Mehrere griechische Schiffe auf Abfangkurs

Türkische Flotte kreuzt wieder vor Kastellorizo

Erdogan hat erneut drei Schiffe in Marsch auf girechisches Seegebiet gesetzt. Das Erkundungsschiff Oruç Reis, welches schon mehrfach zu derlei Provokationen verwendet wurde, wird von den Versorgungsschiffen Ataman und Cengiz Han begleitet. Die griechische Marine ist alarmiert und auf Abfangkurs.

Foto: Griechisches Verteidigungsministerium
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Der türkische Alleinherrscher Erdogan hatte eine kleine Flotte, bestehend aus dem Erkundungsschiff Oruç Reis und den zwei Versorgungsschiffen Ataman und Cengiz Han, bereits vor einiger Zeit in Bewegung gestzt. Zunächst nahm man Kurs auf die griechische Seezone rund um die Insel Kastellorizo, drehte dann aber nicht zuletzt aufgrund der starken Präsenz griechischer Kriegsschiffe und der klaren Aussage des französischen Staatspräsidenten zur Rückendeckung Griechenlands ab und verblieb unterhalb der Küste in türkischen Gewässern.

Aktuell aber meldet Griechenland wieder Alarm. Die drei türkischen Schiffe hätten erneut den Kurs geändert und befänden sich wieder auf direkter Anfahrt in Richtung der Seezone rund um Kastellorizo. Offensichtlich hofft man beim Bosporus-Despoten darauf, dass man in Frankreich mit dem islamisch motivierten Mord an den Lehrer Samuel Paty anderweitig beschäftigt ist. Allerdings ist die unmittelbar betroffene griechische Marine bereits wieder in den Alarmzustand versetzt worden und beobachtet die türkischen Schiffe entlang der eigenen Seezone.

Dass die Oruç Reis nichts Gutes vorhat, lässt sich auch damit belegen, dass sie sich weiterhin auf hoher See bewegt, ihr Transponder aber seit Tagen abgeschaltet ist. Einen Funkspruch über einen eventuellen Defekt des Gerätes hat sie nicht abgesetzt. Griechenland hat seinerseits mit verstärkten Luft- und Marineübungen in den Seezonen rund um die Inseln Agios Eystratios und Limnos reagiert. Panagiotis Kouroumblis, der ehemalige griechische Innenminister, fand jüngst klare Worte zu den türkischen Provokationen: »Versenkt die Oruç Reis, wenn sie in die 12 Meilen-Seezone eindringt. Wir haben das Recht dazu, denn machen wir das nicht, wird die EU uns dahin drängen, wo es bequem für sie ist, bloß weil sie  es sich nicht mit der Türkei verderben will.«

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hermann

Für den Frieden sind die Türken die Gefährlichsten.

Gravatar: Inga Klarin

Das Schlimmste ist, daß die arab. Länder in der Führung von Sultan jetzt auf Boykott von franz. Produkten aufgerufen hatte.
Wäre nicht die Zeit gekommen deren Produkte nicht mehr zu kaufen, denn sie brauchen unser Geld, ich fange an--
Putins Rede zu Minderheiten habe ich gelesen, so etwas braucht die EU und keine Erpressung mit Zwangs-Behüllung von Davids-Statue in Florenz oder Weihnachtsbaum-Verbot in Bordeaux dulden von den musl. Einwanderer.
Wenn wir jetzt nicht aufpassen, sind wir verloren, deshalb könnte noch uns Trumps-Wahl doch noch helfen--

Gravatar: Willi Winzig

Da könnte man auf Sehrohrtiefe getaucht einen Fächer schießen. Rohre 1 bis 4... los!"!!!...............Kawumm!!!
lol.

Gravatar: Peter Lüdin

Grenzen sichern, Frontex ausbauen und Griechenland stärken, das Migrationsabkommen bzw. die Migrationserpressung mit und durch diesen Despoten aufkündigen, die Türkei aus der NATO rauswerfen, das Land wirtschaftlich isolieren und Ditib verbieten. Den Türken in Deutschland, denen das nicht gefällt, anbieten in ihr Heimatland zurückzukehren oder sich hier in der westlichen Welt zu integrieren. Die Einflussnahme Erdogans in unsere Gesellschaft dauert schon viel zu lange und muss endgültig ein Ende haben. Dieser Tyrann tanzt uns schon lange genug auf der Nase herum.

Gravatar: Hajo

Ist doch immer wieder interessant wie Despoten mit unterschiedlichen Augen betrachtet werden und dieses Land und sein Führer sind doch symtomatísch für ein unwürdiges Geschachere.

Der hat zig-tausende von Bürgern eingesperrt und führt illegale Kriege nach außen und die "Demokraten" hierzulande machen ihm den Hof, was ja dermaßen abartig ist und die ganze Verkommenheit der Politik aufzeigt.

Vielleicht beneiden sie ihn insgeheim noch, wie er sich seiner Gegner entledigt und mit ihrer dämlichen Migrationspolitik haben sie sich noch zusätzlich in seine Abhängigkeit begeben und das nennen sie erfolgreiche Außenpolitik, anstatt ihm Mores zu lehren, wenn es um Anstand und Sitte geht, aber da sie das selbst auch nicht haben, wird diese Erwartenshaltung auch nicht in ihn gestellt und das ist ein riesiges Problem, was sich bei uns seit Jahrzehnten eingeschlichen hat und sogar die Kirchen haben den Pfad der Tugend verlassen, was will man da noch erwarten, da kommt nichts mehr, außer Ärger und Verdruß und der Untergang ist uns deshalb auch gewiss.

Gravatar: Manni

Dieser Schwachkopf zündelt so lange bis ihm die ganze Sch........um die Ohren fliegt.

Gravatar: kim

Türkei raus aus der NATO !

Gravatar: Eva-Maria Bauer

Kastellorizo liegt 3km(!) vor der türkischen Küste. Welche "12-Meilen-Zone" gilt jetzt eigentlich? Die griechische (von Kastellorizo aus gesehen) oder die türkische (vom türkischen Festland aus gesehen)?

Gravatar: karlheinz gampe

Versenken sobald in griechischem Territorium halte ich auch für richtig, denn dann muss die Nato Griechenland helfen. Die Türkei sollte dann kommt es zum Kriegsfall erobert werden.

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