Die Demokratie ist tot, die Mediendiktatur zeigt ihre hässliche Fratze

Twitter löscht Konto des amtierenden Präsidenten der USA

Die politische Macht liegt längst nicht mehr bei den Politikern, sondern bei denen, die deren Mitteilungen transportieren, veröffentlichen, verbreiten - oder eben auch nicht. Die hässliche Fratze der Mediendiktatur zeigt sich bei Twitter. Das Medium hat das Konto des amtierenden Präsidenten der USA gelöscht.

Foto: Twitter
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Die besten politischen Ideen und Vorschläge nützen nichts, wenn niemand davon erfährt. Die politische Macht liegt nicht bei denen, die derlei Ideen und Vorschläge erarbeiten, sondern bei denen, die davon berichten. Nur so erfährt das Volk, also der Wähler, was angedacht, geplant ist. Manch Politiker möchte das auch. Er will, dass seine Nachrichten an das Volk weitergegeben werden. Er möchte öffentliche Politik betreiben, die nachvollziehbar ist. Er möchte sich für jedermann erkennbar positionieren. Der amtierende US-Präsident Donald Trump gehört zu dieser Sorte Politikern.

Dann gibt es natürlich noch die Sorte Politiker, die sich mit Gleichgesinnten im stillem Kämmerlein hinter verschlossenen Türen verabreden, um demokratiefeindliche Beschlüsse auszubaldowern. Von denen soll das Volk vorher nichts erfahren, sondern dann, wenn es zu spät ist, vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Diese Sorte Politiker ist vor allem hierzulande besonders oft anzutreffen.

Doch egal, ob es sich um einen Politiker der ersten oder der zweiten Kategorie handelt, ihre Macht begrenzt sich darauf, dass sie auf die Verbreitung ihrer Politik durch die Medien angewiesen sind. Sie sind die wahren Machthaber hierzulande, in den USA, in Frankreich, in Großbritannien, in Italien und in den anderen Ländern der Welt. Selbst in den kommunistischen Ländern wie China, Nordkorea und Venezuela, um nur einige zu nennen, sind Jingping, Kim und Maduro auf die Medien angewiesen.

Wie weit die Mediendiktatur auf diesem Erdball bereits fortgeschritten ist, zeigt sich daran, dass Twitter das Nutzerkonto des amtierenden US-Präsidenten gelöscht hat. Die Betreiber von Twitter erheben sich selbst über den US-Präsidenten - und der kann nichts dagegen tun. Twitter ist so von sich überzeugt, dass ordentliche Gerichte außen vor bleiben. Twitter entscheidet, wer was mitteilen darf und wer nicht.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: F. Wendel

Es geht doch hier nicht in erster
Linie um D.Trump , es geht darum eine eigene Meinung äußern zu dürfen und es auch zu können.
Die großen Medienunternehmen Facebook, Twitter und so weiter dürfen nicht selbst entscheiden dürfen wer hier die eine oder andere Meinung hat, die Vielfalt macht es bunt und dikutabel.
Wohin Meinungskontrolle führt hat doch die Vergangenheit stets bewiesen, siehe DDR, siehe Polen, siehe Sowjetunion um nur ein paar Beispiele aus Europa der jüngeren Geschichte zu nennen.
Ein Staat wie China wäscht die Gehirne seiner Bevölkerung mit allumfänglicher Gedanken,- sozial- und Lebens Kontrolle in jedem Aspekt des Lebens eines Menschen, das ist die Diktatur 4.0.
Wer so etwas schon mal erlebt hat, möchte das nie wieder.
Also meine Meinung ist ganz klar, keine Gedankenkontrolle durch Meinungsmonotonie!
Eine Meinung zu haben, sie offen und ehrlich zu äußern ohne dafür hingerichtet, geächtet, boykottiert oder anders ins abseits gedrängt zu werden ist eine unerlässlich Grundlage für eine Demokratie, der Lebenssaft so zu sagen und eine starke Demokratie hält das auch aus.
Meine Meinung dazu

