwähnt wird, sind die Quellenländer dieser »Flüchtlinge«. 21 Prozent dieser Menschen stammen aus Nigeria, 12 Prozent aus Eritrea und 7 Prozent aus der Elfenbeinküste. Über kriegerische Auseinandersetzungen in diesen drei Ländern liegen jedoch keine Berichte vor.
Was weder UNHCR noch die FAZ berichten ist jedoch der Anlass dieser lebensgefährlichen Überfahrt. Aus Interviews mit Menschen (überwiegend jungen, kräftigen Männern) die Italien erreicht haben, war zu erfahren, dass sie fast alle nach Deutschland weiter reisen wollen. Denn, so ist es in diesen Interviews, die in deutschen Mainstreammedien nicht publiziert werden, zu hören, »Frau Merkel hat uns eingeladen«.


Kommentare zum Artikel
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Na iss denn dass.
Wieso muss der deutsche Bürger eigentlich Merkels Gäste mit versorgen???
Kommt meine Familie aus Sibirien zu Besuch kümmert sich Merkel ja auch nicht um ihre Versorgung.
Gehört das noch zu Mundraub oder schon Plünderei beim deutschen Volk.???
Christen haben sehr wohl einen Grund, aus diesen afrikanischen Moslemhochburgen zu fliehen, auch wenn es sonst keine Kriegsanzeichen gibt. Nur leider, müssen sie mit zahlreichen, nicht flüchtenden Mohammedanern reisen, und sind die ersten, die auf den Meersgrund befördert werden - ganz ohne Sturm oder hohen Wellengang.
Das nur nebenbei zu den Opfern der deutschen Willkommenskutur.
Es muss sich dringed etwas ändern.
Aber wie, mit Merkel in vierter Amtszeit?
Jetzt würde mich einmal interessieren, wie hoch der Prozentsatz derer ist, die im Mittelmeer umgekommen sind im Vergleich zu den Massen, die sich auf den Weg zur nordafrikanischen Küste gemacht haben.
Verkehrstote gibt es überall, zu Wasser, zu Lande und es soll sogar Flugzeugabstürze geben.
Ein Stoppen und Zurückbringen der Schlepperboote wird von der EU nicht gewollt. Warum eigentlich nicht? Die Frage wird nirgends gestellt. Die Schlepper wissen das, können sich nur nicht ganz sicher sein. Sie müssen stets befürchten, dass ihre Boote abgefangen und nicht nach Europa gelassen werden, wenn ihre ausgebeutete Klientel keinen Einreisegrund hat. Wann kann man die Migranten aber nicht an der Einreise hindern? Wenn sie aus Seenot gerettet werden müssen. Es liegt also nahe, dass die Schleuser dies in ihr Kalkül einbeziehen und die Migranten deshalb in wenig seetüchtige Boote packen, mit denen sie bald in Seenot geraten. Rettung als integrierter Bestandteil des geplanten Schleuserweges.
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/07/04/die-organisierte-seenot-rettung-als-bestandteil-der-schleuserwege/