Dollar und Euro so teuer wie nie

Türkische Lira schmiert weiter ab

Die vom US-Präsidenten Donald Trump gegen die Türkei im Streit um den US-Pastor Brunson verhängten Sanktionen greifen voll. Die türkische Lira stürzt aktuell ins Bodenlose. Dollar und Euro waren heute für Türken so teuer wie nie zuvor.

Quelle: hürriyet.tr / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten - Politik, Nachrichten - Politik - Empfohlen, Startseite - Empfohlen | Schlagworte: Türkische Lira, Absturz, Wechselkurs, US-Dollar, Sanktionen, Wirkung
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Der sehr gerne lauthals und vollmundig auftretende türkische Alleinherrscher Erdogan hat wohl aktuell seinen Meister gefunden. Im Streit zwischen Washington und Ankara um den in der Türkei inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson sieht es ganz danach aus, als sollte der Sultan vom Bosporus auf wirtschaftlicher Ebene gegen den US-Präsidenten Donald Trump klar den Kürzeren ziehen. Die von Trump gegen die Türkei verhängten Sanktionen schlagen schon nach wenigen Tagen voll durch und bescheren der türkischen Lira in Relation zum US-Dollar und Euro einen Sturz ins Bodenlose.

Noch vor wenigen Tagen wurde vermeldet, dass der Wechselkurs der türkischen Lira zum US-Dollar erstmals die Marke von fünf Lira für einen Dollar überschritten hatte. Heute morgen war der Wechselkurs auf 5,87 Lira für einen Dollar gestiegen. Seit Jahresbeginn hat die türkische Währung ein Drittel ihres Wertes verloren; Anleger ziehen ihr Kapital aus dem türkischen Makrt zurück, die Vertrauenskrise in das Land, die Wirtschaft und den türkischen Alleinherrscher Erdogan weiter sich deutlich aus.

Dessen Mittel beschränken sich auf die de facto Abschaffung der türkischen Notenbank und Äußerungen, die in der Finanzwelt für erhebliches Kopfschütteln sorgen. so ist Erdogan davon überzeugt, dass die von ihm angekündigten Zinssenkungen für einen Rückgang der Inflation sorgen werden. Finanzexperten aller Welt haben zwar zu Zinserhöhungen geraten, um etwas Ruhe in den Makrt zu bringen. Diese aber lehnt Erdogan weiterhin ab.

 

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Erdö Rablok

Des kimmt davon, wenn ma as Maul zuweit und zu frech aufreißt!

Gravatar: Frankhard61

Da stimme ich Erdö Rablok vollumfänglich zu: Erdogan hat hoch gepokert und schon verloren. Seine türkische Wirtschaft ist derart kreditabhängig, dass es nur eines Fingerschnipsens von Trump bedarf, um dem Möchtegern vom Bosporus mal die Harke zu zeigen. Einige für türkische Verhältnisse "große" Firmen sind bereits de facto pleite, viele weitere werden folgen. Freut mich.

Gravatar: D.Eppendorfer

Hauptsache, der mittelalterliche Scharia-Islam hat Hochkonjunktur bei den Erdowahn-Türken!

Allah regelt bei denen nämlich alles. Der schenkt denen sogar das Geld fleißiger deutscher Arbeiter, die dafür von der eigenen Merkel-ReGIERung abgezockt werden.

Allerdings scheinen die Michels das ebenfalls als eine Art gottgewollter Umverteilung anzusehen, denn sie murren ja nicht mal gegen diese Enteignung.

Gravatar: Thomas Waibel

Hier besteht die Gefahr, daß Frau Merkel versuchen wird, die marode türkische Wirtschaft zu retten, mit der faulen Ausrede, täte man es nicht, würde der Sultan Erdogan I. sehr böse werden und nicht der EU beitreten.
Was wäre die EU ohne die Türkei!

Gravatar: Tom4165

...es geht dahin, Herr Sultan. Freut mich diebisch und allen Deutschen die dort Urlaub machen, wünschen ich viel REGEN oder am besten gleich eine Verhaftung.
Good by Erdogan

Gravatar: Hans von Atzigen

Scheint die Türkische Wirtschaft driftet in
Richtung Kollaps.
Wer kann oder will die eh schwache Türkische Wirtschaft
,,retten,,. Eine Wirtschaft mit eh schon unterentwikelter
Pro Kopf-Produktivität.
Rettung???
Wohl eher ein Fass ohne Boden.
Dazu auch noch Teil der NATO.
Die Nahostmisere drückt zunehmend über die Türkei
richtung Kerneuropa.
Zunehmend fragt man sich denn doch was die NATO
Strategen noch an Substanz im Hirn haben.
Europa hat ein erhebliches Problem nicht an der Ostfront sondern an der Südfront.
Was die Russen in Westeuropa sollten weiss keiner so recht. Ach je die Krim die war mal Türkisch, seit über 250 Jahren Geschichte, seither Russisch.
Was die Türken in Europa sooo gerne möchten das weiss jeder ohne Brett vor der Birne.

Gravatar: Dirk S

Tja, am Ende wird auch Recep der Prächtig lernen, dass auch das Neoosmanische Reich eine funktionierende Wirtschaft benötigt. Eine Wirtschaft, die er gerade mit seinem großen Mundwerk an die Wand fährt: Es ist nun mal sehr unklug, zum einen die Europäer und dann noch die Amis zu verärgern. Und auf Vlad den Großen sollte der Recep nicht allzusehr bauen, der ist schlau und wird sich nicht so einen Hohlkörper an die Backe nageln.

Wenn er so weiter macht, wird Erdogan die türkische Wirtschaft ruiniern. Da werden auch die regelmäßigen Heimatüberweisungen der Auslandstürken nichts helfen. Aber gut, Menschen lernen am besten durch Schmerzen, ganz besonders da unten.

Devisenfeie Grüße,

Dirk S

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