Vereinte Nationen sehen Menschenrechte gefährdet

UN-Ausschuss kritisiert Nikab-Verbot in Frankreich

Frankreich hatte 2011 die Vollverschleierung verboten. Nun meldet sich die UNO zu Wort und wirft Frankreich vor, gegen die Menschenrechte zu verstoßen.

Foto: Pixabay
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Der UN-Menschenrechtsausschuss in Genf hat getagt und befunden, dass das Verbot des Nikab, der islamischen Ganzkörperverschleierung, bei der nur noch die Augen durch einen Spalt gucken dürfen, gegen die Menschenrechte verstoße [siehe Berichte »Tagesspiegel«, »Focus-Online«].

Frankreich hatte diese Art der Verhüllung 2011 verbannt. Nun steht Paris am Pranger der Vereinten Nationen. In Frankreich gibt es rund 8-9 Millionen Muslime. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil es in Frankreich staatlicherseits verboten ist, Statistiken über religiöse oder ethnische Zugehörigkeiten zu erstellen.

In Deutschland gibt es auf öffentlichen Veranstaltungen und bei Demonstrationen ein Vermummungsverbot. Wie sich dies mit der Verschleierung des Gesichtes bei Muslimen verhält, bleibt unklar.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Dirk S

@ Duffy

Zitat:"haben Sie schon einmal, z.B. bei einer Studienreise, so ein Ding tragen müssen, damit sie überhaupt zu bestimmten Orten hingelassen wurden?"

Nein. Allerdings meide ich auch solche Länder gerade wegen der Menschrechtslage. Und natürlich, weil ich mit meiner großen Fresse da recht schnell weggeknastet werden würde.

Zitat:"aber in diesem Sommer habe ich sogar hierzulande die strenggläubigen Vogelscheuchen japsen sehen."

Die sich freiwillig in ihre portablen Saunas geworfen haben, denn sie sind nicht gesetzlich dazu gezwungen bzw. könnten sich mit Hilfe des Saates gegen einen familiären Zwang zur Wehr setzen. Da sie dies nicht tun, gehe ich von Freiwilligkeit aus. Freiheit muss man sich eben auch erkämpfen und hier in DE ist es eigentlich recht leicht für die Damen. Sie müssen nur wollen. Und da sie anscheinend nicht wollen, dürften sie so glücklich sein.

Wir sollten nicht den Fehler machen, unsere Ansichten als allgemeingültig anzusehen. Menschen können auch anders glücklich werden.

Zitat:"Die meisten Frauen in Scharia-Ländern würden ihre Burka gern verbrennen."

Und wo bleibt der Protest? So wie es läuft, steht die Mehrheit der Frauen hinter den Vorschriften. Auch die iranischen Mullahs können die gesetzliche Kopftuchpflicht nicht gegen sagen wir mal 80% der iranischen Frauen durchsetzen (mal abgesehen davon, dass die Studentinnen während der islamischen Revolution im Iran die Kopftuchpflicht gefordert und bejubelt haben). Auch die Taliban können nicht die Burka durchsetzen, wenn dreiviertel der Afghaninnen das Tragen verweigern. Und auch das saudische Könisghaus wird bei einer Nikab-Verweigerungsquote von 66% die Segel streichen. Irgendwann versagen überall die Kapazitäten von Staat und Justitz durch Überforderung.
Oder sollen alte weiße Männer die muslimischen Frauen befreien, wohlmöglich gegen deren Willen? Das ist schon mal schief gegangen und hat zu der heutigen Situation geführt.

Zitat:"Die Frauen in Kabul trugen in den 1970ern Miniröcke, heute huschen sie als dunkle Einmann-Zelte durch die Straßen."

Damals waren Burkas verboten. Es waren ja gerade die weltlichen Diktatoren in der islamischen Welt, die die Religösen so gestärkt haben. Eine Folge der damaligen Machtblöcke und deren "unser Bastard"-Politik des Kalten Krieges.

