Europäische Staaten sollen ihrer Verantwortung gerecht werden

Trump fordert zur Rücknahme europäischer IS-Gefangener auf

Über 800 aus Europa stammende IS-Angehörige befinden sich in Syrien in Gewahrsam der US-geführten Streitkräfte. US-Präsident Trump will, dass die europäischen Staaten diese zurücknehmen und verurteilen, damit man nicht gezwungen sei, diese freizulassen.

Foto: Gage Skidmore/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0
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US-Präsident Donald Trump fordert die europäischen Staaten dazu auf, ihre bei Kämpfen gegen die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) im östlichen Syrien gefangen genommenen Staatsbürger zurückzunehmen, damit ihnen schließlich in der Heimat der Prozess gemacht werden kann.

»Die Alternative ist keine gute, indem wir gezwungen wären, sie freizulassen«, woraufhin damit zu rechnen sei, dass die Kämpfer nach Europa »eindringen«, schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dabei sprach er konkret Deutschland, Großbritannien und Frankreich an. 800 Dschihadisten befinden sich im Gewahrsam der US-geführten Streitkräfte.

Seit Dezember flohen zehntausende Angehörige von Islamisten aus der letzten IS-Bastion im Osten Syriens und ergaben sich den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF). Unter den Gefangenen sind auch viele aus Europa stammende Dschihadisten mit Frauen und Kindern.

Bisher nahmen Deutschland und andere EU-Staaten davon Abstand, diese ihrer Staatsbürger aus Syrien zurückzuholen. Das Auswärtige Amt bestätigte, dass deutsche Staatsangehörige in Syrien als IS-Kämpfer inhaftiert seien, aber ohne diplomatische Beziehungen zur syrische Regierung sei eine konsularische Betreuung der Personen faktisch nicht möglich.

Bundesaußenminister Heiko Maas hält die Forderung von US-Präsident Donald Trump, diese in ihren Heimatländern vor Gericht zu stellen, für »außerordentlich schwierig zu realisieren«. Eine Rückkehr sei nur möglich, »wenn sichergestellt ist, dass diese Menschen hier sofort auch einem Verfahren vor Gericht zugeführt werden, wenn sie auch in Untersuchungshaft kommen«.

Großbritanniens Innenminister Sajid Javid betonte seine Ablehnung, britische Islamisten wieder zurück ins Land zu holen: »Meine Botschaft ist klar – falls jemand Terrororganisationen im Ausland unterstützt hat, werde ich nicht zögern, seine Rückkehr zu verhindern.«

Seit 2013 sollen rund 1.050 Personen aus Deutschland in Richtung des Kriegsgebietes ausgereist sein, um sich dem IS anzuschließen. Rund ein Drittel dieser Menschen sei bereits nach Deutschland zurückgekehrt. Mindestens 60 deutsche IS-Anhänger befinden sich nach Schätzungen in syrischen Gefängnissen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Frost

Erst schreiten diese Leute in den Krieg -, wenig später schreien sie nach Mutti. Lässt man sie frei, kommen sie wieder, nimmt man sie wieder auf bezahlt der Steuerzahler, auch die Dummheit der Politik. Man kann sie nicht erschießen, weil wir in einem Rechtsstaat leben, die Opfer hier scheinen nicht in einem Rechtsstaat zu leben."Da ist dann der Maas und es wird alle gut". Plan A steht immer bereit. Plan B hat man nicht. Man muss Verständnis aufbrigen,weil, es sind die Eliten die uns regieren.

Gravatar: Werner

Die IS-Kämpfer, von denen Trump spricht, sind gar keine Deutsche, das sind syrische Illegale, die von der Merkel als Asylanten aufgenommen wurden. Die Merkel ist an allem schuld und ***************************.

Gravatar: ruhland

Der Trump hat doch vollkommen recht. Dahin zurück mit diesen Verbrechern, von wo sie hergekommen sind. Warum soll er sich darum kümmern?

Das Maaslein spricht so leise und unbedeutend, dass es die USA leider nicht hören können.

Lasst doch die deutschen IS-Kämpfer frei, können sich dann zu den Schläfern bei uns gesellen, davon haben wir schon 700 Bekannte im Land, dank Merkel.

In München hat sie sich groß aufgespielt, obwohl ihre Bundeswehr ein einziger Schrotthaufen ist und das russische Erdgas deshalb gebraucht wird, weil sie die sichersten deutschen Atommeiler abschalten ließ. Die Frau lügt doch, sobald sie den Mund aufmacht.

Die Zuhörer, die ständing ovations gezeigt haben, müssen vom Kaliber Göring-Eckardt und Claudia Roth sein. Anders ist das nicht vorstellbar.

Gravatar: D.Eppendorfer

Keine Sorge, es werden sich in Schland sicher genug "Bürgen" finden, die die Teilhabe-Heimkehr der islamischen Halsabschneider ins All-Inclusive-Hotel Mutti allzu gerne alimentieren wollen, zumal ihnen diese Bürgschaft ja nicht in Rechnung gestellt werden wird, sondern alle Bürger für diese Humanismus-Spinner-Illusionen bezahlen müssen.

Der linke Hereinspaziert-Irrsinn wird also munter weiter-so gehen, denn 87% der dämlichen Schuldkomplex-Michels stimmten sturheil dafür.

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Diese IS-Kämpfer haben ihre Verbrechen in Syrien begangen. Folglich sollten sie der syrischen Justiz überstellt werden.

Gravatar: henrypaul

Der Aufschrei war groß als Putin die restlichen 15.000 auch noch vernichten wollte: thats ours kam der Ruf aus den USA!

Nun will er nichts mehr mit den US Terroristen zu tun haben.

Soll er sich die Terrorbolzen sonstwo hinschmieren.. es sind seine!!!

Aber wir ahnen schon: da wir ein RECHTS- Staats sind (wie bitte?) nehmen wir alle alle alle auf.

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