Steuermanipulation, Korruption, Kinderarbeit

Tesla will Kobalt von Glencore beim Autobau verwenden

Elon Musk will für den Bau der teuren und umweltschädlichen Lithium-Batterien für seine Autos Kobalt der Firma Glencore verwenden. Man hat die Geschäftsbeziehungen miteinander ausgebaut. Die Kritiken über Glencore sind lang: Steuermanipulation, Korruption, Umweltverschmutzung und - wie bei Kobalt üblich - Kinderarbeit.

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Glencore ist eine im weltweiten Rohstoffhandel tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in der Schweiz. Genau genommen ist sie nicht irgend eine in diesem Geschäftsbereich beliebige Unternehmensgruppe, sondern die weltweit größte. 2018 erwirtschaftete Glencore mit seinen weltweit rund 62.000 Mitarbeitern einen Umsatz von fast 220 Milliarden US-Dollar. Nickel, Aluminium, Kupfer, Steinkohle und auch Kobalt gehören zu den Rohstoffen, die von Glencore selbst oder von Unternehmen gefördert werden, an denen Glencore beteiligt ist.

Vor allem die Förderung von Kobalt aus dem sambischen Bergwerk Mopani macht Glencore für die als von Lobbyisten progandistisch als umweltfreundlich dargestellte Elektromobilität und der in diesem Bereich tätigen Unternehmen sehr interessant. Deswegen war es wenig verwunderlich, dass Elon Musk, der Chef von Tesla, aktuell eine engere Zusammenarbeit zwischen seinem Autobauer und Glencore verkündete. Denn genau dieses Kobalt wird benötigt, um die Lithium-Batterien für seine Fahrzeuge herzustellen.

Nun ist es aber so, dass Glencore aufgrund diverser Geschäftspraktiken alles andere als unumstritten ist. Die Beteiligung an der russischen Holding RUSAL mit Sitz auf Jersey brachte ihr den Vorwurf der Steuerhinterziehung ein. In den kolumbianischen Steinkohlebergminen soll Glencore eine eigene paramilitärische Truppe unterhalten haben, die massiv gegen Gewerkschaftsmitglieder vorgegangen sein und manche von denen sogar getötet haben soll.

Die Kobaltmine in Sambia steht sogar gleich in mehreren Punkten in der Kritik. Nicht nur, dass durch den Kobaltabbau das Trinkwasser in einem Umkreis von über 100 Kilometern zu der Mine verseucht und Schwefeldioxid in gesundheitsgefährdender Konzentration emittiert wurde. Vor allem aber wird Glencore vorgeworfen, Kinder zur Arbeit in den Minen zu zwingen und massiv gegen Kinderrechte zu verstoßen. Terre des hommes hatte deswegen bereits vor Jahren eine Beschwerde gegen Glencore angestrengt.

Auch in den Medien wurde die Kinderarbeit in den Kobaltminen in Afrika bereits mehrfach thematisiert, doch noch immer wird von bestimmten Gruppen versucht, den Menschen hierzulande die Elektromobilität als »sauber« zu verkaufen. An jeder dieser Autobatterien klebt das Blut von Kindern - das aber wird verschämt verschwiegen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Rita Kubier

Und für so was Abartiges gibt sich Deutschland und insbesondere das Bundesland Brandenburg her!! Aber Geld stinkt ja nicht ..... Und es macht ja auch nichts, wenn in dem schönen Natur- und Wasserschutzgebiet Grünheide die Natur flöten geht und das Trinkwasser verseucht wird!! Das ist alles völlig uninteressant. Das prangert kein einziger Grüne an. Woran man weider einmal sieht, dass deren Ideologie eine ganz andere ist als eine Natur- und Umwelt verbundene. Die lügen, wenn die den Mund aufmachen. Und wenn die schweigen ebenso!

Gravatar: Sir Hall

Ich hoffe im stillen das die Masse der Leute
(wie beim E-10)
keine E-Autos kauft.

Gravatar: Manfred Hessel

@martin43 ,

sind sie NICHT. Diese unbeliebten Tatsachen werden von den Grünen entweder stillschweigend übergangen oder , wie bei einem gewissen Hans Peter Klein als " Suggestivfrage " bezeichnet und demzufolgte ebenfalls nicht beantwortet. Aus dieser Ecke werden Sie auch nichts zum Thema Windkraft hören wenn es um die Zerstörung und Verschandelung der Umwelt geht. Deren Ideologie ist schon mit Fanatismus zu vergleichen und nur mit Kaltwasserschocks oder Lobotomie zu heilen.

Aber die Idee mit den Aufklebern ist gut, ich werde mir mal einen entwerfen, drucken und am Auto anbringen. Und dann lege ich mich auf die Lauer und warte bis sich der erste Idiot an meinem Wagen zu schaffen macht.

Gravatar: Bertl

Wenn dann der Markt gesättigt ist mit E-Autos wird man was Vernünftiges anbieten. Vermutlich Wasserstoff betrieben. Ich erinnere an die Energiesparlampen, die als Entladungslampen mit Hg-Anteil verkauft wurden. Als der Markt gesättigt war und die Lager geräumt , kamen die Led-Lampen.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Elon Musk will für den Bau der teuren und umweltschädlichen Lithium-Batterien für
seine Autos Kobalt der Firma Glencore verwenden. Man hat die Geschäftsbeziehungen miteinander ausgebaut. Die Kritiken über Glencore sind lang: Steuermanipulation, Korruption, Umweltverschmutzung und - wie bei Kobalt üblich - Kinderarbeit.“ ...

Soll die „Gigafactory“ nicht auch ganz besonders ´deshalb` und trotz bzw. ´wegen` Corona in der Nähe von Berlin gebaut werden???
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/tesla-fabrik-deutschland-brandenburg/

Gravatar: martin43

Das heißt also: Jeder Elektroautofahrer unterstützt und fördert schädliche Kinderarbeit. Das sollte mehr öffentlich werden z.B. mit einem Aufkleber für alle Verbrenner "wir verhindern Kinderarbeit" oder ähnliche Schlagworte. Wenn dann im Verkehr diese Hinweise vermehrt auftauchen wird auch dem letzten Grün-Blauäugigen klar was er eigentlich unterstützt. Hoffentlich sind diese Typen noch geistig in der Lage das zu verstehen.

Gravatar: Werner Hill

Heiliger St. Florian ..
Für verringerte CO2-Werte hier werden viel schlimmere menschliche und Umweltschäden in den Rohstoffländern und bei der Entsorgung inkauf genommen.
Die Akkus von E-Autos werden außerdem weiterhin lange an den wenigen Ladesäulen hängen müssen und sind im Brandfall fast nicht zu löschen.
Aber unsere Regierung hält es für nötig, Klimaideologen und E-Auto-Lobbyisten Zugeständnisse zu machen.
Fragwürdig ist auch der geförderte Bau einer riesigen
Tesla-Fabrik in Deutschland. Wer soll diese Autos kaufen?
Da hat die Brennstoffzellen-Technik sicher mehr Zukunft - aber eben nur Zukunft - und bis dahin sollten wir unsere sparsamen Verbrenner weiterentwickeln und auch auf unsinnige Investitionen ins "autonome Fahren" verzichten.

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