Die Erfolgsnachrichten für das Terrornetzwerk IS/DAESH sind gegenwärtig rar gesät. In Mossul und Aleppo sowie in weiteren Landesteilen Syriens und dem Irak sind die Terroristen auf dem Rückzug. Gelände- und Reputationsverlust an allen Fronten. Jetzt reklamiert der IS/DAESH den Mord an einem 16-jährigen Teenager an der Hamburger Alster für sich. Laut ihrem Propagandasprachrohr »Amaq« hat »ein Soldat des Islamischen Staats am 16. des Monats zwei Individuen in Hamburg erstochen.«
Der Täter habe mit dieser Aktion auf den Aufruf der Terrormiliz reagiert. In diesem Aufruf werden alle Gläubigen dazu animiert, »die Bürger von Koalitionsstaaten ins Visier zu nehmen.« Allerdings gibt es einige Schwachpunkte in der Stellungnahme von Amaq. Einerseits ist es atypsich für die Terroristen von IS/DAESH, erst zwei Wochen nach einer Tat sich zu dieser zu bekennen. In der Regel lagen für von IS/DAESH begangene Morde, Terroranschläge oder ähnliche Attacken die Bekennerschreiben innerhalb von 48 Stunden vor.
Zudem ist in der Stellungnahme bei Amaq von zwei ermordeten Personen die Rede. Faktisch jedoch gab es ein per Messer hinterrücks ermordetes Opfer. Die 15-jährige Begleiterin des jungen Mannes wurde von dem Täter, ein Mann mit »südländischem Erscheinungbild«, in die Alster geschubst, konnte sich aber ohne Hilfe aus dem Wasser befreien.
Quelle: »Express.de« und »heute.de«


Kommentare zum Artikel
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Na, das Bekenntnis kommt aber ein bischen spät. Hört sich mehr nach: "Wenns keiner gewesen sein will, stauben wir eben den Vorfall ab".
Dem IS scheint es immer schlechter zu gehen. So ist das eben bei Räuberbanden: Wenn der Hauptmann nachlässt, verschwinden seine 39 Räuber und suchen sich einen andern Räuberhauptmann.
Kritische Grüße,
Dirk S
Laut CDU Merkel gibt es keine Terroristen unter den Flüchtlingen und damit in Deutschland. Wie verlogen ist denn die CDU ?