Gravatar: Roland Reihs

Bei allem, was hier kritisiert wird, wird eines vergessen:
Wenn der noch amtierende US-Präsident immer die Wahrheit getwittert hätte, wäre sein Twitter-Konto sicherlich auch nicht gelöscht worden. Meinungsfreiheit bedeutet nämlich nicht, Lügen als Meinung verbreiten zu dürfen. Eine Meinung mag zwar manchmal subjektiv sein, aber sie sollte trotzdem immer auf der Wahrheit beruhen. Also ich bin der Meinung, der amtierende US-Präsident amtiert in vier Tagen nicht mehr und kann übrigens auch ganz gut ohne Twitter-Konto leben.

Gravatar: Ingeborg Mayer

Twitter ist so kriminell wie Facebook und Konsorten, einfach abschalten und im eigenen Saft kochen lassen, denen habe ich noch nie vertraut, was sich jetzt als gut erweist!!

Gravatar: Alfred

In den USA entscheidet nicht das Volk, sondern privater Konzerne über die Politik. Facebook und Twitter entscheiden, wer etwas über die "sozialistischen" Medien sagen darf?
Wenn nicht einmal der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika davor gefeit ist, wie soll es erst alternativen Medien und generell Menschen mit einer Meinung, die nicht dem Mainstream entsprechen, ergehen?
Die Grenzen sollten eigentlich KLAR durch Gesetze gezogen werden!
Auf welchen Plattformen wird Trump wieder auftauchen und ihnen zum Durchbruch verhelfen? 70 Mill. haben Trump gewählt, da bedarf es mehr als ein Twitter-Verbot!

Gravatar: Elke Sichel

Die akadementen Strukturen, Staaten, die Ihre Akadementen selber rekursiv ausbilden, zeigen nun
ihre Verblödungsmuster.

Gravatar: Helmuth W.

@ Peter Lüdin

Es ist ein Lieblingsspiel hier in Deutschland, sich zum
Richter über TRUMP zu machen.


Trump hat nach den verlorenen Stimmen gefragt und das man diese finden muss, das ist überhaupt nicht kriminell.
TRUMP macht es richtig.

Gravatar: Ede Wachsam

Achtung: Am 12.01. 2021 um 21:00 Uhr Central European Time wird Präsident Donald Trump eine wahrscheinlich spektakuläre Rede halten, die seine Feinde erschrecken wird. Es wird ein Lifestream sein unter dem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=c_WNI43s3ds

MfG
Ede Wachsam

Gravatar: Thomas

Einfach blockieren, ist doch nicht schwer. China und
Russland machen es doch vor. Amazon rausscchmeissen
und schon ist die Sache erledigt und Herr Murks kann seine Stronfresser in den USA bauen, schon ist die Sache
erledigt, Andernfalls gibt man ihnen die Steilvorlage
erst für die wirtschaftliche Weltherrschaft und dann für
die politische Weltherrschaft. Zuckerberg und alle GEOs
der Big Tech, gehören sofort verhaftet und die Konzerne
zerschlagen, damit wir keinen digitalen Stalin, Hitler, Maogemisch bekommen.

Gravatar: Peter Lüdin

D. Trump wird sich nun verteidigen, dass er nicht zum Aufstand aufgerufen hat, sondern nur dazu, stark zu sein. Und dass einige seiner Anhänger ihn missverstanden haben. Das ist zwar Unsinn, aber zumindest für seine Anhänger eine Tatsache, und die Widerlegung dieser Verteidigung wird sehr schwierig.
Sein Telefonat mit B. Raffensperger dagegen ist etwas, das er selber getan hat und in dem die Kriminalität seiner eigenen Worte deutlich ist. Ausserdem würde dieser Anklagepunkt ihn genau dessen schuldig finden, das er seinen Gegnern vorwirft: Wahlfälschung.
Diesmal mit dem richtigen Vorzeichen und vor allem beweisbar.

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