Stationierung von Panzern im türkisch-irakischen Grenzgebiet

Türkei bereitet offenbar Einmarsch in den Irak vor

Die Planungen zur Umsetzung der von Erdogan geäußerten türkischen territorialen Ansprüche auf den Norden des Irak sollen offensichtlich militärischen Nachdruck erhalten. Darauf lässt die Verlegung von Panzereinheiten in das Grenzgebiet schließen.

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Der türkische Präsident Erdogan hat bereits mehrfach seinen Traum vom Großtürkischen Reich wiederholt. Dieser Traum beinhaltet auch territoriale Korrekturen zugunsten der Türkei. Gebietsforderungen gegen Bulgarien und Griechenland gehören ebenso dazu wie im Norden Syriens und dem Irak. Die Forderungen gegen die EU-Mitgliedsländer Bulgarien und Griechenland stellt Erdogan (noch) hinten an. Aber in Syrien und dem Irak will er wohl unter Militäreinsatz Fakten schaffen.

Unter dem Deckmantel des »Kampfs gegen IS/DAESH« ziehen türkische Truppen in einen Krieg für eine territoriale Erweiterung des Landes. Einige Medien sollen einem Bericht des »Heise-Verlags« zufolge in ihren Nachrichten bereits Karten nutzen, die diese angedachten Gebietszugewinne als Fakten implementiert haben. Wobei man dabei nicht neue Karten kreieren musste; man konnte sich auf die Vorlagen aus der Zeit vor rund 100 Jahren berufen.

Weil die Regionen um Kirkuk und Mossul fester Bestandteil dieser Türkei waren, sollen sie nach dem Willen und den Plänen Erdogans wieder in die Türkei zurückgeführt werden. Daher lässt er in Silopi, einer türkischen Stadt in der Provinz Sirnak, mehrere Panzereinheiten stationieren (https://twitter.com/nighttides/status/794852707102294016). Von Silopi aus kann sowohl Syrien wie auch der Irak in kürzester Zeit mit diesen Streitkräften erreicht werden.

»Angenehmer« Nebeneffekt für Erdogan: auch einige Kurdengebiete können von Silopi aus relativ schnell erreicht werden. So kann er den Kampf gegen den IS/DAESH ganz bequem vorschieben, um seinen Feldzug gegen die Kurden vor aller Augen vorzubereiten.

 

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Duffy

v.Bugenhagen, ein Stern am dunklen Himmel seit 500 Jahren!

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na iss denn dass..
Der Träumer Erdogan sollte sich noch einen Turm auf seinen Palast setzen um bis nach Bulgarien
blicken zu können.Die Türken haben schon oft Arschtritte bekommen von ihren Gegnern ,mein Urgroßvater hat damals noch unter dem Zaren als Offizier gedient..der Pralogan soll weiter träumen.

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