Zitat:"Wenn Sie mir erzählen wollen, daß die das gern und freiwillig tun, kann ich das nur mit "Stockholm-Syndrom" erklären."

Warum auch immer die das tun, es ist eine Tatsache, dass Muslimas nie schnell genug unter Kopftuch oder in die Burka kommen konnten. Und es ändert nichts daran, dass allgemeine staatliche Kleidungsvorschriften ein Verstoß gegen die Menschenrechte sind. Egal, ob eine Burka gesetzlich vorgeschrieben oder verboten ist. Beides ist zu verurteilen. (Man könnte dem UN-Menschenrechtsausschuss allerdings vorhalten, dass er bei dem Thema nur sehr einseitig meckert.)

Menschenrechtsbeachtende Grüße,

Dirk S

Gravatar: Walter

Der UN - Menschenrechtsausschuss sollte erstmal die Verletzung der Menschenrechte beseitigen, welche durch die von der UNO inszenierte Zwangsmigration gegen die Völker Europas begangen wird.
Die UNO wurde gegründet Konflikte auf der Welt zu lösen und nicht Konflikte zu schaffen.
Die gesellschaftlichen Normen in Europa akzeptieren die Ganzkörperverschleierung auch aus Sicherheitsgründen nicht und das ist ihr gutes Recht.
Die UNO sollte sich lieber mal um die Menschenrechte im Jemen kümmern und dort das sterben von Menschen verhindern und nicht nur von Menschenrechten reden.

Gravatar: Vikinger

UNO, UN-Migrationspakt, EU- Migrationsabkommen:
Merkt ihr was ? Jetzt geht es in den Endkampf der freien Völker gegen Rockefellers, Rothschilds, Soros, Morgenthau et co. Wehe, wenn dieser Kampf verloren wird. Ein kulturell und wirtschaftlich zerstörtes Europa, mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit, die ihre eigenen bis dahin organisierten Scharia-Parteien wählen wird, und nicht die offenbar komplett die Realität verweigernden Grünen und Linken, werden zumindest Deutschland regieren. Der Exportweltmeister wird wissenschaftlich in die Bedeutungslosigkeit versinken, oder kennt jemand einen islamischen Nobelpreisträger oder Patentanmelder ? Genau das ist der Plan der jüdischen Wirtschaftselite in den USA. Das ist die Rache für Auschwitz. Den Plan gibt es seit 1945, nur jetzt hat er eine Chance auf Umsetzung. Hillary Clinton hätte ihn früher umgesetzt, da kam aber Trump dazwischen. Das Endziel ist, die einstige wissenschaftliche Elite Deutschlands durch illegale Migranten aus Afrika und und islamistischen Ländern zu ersetzen. Das Endergebnis ist ein Land, das intelligenzmäßig auf dem Niveau von Menschenaffen persistieren dürfte. Damit entfällt es komplett als Konkurrent auf den Weltmärkten, und ist politisch leicht steuerbar. Ein Alptraum, aber so wird es kommen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.
Steht jetztn auf oder schweigt für immer

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

@mark hoffmann, wahrhaftig wer oder was ist diese UN ? Ein Podium der Guten dieser Welt ? Das Gewissen gegen das Böse ? Vorbilder von Staaten der Freiheit , Demokratien , oder ein Sammelsurium der aktuellen verderbten Weltengemeinschaft und pervertierter Staatenlenker?? Immerhin giebt es immer noch das geschriebene Gesetz der Feindstaatenklausel welche ich unlängst dem Präsidenten der AMERIKANISCHEN STAATEN , Tramp in Erinnerung gebracht habe !!! Der Eingang meines Schreibens wurde beantwortet !! Die ,, Mehrheiten der UN machen Angst!!

