CDU-Generalsekretär Tauber plant die nächste Kampagne

Tauber will die »totale Merkel«

Noch hat Merkel sich zu einer neuen Kanzlerkandidatur nicht geäußert, aber der Generalsekretär des Kanzlerinnenwahlvereins CDU läuft schon auf Hochtouren. Er will, so schreibt es die »Welt«, noch »mehr Merkel wagen!«

Veröffentlicht:
von

Peter Tauber wird immer dann vorgeschickt, wenn es darum geht, die von Fehlern, Irrungen und Wirrungen geprägte Merkelsche Politik in irgendeiner Form positiv zu verkaufen. Dabei schreckt er in seiner Wortwahl auch nicht vor Polemik der untersten Kategorie zurück. Vor einigen Tagen ließ er sich zu der Äußerung hinreißen, dass derjenige, der nicht für Merkel sei »ein Arschloch ist« und gehen könne. Zudem, so wird nicht nur hinter vorgehaltener Hand in den Reihen der Union gemunkelt, liegt Tauber mit seinen Aussagen öfter einmal deutlich neben der Realität.

Aktuell hat Tauber gemäß des Berichtes der »Welt« sein Motto für den kommenden Wahlkampf bereits parat. Er will »Mehr Merkel wagen! Noch mehr Merkel! Merkel total!«. Das klingt aus seiner Sicht kämpferisch, energisch, vielleicht sogar zielorientiert; beinhaltet aber zwei große Schwächen.

Erstens hat sich Merkel bisher noch gar nicht zu einer erneuten Kanzlerkandidatur bekannt. Vermutlich wartet sie wieder wie eine Diva, bis sich irgendjemand dazu herablässt, sie gnädigerweise für eine weitere Amstszeit vorzuschlagen. Bei derart rückläufigen Zustimmungswerten für die CDU und der nach wie vor wankelmütigen CSU hinsichtlich einer Unterstützung Merkels ist es jedoch denkbar, dass dieser Vorschlag noch einige Zeit auf sich warten lässt.

Zum anderen, und das ist vielleicht sogar die noch größere Schwäche, ist Merkel mehr als nur angezählt. Sie wird insbesondere mit ihrer rechtswidrigen Grenzöffnung im September 2015 mit dem rasanten Anstieg der Migranten-, »Flüchtlings-« und Asylbewerzahlen in Verbindung gebracht. Die daraus resultierende Unsicherheit aufgrund der mannigfaltigen durch diesen Personenkreis begangenen Straftaten stehen für viele Menschen im Land ursächlich mit Merkel und ihrer Entscheidung in unmittelbarem Zusammenhang. Daher ist es selbst für viele in der Union fraglich, ob man mit einer derart ramponierten Kandidatin ins Rennen gehen sollte.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Lothar Hannappel

Solange die CSU Merkel die Stange hält kann wohl nicht davon die Rede sein, dass sie angezählt ist. Mit der CSU stehen €DU/SPD/FDP/GRÜNE bereit, um sie im nächsten Bundestag wieder zur Kanzlerin zu machen.

Gravatar: qed

Die Staatsratsvorsitzende von Schland mag so ramponiert sein wie nur irgendwas: Nitschewo, was macht das schon, denn die Alternativen sind noch viel jämmerlicher. So wird es denn kommen, wie es kommen muß: Die Kanzlerettenkatastrophe bekommt nochmals 4 Jahre Gelegenheit, das Land zu verwüsten.
Vae victis!

[Gekürzt. Die Red.]

Gravatar: Reinhard Rogosch

Es ist immer gut zu wissen wo der Feind steht.

Gravatar: H.von Bugenhagen

Na ist denn das...
Eine Theoretische Frage die sich praktisch so nicht stellt ????
,,derjenige, der nicht für Merkel sei »ein Arschloch ist« und gehen könne ,,
,,»Mehr Merkel wagen! Noch mehr Merkel! Merkel total!« ,,
,,Noch mehr Migranten -, »Flüchtlings-« und Asylbewerbern ,,
????,,Peter Tauber ,,????Ein Azubi der Politik der keine Ahnung von der Welt hat.
Dr. Rolf Merkle informiert über die körperlichen & psychischen Symptome bei einem Burnout
https://www.youtube.com/watch?v=KvcKn-ObaQo

Gravatar: Elmar Oberdörffer

Nachdem Merkel alle Köpfe aus der CDU rausgemobbt hat, sind nur noch ihre Lakaien übrig, so Typen wie Tauber eben. Was will man von denen anderes erwarten als Ergebenheitsadressen an Merkel?

Gravatar: p.feldmann

Wenn^s schlecht läuft, dann: mehr desselben. Damit wird jeder Intelligenztest obsolet, denn es @ist alternativlos- das Ende des kritischen Denkens!

Sinnvoll wäre "mehr Demokratie-Volksabstimmungen", "mehr Deutschland -sozialer Frieden"
, aber Inhalt ist nicht mehr die Sache der Blockflöten!

Gravatar: Sepp Kneip

Gut gemacht, Herr Tauber. Die AfD wird es Ihnen danken. Ich hoffe, dass die AfD dem Wähler so langsam klar macht, wohin die Reise mit Merkel geht: Grenzöffnungen, Auflösung der Nationalstaaten, Multikulturalismus und Globalisierung pur unter der Herrschaft einer nicht demokratisch legitimierten "Elite". Keine schönen Aussichten mit Merkel.

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang