Im Südosten der Türkei liegt das Hauptsiedlungsgebiet der Kurden, die seit ungefähr einhundert Jahren auf ihre Unabhängigkeit hoffen und dafür an allen Fronten eintreten. Politisch vertritt die HDP die Interessen des kurdischen Volkes im Parlament in Ankara - sofern es die Erdogan-Administration zulässt und die Abgeordneten der HDP nicht wieder einmal mit abenteuerlichen Begründungen in Haft genommen wurden.
In Syrien und dem Irak kämpfen kurdische Peschmerga-Einheiten gegen die Söldner des Terrornetzwerks IS/DAESH. Angeblich kämpfen auch die Soldaten von Merkel-Freund Erdogan gegen den IS/DAESH; faktisch aber führt die türkische Armee in der Region einen ganz eigenen Kampf gegen die verbotene kurdische Partei PKK.
Im Rahmen dieses Krieges gegen die PKK macht die türkische Armee auch nicht vor Zivilisten halt. In der Region seien laut Bericht von Amnesty International wegen des »brutalen Vorgehens der türkischen Behörden« mehr als eine halbe Million Menschen aus ihren Häusern und Heimen vertrieben wurden. Die Armee nehme an der dort lebenden Zivilbevölkerung eine »kollektive Bestrafung« vor; ein Vorgehen, dass gemäß humanitären Völkerrechts verboten ist.
Anhand des Beispiels der vor rund einem Jahr mehr als 24.000 Vertriebenen aus der Stadt Sur macht Amnesty International klar, welche Folgen die Politik des Merkel-Freundes Erdogan für die Menschen dieses Landstrichs hat. Einmal vertrieben werden sie enteignet und können nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren.


Kommentare zum Artikel
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Na iss denn dass.
Seinen Thron wird er nicht mehr lange genießen und sein geraubtes Geld nicht mehr ausgeben können.
Wenn es stimmt,muss die Weltgemeinschaft Sanktionen beschließen.Knallhart,und solange bis dieser Diktator verschwindet.Die Türkei ist mehr als dieser Diktator..Eine demokratische Türkei ist erwünscht.
Die Türkei sollte auf keinen Fall der Eu beitreten.Eine Sonderstellung,wie die Schweiz oder Norwegen würde es ausreichen.