Launische Wähler

Umfragewerte: Kramp-Karrenbauer im Sturzflug

Für die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer geht es in den Umfragen abwärts. Und nicht nur für sie.

Wikicommons / CC BY-SA 4.0
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Für die Annegret Kramp-Karrenbauer geht es in den Umfragen abwärts. Gerade man 19 Prozent der Befragten sind der Meinung, die CDU-Chefin wäre eine gute Kanzlerkandidatin. Das ist, selbst wenn man berücksichtigt, dass gefragt wurde, ob sie eine gute Kandidatin und nicht etwa, ob sie eine gute Kanzlerin wäre, ein niederschmetterndes Ergebnis. Und dass sie noch vor Alexander Gauland liegt, dürfte sie kaum trösten.

Kramp-Karrenbauers Kollege von der CSU, Markus Söder, erreicht immerhin 29 Prozent. Das sind mehr als die 27 Prozent von Gesundheitsminister Spahn und noch mehr als die 23 Prozent des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet – selbst der Amtsbonus eines Landesfürsten nutzt nicht mehr viel. Deutlich besser schneidet allein Friedrich Merz ab – ihn halten 42 Prozent der Befragten für einen guten Kandidaten.

Die Ablehnung spiegelt die Zustimmung nur ungefähr wider. Mit 74 Prozent liegt Kramp-Karrenbauer hier vorne, gefolgt von Spahn, Söder und Laschet mit 60, 53 und 45 Prozent. Mit 43 Prozent Ablehnung liegt Friedrich Merz zwar nur knapp hinter Laschet; allerdings ist auch sein Zustimmungswert, wie bei allen anderen Christdemokraten, kleiner als die Ablehnung, die er bei den Wählern erfährt. Und das ist vielleicht das bemerkenswerteste: Bei allen möglichen Kandidaten der CDU liegt die Ablehnung über der Zustimmung.

Warum das so ist kann man zwar nur vermuten: Aber ihre Forderungen, die Bundeswehr im Ausland einzusetzen, dürften die Wähler als Nachteil einschätzen. Wie gesagt: Es wurde gefragt nach der Qualität als Kandidat für den Kanzlerposten gefragt, nicht, ob man ihn wählen würde. Und das ist wohl realistisch. Denn die meisten Bürger Deutschlands sehen die Vorschläge äußerst kritisch. Eine Armee, die aktuell nicht einmal über die Mittel zur Verteidigung der eigenen Landesgrenzen verfügt, sollte sich auf keine Einsätze in fernen Ländern und an fernen Gestaden einlassen.

Ob Kramp-Karrenbauer mit der weitaus sinnvolleren Forderung, die Bundeswehr endlich wieder einsatzfähig zu machen, indem Geld aus den Töpfen der Hilfs- und Sozialindustrie in die Verteidigung umgelenkt wird, als Kandidaten besser abschneiden würde, darf man bezweifeln. Sie gilt eben für viele als das Mädchen von Merkel. Und deren Zeit als Kanzler nähern sich unaufhaltsam dem Ende.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Max

Nach Mutti I kommt jetzo Mutti II. Ich brauche keine alten Mütterbrüste die mich irgendwie erziehen wollen. Ich will vernunftbegabte und keine hysterischen Muttis die nur so tun als ob. Mit anderen Worten ihnen fehlt jeglicher Arsch in der Hose. Stattdessen Waschküchengelaber; es reicht nun aber ehrlich, aber hallo.

Gravatar: Andreas Schulz

Fachliche Kompetenz ist das eine, bei AKK scheinbar nur latent vorhanden.
Ausstrahlung ist ebenso gleich null und mal ganz ehrlich, wer möchte schon in dieses Antlitz blicken?
So einen ähnlichen Anblick haben wir doch jetzt schon und um Hape Kerkeling zu zitieren :" So wenig Kanzler gab es noch nie". Mich schüttels gar fürchterlich.
Und genau das muss sich ändern, aber nicht mit Vorschlägen wie : "........deutsche Soldaten an Chinas Grenze....." und andere kleingärtnerische Ausleitungserscheinungen.
Ich sehe niemanden, der Adenauers Erbe antreten könnte, schlicht schon deswegen, weil es dieses Erbe dank Kohl,Schröder,Merkel nicht mehr gibt.
Deutschland hat sein "Gesicht" schon lange verloren, Dank Merkel und Konsorten kommt jetzt noch eine Querschnittslähmung dazu.

Gravatar: Manni 1

Das Bild der AKK oben sagt eigentlich alles,auch für die CDU insgesammt.Ist doch ein tolles Foto,genau so müssen Politiker der Altparteien dreinschauen.

Gravatar: Querulantino

"Und dass sie noch vor Alexander Gauland liegt, dürfte sie kaum trösten."

Haben die wirklich die anderen Kandidaten mit Alexander Gauland verglichen? Herr Gauland ist ein guter und respektabler Politiker. Aber steht er bei der nächsten Bundestagswahl überhaupt auf einem Stimmzettel? Sollte die Koalition noch bis zum nächsten regulären Wahltermin im Jahr 2021 halten wäre er immerhin 80 Jahre alt. Möglicherweise sieht er sich aus diesem Grund selbst nicht als geeigneten Kandidaten. Er ist nämlich im Gegensatz zu den anderen Genanten auch Realist.

Gravatar: Miesepeter

Von der Statistik könnte man auch ableiten, dass seit Einführung einer Frauenquote in den sogenannten Volks-Parteien und dem damit verbundenen Zugriff auf politische Ämter, es dem deutschen Volk immer nur schlechter und schlechter geht. Lediglich Nicht-Deutsche profitieren. Entweder spielt Deutschland den Zahlmeister in der Welt oder Wirtschaftsmigranten aus aller Herren Länder nisten sich direkt und ohne Widerstand zu erleben in unser Sozialsystem auf immer ein.

Mit weiblicher Harmoniesucht und Hyperhumanität kann man einfach keine Politik machen, die einem Land und seinen Menschen die Zukunft sichert. Wir erleben es doch jeden Tag. Ich will keine "Chefin" mehr !

Gravatar: Rita Kubier

Da hilft nur ABWÄHLEN - diese nächste Versagerin und linksgerichtete CDU-Chefin nach Merkel!! Allerdings wird auch das der CDU nicht mehr helfen, da die mittlerweile nur noch links orientiert eingestellt ist und damit zum absoluten Schaden Deutschlands und seines Volkes handelt und agiert. Es wird ihr ergehen wie der SPD. Da können sie ihre Chefs austauschen wie sie wollen. Je mehr und je länger eine ganze Partei NICHTS (mehr) für das eigene Volk übrig hat, es knechtet und nur noch als Arbeitstiere für sich selbst und für jegliche hereingeholte, nichtsnutzige Fremde benutzt und ausbeutet, wird sukzessive abgestraft und landet irgendwann in der Versenkung. Zuzuschreiben haben sich DAS diese volksfeindlichen Parteien selbst. Wer den Bogen gegen das eigene Volk immer mehr spannt, wird eines Tages die definitive Konsequenz dafür hinnehmen müssen.

Gravatar: Gerd Müller

Unfähigkeit und Größenwahn werden eben entsprechend "honoriert".

Jetzt, wo endlich viele deutsche Bürger aufgewacht sind ....

Gravatar: Regina Ott-Hanbach

Diese Ministerin von Merkels Gnaden, kann es einfach nicht. Sie macht einen Fehler nach dem anderen. Und nach Sachlage lässt die Neokommunistin aus dem Osten sie in jedem dieser Fälle voll ins Messer laufen. Ihr Interesse an dieser Saarländerin ist total abgeflaut. Wenn diese Frau aus dem Saarland Bundeskanzlerin werden sollte, dann geht das Land der DEUTSCHEN vollends den Bach runter!

Gravatar: Manfred Hessel

Wie hängt die denn da herum ? Und ich dachte immer, fehlende Kompetenz wird durch stramme Haltung ersetzt .

Gravatar: Schnully

Wollten die Bürger des Saarland`s sie nicht mehr oder will Merkel durch sie von sich ablenken ? Also ich möchte weder AKK noch Merkel . Ich möchte die von Merkel und ihren Medien weggebissenen Politiker wieder . Guttenberg z.B. hatte einen guten Job als Verteidgungsminister gemacht und war beliebt ,wo gegen AKK lieber Angriffsminister wäre . Auch Merz und andere die Merkel gefährlich werden konnten mußten gehen . Heute wird Merz wie ein Abtrünniger Lobbyist behandelt der Merkel schadet . Genau anders herum wird ein Schuh draus . Merkel schadet uns mehr als je ein Kanzler davor , liegt es daran das wir zum ersten und hoffendlich zum letzten Mal eine Frau als Kanzler haben ,die zu dem im Kommunismus aufwuchs . Ich denke immer noch das Sie Kohls Rache an der CDU war . Hatte Sie doch sofort gegen Ihn intregiert als es um Spenden ging , die nur ihrer Partei zugute kamen aber nicht zurückgewiesen wurden . Kohl hatte sich in keinster weise selbst bereichert . Das sah bei Schröder schon ganz anders aus , der uns einen Gasvertrag aufs Auge drückte und selbst dort im Aufsichtsrat tätig wurde

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