Gravatar: Duffy

@ Dirk S: haben Sie schon einmal, z.B. bei einer Studienreise, so ein Ding tragen müssen, damit sie überhaupt zu bestimmten Orten hingelassen wurden?
Nicht nur, daß man im Sommer unerträglich schwitzt (von wegen "atmungsaktive" Materialien). Wenn nur noch der Seeschlitz freibleibt, fällt das Atmen ganz schön schwer. Vielleicht bin ich ja auch mit meinen Sommersprossen einfach zu empfindlich, aber in diesem Sommer habe ich sogar hierzulande die strenggläubigen Vogelscheuchen japsen sehen.
Die meisten Frauen in Scharia-Ländern würden ihre Burka gern verbrennen. Die Frauen in Kabul trugen in den 1970ern Miniröcke, heute huschen sie als dunkle Einmann-Zelte durch die Straßen.
Wenn Sie mir erzählen wollen, daß die das gern und freiwillig tun, kann ich das nur mit "Stockholm-Syndrom" erklären.

Gravatar: Klaus Bartholomay

Wenn die EU - Zentrale mal pennt, was die Islamisierung des Abendlandes angeht, springt sofort ein islamisierten UN - Ausschuss in die Bresche u. kritisiert wenn in einem EU -Staat die Islamisierung behindert wird.
Zur Vertreibung bis hin zur Ermordung von Christen u. dem Verbot von Bibeln in islamischen Staaten, ist Schweigen von EU - Zentrale bis UNO geboten.

Gravatar: Theo

Moment, von wem wird diese UN-Menschenrechtssektion geleitet?

Welche Rolle spielt hier Saudi Arabien?

Kann es sein, dass das Muslimische Massenmördersystem Saudi Arabien seine politische Gegner ermordet und zerstückeln lässt?

Die pervideste und perverseste Art und Methode der politischen Verfolgung der letzten 500 Jahre Kulturgeschichte.

Und gleichzeitig die perverste Form der Frauenunterdrückung in der Modernen Zeit jetzt als "Religionsausübungsfreiheit" deklarieren will.

Soll das heißen, dass Frankreich von einem Mördersystem der Frauenunterdrückung angeklagt wird und religionsfanatische Perverse der Mörderideologie das auch noch gut heißen?

Während in Paris von muslimischen albanischen Banden der Mädchen- und Frauenhandel von nicht-muslimischen Mädchen und Frauen als Sexsklavinnen ausgeübt wird?

Gravatar: Gerd Müller

In Frankreich gelten die französischen Menschenrechte.
Menschen anderer Nationen die in Frankreich dauerhaft leben, haben sich unterzuordnen oder zu gehen.
So einfach geht das !

Gravatar: karlheinz gampe

Die UN werden von ************* Drittweltlern dominiert. Deshalb sollte Deutschland die UN verlassen und die Gelder einsparen.

Gravatar: Dirk S

@ XXX

Zitat:"Ich war bisher ja der Meinung, dass der Nikab für die Unterdrückung der Frauen steht und daher gegen Menschenrechte verstößt, aber wenn es um den Islam geht, ist alles andersrum, oder wie?!"

Nein, die Tussen finden die Dinger wirklich toll und wollen so rumlaufen. Muss man nicht verstehen, aber es ist eben deren Recht, wenn wir was auf Menschen- und Freiheitsrechte geben (was zugegebenermaßen auch mal weh tun kann).

Wenn Sie mal Bilder aus den 1960ern und 1970ern aus den islamischen Ländern googlen, dann wird ihnen auffallen, dass man fast nur Bilder von Frauen in (damaliger) westlicher Kleidung ohne Kopftuch findet. Der Grund dafür war aber nicht, dass die islamische Welt damals so fortschrittlich war, sondern dass die Kopftücher (wie auch Burkas und Nikab) schlicht und einfach verboten waren und Trägerinnen bestraft wurden. Als dann die Diktatoren gestürzt wurden, konnten die Muslimas nicht schnell genug wieder unters Kopftuch und hinter den Schleier kommen. Oh nein, die machen das vollkommen freiwillig und damit verstößt die islamische Frauenbekleidung nicht gegen die Menschenrechte, ein (unbegründetetes) Verbot hingegen schon. Eigentlich ganz einfach.

Verbotsfreie Grüße,

Dirk S

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