Brüder Italiens, Lega, Forza und Ital-Exit könnten absolute Mehrheit erreichen

Umfragen sehen Wahlsieg patriotischer Parteien in Italien voraus

Der Wahlkampf in Italien ist nur wenige Tage nach dem Rücktritt des vormaligen EZB-Chefs Draghi als Regierungschef entbrannt. Umfragen sehen einen Wahlsieg der patriotischen Parteien voraus. Ein entsprechendes Vierer-Bündnis könnte die absolute Mehrheit erreichen.

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Die Regierungsbildung in Italien ist etwas kompliziert. In den 77 Jahren seit Endes des Zweiten Weltkriegs gab es fast 70(!) Regierungen. Es ist daher leicht auszurechnen, dass die »Laufzeit« einer italienischen Regierung sehr stark limitiert ist. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Die zersplitterte Parteienlandschaft, in der in einer Häufigkeit neue Parteien auftauchen und wieder verschwinden, lassen keine Bindung zu einer Partei zu, wie sie aus Deutschland bekannt ist (auch wenn das wiederum nicht immer hilfreich ist). Zudem ist das Wahlrecht etwas verworren: es gibt zwar eine Sperrklausel für den Einzug ins Parlament (Vier-Prozent-Klausel), aber es gibt so viele Sonderregeln, dass nach der letzten Parlamentwahl 2018 sage und schreibe zwölf Parteien ins Parlament eingezogen sind. Darunter auch  solche Exoten wie die »Südamerikanische Union italienischer Emmigranten« oder die »Vereinte Bewegung im Ausland lebender Italiener«.

Der Wahlkampf nach dem Rücktritt des einstigen EZB-Chefs Draghi als italienischer Regierungschef ist eröffnet, Umfragen sehen einen Sieg des patriotischen Lagers voraus. Die »Fratelli d´Italia« (Brüder Italiens) mit Giorgia Meloni an der Spitze werden als stärkste Fraktion aus der Wahl hervorgehen. An ihrer Seite erwartet man die »Lega« mit Matteo Salvini und Berlusconis »Forza Italia«. Die drei zusammen kommen auf etwa 44 Prozent der Wählerstimmen. Umgerechnet in Parlamentssitze dürfte das schon die Mehrheit sein. Um ganz sicher zu gehen, könnte man sich eventuell noch um die neugegründete »Italexit« von von  Gianluigi Paragone bemühen. Der Stimmanteil der EU-skeptischen Partei steigt von Umfrage zu Umfrage.

In Brüssel steigt bereits jetzt die Nervosität und Angst vor dem Wahlausgang in Italien. Bei einem Wahlsieg des patriotischen Lagers steht zwar der Italexit noch nicht unmittelbar bevor, aber es ist mehr als nur wahrscheinlich, dass eine entsprechend ausgerichtete italienische Regierung Schluss machen wird mit der Samthandschuh-Politik gegenüber den Schleppern, Schleusern und selbsternannten Seenotrettern im Mittelmeer, die immer mehr »Flüchtlinge« per Schiff in die EU eskortieren.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Fritz der Witz

Die EU-US-Kabale wird sich schon noch was einfallen lassen, um das zu verhindern.

Gravatar: Ketzerlehrling

Mag sein, nur sollte man die Tricks der Linken nicht unterschätzen. Die kreative Auszählung der Stimmzettel, egal wo, bringt nicht unbedingt die vom Wähler gewollten Ergebnisse. Im übrigen kann Salvini, falls er wieder an die Macht käme, nur bedingt etwas bewegen. Die Strukturen in Italien sind, wie im übrigen Westeuropa und Südeuropa, komplett links gestrickt. Er hat seine Erfahrungen gemacht, vor allem mit eine restriktiven Einwanderungspolitik, ob er das noch einmal riskiert, wird sich zeigen. Auch was seine Haltung in Bezug auf Impfpflicht angeht, sollte man vorsichtig sein. Allerdings könnten die "Konservativen" viel mehr Einfluss gewinnen und damit die Ideologen torpedieren und sabotieren, was nicht so schlecht ist und wirksamer sein kann als selbst zu regieren.

Gravatar: Gerhard G.

Brüssel und Berlin werden sich solange das M...zerreißen bis ihnen das Wahlergebnis ins Konzept passt. Aber 1 Ampel in Italien ....das wird der ,,alte Knabe''in Rom bestimmt nicht wollen. Dann bete ich mal für Salvinis Rache.

Gravatar: asisi1

Mal sehen, ob diese neuen die TARGET Salden, von ca. 400 Milliarden Euro Glatt stellen!
Der ganze Süden ist bei uns mit ca. 1 Billion Euro in den Miesen. Aber unsere Volksverräter faseln immer noch davon, das Deutschland am Meisten von dem Mist Euro profitiert hätte!
Sie haben allerdings dem Michel verschwiegen, das sie selbst am aller meisten profitieren, denn sie können sich das Gehalt selbst bestimmen!

Gravatar: D.Eppendorfer

Was kann ein von der EU abhängiger Staat schon ändern, wenn die Brüsseler Diktatoren ihm sonst den Geldhahn zudrehen?

Italien ist wie ein schwerkranker Patient und von Infusionen abhängig. Wenn die ohne dort hungern müssen, gibt es aber ein anderes Theater als in wachkomatösen Schnarchsack-Dätschland.

Ob 'Patrioten' das überleben werden, wenn eine riesige korrupter Medienpropagandamaschine sie dafür schuldig spricht?

Gravatar: Andy Finken

Das wäre unser Traum und wünschen, na was denn?
Raten sie mal.-
Ampel-stasi hört mit.

Gravatar: Freiherr von

Und dann raus aus der EU um Mensch zu bleiben

Gravatar: Patriot

Ein weiterer Regierungswechsel in Italien.
Ich finde das Land und das Essen sehr schön.

Ansonsten möchte ich wirtschaftlich nicht mehr mit den Mittelmeer-Anrainern auch nur ansatzweise irgendetwas zu tun haben.

Lasst uns Zölle bezahlen. Anstelle des €uro bezahlen wir noch einen Moment in Dollar und in Kürze in werthaltigen Rubel.

Gravatar: Rita Kubier

Diese Mitteilung macht Hoffnung. Aber ob sie in Erfüllung geht, ist sehr fraglich. Denn auch in Italien werden die Wahlen genauso PASSEND FÜR DIE SOZIALISTEN WIE KOMMUNISTEN manipuliert werden. Da bin ich mir sehr sicher. Außerdem wird sich so mancher vermeintliche Patriot von den Europa und Nationalstaaten zerstörenden EU-Politikern kaufen lassen. Vielleicht ist auch Salvini ein solcher?! Trau schau wem!!

Gravatar: Schnully

Auf jeden Fall werden die Italiener weiterhin subventioniert werden um den Weicheuro zu erhalten und Deutschland dafür zahlen zulassen

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