Besuch aus »zeitlichen Gründen« abgesagt

Ungarns Außenministerium hat keinen Termin für Baerbock frei

Die deutsche Außenministeriumspraktikantin wollte unbedingt nach Budapest, um dort über den Besuch von Orbán bei Putin zu reden. Aber Ungarn hat wohl »keinen Bock auf Baerbock«. Diplomatisch formvollendet sagte Budapest den Besuch aus »terminlichen Gründen« ab.

Bildschirmfoto
Veröffentlicht:
von

Am heutigen Montag wollte die Außenministeriumspraktikantin der Berliner Ampel zu gerne nach Budapest reisen, um mit dem ungarischen Außenminister Peter Szijjarto über die Reise des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu reden. Szijjarto hatten an dieser Reise ebenfalls teilgenommen. Doch es scheint, als habe man bei der ungarischen Regierung wenig »Bock auf Baerbock«. Jedenfalls wurde das für den heutigen Montag vorgesehene Treffen kurzfristig seitens Budapests abgesagt.

Es habe eine »unvorhergesehene Änderung im Terminkalender« von Szijjarto gegeben, so dass das Treffen nicht stattfinden könne. Seitens Budapest versucht man, sich an die diplomatischen Spielregeln zu halten; allerdings ist es dennoch bezeichnend, dass ein wie auch immer gearteter anderer Termin beim ungarischen Außenminister wichtiger ist als ein Treffen mit Baerbock. Alleine schon diese Begründung zeigt den Stellenwert, den man Baerbock auf internationalem Parkett einräumt.

Bei Baerbock und ihren Genossen versucht man jetzt natürlich, diese Blamage irgendwie zu relativieren. Das Treffen wäre schon wichtig gewesen, lässt man verlautbaren. So, als hätte Baerbocks Stimme irgendwie politisches Gewicht. Doch diese Relativierungsversuche wirken wie die Entschuldigungen der Eltern, nachdem ihre Tochter, die von einer Kindergeburtstagsfeier, zu der sie zuvor eingeladen war, dann wieder ausgeladen wurde. Das andere Kind sei es gar nicht wert, dass die eigene Tochter überhaupt dort hin gehe. So!

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: I. Maya

Ungarns Außenministerium hat absolut recht, sich nicht unnötig einem Gespräch mit Baerbock aus zu setzen!!

Gravatar: Rita Kubier

@Karl Biehler 08.07.2024 - 21:45

"Aus purer Dummheit, erkennt sie ihre Unwichtigkeit nicht!?"

Allerdings auch aus immenser Machtbessessenheit, Geldgier und Darstellungssucht! Etwas, was Narzissten klar und deutlich charakterisiert. Und von solchen gab/gibt es in Regierungen - nicht nur in den deutschen, aber insbesondere in der jetzigen deutschen - sehr, sehr viele.

Gravatar: Frost

Kein Volk, kein Reich, kein Führer.Jetzt muss Orban das machen. Denn das hier, von den USA geleitete Hännesjen - Theater ist keine Bohne mehr wert. Seit Gründing der EU, schaffen sich die Nationen ab, und Europa ist so schwach wie nie zuvor-, nach dem II. Weltkrieg.Marionetten können nicht regieren;sie werden regiert.

Gravatar: Konrad Zeilinger

Die grünen "Repräsentanten" (Baerbock in Ungarn) und "Repräsentonkels" (Habeck in China) sind eben auf der internationalen Bühne nicht wohlgelitten. Kein Politiker von Format will sich diesen moralinsauren Bullshit anhören. Schon gar nicht von Leuten wie den vorgenannten.

Gravatar: Sam Lowry

Orban ist im Gegensatz zum deutschen Volk wach...

Gravatar: Karl Biehler

Aus purer Dummheit, erkennt sie ihre Unwichtigkeit nicht!?

Gravatar: Else Schrammen

War doch klar! Baerböckchen wollte dem ungezogenen Orban via dessen Außenminister zur Raison bringen. Wie undiplomatisch aber auch von den Ungarn, Terminschwierigkeiten vorzutäuschen. Sie sollten es machen wie ihre afrikanischen Kollegen: Lenchen schnattern lassen, freundlich lächelnd zuhören. Und wenn das Lenchen dann hochbefriedigt ob ihrer gelungenen Mission abreist, zählen die netten Herren das dagelassene German Money, drehen sich rum und machen weiterhin ihr eigenes Dung. Nur so, liebe Ungarn, stellt ihr das Außenministerlehrmädchen ruhig. Ich garantiere euch, die wird jetzt alle 14 Tage bei euch anklopfen, um dem treulosen Orban auf die Finger zu klopfen, bis der - wenigstens nach außen hin in Sack und Asche gehen - und sich dann, wenn Lenchen in die weite Welt entfleucht, umdrehen und sein Ding machen.

Gravatar: <Frank>

Was und wozu sollten die denn mit Der reden?
Was soll das bringen?

Sie wollen sich nicht dumm zulabern lassen mit irgendwelchen Ideologien und basta. Und mehr haben Grüne nicht zu bieten. Nur dummes Gelaber ohne wirkliche Arbeit und Ahnung. Wie in der DDR.

Genau die selbe Leier.

Wozu das ganze wenn man es doch vorher schon weiß?

Vielleicht endet ja auch die BR in D demnächst genauso plötzlich wie die DDR und die Ungarn haben schon Informationen darüber. Wozu dann noch mit den Verwaltungsschauspielern reden?

Was soll das bringen?

Da schneide ich mir lieber die Fingernägel.

Gravatar: Nordmann

Wäre ohnehin vergeudete Zeit und Geld.

Gravatar: Frank

Niemand der nicht unsere Steuergelder möchte, braucht empfängt diese Frau. Ungarn hat Ehre... Sie wird nur international anerkannt und hofiert weil sie immer ein paar Koffer voller deutscher Steuergelder im Gepäck hat. Bezahlte Anerkennung niedrigsten Niveaus...mit Deutschland Verarmung endet automatisch auch ihre Anerkennung. Sie ist das Letzte was ein Land braucht...

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang