Die mehrheitliche Stimmung kippt. Immer mehr Bürger sehen die Migration und Integration als zentrales Thema in unserer Gesellschaft. Die jüngsten Ereignisse im Schatten des Israel-Palästina-Konfliktes mit den anti-israelischen Protesten in Deutschland haben dies noch einmal wie ein Brennglas vor Augen geführt.
Einer INSA-Umfrage für die BILD-Zeitung zufolge wollen 61 Prozent der befragten Deutschen keine weiteren Migranten aus islamischen Ländern mehr aufnehmen.
60 Prozent gaben an, dass ihnen die aktuellen anti-israelischen Proteste und Bilder jubelnder Hamas-Sympathisanten in Deutschland Angst bereiten.
72 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass immer mehr Menschen im Lande die deutsche Gesellschaft verachten.
43 Prozent haben am meisten Angst vor Islamismus, noch vor dem Rechtsextremismus und Linksextremismus.
INSA-Chef Hermann Binkert erklärte gegenüber der BILD-Zeitung, dass eine klare Mehrheit von 72 Prozent der befragten der Deutschen der Aussage von Angela Merkel (»Wir schaffen das«) explizit NICHT mehr zustimmt.
Damit ist klar: Das Land braucht eine politische Wende, vor allem in punkto Migrationspolitik.
Die AfD hat all diese Themen schon lange angesprochen. Interessant ist, dass Angela Merkel selbst schon vor zwei Jahrzehnten im Bundestag erklärte, dass Multikulti gescheitert sei. Doch als Kanzlerin änderte sie ihren Kurs, mit fatalen Folgen für das Land.



Kommentare zum Artikel
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61%? Ist das ein schlechter Witz?
Wo sind die 39%, die im Umkehrschluß weiterhin Migranten aus islamischen Ländern aufnehmen wollen?